Abwrackprämie
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Abwrackprämie
Pressemitteilung von: Auto-Teile-Markt Lechmann oHG
Abwrackprämie lässt Autobranche hoffen
Die Finanzkrise ist zwar noch nicht vorbei, dennoch kann die Autobranche seit dem 27.01.2009 wieder darauf hoffen, dass Verbraucher ihre Chancen auf einen Neuwagen nutzen und die Hersteller und Händler mit einem höheren Absatz rechnen können. Die Abwrackprämie ist beschlossene Sache und durchläuft die Werbemedien wie ein Lauffeuer. Informationen zur Abwrackprämie kann man schnell und einfach auf www.abwrackprämie-info.de nachlesen.
Wer bisher gedacht hatte, sein Altfahrzeug werfe zu wenig Erlös ab, weshalb man sich auch keinen Neuwagen leisten könne, der sollte spätestens seit ein paar Tagen eines Besseren belehrt worden sein. Im Zuge der Abwrackprämie erhält der in Form einer Privatperson eingetragene Halter eines über 9 Jahre alten Fahrzeugs, welches länger als 1 Jahr auf diesen zugelassen war, eine Abwrackprämie in Höhe von 2.500,00 €, wenn er dieses Altfahrzeug bei einen zertifizierten Autoverwerter zur Demontage abgibt. Der Autoverwerter stellt dann einen entsprechenden Verwertungsnachweis aus. Viele Hersteller bieten sogar noch Sonderrabatte im Rahmen der Umweltprämie, siehe zum Beispiel Toyota www.toyota.de . Ganz gleich, ob man diesen Neuwagen mit Bargeld oder aber unter Einbeziehung eines Kredit- oder Leasingvertrages kaufen möchte, solange das Budget von insgesamt 1.500.000.000 Euro nicht verbraucht ist. Umgerechnet bedeutet dies, dass 600.000 Altautos mit 2.500,00 € "belohnt" werden können - mehr nicht!
Jetzt ist also Schnelligkeit gefragt, denn auch wenn diese Möglichkeit bis zum 31.01.2010 besteht, so ist mit dem 600.000 Altwagen Schluss.
Wer jetzt sofort handeln möchte, der kann entsprechende ausführliche Informationen auf www.abwrackprämie-info.de erhalten, insbesondere welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen bzw. welche Unterlagen dem Antrag auf Abwrackprämie beizufügen sind. Entsprechende Formulare stehen hier ebenfalls zum Download bereit!
Abwrackprämie lässt Autobranche hoffen
Die Finanzkrise ist zwar noch nicht vorbei, dennoch kann die Autobranche seit dem 27.01.2009 wieder darauf hoffen, dass Verbraucher ihre Chancen auf einen Neuwagen nutzen und die Hersteller und Händler mit einem höheren Absatz rechnen können. Die Abwrackprämie ist beschlossene Sache und durchläuft die Werbemedien wie ein Lauffeuer. Informationen zur Abwrackprämie kann man schnell und einfach auf www.abwrackprämie-info.de nachlesen.
Wer bisher gedacht hatte, sein Altfahrzeug werfe zu wenig Erlös ab, weshalb man sich auch keinen Neuwagen leisten könne, der sollte spätestens seit ein paar Tagen eines Besseren belehrt worden sein. Im Zuge der Abwrackprämie erhält der in Form einer Privatperson eingetragene Halter eines über 9 Jahre alten Fahrzeugs, welches länger als 1 Jahr auf diesen zugelassen war, eine Abwrackprämie in Höhe von 2.500,00 €, wenn er dieses Altfahrzeug bei einen zertifizierten Autoverwerter zur Demontage abgibt. Der Autoverwerter stellt dann einen entsprechenden Verwertungsnachweis aus. Viele Hersteller bieten sogar noch Sonderrabatte im Rahmen der Umweltprämie, siehe zum Beispiel Toyota www.toyota.de . Ganz gleich, ob man diesen Neuwagen mit Bargeld oder aber unter Einbeziehung eines Kredit- oder Leasingvertrages kaufen möchte, solange das Budget von insgesamt 1.500.000.000 Euro nicht verbraucht ist. Umgerechnet bedeutet dies, dass 600.000 Altautos mit 2.500,00 € "belohnt" werden können - mehr nicht!
Jetzt ist also Schnelligkeit gefragt, denn auch wenn diese Möglichkeit bis zum 31.01.2010 besteht, so ist mit dem 600.000 Altwagen Schluss.
Wer jetzt sofort handeln möchte, der kann entsprechende ausführliche Informationen auf www.abwrackprämie-info.de erhalten, insbesondere welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen bzw. welche Unterlagen dem Antrag auf Abwrackprämie beizufügen sind. Entsprechende Formulare stehen hier ebenfalls zum Download bereit!
Start des neuen Info-Portals zur Abwrackprämie
.. mit dem 3. Februar 2009 startet zum aktuellen Thema Abwrack- und Umweltprämie das Portal www.abwrackpraemie.de
Nachdem die Bundesregierung im Rahmen ihres 2. Konjunkturpaketes 1,5 Mrd. Euro für die Unterstützung der Automobilbranche zur Verfügung gestellt hat, ist die Abwrackprämie ein sehr gefragtes Thema. Viele potentielle Neuwagenkäufer möchten sich darüber informieren wie sie ihren Anspruch auf die 2500 Euro Prämie sichern können. Viele Fragen über den Ablauf, die Beantragung der Abwrackprämie und die Entsorgung des Altfahrzeuges tauchen in diesem Zusammenhang auf.
.. mit dem 3. Februar 2009 startet zum aktuellen Thema Abwrack- und Umweltprämie das Portal www.abwrackpraemie.de
Nachdem die Bundesregierung im Rahmen ihres 2. Konjunkturpaketes 1,5 Mrd. Euro für die Unterstützung der Automobilbranche zur Verfügung gestellt hat, ist die Abwrackprämie ein sehr gefragtes Thema. Viele potentielle Neuwagenkäufer möchten sich darüber informieren wie sie ihren Anspruch auf die 2500 Euro Prämie sichern können. Viele Fragen über den Ablauf, die Beantragung der Abwrackprämie und die Entsorgung des Altfahrzeuges tauchen in diesem Zusammenhang auf.
Eine Vorfinanzierung der Abwrackprämie durch den Autohändler verkürzt Neuwagenkäufern die Wartezeit auf das staatliche Geldgeschenk. Vertragspartner der Dresdner-Cetelem Kreditbank können ihren Kunden diesen Service jetzt kostenfrei anbieten.
Die Abwrackprämie ist das beste Argument, einen geplanten Fahrzeugkauf schnellstmöglich zu realisieren. Der staatliche Zuschuss ist jedoch nicht ohne bürokratischen Hürdenlauf zu haben. Um die Wartezeit zu verkürzen, können Vertragspartner der Dresdner-Cetelem Kreditbank ihren Kunden ab sofort einen kostenlosen Überbrückungskredit mit einer Laufzeit von drei Monaten anbieten. Dieser fließt an Stelle der Abwrackprämie direkt in die Finanzierung des Pkws mit ein.
Nach Ablauf der drei zinsfreien Monate steht es dem Neuwagenkäufer frei, seine Vorfinanzierung in einen günstigen Ratenkredit umzuwandeln. So ist er beispielsweise abgesichert, falls sich die Auszahlung der staatlichen Umweltprämie verzögert. Er darf diesen finanziellen Spielraum selbstverständlich nach Belieben auch anderweitig nutzen: zum Beispiel für Zubehör und Ausstattung seines neuen Wagens.
Informationen erhalten interessierte Händler unter der Rufnummer 0180-5008759.
Die Abwrackprämie ist das beste Argument, einen geplanten Fahrzeugkauf schnellstmöglich zu realisieren. Der staatliche Zuschuss ist jedoch nicht ohne bürokratischen Hürdenlauf zu haben. Um die Wartezeit zu verkürzen, können Vertragspartner der Dresdner-Cetelem Kreditbank ihren Kunden ab sofort einen kostenlosen Überbrückungskredit mit einer Laufzeit von drei Monaten anbieten. Dieser fließt an Stelle der Abwrackprämie direkt in die Finanzierung des Pkws mit ein.
Nach Ablauf der drei zinsfreien Monate steht es dem Neuwagenkäufer frei, seine Vorfinanzierung in einen günstigen Ratenkredit umzuwandeln. So ist er beispielsweise abgesichert, falls sich die Auszahlung der staatlichen Umweltprämie verzögert. Er darf diesen finanziellen Spielraum selbstverständlich nach Belieben auch anderweitig nutzen: zum Beispiel für Zubehör und Ausstattung seines neuen Wagens.
Informationen erhalten interessierte Händler unter der Rufnummer 0180-5008759.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat eine Aufstockung der Finanzierungsmittel für die Umweltprämie ausgeschlossen.
"Das ist eine fixe Summe", sagte Glos beim Besuch des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn am Freitag. Das BAFA koordiniert die Gewährung der Umweltprämie.
Die Bundesregierung hat 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Verschrottung alter und den Kauf neuer Pkw zu fördern. Glos rechnet damit, dass diese Summe für rund 600 000 Anträge ausreicht.
"Wenn die 600 000 erreicht sind, dann ist die Aktion um", stellte der Bundeswirtschaftsminister klar.
Bis zum 6. Februar seien beim BAFA über 17 000 Anträge für die Umweltprämie der Bundesregierung eingegangen, sagte ein Sprecher der Behörde. Über 450 000 Antragsformulare wurden bereits online herunter geladen, hieß es weiter.
Glos zeigte sich überrascht angesichts der großen Nachfrage: "Die Umweltprämie ist stärker eingeschlagen, als wir uns das damals im Koalitionsausschuss gedacht haben." Glos lobte, dass die BAFA so schnell die notwendige Infrastruktur bereitgestellt habe.
"Da haben wir Ihnen was eingebrockt", sagte Glos bei einem Rundgang zu den Mitarbeitern des Call Centers, wo täglich bis zu 25 000 Anrufe einlaufen.
"Das ist eine fixe Summe", sagte Glos beim Besuch des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn am Freitag. Das BAFA koordiniert die Gewährung der Umweltprämie.
Die Bundesregierung hat 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Verschrottung alter und den Kauf neuer Pkw zu fördern. Glos rechnet damit, dass diese Summe für rund 600 000 Anträge ausreicht.
"Wenn die 600 000 erreicht sind, dann ist die Aktion um", stellte der Bundeswirtschaftsminister klar.
Bis zum 6. Februar seien beim BAFA über 17 000 Anträge für die Umweltprämie der Bundesregierung eingegangen, sagte ein Sprecher der Behörde. Über 450 000 Antragsformulare wurden bereits online herunter geladen, hieß es weiter.
Glos zeigte sich überrascht angesichts der großen Nachfrage: "Die Umweltprämie ist stärker eingeschlagen, als wir uns das damals im Koalitionsausschuss gedacht haben." Glos lobte, dass die BAFA so schnell die notwendige Infrastruktur bereitgestellt habe.
"Da haben wir Ihnen was eingebrockt", sagte Glos bei einem Rundgang zu den Mitarbeitern des Call Centers, wo täglich bis zu 25 000 Anrufe einlaufen.
Abwrackprämie lockt Betrüger
Von wegen Schrottpresse: Ausländische Autohändler sind wild auf die mit Abwrackprämie stillgelegten Fahrzeuge aus Deutschland. Denn die vermeintlichen Schrottautos dürfen fahrtüchtig und mit Papieren ganz legal über die Grenze. Im Ausland werden sie dann einfach verkauft. >> SPIEGEL
Von wegen Schrottpresse: Ausländische Autohändler sind wild auf die mit Abwrackprämie stillgelegten Fahrzeuge aus Deutschland. Denn die vermeintlichen Schrottautos dürfen fahrtüchtig und mit Papieren ganz legal über die Grenze. Im Ausland werden sie dann einfach verkauft. >> SPIEGEL
Zitat
"Jetzt kommen Opa und Oma mit einem gepflegten Garagenwagen, die auch eine Prämie haben wollen." Als "Containerware" gehen so vier bis fünf fahrbereite Mittelklassewagen bei der Firma Mangal Transport & Shipping nach Afghanistan. Für den westafrikanischen Hafen Cotonou sind drei Altautos mit weißem Stift gekennzeichnet, die am Schuppen 48 des Hamburger Hafen über den sogenannten Afrika-Kai verladen werden.
Zitat
Die Abwrackprämie wird zum Erfolgsschlager. Nur die Schrotthändler stöhnen: Sie finden keine Käufer für all das zusätzliche Altmetall.
Doch der Erfolg der Abwrackprämie ist nicht für alle ein gutes Geschäft. Schrotthändler wissen nicht, wohin mit dem zusätzlichen Altmetall, schließlich ist die Rohstoffnachfrage durch die Rezession eingebrochen. Die Wracks stapeln sich ohnehin schon auf den Schrottplätzen. Anders als vor gut einem Jahr, als mancherorts sogar Gullydeckel und Grabkreuze geraubt und versilbert wurden, ist Alteisen heute kaum noch etwas wert. >> FOCUS
Zitat
Die Zahl der Autokäufer, die die Abwrackprämie nutzen wollen, übersteigt einer Umfrage zufolge voraussichtlich deutlich das von der Bundesregierung geplante Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Diese Summe sollte bei einer Prämie von 2500 Euro den Verkauf von bis zu 600 000 Fahrzeugen fördern.
Einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zufolge wollen drei Prozent der Führerscheinbesitzer die Prämie auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Das entspricht rund eine Million Kunden. Erst am Freitag hatte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eine Aufstockung der Finanzierungsmittel ausgeschlossen.
Italiens Regierung hat den Forderungen der heimischen Autoindustrie nachgegeben und ein Hilfspaket beschlossen. Bis Jahresende will die Regierung den Kauf umweltfreundlicher Kleinwagen fördern - sofern die alten Dreckschleudern verschrottet werden.
Ein Paket der Regierung in Rom sieht Hilfen für die heimische Industrie im Umfang von insgesamt 2 Mrd. Euro vor. Knapp über die Hälfte davon soll der Autobranche zu Gute kommen. "Wir möchten den Konsum langlebiger Güter steigern", sagte Premierminister Silvio Berlusconi.
Italien zieht damit zahlreichen europäischen Staaten nach, die bereits entsprechend Hilfspakete beschlossen haben. Frankreich zahlt bereits eine Abwrackprämie, und auch Spanien und Großbritannien haben Programme angekündigt.
Italien will vor allem den Kauf umweltfreundlicher Kleinwagen ankurbeln. Käufer von Autos der Klasse Euro 4 und Euro 5 erhalten einen Bonus von 1500 Euro. Käufer von Motorrädern und Motorrollern bekommen bei einer ähnlichen Umstellung 500 Euro Prämie. Auch der Kauf umweltfreundlicher Kleinlaster soll gefördert werden.
Von der Umstellung dürfte vor allem Fiat profitieren. Die Aktie des Unternehmens legte um über 6 Prozent zu. Die Ankündigung eines Hilfspaketes hat die Aktie auf Wochensicht um rund 20 Prozent angetrieben. Das Unternehmen ist Marktführer in Italien und vor allem bei Kleinwagen stark, die durch das Gesetz nun besonders gefördert werden sollen. Auch die Aktie des Motorradherstellers Piaggio stieg.
Die Autoproduzenten des Landes hatten vergangene in einem drastische Appell die Regierung zum Handeln aufgerufen. Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte gar davor gewarnt, dass 60.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden. Im Januar waren die Verkaufszahlen in Italien um 34 Prozent eingebrochen. Experten erklären den drastischen Einbruch aber auch damit, dass Käufer warteten, ob die Regierung möglicherweise einen Bonus gewährt.
"Das ist ein guter Schritt", lobte Gian Primo Quagliano, Direktor des Forschungsinstituts Promotor. Er rechnet damit, dass dadurch bis Jahresende 300.000 Auto mehr verkauft werden und somit der Absatz in Italien mit 2,1 Millionen Pkw ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres bleiben wird. Serge Escude von der Bank Cassa Lombarda rechnet mit 200.000 zusätzlichen Pkw-Verkäufen.
Die Hilfen sollen ersten Berichten zufolge den italienischen Staatshaushalt nicht belasten. Die Mittel sollen demnach zu einem großen Teil einem bereits bestehenden Fonds zur Förderung mittelständischer Unternehmen entnommen werden. Das Forschungsinstitut Promotor erwartet ohnehin, dass die Förderung aufgrund höherer staatlicher Mehrwertsteuereinkommen haushaltsneutral ist.
(FTD)
In der deutschen Autoindustrie mehren sich die Stimmen, die Korrekturen an der von der Bundesregierung beschlossenen Umweltprämie für Altfahrzeuge fordern.
"Es wäre unser Wunsch, dass die Abwrackprämie verlängert wird", sagte der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Martin Winterkorn. Die Prämie von 2500 Euro, die seit dem 27. Januar für die Verschrottung von wenigstens neun Jahre alten Autos gezahlt wird, habe das Geschäft spürbar belebt.
In den vergangenen Tagen lagen die Auftragseingänge bei VW um den Faktor drei bis vier über dem sonst üblichen Volumen, sagte Winterkorn.
Vom Kleinwagen Polo hätten deshalb bereits 40.000 Exemplare mehr als ursprünglich geplant produziert werden müssen - die ursprünglich vereinbarte Kurzarbeit im VW-Werk im spanischen Pamplona wurde deshalb abgesagt.
Abstrahlungseffekte hätte es aber auch auf andere Modelle aus dem Konzern gegeben, etwa auf den neuen Golf, den Scirocco und den Passat.
In einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel will Winterkorn nun kommende Woche prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, die eigentlich nur bis Ende des Jahres befristete Aktion zu verlängern und die Fördersumme von 1,5 Milliarden Euro aufzustocken. Die Abwrackprämie stelle eine wertvolle Maßnahme zur Stützung der Autokonjunktur. Und über die Mehrwertsteuer flössen die aufgewendeten Mittel auch in die Staatskasse zurück.
"Es wäre unser Wunsch, dass die Abwrackprämie verlängert wird", sagte der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Martin Winterkorn. Die Prämie von 2500 Euro, die seit dem 27. Januar für die Verschrottung von wenigstens neun Jahre alten Autos gezahlt wird, habe das Geschäft spürbar belebt.
In den vergangenen Tagen lagen die Auftragseingänge bei VW um den Faktor drei bis vier über dem sonst üblichen Volumen, sagte Winterkorn.
Vom Kleinwagen Polo hätten deshalb bereits 40.000 Exemplare mehr als ursprünglich geplant produziert werden müssen - die ursprünglich vereinbarte Kurzarbeit im VW-Werk im spanischen Pamplona wurde deshalb abgesagt.
Abstrahlungseffekte hätte es aber auch auf andere Modelle aus dem Konzern gegeben, etwa auf den neuen Golf, den Scirocco und den Passat.
In einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel will Winterkorn nun kommende Woche prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, die eigentlich nur bis Ende des Jahres befristete Aktion zu verlängern und die Fördersumme von 1,5 Milliarden Euro aufzustocken. Die Abwrackprämie stelle eine wertvolle Maßnahme zur Stützung der Autokonjunktur. Und über die Mehrwertsteuer flössen die aufgewendeten Mittel auch in die Staatskasse zurück.
Der Ansturm auf den staatlichen Zuschuss ist so groß, dass spätestens schon in drei Monaten alle Gelder verteilt sein könnten! Derzeit gehen pro Tag rund 6000 neue Anträge beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ein (BAFA). Das entspricht einem Prozent der zur Verfügung stehenden Fördermittel. Werden weiterhin so viele Anträge gestellt, ist der Prämientopf in spätestens drei Monaten leer.
Eine Verlängerung der Aktion lehnt die Bundesregierung kategorisch ab
Eine Verlängerung der Aktion lehnt die Bundesregierung kategorisch ab
Einen knappen Monat nach Einführung der Abwrackprämie für ältere Autos ist gut ein Sechstel der Fördermittel vergeben.
Bis zum Montag waren 104.840 Anträge auf die Umweltprämie von jeweils 2500 Euro pro Auto eingegangen, teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) am Montag in Eschborn bei Frankfurt mit.
Bis zum Montag waren 104.840 Anträge auf die Umweltprämie von jeweils 2500 Euro pro Auto eingegangen, teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) am Montag in Eschborn bei Frankfurt mit.
"Das Interesse an der Prämie übersteigt alle unsere Erwartungen", sagte der Sprecher des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Michael Rostok. "Aktuell liegen bei uns inzwischen 133 608 Anträge für die Umweltprämie vor".
"Habe es in den ersten Tagen der seit 2. Februar gewährten Prämie rund 1000 bis 2000 Anträge gegeben, liege der Tageschnitt derzeit bei knapp 10 000", sagte er. "An Spitzentagen hatten wir auch schon bis zu 16 000 Anträge zu bearbeiten. Auf Grund der Auftragsflut haben wir inzwischen 70 neue Mitarbeiter eingestellt."
Unterdessen streitet sich das Bafa mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) über eine Protestaktion zur Abwrackprämie.
Der VCD hat auch Fahrradfahrer dazu ermutigt, die 2500-Euro-Prämie zu beantragen und dafür im Internet ein ? Formular bereitgestellt.
Damit wollen die Umweltschützer gegen die aus ihrer Sicht falsche, einseitige Gewährung der staatlichen Gelder nur für Autofahrer protestieren. Etwa 1900 Fahrradfahrer sind dem Aufruf bislang gefolgt.
Das Bundesamt forderte den VCD ultimativ auf, die Aktion zu beenden und drohte mit juristischen Schritten. Die ordnungsgemäße Beantragung der Umweltprämie werde durch die Aktion "erheblich gestört". VCD-Kommunikationsleiterin Nicole Knaup sagte dagegen, man rufe Fahrradfahrer weiter auf, die Verschrottungsprämie zu beantragen.
Unterdessen hat sich SPD-Vize Andrea Nahles zu einer Abwrackprämie auch für Hartz-IV-Empfänger bekannt. Derzeit wird die Abwrackprämie bei Langzeitarbeitslosen auf ihr Grundeinkommen angerechnet. Nahles sagte: Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass die SPD-Bundestagsfraktion eine Nichtanrechnung der Abwrackprämie für Hartz-IV-Empfänger unterstützen wird. Wir müssen das in der nächsten Woche mit unserem Koalitionspartner klären.
Auch der SPD-Linke Ottmar Schreiner sprach sich dafür aus. Schreiner sagte: Die gegenwärtige Diskriminierung muss aufgehoben werden. Hartz-IV-Empfänger dürfen bei der Abwrackprämie nicht anders behandelt werden als alle anderen Menschen auch.
(ddp)
"Habe es in den ersten Tagen der seit 2. Februar gewährten Prämie rund 1000 bis 2000 Anträge gegeben, liege der Tageschnitt derzeit bei knapp 10 000", sagte er. "An Spitzentagen hatten wir auch schon bis zu 16 000 Anträge zu bearbeiten. Auf Grund der Auftragsflut haben wir inzwischen 70 neue Mitarbeiter eingestellt."
Unterdessen streitet sich das Bafa mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) über eine Protestaktion zur Abwrackprämie.
Der VCD hat auch Fahrradfahrer dazu ermutigt, die 2500-Euro-Prämie zu beantragen und dafür im Internet ein ? Formular bereitgestellt.
Damit wollen die Umweltschützer gegen die aus ihrer Sicht falsche, einseitige Gewährung der staatlichen Gelder nur für Autofahrer protestieren. Etwa 1900 Fahrradfahrer sind dem Aufruf bislang gefolgt.
Das Bundesamt forderte den VCD ultimativ auf, die Aktion zu beenden und drohte mit juristischen Schritten. Die ordnungsgemäße Beantragung der Umweltprämie werde durch die Aktion "erheblich gestört". VCD-Kommunikationsleiterin Nicole Knaup sagte dagegen, man rufe Fahrradfahrer weiter auf, die Verschrottungsprämie zu beantragen.
Unterdessen hat sich SPD-Vize Andrea Nahles zu einer Abwrackprämie auch für Hartz-IV-Empfänger bekannt. Derzeit wird die Abwrackprämie bei Langzeitarbeitslosen auf ihr Grundeinkommen angerechnet. Nahles sagte: Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass die SPD-Bundestagsfraktion eine Nichtanrechnung der Abwrackprämie für Hartz-IV-Empfänger unterstützen wird. Wir müssen das in der nächsten Woche mit unserem Koalitionspartner klären.
Auch der SPD-Linke Ottmar Schreiner sprach sich dafür aus. Schreiner sagte: Die gegenwärtige Diskriminierung muss aufgehoben werden. Hartz-IV-Empfänger dürfen bei der Abwrackprämie nicht anders behandelt werden als alle anderen Menschen auch.
(ddp)
Die Abwrackprämie ist in aller Munde. Meist bringen Verbraucher sie nur mit Kleinwagen in Verbindung.
Dabei kann sie auch bei Verschrottung mindestens neun Jahre alter Wohnmobile abgerufen werden.
Besitzer eines alten Reisemobils mussten zuletzt einige Nachteile in Kauf nehmen. Für viele Fahrzeuge waren nach Änderungen im Steuerrecht deutlich höhere Abgaben fällig.
Und die Einführung der Umweltzonen erklärte manche Innenstadt für betagte Campingbusse plötzlich dauerhaft zum Sperrgebiet, weil diese sich nicht mit Filtern nachrüsten lassen. Einen Ausweg bietet hier vielleicht die Abwrackprämie.
Denn auch ein Halter eines mindestens neun Jahre alten Reisemobils kann vom Staat 2500 Euro kassieren, wenn er die alte Kiste in die Schrottpresse gibt und sich dafür ein neues Modell anschafft. Allerdings bleiben Experten skeptisch, ob deshalb alte Campingbusse in nennenswerter Zahl von den Straßen verschwinden.
Die von der Bundesregierung beschlossene Abwrackprämie für Autos gilt auch für Reisemobile, bestätigt Volker Anders vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn. Maßgeblich sei, dass diese zur Fahrzeugklasse «M1» zählen oder in den Fahrzeugpapieren als «Sonder Kfz Wohnmobil» klassifiziert sind.
Dabei kann sie auch bei Verschrottung mindestens neun Jahre alter Wohnmobile abgerufen werden.
Besitzer eines alten Reisemobils mussten zuletzt einige Nachteile in Kauf nehmen. Für viele Fahrzeuge waren nach Änderungen im Steuerrecht deutlich höhere Abgaben fällig.
Und die Einführung der Umweltzonen erklärte manche Innenstadt für betagte Campingbusse plötzlich dauerhaft zum Sperrgebiet, weil diese sich nicht mit Filtern nachrüsten lassen. Einen Ausweg bietet hier vielleicht die Abwrackprämie.
Denn auch ein Halter eines mindestens neun Jahre alten Reisemobils kann vom Staat 2500 Euro kassieren, wenn er die alte Kiste in die Schrottpresse gibt und sich dafür ein neues Modell anschafft. Allerdings bleiben Experten skeptisch, ob deshalb alte Campingbusse in nennenswerter Zahl von den Straßen verschwinden.
Die von der Bundesregierung beschlossene Abwrackprämie für Autos gilt auch für Reisemobile, bestätigt Volker Anders vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn. Maßgeblich sei, dass diese zur Fahrzeugklasse «M1» zählen oder in den Fahrzeugpapieren als «Sonder Kfz Wohnmobil» klassifiziert sind.
Während immer mehr Autobauer und Händler wegen ireführender Werbung Abmahnungen kassieren, hat die Bundesregierung das Prozedere der Abwrackregelung verschärft.
Die Änderung gilt ab kommenden Samstag.
Um einen illegalen Weiterverkauf zu unterbinden, soll das Original des Fahrzeugbriefs jetzt nicht mehr beim Verschrottungsbetrieb abgegeben werden, sondern beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Änderung der Richtlinie, die seit dem 14. Januar in Kraft ist.
Die Bundesregierung will künftig sicherstellen, dass solche Altautos nach Abkassieren der Prämie von 2500 Euro nicht illegal ins Ausland verkauft und dort wieder zugelassen werden.
Bislang musste neben anderen Unterlagen lediglich eine Kopie des entstempelten Fahrzeugbriefs beim BAFA in Eschborn vorgelegt werden. Vor allem darin sahen Kritiker die Möglichkeit, die eigentlich zu verschrottenden Autos ins Ausland zu verschieben.
Die von Sachverständigen kontrollierten Demontagebetriebe müssen den Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sämtliche Altfahrzeuge und deren einzelne "Verwertungschritte in einem Betriebstagebuch festhalten". Die Kontrolle im Verdachtsfall sei dadurch relativ einfach.
Im Moment gebe es keine Planung, bei Vorlage eines Kaufvertrages die Abwrackprämie für Antragsteller zu reservieren.
Das Bundeswirtschaftsministerium wies Darstellungen des Parlamentarischen SPD-Geschäftsführers Thomas Oppermann zurück, derzeit werde eine großzügigere Regelung bei Lieferschwierigkeiten von Automobil-Unternehmen erwogen.
Der Vorschlag, das Bundesamt solle rückwirkend die bei den Demontagebetrieben eingereichten Fahrzeugbriefe einfordern, um sie ungültig zu machen, sei nicht praktikabel. Bis Inkrafttreten der Richtlinie am 7. März werden laut Ministerium bis zu 200.000 Anträge nach der bisherigen Regelung gestellt worden sein.
Wegen irreführender Werbung mit der Abwrackprämie hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen inzwischen zehn Unternehmen abgemahnt.
Dazu zählten Citroën, die Handelstochter von Renault sowie Händler von BMW, Ford und Skoda. Ihnen wird vorgeworfen, in Zeitungsanzeigen und Internetwerbung die Preise für ihre Neuwagen schönzurechnen, indem sie den staatlichen Zuschuss schon abzuziehen.
Zudem fehle der Hinweis, dass die Prämie an mehrere Bedingungen geknüpft und keineswegs garantiert ist, da nicht sicher sei, dass der Fördertopf von 1,5 Milliarden Euro für alle Antragsteller reiche. Kunden, denen Autohäuser die Abwrackprämie zusichern, wird geraten, sich die Garantie schriflicht geben zu lassen.
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im Februar um satte 21,5 Prozent gestiegen.
Das entspricht für die deutschen Hersteller dem höchsten Februar-Absatz im eigenen Land seit zehn Jahren. Weiterhin sind vor allem kleine Autos gefragt. der Verkauf von Premiumfahrzeugen bleibt rückläufig. Während unter den heimischen Autobauer vor allem Ford und VW von der Entwicklung profitierten, gab es allen voran für die Importeure Hyundai, Suzuki und Toyota massive Zuwächse.
Der Fiat Panda ist der Spitzenreiter in der Rabattschlacht. Fiat bietet den Panda inklusive der Abwrackprämie mit einem Preisvorteil von 4700 Euro an. Dadurch wird der Kleinwagen um 48,5 Prozent günstiger.
Insgesamt stieg nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes die Zahl der Neuzulassungen im Februar auf 277.740 Fahrzeuge.
An den düsteren Aussichten für das Gesamtjahr ändert dies aber wenig, vor allem wegen der drastischen Exportrückgänge.
"Trotz der erfreulichen Februarzahlen im Inland sind wir von einer nachhaltigen Erholung der Weltmärkte noch weit entfernt", warnte VDA-Chef Matthias Wissmann. Die Lage sei auch deshalb dramatisch, weil "alle wichtigen Automobilmärkte nahezu zeitgleich von der weltweiten Krise" erfasst worden seien.
In den ersten Monaten 2009 habe sich die Lage auf den internationalen Märkten weiter verschärft. Die Ausfuhren deutscher Hersteller brachen nach Angaben des VDA im Februar denn auch um 51 Prozent auf nur noch 202.000 Einheiten ein.
(Welt )
Die Änderung gilt ab kommenden Samstag.
Um einen illegalen Weiterverkauf zu unterbinden, soll das Original des Fahrzeugbriefs jetzt nicht mehr beim Verschrottungsbetrieb abgegeben werden, sondern beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Änderung der Richtlinie, die seit dem 14. Januar in Kraft ist.
Die Bundesregierung will künftig sicherstellen, dass solche Altautos nach Abkassieren der Prämie von 2500 Euro nicht illegal ins Ausland verkauft und dort wieder zugelassen werden.
Bislang musste neben anderen Unterlagen lediglich eine Kopie des entstempelten Fahrzeugbriefs beim BAFA in Eschborn vorgelegt werden. Vor allem darin sahen Kritiker die Möglichkeit, die eigentlich zu verschrottenden Autos ins Ausland zu verschieben.
Die von Sachverständigen kontrollierten Demontagebetriebe müssen den Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sämtliche Altfahrzeuge und deren einzelne "Verwertungschritte in einem Betriebstagebuch festhalten". Die Kontrolle im Verdachtsfall sei dadurch relativ einfach.
Im Moment gebe es keine Planung, bei Vorlage eines Kaufvertrages die Abwrackprämie für Antragsteller zu reservieren.
Das Bundeswirtschaftsministerium wies Darstellungen des Parlamentarischen SPD-Geschäftsführers Thomas Oppermann zurück, derzeit werde eine großzügigere Regelung bei Lieferschwierigkeiten von Automobil-Unternehmen erwogen.
Der Vorschlag, das Bundesamt solle rückwirkend die bei den Demontagebetrieben eingereichten Fahrzeugbriefe einfordern, um sie ungültig zu machen, sei nicht praktikabel. Bis Inkrafttreten der Richtlinie am 7. März werden laut Ministerium bis zu 200.000 Anträge nach der bisherigen Regelung gestellt worden sein.
Wegen irreführender Werbung mit der Abwrackprämie hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen inzwischen zehn Unternehmen abgemahnt.
Dazu zählten Citroën, die Handelstochter von Renault sowie Händler von BMW, Ford und Skoda. Ihnen wird vorgeworfen, in Zeitungsanzeigen und Internetwerbung die Preise für ihre Neuwagen schönzurechnen, indem sie den staatlichen Zuschuss schon abzuziehen.
Zudem fehle der Hinweis, dass die Prämie an mehrere Bedingungen geknüpft und keineswegs garantiert ist, da nicht sicher sei, dass der Fördertopf von 1,5 Milliarden Euro für alle Antragsteller reiche. Kunden, denen Autohäuser die Abwrackprämie zusichern, wird geraten, sich die Garantie schriflicht geben zu lassen.
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im Februar um satte 21,5 Prozent gestiegen.
Das entspricht für die deutschen Hersteller dem höchsten Februar-Absatz im eigenen Land seit zehn Jahren. Weiterhin sind vor allem kleine Autos gefragt. der Verkauf von Premiumfahrzeugen bleibt rückläufig. Während unter den heimischen Autobauer vor allem Ford und VW von der Entwicklung profitierten, gab es allen voran für die Importeure Hyundai, Suzuki und Toyota massive Zuwächse.
Der Fiat Panda ist der Spitzenreiter in der Rabattschlacht. Fiat bietet den Panda inklusive der Abwrackprämie mit einem Preisvorteil von 4700 Euro an. Dadurch wird der Kleinwagen um 48,5 Prozent günstiger.
Insgesamt stieg nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes die Zahl der Neuzulassungen im Februar auf 277.740 Fahrzeuge.
An den düsteren Aussichten für das Gesamtjahr ändert dies aber wenig, vor allem wegen der drastischen Exportrückgänge.
"Trotz der erfreulichen Februarzahlen im Inland sind wir von einer nachhaltigen Erholung der Weltmärkte noch weit entfernt", warnte VDA-Chef Matthias Wissmann. Die Lage sei auch deshalb dramatisch, weil "alle wichtigen Automobilmärkte nahezu zeitgleich von der weltweiten Krise" erfasst worden seien.
In den ersten Monaten 2009 habe sich die Lage auf den internationalen Märkten weiter verschärft. Die Ausfuhren deutscher Hersteller brachen nach Angaben des VDA im Februar denn auch um 51 Prozent auf nur noch 202.000 Einheiten ein.
(Welt )
Die staatliche Abwrackprämie zur Ankurbelung des Neuwagengeschäfts soll aufgestockt werden. Darüber haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) grundsätzlich verständigt. Vereinbart wurde, dass die Prämie aber keinesfalls über 2009 hinaus gewährt wird.
Abwrackprämie nur noch nach Internet-Antrag
Berlin (dpa) - Die staatliche Abwrackprämie kann jetzt nur noch im Internet beantragt werden. Von heute an gilt ein neues Verfahren. Bisher mussten Autokäufer beim Antrag auf die 2.500 Euro Umweltprämie unter anderem nachweisen, dass ihr alter Wagen verschrottet wird. Das neue Fahrzeug musste bereits zugelassen sein. Jetzt kann die Prämie auch reserviert werden, indem der verbindliche Kauf des neuen Autos nachgewiesen wird - zum Beispiel mit einem Kaufvertrag. Solche Kunden landen dann in einer Warteschlange.
Berlin (dpa) - Die staatliche Abwrackprämie kann jetzt nur noch im Internet beantragt werden. Von heute an gilt ein neues Verfahren. Bisher mussten Autokäufer beim Antrag auf die 2.500 Euro Umweltprämie unter anderem nachweisen, dass ihr alter Wagen verschrottet wird. Das neue Fahrzeug musste bereits zugelassen sein. Jetzt kann die Prämie auch reserviert werden, indem der verbindliche Kauf des neuen Autos nachgewiesen wird - zum Beispiel mit einem Kaufvertrag. Solche Kunden landen dann in einer Warteschlange.
Die Abwrackprämie wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mindestens bis Ende Mai in unveränderter Höhe von 2500 Euro gewährt. Für alle Anträge bis 31. Mai gelte die bisherige Prämie. Die Regelung für die Zeit danach sei offen. Das weitere Vorgehen solle bis kommende Woche feststehen. Die Deutsche Presse-Agentur beruft sich auf Regierungskreise.
Abwrackprämie - Fünf Milliarden Euro für Altautos
Die Bundesregierung will das Budget für die Abwrackprämie für Altwagen auf 5 Milliarden Euro erhöhen. Damit können statt der ursprünglich geplanten 600.000 nun rund zwei Millionen Bürger von dem Verschrottungszuschuss in Höhe von 2.500 Euro je Fahrzeug profitieren. Die Prämie in Höhe von 2500 Euro soll allerdings höchstens bis zum Jahresende gezahlt werden. So soll vermieden werden, dass aus der Prämie eine Dauersubvention wird.
Die Bundesregierung will das Budget für die Abwrackprämie für Altwagen auf 5 Milliarden Euro erhöhen. Damit können statt der ursprünglich geplanten 600.000 nun rund zwei Millionen Bürger von dem Verschrottungszuschuss in Höhe von 2.500 Euro je Fahrzeug profitieren. Die Prämie in Höhe von 2500 Euro soll allerdings höchstens bis zum Jahresende gezahlt werden. So soll vermieden werden, dass aus der Prämie eine Dauersubvention wird.
Die Abwrackprämie hat die Finanzsituation zahlreicher Autohändler verschärft. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung haben viele Händler ihren Kunden die 2500 Euro vorgestreckt und warten seit Monaten auf die Rückerstattung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).
Japanische Automobilkonzerne profitieren am stärksten von der staatlichen Prämie. Sie setzten im ersten Quartal dieses Jahres in Deutschland knapp 120.000 Neufahrzeuge ab. (Quelle JAMA)
Japanische Automobilkonzerne profitieren am stärksten von der staatlichen Prämie. Sie setzten im ersten Quartal dieses Jahres in Deutschland knapp 120.000 Neufahrzeuge ab. (Quelle JAMA)
Die Abwrackprämie für Altautos sorgt einer Studie zufolge für einen viel kleineren Nachfrageschub als bislang angenommen.
Drei Viertel der Neuwagenkäufer hätte auch ohne den staatlichen Zuschuss von 2500 Euro ein Fahrzeug erworben, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
Der Mitnahmeeffekt sei enorm, der Staatshaushalt werde erheblich belastet.
Das Finanzministerium verteidigte die Abwrackprämie. Es gehe darum, dass die Menschen jetzt ein Auto kauften und das Geld nicht erst später ausgeben.
Die IWH-Forscher gehen von zwei Millionen Autokäufern aus, die die Abwrackprämie in Anspruch nehmen. Mit Hilfe etwa von Daten aus Zulassungsstatistiken und von Autohändlern erstellten sie ein Rechenmodell, um den Mitnahmeeffekt zu ermitteln. Demnach werden bestenfalls 500.000 Autos allein aufgrund der Abwrackprämie gekauft.
Bei zwei Millionen subventionierten Käufern heißt das laut IWH: Um das Verhalten eines einzelnen Bürgers zu steuern, werden gleich drei weitere mitsubventioniert. Und: Für jeden Bürger, den allein die Abwrackprämie dazu bringt, sich dieses Jahr einen Neuwagen zuzulegen, wird der Steuerzahler mit 10.000 Euro belastet.
Weil der Mitnahmeeffekt so groß ist, könne Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) nicht darauf hoffen, dass die Kosten der Abwrackprämie durch höhere Einnahmen etwa aus Einkommen- und Mehrwertsteuer ausgeglichen werden. Das IWH rechnet damit, dass der Staatshaushalt unter dem Strich mit 2,6 Milliarden Euro belastet wird.
Allerdings räumte IWH-Präsident Ulrich Blum noch große Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt ein. "Es fällt ausgesprochen schwer, die wirtschaftlichen Effekte der Abwrackprämie genau zu beziffern", sagte er der Zeitung.
Ein Sprecher von Finanzminister Steinbrück verteidigte die Prämie. "Das sind gewollte Mitnahmeeffekte. Wir gehen nicht davon aus, dass sich jemand nur wegen der Abwrackprämie ein neues Auto kauft." Es gehe darum, dass derjenige, der ein neues Auto wolle, es jetzt kauft und das Geld nicht erst 2010 ausgibt. "Wir wollten einen Mitnahmeeffekt auslösen und damit den Konsum nach vorn ziehen", betonte der Sprecher.
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel bezeichnete die Prämie als "teuren Schrott".
Die Bundesregierung habe sich vom Verband der Automobilindustrie in teure Subventionsprogramme hineintreiben lassen, sagte er der "Welt am Sonntag".
Stichworte: Finanzierung , Kreditfinanzierung , Konjunkturprogramm
Drei Viertel der Neuwagenkäufer hätte auch ohne den staatlichen Zuschuss von 2500 Euro ein Fahrzeug erworben, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
Der Mitnahmeeffekt sei enorm, der Staatshaushalt werde erheblich belastet.
Das Finanzministerium verteidigte die Abwrackprämie. Es gehe darum, dass die Menschen jetzt ein Auto kauften und das Geld nicht erst später ausgeben.
Die IWH-Forscher gehen von zwei Millionen Autokäufern aus, die die Abwrackprämie in Anspruch nehmen. Mit Hilfe etwa von Daten aus Zulassungsstatistiken und von Autohändlern erstellten sie ein Rechenmodell, um den Mitnahmeeffekt zu ermitteln. Demnach werden bestenfalls 500.000 Autos allein aufgrund der Abwrackprämie gekauft.
Bei zwei Millionen subventionierten Käufern heißt das laut IWH: Um das Verhalten eines einzelnen Bürgers zu steuern, werden gleich drei weitere mitsubventioniert. Und: Für jeden Bürger, den allein die Abwrackprämie dazu bringt, sich dieses Jahr einen Neuwagen zuzulegen, wird der Steuerzahler mit 10.000 Euro belastet.
Weil der Mitnahmeeffekt so groß ist, könne Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) nicht darauf hoffen, dass die Kosten der Abwrackprämie durch höhere Einnahmen etwa aus Einkommen- und Mehrwertsteuer ausgeglichen werden. Das IWH rechnet damit, dass der Staatshaushalt unter dem Strich mit 2,6 Milliarden Euro belastet wird.
Allerdings räumte IWH-Präsident Ulrich Blum noch große Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt ein. "Es fällt ausgesprochen schwer, die wirtschaftlichen Effekte der Abwrackprämie genau zu beziffern", sagte er der Zeitung.
Ein Sprecher von Finanzminister Steinbrück verteidigte die Prämie. "Das sind gewollte Mitnahmeeffekte. Wir gehen nicht davon aus, dass sich jemand nur wegen der Abwrackprämie ein neues Auto kauft." Es gehe darum, dass derjenige, der ein neues Auto wolle, es jetzt kauft und das Geld nicht erst 2010 ausgibt. "Wir wollten einen Mitnahmeeffekt auslösen und damit den Konsum nach vorn ziehen", betonte der Sprecher.
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel bezeichnete die Prämie als "teuren Schrott".
Die Bundesregierung habe sich vom Verband der Automobilindustrie in teure Subventionsprogramme hineintreiben lassen, sagte er der "Welt am Sonntag".
Stichworte: Finanzierung , Kreditfinanzierung , Konjunkturprogramm

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