Elektroauto von Tesla
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Elektroauto von Tesla
Bislang war ein Tesla etwas für reiche Trendsetter mit sauberem Gewissen. Doch nachdem die Amerikaner knapp 300 Elektro-Roadster ausgeliefert haben, zielen sie jetzt auf den Massenmarkt: In zwei Jahren wollen sie elektrisches Fahren mit einer Familienkutsche zum Schnäppchenpreis populär machen.
Noch ist das gerade in Kalifornien enthüllte Modell S von Tesla nur eine Studie. Aber wenn alles nach Plan läuft, sich bis zum Produktionsstart Ende 2011 an dem Auto nicht mehr viel ändert und die Amerikaner trotz der finanziellen Turbulenzen ihren Zielpreis von nicht einmal 60.000 Dollar halten, könnte der schmucke Gleiter Autos wie dem Chevrolet Volt womöglich einen tödlichen Stromschlag versetzen.
Für den Antrieb der Limousine sorgen wie im Roadster ausschließlich Elektromotoren, die aus Lithium-Ionen-Akkus gespeist werden. Anders als beim Sportwagen wollen die Amerikaner diesmal aber auch Allradantrieb anbieten und würden dafür noch einen weiteren Motor einbauen.
Obwohl er so groß ist wie eine S-Klasse, soll der Familien-Tesla so viel Fahrspaß machen wie ein Sportwagen. Schon das Standardmodell beschleunigt deshalb in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei 160 km/h abgeregelt. Eine Sportversion soll den Sprint unter fünf Sekunden schaffen und dürfte außerhalb amerikanischer Tempolimits locker auf mehr als 200 km/h kommen.
Mit Blick auf Preis und Einsatzzweck will Tesla den futuristischen Familienkreuzer mit drei unterschiedlichen Batterie-Paketen anbieten, die eine Reichweite von jeweils 200, 300 und 400 Kilometer ausgelegt sind.
Laden kann man diese Akkus an jeder Steckdose und braucht dafür nicht mehr Zeit als ein Mittagessen. Denn mithilfe eines speziellen Chargers tankt der Tesla schon im 45 Minuten. Wem auch das noch zu lange dauert, der kann die Akkus - eine entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt - auch binnen fünf Minuten austauschen. Damit empfiehlt sich der Tesla auch für das Konzept "Better Place" mit einem Netz automatischer Akku-Tauschstationen, das der Visionär Shai Agassi derzeit in vielen Ländern aufbauen will.
Selbst ohne diese Relais-Stationen ist der Tesla jetzt allerdings ein vollkommen alltagstaugliches Auto, argumentieren die Amerikaner: Denn mit Hilfe der Schnellladung schaffe man den Weg von Los Angeles nach New York in genau derselben Zeit wie mit einem konventionellen Benziner - allerdings zu einem absolut konkurrenzlosen Preis. Selbst wenn die Gallone Sprit in den USA nur noch einen Dollar kosten sollte, fährt man mit dem Tesla günstiger: Denn hier kostet eine Tankfüllung weniger als fünf Dollar.
Obwohl für einen Kampfpreis konzipiert und auf die Massenproduktion zugeschnitten, wird der Tesla kein biederer Langweiler. Im Gegenteil: Der knapp fünf Meter lange Viertürer sieht aus jeder Perspektive ausgesprochen elegant und unkonventionell aus. Von vorn erinnert er ein wenig an den Maserati Quattroporte, die Seitenlinie hat die Fließhecklimousine vom Jaguar XF und von hinten ginge der Wagen auch als Aston Martin durch.
Zur schönen Form kommt jede Menge Funktion: Weil die Antriebstechnik komplett im Wagenboden verschwindet und unter der Motorhaube Platz ist für einen zweiten Kofferraum, wird der Tesla zum Raumwunder: Er bietet nicht nur eine versenkbare dritte Sitzreihe, wie man sie von Vans und Geländewagen kennt. Sondern er fasst auch ein Surfbrett, einen 50-Zoll-Fernseher und ein Mountainbike - und zwar gleichzeitig.
Außerdem bekommt die Limousine ein schmuckes Interieur und viel moderne Technik aus dem Internetzeitalter. So gibt es in der Mittelkonsole einen Computerbildschirm von stattlichen 17-Zoll, der permanent online ist und einen direkten Draht zu Google & Co hat.
Mit dem Model S macht Tesla Schluss mit allen Einschränkungen, die man bislang bei alternativen Antriebskonzepten machen musste: "Das Model S macht keine Kompromisse bei Leistung, Effizienz und Alltagsnutzen", sagt Firmenchef Elon Musk und droht den etablierten Konkurrenten mit weiter sinkenden Preisen und einer ganzen Reihe neuer Modelle: "Das ist nur der Anfang."
Quelle: WELT / Thomas Geiger
Noch ist das gerade in Kalifornien enthüllte Modell S von Tesla nur eine Studie. Aber wenn alles nach Plan läuft, sich bis zum Produktionsstart Ende 2011 an dem Auto nicht mehr viel ändert und die Amerikaner trotz der finanziellen Turbulenzen ihren Zielpreis von nicht einmal 60.000 Dollar halten, könnte der schmucke Gleiter Autos wie dem Chevrolet Volt womöglich einen tödlichen Stromschlag versetzen.
Für den Antrieb der Limousine sorgen wie im Roadster ausschließlich Elektromotoren, die aus Lithium-Ionen-Akkus gespeist werden. Anders als beim Sportwagen wollen die Amerikaner diesmal aber auch Allradantrieb anbieten und würden dafür noch einen weiteren Motor einbauen.
Obwohl er so groß ist wie eine S-Klasse, soll der Familien-Tesla so viel Fahrspaß machen wie ein Sportwagen. Schon das Standardmodell beschleunigt deshalb in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei 160 km/h abgeregelt. Eine Sportversion soll den Sprint unter fünf Sekunden schaffen und dürfte außerhalb amerikanischer Tempolimits locker auf mehr als 200 km/h kommen.
Mit Blick auf Preis und Einsatzzweck will Tesla den futuristischen Familienkreuzer mit drei unterschiedlichen Batterie-Paketen anbieten, die eine Reichweite von jeweils 200, 300 und 400 Kilometer ausgelegt sind.
Laden kann man diese Akkus an jeder Steckdose und braucht dafür nicht mehr Zeit als ein Mittagessen. Denn mithilfe eines speziellen Chargers tankt der Tesla schon im 45 Minuten. Wem auch das noch zu lange dauert, der kann die Akkus - eine entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt - auch binnen fünf Minuten austauschen. Damit empfiehlt sich der Tesla auch für das Konzept "Better Place" mit einem Netz automatischer Akku-Tauschstationen, das der Visionär Shai Agassi derzeit in vielen Ländern aufbauen will.
Selbst ohne diese Relais-Stationen ist der Tesla jetzt allerdings ein vollkommen alltagstaugliches Auto, argumentieren die Amerikaner: Denn mit Hilfe der Schnellladung schaffe man den Weg von Los Angeles nach New York in genau derselben Zeit wie mit einem konventionellen Benziner - allerdings zu einem absolut konkurrenzlosen Preis. Selbst wenn die Gallone Sprit in den USA nur noch einen Dollar kosten sollte, fährt man mit dem Tesla günstiger: Denn hier kostet eine Tankfüllung weniger als fünf Dollar.
Obwohl für einen Kampfpreis konzipiert und auf die Massenproduktion zugeschnitten, wird der Tesla kein biederer Langweiler. Im Gegenteil: Der knapp fünf Meter lange Viertürer sieht aus jeder Perspektive ausgesprochen elegant und unkonventionell aus. Von vorn erinnert er ein wenig an den Maserati Quattroporte, die Seitenlinie hat die Fließhecklimousine vom Jaguar XF und von hinten ginge der Wagen auch als Aston Martin durch.
Zur schönen Form kommt jede Menge Funktion: Weil die Antriebstechnik komplett im Wagenboden verschwindet und unter der Motorhaube Platz ist für einen zweiten Kofferraum, wird der Tesla zum Raumwunder: Er bietet nicht nur eine versenkbare dritte Sitzreihe, wie man sie von Vans und Geländewagen kennt. Sondern er fasst auch ein Surfbrett, einen 50-Zoll-Fernseher und ein Mountainbike - und zwar gleichzeitig.
Außerdem bekommt die Limousine ein schmuckes Interieur und viel moderne Technik aus dem Internetzeitalter. So gibt es in der Mittelkonsole einen Computerbildschirm von stattlichen 17-Zoll, der permanent online ist und einen direkten Draht zu Google & Co hat.
Mit dem Model S macht Tesla Schluss mit allen Einschränkungen, die man bislang bei alternativen Antriebskonzepten machen musste: "Das Model S macht keine Kompromisse bei Leistung, Effizienz und Alltagsnutzen", sagt Firmenchef Elon Musk und droht den etablierten Konkurrenten mit weiter sinkenden Preisen und einer ganzen Reihe neuer Modelle: "Das ist nur der Anfang."
Quelle: WELT / Thomas Geiger
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Die Aktie des Unternehmen, das durch den gleichnamigen Elektro-Roadstar bekannt geworden ist, konnte am ersten Handelstag an der Nasdaq trotz eines sehr schwachen Börsenumfeld gleich um 40,5 Prozent zulegen, und das, nachdem zuvor bereits sowohl die Anzahl der emittierten Aktien als auch der Ausgabepreis angehoben wurden. Bedenkt man zudem, dass Tesla bislang erst rund 1.000 Einheiten des ca. 100 Tsd. US-Dollar teueren Sportwagens verkauft und dass die Gesellschaft allein im ersten Quartal 2010 einen Verlust von knapp 30 Mio. US-Dollar erwirtschaftet hat, zeigt dieser fulminante Start die hohen Erwartungen, die die Marktteilnehmer mit dem Thema Elektromobilität verknüpfen.
* Auszug Newsletter: Der Spekulant
Mit dem Toyota RAV EV Concept stellt Toyota in Kooperation mit Tesla Motors auf der Los Angeles Autoshow (17. bis 28. November 2010) einen Kompakt-SUV vor, der bereits 2012 mit seiner Markteinführung in den USA rechnen kann. Das Elektrofahrzeug basiert auf dem RAV4 und wurde als elektrisches Auto Toyota RAV4 EV bereits zwischen 1996 und 2003 1.900 Mal gebaut und verkauft.

Ausgestattet ist der Toyota RAV4 EV Concept mit einem Elektromotor von Tesla Motors. Die angestrebte Reichweite unter Alltagsbedingung soll einmal 160 Kilometer emissionslosen, CO2-freien Fahrspaß bieten. Doch dass ist dann auch schon alles, was Toyota und Tesla Motors zum Toyota RAV4 EV Concept bisher verlauten lassen.
Ausgestattet ist der Toyota RAV4 EV Concept mit einem Elektromotor von Tesla Motors. Die angestrebte Reichweite unter Alltagsbedingung soll einmal 160 Kilometer emissionslosen, CO2-freien Fahrspaß bieten. Doch dass ist dann auch schon alles, was Toyota und Tesla Motors zum Toyota RAV4 EV Concept bisher verlauten lassen.
Tesla Motors geht mit deutscher Internetseite online
Tesla Motors , weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung von Elektroautos, veröffentlicht seine neue deutsche Internetseite, teslamotors.de, um ein grösseres internationales Publikum ansprechen zu können. Die neue URL wird umfassende Informationen und Inhalte über Teslas Technologien und Produkte auf deutsch enthalten.
"Als Teslas stärkster Markt in Europa war Deutschland natürlich eine Priorität in der Auswahl der entstehenden lokalen Internetseiten, und bis zum Ende des Jahres werden weitere folgen", erklärt Teslas Vice President of Communications, Ricardo Reyes. "Tesla Roadster Besitzer in über 30 Ländern sind vom elektrischen Fahren bereits überzeugt. Die Verwendung weiterer Sprachen hilft uns unsere Botschaft weiter zu verbreiten."
Auf Teslas Internetseite ist das Design Studio integriert. Eine Benutzeroberfläche, die es Kunden ermöglicht, ihren Traumroadster selbst zusammenzustellen, das Ergebnis anzuschauen und mit anderen über das Internet zu teilen. Das Design Studio ist ein wichtiger Bestandteil der neuen Verkaufsstrategie, die im April im Showroom von Santana Row, San Jose, Kalifornien, vorgestellt wurde. Um das Erlebnis des Autokaufs neu zu erfinden, investiert Tesla in digitale, interaktive Medien, die Kunden und Interessenten über Teslas fortschrittliche elektrische Antriebstechnologie und ausgezeichnete Fahrzeugentwicklung informiert.
Tesla Motors , weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung von Elektroautos, veröffentlicht seine neue deutsche Internetseite, teslamotors.de, um ein grösseres internationales Publikum ansprechen zu können. Die neue URL wird umfassende Informationen und Inhalte über Teslas Technologien und Produkte auf deutsch enthalten.
"Als Teslas stärkster Markt in Europa war Deutschland natürlich eine Priorität in der Auswahl der entstehenden lokalen Internetseiten, und bis zum Ende des Jahres werden weitere folgen", erklärt Teslas Vice President of Communications, Ricardo Reyes. "Tesla Roadster Besitzer in über 30 Ländern sind vom elektrischen Fahren bereits überzeugt. Die Verwendung weiterer Sprachen hilft uns unsere Botschaft weiter zu verbreiten."
Auf Teslas Internetseite ist das Design Studio integriert. Eine Benutzeroberfläche, die es Kunden ermöglicht, ihren Traumroadster selbst zusammenzustellen, das Ergebnis anzuschauen und mit anderen über das Internet zu teilen. Das Design Studio ist ein wichtiger Bestandteil der neuen Verkaufsstrategie, die im April im Showroom von Santana Row, San Jose, Kalifornien, vorgestellt wurde. Um das Erlebnis des Autokaufs neu zu erfinden, investiert Tesla in digitale, interaktive Medien, die Kunden und Interessenten über Teslas fortschrittliche elektrische Antriebstechnologie und ausgezeichnete Fahrzeugentwicklung informiert.
Mit seinem Roadster hat Tesla Motors der Autobranche gezeigt, dass das Fahren in einem Elektroauto richtig Spaß machen kann. Ein Elektro-Viertürer und ein E-SUV sollen die Kalifornier in die schwarzen Zahlen führen. Die Pläne sind ehrgeizig - doch Tesla baut sich still ein zweites Standbein auf
Tesla Motors hat in diesem Jahr keinen Stand auf der weltgrößten Automobilmesse IAA - obwohl der Start seines neuen Hoffnungsträgers bevorsteht. Seine Fahrzeuge präsentiert der kalifornische Autohersteller in luxuriös ausgestatteten Innenstadt-Läden - obwohl er weltweit weniger als 2000 Autos verkauft hat. Seine Fabrik hat Tesla von zwei Auto-Riesen erworben - obwohl der kleine Autohersteller die Produktionskapazitäten seines neuen Werks niemals ausschöpfen wird.
Normale Maßstäbe scheinen für den Autohersteller aus dem Silicon Valley nicht zu gelten. Seit dem Jahr 2003 gibt es die kleine kalifornische Autoschmiede, die sich vom belächelten Start-Up in das Liebkind der US-Prominenz verwandelt hat. Mit dem Tesla Roadster, der seine Kraft aus rund 7000 Laptop-Batteriezellen zieht, hat Tesla den etablierten Autobauern gezeigt, dass Elektroauto fahren eine Menge Spaß machen kann. Schauspieler wie George Clooney oder Brad Pitt gehören zum exklusiven Kreis der Tesla-Eigner, die für ihr Fahrzeug mindestens 100.000 Dollar auf den Tisch legen müssen.
Doch die Fertigung des auf dem Lotus Elise basierenden Elektro-Roadster, von dem bisher rund 1800 Stück weltweit verkauft wurden, läuft aus. Bis Ende des Jahres fertigt Tesla noch einige Restmodelle, doch nach 2500 Elektro-Sportwagen ist endgültig Schluss. Tesla will nun vom Kleinserien-Anbieter zum ernstzunehmenden Hersteller reifen. Den Sprung in die Liga der Autokonzerne wollen die Kaliforniern mit einem Aufsehen erregenden Elektroauto schaffen: Einem Model S getauften Viertürer, der mit einer Batterieladung mindestens 250 Kilometer weit kommen soll. Mit der stärksten Akku-Variante sind sogar 480 Kilometer Reichweite drinnen.
Zwischen 57.500 und 77.500 Dollar soll das Model S je nach gewünschter Batterieleistung kosten. Das ist zwar noch immer eine Menge Geld. Doch punkto Reichweite übertrumpft Tesla, an dem Toyota und Daimler Anteile halten, die bislang angekündigten E-Mobile etablierter Hersteller deutlich. Renault , Daimler & Co. begnügen bei ihren Elektroauto-Serienmodellen mit Reichweiten unter 200 Kilometern. Noch existieren nur Prototypen des Tesla-Hoffnungsträgers, die von Tesla-Mitarbeitern ausgiebig Probe gefahren werden. Sieben Sitze soll der Viertürer im Inneren bekommen, der Kofferraum wird normal groß sein. Aufladen lässt sich das Auto an der Steckdose.
Von Grund auf neu konzipiertes Auto
Gebaut wird das Model S in einer Automobilfabrik im kalifornischen Fremont, die ursprünglich den Autoriesen Toyota und General Motors gemeinsam gehörte. Mit seinen 1400 Mitarbeitern belegt Tesla aber nur einen Teil des riesigen Autowerks, das auf eine Jahreskapazität von 140.000 Autos ausgelegt ist.
Tesla hat das gesamte Auto von Grund auf neu konzipiert - im Gegensatz zu den etablierten Autoherstellern, die ihre E-Mobile auf der Basis bereits existierender Modelle bauen wollen. "Das ist eine brandneue Plattform. Wir formen das gesamte Chassis aus Aluminium, wir machen unsere eigenen Stanzungen", sagt Jérôme Guillen zu manager magazin Online. Der ehemalige Daimler-Manager hat Stuttgart vor einem Jahr Richtung Kalifornien verlassen und ist bei Tesla nun Baureihen-Leiter für das Model S.
Teslas Batterie habe die beste Energiedichte weltweit, meint Guillen. Doch das Gewicht des Akkus bleibt trotzdem hoch. Deshalb muss Tesla den Energieverbrauch des Autos minimieren, um so die Reichweite nach oben zu schrauben. Die Elektromotoren und die Kraftübertragung soll "supereffizient" werden, kündigt Guillen an. Zudem werde die Aerodynamik des Fahrzeugs sehr gut sein - auch deshalb, weil die Batteriebauweise des Model S einen völlig flachen Unterboden ermögliche.
Trotzdem wird der kalifornische Autobauer seinen Prototypen nicht auf der weltgrößten Automobilmesse IAA vorstellen, die am 15. September in Frankfurt startet. Derzeit sei seine Mannschaft vollauf mit den Vorbereitungen für das Model S ausgelastet, sagt Guillen entschuldigend. Zudem will Tesla seine Fahrzeuge erst bei einem eigenen Event im Herbst vorstellen. Am 1. Oktober lädt der kalifornische Elektroauto-Bauer künftige Kunden zu Prototypen-Testfahrten in sein kalifornisches Werk ein.
Zahlungskräftige Elektroauto-Fans aus Europa müssen sich aber noch länger gedulden, bevor sie in Teslas neuestem Modell Platz nehmen können. Bislang sind keine Model S-Testfahrten in Europa geplant, obwohl Deutschland Teslas zweitgrößter Markt nach den USA ist. Doch Guillen meint, dass sich dies 2012 wohl ändern wird - und auch Europäer im Beta-Prototypen Platz nehmen können.
Insgesamt haben 5600 Tesla-Fans haben das Model S bereits vorbestellt und eine Anzahlung von 5000 oder sogar 40.000 Dollar für eine limitierte Auflage geleistet.
Spätestens Ende 2012 will Tesla die ersten Fahrzeuge an die Kunden liefern, im kommenden Jahr sollen 5000 Fahrzeuge aus dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont rollen. Ab 2013 will Tesla dann 20.000 Model S-Elektroautos pro Jahr fertigen- und Gewinne schreiben. Wegen der teuren Model S-Entwicklung produzierte Tesla zuletzt rote Zahlen: Im ersten Halbjahr 2011 häufte Tesla einen Verlust von 107 Millionen Dollar an. Von April bis Juni dieses Jahres steht ein Fehlbetrag von 59 Millionen Dollar in den Büchern, bei einem Umsatz von knapp 58 Millionen.
Das soll sich im Jahr 2013 ändern. "Bei 13.000 verkauften Fahrzeugen kommen wir in die schwarzen Zahlen", sagt der für die weltweite Kommunikation zuständige Tesla-Vorstand Ricardo Reyes zu manager magazin Online. Über ausreichend Bares verfügt Tesla fürs Erste: Mitte 2010 gingen die Kalifornier an die Börse und erlösten so 230 Millionen Dollar. Im Mai dieses Jahres sammelte Tesla nochmals 215 Millionen Dollar bei einer ein. Der deutsche Autobauer Daimler, der an Tesla 8 Prozent hält, hat bei der Kapitalspritze voll mitgezogen.
Pläne für Elektro-SUV und Fernwartung via Internet
Das Geld aus der jüngsten Kapitalrunde steckt Tesla nun in die Entwicklung des nächsten Modells. Das Model X genannte Fahrzeug soll eine Art Geländewagen werden - mit einigen Besonderheiten. "Wir versuchen ein Fahrzeug zu bauen, das wie ein SUV aussieht, aber innen die Funktionalität eines Minivans besitzt", verrät Reyes. Das sei aufgrund des Antriebskonzeptes möglich. Die Batterie werde wie bei dem Model S in der Bodenplatte sitzen, die Elektromotoren sind relativ klein. Dadurch kann Tesla deutlich mehr Platz für die Passagiere schaffen, sagt Reyes, der in dem Auto drei vollwertige Sitzreihen unterbringen will.
Das Model X wird auf der Fahrzeugarchitektur aufbauen, die gerade für das Model S entwickelt wird - und deutlich windschlüpfriger sein als viele Konkurrenten, kündigt Reyes an. In fernerer Zukunft will Tesla weitere Modelle anbieten. Die Kalifornier denken etwa über einen neuen Roadster nach - und wollen zudem in einigen Jahren ein deutlich preisgünstigeres Elektroauto anbieten, das zwischen 30.000 und 40.000 Dollar kosten soll.
Innovativ will Tesla aber nicht nur bei der Art der Fahrzeuge sein, auch den Verkauf will Tesla anders die Konkurrenz gestalten. In München betreibt Tesla in bester Innenstadtlage einen Verkaufsraum, der eher einem Laden der Kultmarke Apple als einem Autohaus ähnelt. Seit kurzem bietet Tesla auch eine deutsche Version seiner Website an - die künftig noch deutlich ausgebaut werden soll. Tesla werde zwar weiterhin lokale Veranstaltungen organisieren, bei denen Leute die Autos kennenlernen können, sagt Reyes. Aber die Kalifornier überlegen auch, die Fahrzeuge selbst über ihre Website zu verkaufen - und das Internet auch für die Wartung der Autos einzusetzen.
Elektroauto haben gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen einen entscheidenden Vorteil, meint Reyes: Sie müssen nur selten in die Werkstatt, da es keine Ölwechsel oder ein zu wartendes Getriebe gibt. "Mit entsprechender Software können wir mögliche Probleme des Fahrzeugs erkennen und möglicherweise durch Updates lösen", so Reyes. Das mache es möglich, die Wartung der Fahrzeuge direkt am Wohnort oder Arbeitsplatz der Kunden durchzuführen.
Ob Tesla sich mit seinen teuren Autos tatsächlich am Markt durchsetzt, ist aber noch unsicher. Immerhin hat sich Tesla mit Daimler und Toyota zwei sehr bekannte Autobauer als Investoren ins Boot geholt - und die Beziehungen zu den beiden Branchengrößen sind ziemlich eng.
Für Toyota entwickelt Tesla etwa den Antriebsstrang und die Batterie für eine Elektroversion des Geländewagens RAV4, die 2012 auf den Markt kommen soll. Das lässt sich Tesla mit 100 Millionen Dollar vergüten. An Daimler hat Tesla bis vor kurzem Batterien für den Elektro-Smart geliefert. Doch für die vor kurzem gestartete Massenproduktion des E-Smarts verwendet Daimler Batterien, die aus einem Jointventure der Stuttgarter mit dem Chemiekonzern Evonik stammen. Immerhin setzt Daimler weiterhin Tesla-Akkus in den Elektroauto-Prototypen der A-Klasse ein.
"Mit Daimler haben wir eine tief gehende Partnerschaft", sagt Reyes. Der für E-Mobilität zuständige Daimler-Vorstand Herbert Koehler ist Mitglied im Tesla-Aufsichtsrat - und es gibt wohl noch einige weitere Vereinbarungen, über die Reyes mit Verweis auf Regelungen der US-Börsenaufsicht SEC nicht sprechen wollte.
* MM
Tesla Motors hat in diesem Jahr keinen Stand auf der weltgrößten Automobilmesse IAA - obwohl der Start seines neuen Hoffnungsträgers bevorsteht. Seine Fahrzeuge präsentiert der kalifornische Autohersteller in luxuriös ausgestatteten Innenstadt-Läden - obwohl er weltweit weniger als 2000 Autos verkauft hat. Seine Fabrik hat Tesla von zwei Auto-Riesen erworben - obwohl der kleine Autohersteller die Produktionskapazitäten seines neuen Werks niemals ausschöpfen wird.
Normale Maßstäbe scheinen für den Autohersteller aus dem Silicon Valley nicht zu gelten. Seit dem Jahr 2003 gibt es die kleine kalifornische Autoschmiede, die sich vom belächelten Start-Up in das Liebkind der US-Prominenz verwandelt hat. Mit dem Tesla Roadster, der seine Kraft aus rund 7000 Laptop-Batteriezellen zieht, hat Tesla den etablierten Autobauern gezeigt, dass Elektroauto fahren eine Menge Spaß machen kann. Schauspieler wie George Clooney oder Brad Pitt gehören zum exklusiven Kreis der Tesla-Eigner, die für ihr Fahrzeug mindestens 100.000 Dollar auf den Tisch legen müssen.
Doch die Fertigung des auf dem Lotus Elise basierenden Elektro-Roadster, von dem bisher rund 1800 Stück weltweit verkauft wurden, läuft aus. Bis Ende des Jahres fertigt Tesla noch einige Restmodelle, doch nach 2500 Elektro-Sportwagen ist endgültig Schluss. Tesla will nun vom Kleinserien-Anbieter zum ernstzunehmenden Hersteller reifen. Den Sprung in die Liga der Autokonzerne wollen die Kaliforniern mit einem Aufsehen erregenden Elektroauto schaffen: Einem Model S getauften Viertürer, der mit einer Batterieladung mindestens 250 Kilometer weit kommen soll. Mit der stärksten Akku-Variante sind sogar 480 Kilometer Reichweite drinnen.
Zwischen 57.500 und 77.500 Dollar soll das Model S je nach gewünschter Batterieleistung kosten. Das ist zwar noch immer eine Menge Geld. Doch punkto Reichweite übertrumpft Tesla, an dem Toyota und Daimler Anteile halten, die bislang angekündigten E-Mobile etablierter Hersteller deutlich. Renault , Daimler & Co. begnügen bei ihren Elektroauto-Serienmodellen mit Reichweiten unter 200 Kilometern. Noch existieren nur Prototypen des Tesla-Hoffnungsträgers, die von Tesla-Mitarbeitern ausgiebig Probe gefahren werden. Sieben Sitze soll der Viertürer im Inneren bekommen, der Kofferraum wird normal groß sein. Aufladen lässt sich das Auto an der Steckdose.
Von Grund auf neu konzipiertes Auto
Gebaut wird das Model S in einer Automobilfabrik im kalifornischen Fremont, die ursprünglich den Autoriesen Toyota und General Motors gemeinsam gehörte. Mit seinen 1400 Mitarbeitern belegt Tesla aber nur einen Teil des riesigen Autowerks, das auf eine Jahreskapazität von 140.000 Autos ausgelegt ist.
Tesla hat das gesamte Auto von Grund auf neu konzipiert - im Gegensatz zu den etablierten Autoherstellern, die ihre E-Mobile auf der Basis bereits existierender Modelle bauen wollen. "Das ist eine brandneue Plattform. Wir formen das gesamte Chassis aus Aluminium, wir machen unsere eigenen Stanzungen", sagt Jérôme Guillen zu manager magazin Online. Der ehemalige Daimler-Manager hat Stuttgart vor einem Jahr Richtung Kalifornien verlassen und ist bei Tesla nun Baureihen-Leiter für das Model S.
Teslas Batterie habe die beste Energiedichte weltweit, meint Guillen. Doch das Gewicht des Akkus bleibt trotzdem hoch. Deshalb muss Tesla den Energieverbrauch des Autos minimieren, um so die Reichweite nach oben zu schrauben. Die Elektromotoren und die Kraftübertragung soll "supereffizient" werden, kündigt Guillen an. Zudem werde die Aerodynamik des Fahrzeugs sehr gut sein - auch deshalb, weil die Batteriebauweise des Model S einen völlig flachen Unterboden ermögliche.
Trotzdem wird der kalifornische Autobauer seinen Prototypen nicht auf der weltgrößten Automobilmesse IAA vorstellen, die am 15. September in Frankfurt startet. Derzeit sei seine Mannschaft vollauf mit den Vorbereitungen für das Model S ausgelastet, sagt Guillen entschuldigend. Zudem will Tesla seine Fahrzeuge erst bei einem eigenen Event im Herbst vorstellen. Am 1. Oktober lädt der kalifornische Elektroauto-Bauer künftige Kunden zu Prototypen-Testfahrten in sein kalifornisches Werk ein.
Zahlungskräftige Elektroauto-Fans aus Europa müssen sich aber noch länger gedulden, bevor sie in Teslas neuestem Modell Platz nehmen können. Bislang sind keine Model S-Testfahrten in Europa geplant, obwohl Deutschland Teslas zweitgrößter Markt nach den USA ist. Doch Guillen meint, dass sich dies 2012 wohl ändern wird - und auch Europäer im Beta-Prototypen Platz nehmen können.
Insgesamt haben 5600 Tesla-Fans haben das Model S bereits vorbestellt und eine Anzahlung von 5000 oder sogar 40.000 Dollar für eine limitierte Auflage geleistet.
Spätestens Ende 2012 will Tesla die ersten Fahrzeuge an die Kunden liefern, im kommenden Jahr sollen 5000 Fahrzeuge aus dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont rollen. Ab 2013 will Tesla dann 20.000 Model S-Elektroautos pro Jahr fertigen- und Gewinne schreiben. Wegen der teuren Model S-Entwicklung produzierte Tesla zuletzt rote Zahlen: Im ersten Halbjahr 2011 häufte Tesla einen Verlust von 107 Millionen Dollar an. Von April bis Juni dieses Jahres steht ein Fehlbetrag von 59 Millionen Dollar in den Büchern, bei einem Umsatz von knapp 58 Millionen.
Das soll sich im Jahr 2013 ändern. "Bei 13.000 verkauften Fahrzeugen kommen wir in die schwarzen Zahlen", sagt der für die weltweite Kommunikation zuständige Tesla-Vorstand Ricardo Reyes zu manager magazin Online. Über ausreichend Bares verfügt Tesla fürs Erste: Mitte 2010 gingen die Kalifornier an die Börse und erlösten so 230 Millionen Dollar. Im Mai dieses Jahres sammelte Tesla nochmals 215 Millionen Dollar bei einer ein. Der deutsche Autobauer Daimler, der an Tesla 8 Prozent hält, hat bei der Kapitalspritze voll mitgezogen.
Pläne für Elektro-SUV und Fernwartung via Internet
Das Geld aus der jüngsten Kapitalrunde steckt Tesla nun in die Entwicklung des nächsten Modells. Das Model X genannte Fahrzeug soll eine Art Geländewagen werden - mit einigen Besonderheiten. "Wir versuchen ein Fahrzeug zu bauen, das wie ein SUV aussieht, aber innen die Funktionalität eines Minivans besitzt", verrät Reyes. Das sei aufgrund des Antriebskonzeptes möglich. Die Batterie werde wie bei dem Model S in der Bodenplatte sitzen, die Elektromotoren sind relativ klein. Dadurch kann Tesla deutlich mehr Platz für die Passagiere schaffen, sagt Reyes, der in dem Auto drei vollwertige Sitzreihen unterbringen will.
Das Model X wird auf der Fahrzeugarchitektur aufbauen, die gerade für das Model S entwickelt wird - und deutlich windschlüpfriger sein als viele Konkurrenten, kündigt Reyes an. In fernerer Zukunft will Tesla weitere Modelle anbieten. Die Kalifornier denken etwa über einen neuen Roadster nach - und wollen zudem in einigen Jahren ein deutlich preisgünstigeres Elektroauto anbieten, das zwischen 30.000 und 40.000 Dollar kosten soll.
Innovativ will Tesla aber nicht nur bei der Art der Fahrzeuge sein, auch den Verkauf will Tesla anders die Konkurrenz gestalten. In München betreibt Tesla in bester Innenstadtlage einen Verkaufsraum, der eher einem Laden der Kultmarke Apple als einem Autohaus ähnelt. Seit kurzem bietet Tesla auch eine deutsche Version seiner Website an - die künftig noch deutlich ausgebaut werden soll. Tesla werde zwar weiterhin lokale Veranstaltungen organisieren, bei denen Leute die Autos kennenlernen können, sagt Reyes. Aber die Kalifornier überlegen auch, die Fahrzeuge selbst über ihre Website zu verkaufen - und das Internet auch für die Wartung der Autos einzusetzen.
Elektroauto haben gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen einen entscheidenden Vorteil, meint Reyes: Sie müssen nur selten in die Werkstatt, da es keine Ölwechsel oder ein zu wartendes Getriebe gibt. "Mit entsprechender Software können wir mögliche Probleme des Fahrzeugs erkennen und möglicherweise durch Updates lösen", so Reyes. Das mache es möglich, die Wartung der Fahrzeuge direkt am Wohnort oder Arbeitsplatz der Kunden durchzuführen.
Ob Tesla sich mit seinen teuren Autos tatsächlich am Markt durchsetzt, ist aber noch unsicher. Immerhin hat sich Tesla mit Daimler und Toyota zwei sehr bekannte Autobauer als Investoren ins Boot geholt - und die Beziehungen zu den beiden Branchengrößen sind ziemlich eng.
Für Toyota entwickelt Tesla etwa den Antriebsstrang und die Batterie für eine Elektroversion des Geländewagens RAV4, die 2012 auf den Markt kommen soll. Das lässt sich Tesla mit 100 Millionen Dollar vergüten. An Daimler hat Tesla bis vor kurzem Batterien für den Elektro-Smart geliefert. Doch für die vor kurzem gestartete Massenproduktion des E-Smarts verwendet Daimler Batterien, die aus einem Jointventure der Stuttgarter mit dem Chemiekonzern Evonik stammen. Immerhin setzt Daimler weiterhin Tesla-Akkus in den Elektroauto-Prototypen der A-Klasse ein.
"Mit Daimler haben wir eine tief gehende Partnerschaft", sagt Reyes. Der für E-Mobilität zuständige Daimler-Vorstand Herbert Koehler ist Mitglied im Tesla-Aufsichtsrat - und es gibt wohl noch einige weitere Vereinbarungen, über die Reyes mit Verweis auf Regelungen der US-Börsenaufsicht SEC nicht sprechen wollte.
* MM
Der große Gewinner des kommenden E-Auto-Booms?
Während Anleger in deutschen Aktien mit Papieren wie SGL Carbon oder der PSI AG allenfalls indirekt von einem möglicherweise schneller als erwartet kommenden Elektroauto-Boom profitieren werden, geht in den USA so richtig die Post ab - und das auch im übertragenen Sinne. Denn der Elektro-Sportwagen Model S von Tesla lässt in Punkto Beschleunigung sogar den Porsche 911 Carrera alt aussehen.
Vieles spricht dafür, dass der US-Autobauer zum First Mover im Elektroauto-Segment wird. Die Produktion für das Model S, ein 5+2-sitziges autobahntaugliches Elektroauto der oberen Mittelklasse ist für 2012 bereits jetzt ausgebucht. Die Reservierungen seien nach Angaben des Unternehmens in den letzten Wochen extrem angezogen. 2013 soll die Serienproduktion starten.
Experten zeigen sich über die schnellen technologischen Fortschritte überrascht. Die Serienversion soll von null auf 60 Meilen in 4,4 Sekunden durchstarten. Das schafft nicht mal ein Porsche 911 Carrera. Eine alternative, aerodynamischere Version soll bis zu 320 Meilen oder ca. 500 Kilometer ohne Aufladestopp schaffen. Mit diesen Werten wird das Auto immer mehr auch für das Mainstream-Publikum in den USA interessant werden.
Fakt ist: Tesla ist mit seinem Modell damit viel weiter als die Konkurrenz. Die Prototypen von Ford, Nissan und General Motors schaffen aktuell gerade mal 100 Meilen ohne Aufladen des Akkus. Hinzu kommt: Tesla hat mit seiner überlegenen Batterientechnologie Ausrüsterverträge mit Daimler und Toyota. Das heißt: Ohne Tesla geht im Sektor - zumindest momentan - gar nichts!
Ein weiterer Faktor der für das Papier spricht, ist Teslas charismatischer CEO Elon Musk. Musk ist unter anderem auch Mitbegründer der Internet-Bezahlplattform PayPal, die bereits 2002 für 1,5 Milliarden US-Dollar an eBay verkauft worden ist. Hinter dem Raketenhersteller SpaceX steht Elon Musk genauso als Mastermind wie hinter dem Tesla Roadster, dem ersten serienreifen Elektroauto von Tesla. Insider vergleichen Musk in seiner Brillanz bereits mit Steve Jobs.
Die gute Geschäftsentwicklung ist schwarz auf weiß in den Halbjahreszahlen nachlesbar. Der Umsatz kletterte um 33 Prozent auf 5,7 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 0,6 auf zwei Millionen Euro. Wichtig: Im zweiten Halbjahr geht es genau so weiter. Die Umsatzschätzung wurde im September sogar von 11,5 auf 12 Millionen Euro angehoben, die für das EBIT von 2,8 auf vier Millionen Euro.
Auch interessant: Studien zeigen, dass bei so genannten disruptiven Technologien, die das Potenzial haben, etablierte Branchen komplett "aufzumischen", die alteingesessenen Firmen in der Vergangenheit häufig ins Hintertreffen geraten sind. First Mover wie Tesla seien hier historisch eindeutig im Vorteil gewesen, behauptet auch eine aktuelle Studie von Merrill Lynch.
Enorme Vorschusslorbeeren im Kurs
Schafft Tesla wirklich als erster Autohersteller den Marktdurchbruch im Mittel- und Oberklassebereich könnte man einen gigantischen Markt erschließen. Entsprechend groß ist die Fantasie in der Tesla-Aktie, die im Übrigen erst seit Juli 2010 börsennotiert ist.
Die Zahlen fürs dritte Quartal überzeugen auf ganzer Linie: Der Umsatz schnellte um 85 Prozent auf 58 Millionen US-Dollar in die Höhe. Die sequenzielle Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal 2001 lag bei ebenfalls starken elf Prozent. Das lag deutlich über den Erwartungen. Auch die eigene Umsatzprognose für 2011 wurde von 185 auf 195 bis 200 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert.
Die Aktie stieg daraufhin bei über vier Millionen gehandelten Aktien (höchster Umsatz seit Juni) Anfang November bis auf knapp 35 US-Dollar und notiert auch aktuell weniger als zehn Prozent vom Allzeit-Hoch bei 36,42 US-Dollar entfernt.
Der Haken an der Geschichte: Auf Basis fundamentaler Bewertungskennzahlen ist die Aktie extrem teuer. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis für 2011 liegt bei astronomischen 17, soll aber 2012 schon auf sechs fallen. Mit einem Sprung in die Profitabilität ist frühestens 2013 zu rechnen.
Studien von James P. O`Shaughnessy zeigen, dass gerade Aktien mit hohen Kurs-Umsatz-Verhältnissen im kommenden Jahr im Durchschnitt zu den am schwächsten performenden Aktien auf dem gesamten Kurszettel gehört haben.
Umgekehrt gilt "Qualität hat ihren Preis", speziell bei Trend-Aktien. Die meisten "Tenbagger" des legendären Fondsmanagers Peter Lynch waren auch vor ihrem fulminanten Anstieg schon "teuer" - was sie aber nicht daran gehindert hat, sich anschließend nochmals zu verzehnfachen.
Bei intakten Wachstumsstories können Aktien auch in ihre Bewertung hineinwachsen und dabei konstant weiter steigen.
MEIN FAZIT:
- Die Aktie von Tesla hat gigantisches Potenzial und könnte zum großen Gewinner der Elektroauto-Revolution werden.
- Allerdings ist die Aktie fundamental extrem hoch bewertet, was auch enorme Risiken mit sich bringt.
- Ich würde aktuell an der Seitenlinie bleiben und den Fortgang der laufenden Konsolidierung abwarten. Sollte die Aktie vom aktuellen Niveau aus unter hohem Handelsvolumen neue Hochs erreichen, würde ich eine erste Position erwerben.
- Sie können dieses Szenario gut über die Platzierung einer Stopp-Buy-Order bei 36,43 US-Dollar spielen. Sie werden dann automatisch "eingestoppt", wenn die Aktie ein neues Allzeit-Hoch erreicht.
Armin Brack - Chefredakteur Geldanlage-Report
Während Anleger in deutschen Aktien mit Papieren wie SGL Carbon oder der PSI AG allenfalls indirekt von einem möglicherweise schneller als erwartet kommenden Elektroauto-Boom profitieren werden, geht in den USA so richtig die Post ab - und das auch im übertragenen Sinne. Denn der Elektro-Sportwagen Model S von Tesla lässt in Punkto Beschleunigung sogar den Porsche 911 Carrera alt aussehen.
Vieles spricht dafür, dass der US-Autobauer zum First Mover im Elektroauto-Segment wird. Die Produktion für das Model S, ein 5+2-sitziges autobahntaugliches Elektroauto der oberen Mittelklasse ist für 2012 bereits jetzt ausgebucht. Die Reservierungen seien nach Angaben des Unternehmens in den letzten Wochen extrem angezogen. 2013 soll die Serienproduktion starten.
Experten zeigen sich über die schnellen technologischen Fortschritte überrascht. Die Serienversion soll von null auf 60 Meilen in 4,4 Sekunden durchstarten. Das schafft nicht mal ein Porsche 911 Carrera. Eine alternative, aerodynamischere Version soll bis zu 320 Meilen oder ca. 500 Kilometer ohne Aufladestopp schaffen. Mit diesen Werten wird das Auto immer mehr auch für das Mainstream-Publikum in den USA interessant werden.
Fakt ist: Tesla ist mit seinem Modell damit viel weiter als die Konkurrenz. Die Prototypen von Ford, Nissan und General Motors schaffen aktuell gerade mal 100 Meilen ohne Aufladen des Akkus. Hinzu kommt: Tesla hat mit seiner überlegenen Batterientechnologie Ausrüsterverträge mit Daimler und Toyota. Das heißt: Ohne Tesla geht im Sektor - zumindest momentan - gar nichts!
Ein weiterer Faktor der für das Papier spricht, ist Teslas charismatischer CEO Elon Musk. Musk ist unter anderem auch Mitbegründer der Internet-Bezahlplattform PayPal, die bereits 2002 für 1,5 Milliarden US-Dollar an eBay verkauft worden ist. Hinter dem Raketenhersteller SpaceX steht Elon Musk genauso als Mastermind wie hinter dem Tesla Roadster, dem ersten serienreifen Elektroauto von Tesla. Insider vergleichen Musk in seiner Brillanz bereits mit Steve Jobs.
Die gute Geschäftsentwicklung ist schwarz auf weiß in den Halbjahreszahlen nachlesbar. Der Umsatz kletterte um 33 Prozent auf 5,7 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 0,6 auf zwei Millionen Euro. Wichtig: Im zweiten Halbjahr geht es genau so weiter. Die Umsatzschätzung wurde im September sogar von 11,5 auf 12 Millionen Euro angehoben, die für das EBIT von 2,8 auf vier Millionen Euro.
Auch interessant: Studien zeigen, dass bei so genannten disruptiven Technologien, die das Potenzial haben, etablierte Branchen komplett "aufzumischen", die alteingesessenen Firmen in der Vergangenheit häufig ins Hintertreffen geraten sind. First Mover wie Tesla seien hier historisch eindeutig im Vorteil gewesen, behauptet auch eine aktuelle Studie von Merrill Lynch.
Enorme Vorschusslorbeeren im Kurs
Schafft Tesla wirklich als erster Autohersteller den Marktdurchbruch im Mittel- und Oberklassebereich könnte man einen gigantischen Markt erschließen. Entsprechend groß ist die Fantasie in der Tesla-Aktie, die im Übrigen erst seit Juli 2010 börsennotiert ist.
Die Zahlen fürs dritte Quartal überzeugen auf ganzer Linie: Der Umsatz schnellte um 85 Prozent auf 58 Millionen US-Dollar in die Höhe. Die sequenzielle Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal 2001 lag bei ebenfalls starken elf Prozent. Das lag deutlich über den Erwartungen. Auch die eigene Umsatzprognose für 2011 wurde von 185 auf 195 bis 200 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert.
Die Aktie stieg daraufhin bei über vier Millionen gehandelten Aktien (höchster Umsatz seit Juni) Anfang November bis auf knapp 35 US-Dollar und notiert auch aktuell weniger als zehn Prozent vom Allzeit-Hoch bei 36,42 US-Dollar entfernt.
Der Haken an der Geschichte: Auf Basis fundamentaler Bewertungskennzahlen ist die Aktie extrem teuer. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis für 2011 liegt bei astronomischen 17, soll aber 2012 schon auf sechs fallen. Mit einem Sprung in die Profitabilität ist frühestens 2013 zu rechnen.
Studien von James P. O`Shaughnessy zeigen, dass gerade Aktien mit hohen Kurs-Umsatz-Verhältnissen im kommenden Jahr im Durchschnitt zu den am schwächsten performenden Aktien auf dem gesamten Kurszettel gehört haben.
Umgekehrt gilt "Qualität hat ihren Preis", speziell bei Trend-Aktien. Die meisten "Tenbagger" des legendären Fondsmanagers Peter Lynch waren auch vor ihrem fulminanten Anstieg schon "teuer" - was sie aber nicht daran gehindert hat, sich anschließend nochmals zu verzehnfachen.
Bei intakten Wachstumsstories können Aktien auch in ihre Bewertung hineinwachsen und dabei konstant weiter steigen.
MEIN FAZIT:
- Die Aktie von Tesla hat gigantisches Potenzial und könnte zum großen Gewinner der Elektroauto-Revolution werden.
- Allerdings ist die Aktie fundamental extrem hoch bewertet, was auch enorme Risiken mit sich bringt.
- Ich würde aktuell an der Seitenlinie bleiben und den Fortgang der laufenden Konsolidierung abwarten. Sollte die Aktie vom aktuellen Niveau aus unter hohem Handelsvolumen neue Hochs erreichen, würde ich eine erste Position erwerben.
- Sie können dieses Szenario gut über die Platzierung einer Stopp-Buy-Order bei 36,43 US-Dollar spielen. Sie werden dann automatisch "eingestoppt", wenn die Aktie ein neues Allzeit-Hoch erreicht.
Armin Brack - Chefredakteur Geldanlage-Report
Tesla Motors hat die weltweit erste 100% elektrische Premium-Limousine ausgeliefert
Freitag, 22.Juni 2012
.. im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien, die ersten Model S an seine Kunden ausgeliefert. Damit erscheint das Model S ungefähr einen Monat früher als erwartet. Das Unternehmen wird bis Ende 2012 5.000 Autos ausliefern und ab 2013 eine Stückzahl von bis zu 20.000 Autos pro Jahr produzieren.
"2009 hatten wir uns zum Ziel gesetzt, das innovativste Auto des 21. Jahrhunderts zu bauen. Seitdem haben wir das Model S auf Millionen von Meilen getestet, um sicherzustellen , dass es alle Erwartungen erfüllt", so Elon Musk, Mitbegründer und CEO von Tesla Motors. "Heute haben wir unser Ziel erreicht, und ein Auto entwickelt, das in punkto Effizienz, Sicherheit, Stil, Technologie und Leistung neue Standards setzt."
http://www.teslamotors.com/models
ist die weltweit erste Premium-Limousine die von Grund auf als Elektroauto entwickelt wurde. Oberste Prioritaet war es stets die Erwartungen, die die Öffentlichkeit an Premium-Limousinen stellt, zu uebertreffen. Die fünftürige Limousine tritt, was Raumangebot, Handling und Styling angeht, mit den besten Autos ihrer Klasse in Wettbewerb, und produziert dabei null Emissionen. Ohne den traditionellen Motor beheimaten zu müssen, hat Tesla einen zweiten Stauraum unter der Motorhaube geschaffen und bietet mehr Platz im Inneren des Autos als die meisten andere Fahrzeuge seiner Klasse.
Das Herzstück des Model S ist der im Fahrzeugboden untergebrachte elektrische Antriebsstrang, der ein einzigartiges Fahrerlebnis sowie eine ungeschlagene Reichweite von bis zu 480 km bietet. Das Model S gibt es mit drei Akku-Versionen, 40 kWh, 60 kWh und 85 kWh, um Fahrern genau die Reichweite zu bieten, die sie benötigen. Das Design einer unter dem Boden platzierten Slim-Line-Batterie senkt den Schwerpunkt für eine bessere Handhabung, präzise Leistung und hervorragendes Handling. Das Model S bietet das selbe sofortige Drehmoment und die stufenlose Beschleunigung, die den Tesla Roadster beruehmt gemacht haben.
Weltweit gingen bereits mehr als 10.000 Vorbestellungen für das Tesla Model S ein. In Europa sollen die ersten Model S Anfang 2013 ausgeliefert werden.
Preise
Fuer Europa wurden die Preise des Model S noch nicht festgelegt.
In Nordamerika liegt der Basispreis bei USD 49.900 (eine Steuerbeguenstigung von USD 7.500 ist darin bereits enthalten). Weitere Informationen zu den verschiedenen Preisoptionen finden Sie auf www.teslamotors.com
Tesla's-Einzelhandelsstrategie
Tesla's Einzelhandelsstrategie bietet dem Kunden ein einzigartiges Kauferlebnis: Das Auto wird nicht nur auf einem Touchscreen nach den eigenen Vorlieben und Beduerfnissen zusammengestellt und designt. Der Kunde lernt über den interaktiven Touchscreen was es bedeutet, elektrisch zu fahren.
Tesla nimmt Bestellungen online und in allen Tesla Stores an. Weltweit gibt es 22 Tesla Stores. Über zehn weitere Stores sollen noch 2012 alleine in Nordamerika eroeffnet werden.
Auch die Option der persoenlichen Auslieferung ist einzigartig fuer Tesla: Tesla liefert die Autos an jeden vom Kunden gewuenschten Ort: nach Hause, ins Büro, zum Haus eines Freundes, ins Urlaubshotel oder an jeden anderen Ort, der den Kunden zum glücklich macht. Während der persönlichen Auslieferug, geht ein Tesla Spezialist mit dem Kunden durch alle Funktionen des Models S und erklaert alles was der Kunde ueber sein neues Model S wissen muss.
Probefahrten
Mit einem grossen Test-Drive Event in der Fabrik in Fremont, hat Tesla am vergangenen Wochenende seine http://www.teslamotors.com/own/testdrive gestartet.
In den naechsten 45 Tage können Kunden, die ein Model S vorbestellt haben an über 5.000 Probefahrten teilnehmen. Die Tour wird bis August durch ausgewählte nordamerikanische Städte fuehren.
Das Video zum Event finden Sie hier:
http://www.teslamotors.com/model-s-has-arrived
Mit dem Tesla Roadster setzte TESLA Massstäbe im Elektrofahrzeugbau. 90% des legendären auf 2.500 Stück limitierten Roadster sind bereits verkauft und fahren in über 31 Ländern emissionsfrei auf unseren Strassen. Die letzten Exemplare werden exclusiv in Europa und Asien verkauft.
Freitag, 22.Juni 2012
.. im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien, die ersten Model S an seine Kunden ausgeliefert. Damit erscheint das Model S ungefähr einen Monat früher als erwartet. Das Unternehmen wird bis Ende 2012 5.000 Autos ausliefern und ab 2013 eine Stückzahl von bis zu 20.000 Autos pro Jahr produzieren.
"2009 hatten wir uns zum Ziel gesetzt, das innovativste Auto des 21. Jahrhunderts zu bauen. Seitdem haben wir das Model S auf Millionen von Meilen getestet, um sicherzustellen , dass es alle Erwartungen erfüllt", so Elon Musk, Mitbegründer und CEO von Tesla Motors. "Heute haben wir unser Ziel erreicht, und ein Auto entwickelt, das in punkto Effizienz, Sicherheit, Stil, Technologie und Leistung neue Standards setzt."
http://www.teslamotors.com/models
ist die weltweit erste Premium-Limousine die von Grund auf als Elektroauto entwickelt wurde. Oberste Prioritaet war es stets die Erwartungen, die die Öffentlichkeit an Premium-Limousinen stellt, zu uebertreffen. Die fünftürige Limousine tritt, was Raumangebot, Handling und Styling angeht, mit den besten Autos ihrer Klasse in Wettbewerb, und produziert dabei null Emissionen. Ohne den traditionellen Motor beheimaten zu müssen, hat Tesla einen zweiten Stauraum unter der Motorhaube geschaffen und bietet mehr Platz im Inneren des Autos als die meisten andere Fahrzeuge seiner Klasse.
Das Herzstück des Model S ist der im Fahrzeugboden untergebrachte elektrische Antriebsstrang, der ein einzigartiges Fahrerlebnis sowie eine ungeschlagene Reichweite von bis zu 480 km bietet. Das Model S gibt es mit drei Akku-Versionen, 40 kWh, 60 kWh und 85 kWh, um Fahrern genau die Reichweite zu bieten, die sie benötigen. Das Design einer unter dem Boden platzierten Slim-Line-Batterie senkt den Schwerpunkt für eine bessere Handhabung, präzise Leistung und hervorragendes Handling. Das Model S bietet das selbe sofortige Drehmoment und die stufenlose Beschleunigung, die den Tesla Roadster beruehmt gemacht haben.
Weltweit gingen bereits mehr als 10.000 Vorbestellungen für das Tesla Model S ein. In Europa sollen die ersten Model S Anfang 2013 ausgeliefert werden.
Preise
Fuer Europa wurden die Preise des Model S noch nicht festgelegt.
In Nordamerika liegt der Basispreis bei USD 49.900 (eine Steuerbeguenstigung von USD 7.500 ist darin bereits enthalten). Weitere Informationen zu den verschiedenen Preisoptionen finden Sie auf www.teslamotors.com
Tesla's-Einzelhandelsstrategie
Tesla's Einzelhandelsstrategie bietet dem Kunden ein einzigartiges Kauferlebnis: Das Auto wird nicht nur auf einem Touchscreen nach den eigenen Vorlieben und Beduerfnissen zusammengestellt und designt. Der Kunde lernt über den interaktiven Touchscreen was es bedeutet, elektrisch zu fahren.
Tesla nimmt Bestellungen online und in allen Tesla Stores an. Weltweit gibt es 22 Tesla Stores. Über zehn weitere Stores sollen noch 2012 alleine in Nordamerika eroeffnet werden.
Auch die Option der persoenlichen Auslieferung ist einzigartig fuer Tesla: Tesla liefert die Autos an jeden vom Kunden gewuenschten Ort: nach Hause, ins Büro, zum Haus eines Freundes, ins Urlaubshotel oder an jeden anderen Ort, der den Kunden zum glücklich macht. Während der persönlichen Auslieferug, geht ein Tesla Spezialist mit dem Kunden durch alle Funktionen des Models S und erklaert alles was der Kunde ueber sein neues Model S wissen muss.
Probefahrten
Mit einem grossen Test-Drive Event in der Fabrik in Fremont, hat Tesla am vergangenen Wochenende seine http://www.teslamotors.com/own/testdrive gestartet.
In den naechsten 45 Tage können Kunden, die ein Model S vorbestellt haben an über 5.000 Probefahrten teilnehmen. Die Tour wird bis August durch ausgewählte nordamerikanische Städte fuehren.
Das Video zum Event finden Sie hier:
http://www.teslamotors.com/model-s-has-arrived
Mit dem Tesla Roadster setzte TESLA Massstäbe im Elektrofahrzeugbau. 90% des legendären auf 2.500 Stück limitierten Roadster sind bereits verkauft und fahren in über 31 Ländern emissionsfrei auf unseren Strassen. Die letzten Exemplare werden exclusiv in Europa und Asien verkauft.
Der Tesla Roadster - eine Erfolgsstory
Stellen Sie sich ein Auto ohne Abgase vor, das beschleunigt wie ein Rennwagen und durch elegantes Design besticht. Ein Auto das exzellentes Handling bei nahezu geräuschlosem Antrieb bietet und praktisch keiner Wartung bedarf
Das Ergebnis ist einer der begehrtesten Sportwagen der Welt: der Tesla Roadster.
Tesla wurde 2003 in Palo Alto, CA, also im Herzen vom Silicon Valley gegründet. Am Anfang machten sich eine Gruppe junger Ingenieure ans Werk, um zu beweisen, dass man mit fortschrittlicher Akku-Technologie auch ein Automobil antreiben kann, und zwar mit einem speziellen elektrischen Antriebsstrang. Ein Ding der Unmöglichkeit - so die Kritiker.
Doch Tesla widerlegte alle Vorurteile: Sie steckten ihren elektrischen Antriebsstrang in einen attraktiven, tiefliegenden und ultraleichten Zweisitzer-Sportwagen aus Kohlefaser.
Und machten damit nicht nur deutlich, dass Elektroautos nicht hässlich und langweilig sein müssen, sondern auch, dass sie schneller sein und mehr Fahrspass bieten können als benzinbetriebene Autos.
Zum ersten Mal überhaupt gab es ein Elektroauto, das auch Fahrer ansprach, für die Leistung über alles geht. Und nicht nur die überragenden Umweltwerte - 0 Emmision - sondern auch das überzeugende Design sorgten dafür, dass man sich nach dem Wagen umdrehte. Und dann fuhr dieser mit einer Akku-Ladung auch noch erstaunliche 340 Kilometer weit.
Getreu dem Tesla-Motto: keine Kompromisse. Beweis geglückt? Die Fakten sprechen für sich:
Der Roadster ging stehts mit dem Puls der Zeit. Er gilt längst als Prestige Symbol in der Automobilen Welt. Er hat viele Fans gelockt und überzeugt; Menschen mit Spass an Nachhaltigkeit und Innovation, Unternehmer denen das Thema erneuerbare Energie am Herzen liegt aber auch die Stürmer und Dränger die aktiv dabei sein wollen, wenn die Geschichte des Automobils neu erfunden wird. Nachhaltigkeit und Leistung sind längst keine Gegensätze mehr. Und das Tesla einfach anders, einfach moderner und einfach zeitgemässer ist, zeigt sich schon bei einem Besuch in den Showrooms. Hier lernt man unter anderem über einen interactiven Touchscreen was es bedeutet, elektrisch zu fahren.
Der Pionier der Elektromobilität hat seine Pflicht getan:
die stetig weiter eintwickelte Technik von Tesla erbringt absoluten Qualitätsbeweis. Rennomierte Autohersteller wie Daimler und Toyota haben Tesla's technischen Vorsprung im Bereich Elektromobilität erkannt und benutzen die Antriebskomponenten für die Entwirklung ihrer eigenen Modelle, wie die neuen Mercedes B-Klasse oder den RAV4.
Auch dadurch kommt Tesla seinem Ziel näher, mehr und mehr Elektroautos auf die Strasse zu bringen und diese für mehr Menschen erschwinglich zu machen.
Der nächste Schritt: die Massenproduktion in der eigenen Fabrik!
Tesla's Model S, die erste Premium Limousine die von Grund auf als Elektrofahrzeug konstruiert wurde, wurde am 22.Juni 2012 erstmals an Kunden in den USA ausgeliefert. Das Unternehmen wird bis Ende 2012 5.000 Autos ausliefern und ab 2013 eine Stückzahl von bis zu 20.000 Autos pro Jahr produzieren. In Europa sollen die ersten Model S Anfang 2013 ausgeliefert werden
Das Ergebnis ist einer der begehrtesten Sportwagen der Welt: der Tesla Roadster.
Tesla wurde 2003 in Palo Alto, CA, also im Herzen vom Silicon Valley gegründet. Am Anfang machten sich eine Gruppe junger Ingenieure ans Werk, um zu beweisen, dass man mit fortschrittlicher Akku-Technologie auch ein Automobil antreiben kann, und zwar mit einem speziellen elektrischen Antriebsstrang. Ein Ding der Unmöglichkeit - so die Kritiker.
Doch Tesla widerlegte alle Vorurteile: Sie steckten ihren elektrischen Antriebsstrang in einen attraktiven, tiefliegenden und ultraleichten Zweisitzer-Sportwagen aus Kohlefaser.
Und machten damit nicht nur deutlich, dass Elektroautos nicht hässlich und langweilig sein müssen, sondern auch, dass sie schneller sein und mehr Fahrspass bieten können als benzinbetriebene Autos.
Zum ersten Mal überhaupt gab es ein Elektroauto, das auch Fahrer ansprach, für die Leistung über alles geht. Und nicht nur die überragenden Umweltwerte - 0 Emmision - sondern auch das überzeugende Design sorgten dafür, dass man sich nach dem Wagen umdrehte. Und dann fuhr dieser mit einer Akku-Ladung auch noch erstaunliche 340 Kilometer weit.
Getreu dem Tesla-Motto: keine Kompromisse. Beweis geglückt? Die Fakten sprechen für sich:
Zitat
- Über 95% des auf 2.500 Stück limitierten Roadster fahren in über 30
Ländern auf unseren Strassen.
- Dabei wurden fast 40 Millionen elektrische Kilometer zurück gelegt.
- Allein in Deutschland gibt es 200 elektrisierte Roadster Besitzer.
- In Nordamerika ist der Roadster bereits ausverkauft.
- Die letzten Modelle sind exklusiv in Europa zu haben.
Der Roadster ging stehts mit dem Puls der Zeit. Er gilt längst als Prestige Symbol in der Automobilen Welt. Er hat viele Fans gelockt und überzeugt; Menschen mit Spass an Nachhaltigkeit und Innovation, Unternehmer denen das Thema erneuerbare Energie am Herzen liegt aber auch die Stürmer und Dränger die aktiv dabei sein wollen, wenn die Geschichte des Automobils neu erfunden wird. Nachhaltigkeit und Leistung sind längst keine Gegensätze mehr. Und das Tesla einfach anders, einfach moderner und einfach zeitgemässer ist, zeigt sich schon bei einem Besuch in den Showrooms. Hier lernt man unter anderem über einen interactiven Touchscreen was es bedeutet, elektrisch zu fahren.
Der Pionier der Elektromobilität hat seine Pflicht getan:
die stetig weiter eintwickelte Technik von Tesla erbringt absoluten Qualitätsbeweis. Rennomierte Autohersteller wie Daimler und Toyota haben Tesla's technischen Vorsprung im Bereich Elektromobilität erkannt und benutzen die Antriebskomponenten für die Entwirklung ihrer eigenen Modelle, wie die neuen Mercedes B-Klasse oder den RAV4.
Auch dadurch kommt Tesla seinem Ziel näher, mehr und mehr Elektroautos auf die Strasse zu bringen und diese für mehr Menschen erschwinglich zu machen.
Der nächste Schritt: die Massenproduktion in der eigenen Fabrik!
Tesla's Model S, die erste Premium Limousine die von Grund auf als Elektrofahrzeug konstruiert wurde, wurde am 22.Juni 2012 erstmals an Kunden in den USA ausgeliefert. Das Unternehmen wird bis Ende 2012 5.000 Autos ausliefern und ab 2013 eine Stückzahl von bis zu 20.000 Autos pro Jahr produzieren. In Europa sollen die ersten Model S Anfang 2013 ausgeliefert werden
Etwa 2000 Stück seines Luxus-Elektroautos liefert Tesla derzeit monatlich aus
Elektroautobauer Tesla schreibt schwarze Zahlen und hat sich in die erste Liga des US-Luxuswagensegments katapultiert. Firmenchef Elon Musk wildert damit im Hoheitsgebiet von BMW, Mercedes und Audi. Noch wiegen sich die deutschen Platzhirsche in Sicherheit.
Tesla-Chef Elon Musk gibt sich gern als großer Verehrer deutscher Autos. "Eine der erlesensten Luxuslimousinen der Welt" sei die S-Klasse von Mercedes, lobte der Chef des kalifornischen Elektroauto-Bauers gerade die Schwaben, die an Tesla beteiligt sind. Und so garantiert Musk Käufern seines Model S nach drei Jahren einen Restwert, der sich exakt an dem der Stuttgarter Prestige-Limousine orientiert.
Die respektvolle Haltung des Milliardärs steht allerdings im krassen Gegensatz zu seinen hochfliegenden Plänen, bald 100.000 Autos im Jahr zu bauen und damit insbesondere die deutschen Premiumhersteller zu ärgern. Dass Musk Worten oft Taten folgen lässt, zeigt er erneut dieser Tage. Im ersten Quartal hat Tesla mehr Autos verkauft als erwartet, die Firma schreibt schwarze Zahlen. Die nächste Zwischenetappe - 20.000 Autos im laufenden Jahr - dürfte Tesla locker schaffen. "Wir sind praktisch ausverkauft", sagt der Chef.
In Stuttgart, München oder Ingolstadt jucken die Erfolgsmeldungen aus dem Silicon Valley offiziell niemanden. Er glaube nicht an das Elektroauto, betonte zuletzt erneut Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch. Und was sind schon 20.000 oder 100.000 Autos, wenn auch im Premiumsegment? Und wie soll es ein Start-up aus Palo Alto auch langfristig mit den Heerscharen deutscher Autoingenieure von BMW , Daimler oder Audi aufnehmen?
"Ein Automobilunternehmen, das unter 100.000 Einheiten verkauft, wird sich schwer tun und ist letztlich immer auf Dritte angewiesen, die finanzielle Unterstützung gewähren können", wiegelte auch Porsche-Chef Matthias Müllerim Interview mit manager magazin online ab, allerdings bevor Tesla die eigene Profitabilität verkündete. Einen Markt für Premiumelektroautos sieht Müller eher nicht. "Die Frage ist, wie viele Käufer wirklich bereit sind, aus ökologischen Gründen erheblich mehr Geld auszugeben."
In Kalifornien liegt Tesla bereits weit vorn
Doch sind es ökologische Gründe, die Käufer zuletzt für Tesla begeistert haben? Offenbar nur zum Teil. Die einflussreichen US-Zeitschriften Motor Trend und Automobile Magazine, die das Model S zum Auto des Jahres 2013 kürten, begründeten die Wahl vor allem mit außerordentlichen Fahreigenschaften der 87.000-Dollar-Limousine, die einen Porsche Panamera in der vergleichbaren Preisklasse oder einen BMW M5 abhängt.
Auch das Kriterium Sportlichkeit hat wohl seinen Anteil daran, dass das Model S im US-Markt für Luxuslimousinen inzwischen in einer Liga mit den dominierenden deutschen Herstellern spielt. Etwa 2000 Stück liefert Tesla derzeit monatlich in den USA aus. BMW verkaufte aus der 5er-Reihe im März 5300 Fahrzeuge, Mercedes 4000 Wagen der E-Klasse - bei beiden Modellen ging der Absatz im ersten Quartal entgegen dem allgemeinen Trend zurück. Audi legte beim A6 dagegen zu - im März auf 1750 Stück.
In Kalifornien, dem größten US-Markt, verkauft Tesla Branchenkennern zufolge etwa jedes zweite Model S, das mit den Deutschen dort bereits um die Spitzenposition streitet. "Die kalifornischen Kunden sind sehr technikaffin", sagt Autoexperte Wolfgang Bernhart von der Unternehmensberatung Roland Berger. Teure Elektroautos passten gut in das von der IT-Branche geprägte Umfeld - nicht zuletzt, weil die Stromer sich mit intelligenter Software gut vom Smartphone aus überwachen lassen.
Vor dem Model S hatte hat es kein Elektroauto in einem Segment auf Augenhöhe mit etablierten Herstellern gebracht. "Im Premiumsegment befriedigen Elektroautos das Bedürfnis nach Individualität", sagt Bernhart. "Kunden sind offenbar bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen. Es ist eine Nische entstanden, die nicht mehr bloß mit dem Mikroskop zu erkennen ist", sagt Bernhard.
Laut US-Experten wächst der amerikanische Markt für Premium-Elektroautos weiter. In den kommenden drei Jahren werde der Absatz von 14.500 auf 71.000 steigen, erwarten die Marktspezialisten von LMC Automotive.
Welche Rolle dabei die deutschen Hersteller spielen werden, ist offen. Die meisten Konzernverantwortlichen geben sich zurückhaltend. Einzig BMW-Chef Norbert Reithofer wies jüngst darauf hin, dass bei der Elektromobilität in Kalifornien einiges tue. Reithofer ist allerdings auch daran interessiert, dass das Thema wieder etwas Schwung bekommt - im Herbst stellt BMW seinen ersten Elektrowagen, den kompakten i3 vor.
Im Luxussegment setzen alle deutschen Hersteller jedoch bestenfalls auf Plug-in-Hybride. Gerade hat Porsche eine Steckdosen-Version des Panamera vorgestellt. "Es zeichnet sich nicht ab, dass weitere reine Elektroautos in dem Segment auf den Markt kommen", sagt Bernhart. Tesla bleibt allein auf weiter Flur.
Die Frage ist aber, ob der Elektropionier das Tempo halten kann. Noch lebt der Autobauer von seinem großen Bestand an Reservierungen. Auf die entscheidende Frage nach den Neubestellungen antwortet das Unternehmen erst im Mai. Zuletzt hatte ein verheerender Fahrbericht der New York Times Stornierungen provoziert. Musk warf dem Autor vor, er habe die Batterie des Model S absichtlich leer gefahren, um ein Foto mit Abschleppwagen machen zu können.
Das 87.000-Dollar-Zweitfahrzeug
Zugute kommt Tesla derzeit die starke US-Nachfrage nach Luxusfahrzeugen, meint Jörn Buss, Partner der Unternehmensberatung Oliver Wyman. In den Krisenjahren sei der Absatz von Luxuslimousinen deutlich eingebrochen, erklärt Buss, der seit zwölf Jahren in Detroit arbeitet. Nun wandere der Markt wieder nach oben. "Das hilft Tesla auf jeden Fall", sagt er. Die Auslieferung von 2000 Fahrzeugen pro Monat und das Erreichen der Gewinnzone seien positive Entwicklungen, meint er. Doch es sei noch zu früh, um Tesla tatsächlich auf Augenhöhe mit deutschen Luxuslimousinen zu sehen.
"Das sind noch alles kleine Nadelstiche", meint auch Christoph Stürmer vom Beratungsunternehmen IHS Automotive. Noch könne man nicht davon sprechen, dass Tesla in seinem Segment etwa Mercedes verdränge. Teslas Model S sei ein Fahrzeug, dass man sich kaum als Erstfahrzeug kaufe - sondern eher als Ergänzung. Zu bürgerlichem Wohlstand in den USA gehören auch mehrere Fahrzeuge pro Haushalt. Einen Tesla leiste man sich etwa anstelle eines schicken Sportwagen - zusätzlich zum bereits vorhandenen Geländewagen mit Verbrennungsmotor.
Tesla-Chef Elon Musk gibt sich gern als großer Verehrer deutscher Autos. "Eine der erlesensten Luxuslimousinen der Welt" sei die S-Klasse von Mercedes, lobte der Chef des kalifornischen Elektroauto-Bauers gerade die Schwaben, die an Tesla beteiligt sind. Und so garantiert Musk Käufern seines Model S nach drei Jahren einen Restwert, der sich exakt an dem der Stuttgarter Prestige-Limousine orientiert.
Die respektvolle Haltung des Milliardärs steht allerdings im krassen Gegensatz zu seinen hochfliegenden Plänen, bald 100.000 Autos im Jahr zu bauen und damit insbesondere die deutschen Premiumhersteller zu ärgern. Dass Musk Worten oft Taten folgen lässt, zeigt er erneut dieser Tage. Im ersten Quartal hat Tesla mehr Autos verkauft als erwartet, die Firma schreibt schwarze Zahlen. Die nächste Zwischenetappe - 20.000 Autos im laufenden Jahr - dürfte Tesla locker schaffen. "Wir sind praktisch ausverkauft", sagt der Chef.
In Stuttgart, München oder Ingolstadt jucken die Erfolgsmeldungen aus dem Silicon Valley offiziell niemanden. Er glaube nicht an das Elektroauto, betonte zuletzt erneut Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch. Und was sind schon 20.000 oder 100.000 Autos, wenn auch im Premiumsegment? Und wie soll es ein Start-up aus Palo Alto auch langfristig mit den Heerscharen deutscher Autoingenieure von BMW , Daimler oder Audi aufnehmen?
"Ein Automobilunternehmen, das unter 100.000 Einheiten verkauft, wird sich schwer tun und ist letztlich immer auf Dritte angewiesen, die finanzielle Unterstützung gewähren können", wiegelte auch Porsche-Chef Matthias Müllerim Interview mit manager magazin online ab, allerdings bevor Tesla die eigene Profitabilität verkündete. Einen Markt für Premiumelektroautos sieht Müller eher nicht. "Die Frage ist, wie viele Käufer wirklich bereit sind, aus ökologischen Gründen erheblich mehr Geld auszugeben."
In Kalifornien liegt Tesla bereits weit vorn
Doch sind es ökologische Gründe, die Käufer zuletzt für Tesla begeistert haben? Offenbar nur zum Teil. Die einflussreichen US-Zeitschriften Motor Trend und Automobile Magazine, die das Model S zum Auto des Jahres 2013 kürten, begründeten die Wahl vor allem mit außerordentlichen Fahreigenschaften der 87.000-Dollar-Limousine, die einen Porsche Panamera in der vergleichbaren Preisklasse oder einen BMW M5 abhängt.
Auch das Kriterium Sportlichkeit hat wohl seinen Anteil daran, dass das Model S im US-Markt für Luxuslimousinen inzwischen in einer Liga mit den dominierenden deutschen Herstellern spielt. Etwa 2000 Stück liefert Tesla derzeit monatlich in den USA aus. BMW verkaufte aus der 5er-Reihe im März 5300 Fahrzeuge, Mercedes 4000 Wagen der E-Klasse - bei beiden Modellen ging der Absatz im ersten Quartal entgegen dem allgemeinen Trend zurück. Audi legte beim A6 dagegen zu - im März auf 1750 Stück.
In Kalifornien, dem größten US-Markt, verkauft Tesla Branchenkennern zufolge etwa jedes zweite Model S, das mit den Deutschen dort bereits um die Spitzenposition streitet. "Die kalifornischen Kunden sind sehr technikaffin", sagt Autoexperte Wolfgang Bernhart von der Unternehmensberatung Roland Berger. Teure Elektroautos passten gut in das von der IT-Branche geprägte Umfeld - nicht zuletzt, weil die Stromer sich mit intelligenter Software gut vom Smartphone aus überwachen lassen.
Vor dem Model S hatte hat es kein Elektroauto in einem Segment auf Augenhöhe mit etablierten Herstellern gebracht. "Im Premiumsegment befriedigen Elektroautos das Bedürfnis nach Individualität", sagt Bernhart. "Kunden sind offenbar bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen. Es ist eine Nische entstanden, die nicht mehr bloß mit dem Mikroskop zu erkennen ist", sagt Bernhard.
Laut US-Experten wächst der amerikanische Markt für Premium-Elektroautos weiter. In den kommenden drei Jahren werde der Absatz von 14.500 auf 71.000 steigen, erwarten die Marktspezialisten von LMC Automotive.
Welche Rolle dabei die deutschen Hersteller spielen werden, ist offen. Die meisten Konzernverantwortlichen geben sich zurückhaltend. Einzig BMW-Chef Norbert Reithofer wies jüngst darauf hin, dass bei der Elektromobilität in Kalifornien einiges tue. Reithofer ist allerdings auch daran interessiert, dass das Thema wieder etwas Schwung bekommt - im Herbst stellt BMW seinen ersten Elektrowagen, den kompakten i3 vor.
Im Luxussegment setzen alle deutschen Hersteller jedoch bestenfalls auf Plug-in-Hybride. Gerade hat Porsche eine Steckdosen-Version des Panamera vorgestellt. "Es zeichnet sich nicht ab, dass weitere reine Elektroautos in dem Segment auf den Markt kommen", sagt Bernhart. Tesla bleibt allein auf weiter Flur.
Die Frage ist aber, ob der Elektropionier das Tempo halten kann. Noch lebt der Autobauer von seinem großen Bestand an Reservierungen. Auf die entscheidende Frage nach den Neubestellungen antwortet das Unternehmen erst im Mai. Zuletzt hatte ein verheerender Fahrbericht der New York Times Stornierungen provoziert. Musk warf dem Autor vor, er habe die Batterie des Model S absichtlich leer gefahren, um ein Foto mit Abschleppwagen machen zu können.
Das 87.000-Dollar-Zweitfahrzeug
Zugute kommt Tesla derzeit die starke US-Nachfrage nach Luxusfahrzeugen, meint Jörn Buss, Partner der Unternehmensberatung Oliver Wyman. In den Krisenjahren sei der Absatz von Luxuslimousinen deutlich eingebrochen, erklärt Buss, der seit zwölf Jahren in Detroit arbeitet. Nun wandere der Markt wieder nach oben. "Das hilft Tesla auf jeden Fall", sagt er. Die Auslieferung von 2000 Fahrzeugen pro Monat und das Erreichen der Gewinnzone seien positive Entwicklungen, meint er. Doch es sei noch zu früh, um Tesla tatsächlich auf Augenhöhe mit deutschen Luxuslimousinen zu sehen.
"Das sind noch alles kleine Nadelstiche", meint auch Christoph Stürmer vom Beratungsunternehmen IHS Automotive. Noch könne man nicht davon sprechen, dass Tesla in seinem Segment etwa Mercedes verdränge. Teslas Model S sei ein Fahrzeug, dass man sich kaum als Erstfahrzeug kaufe - sondern eher als Ergänzung. Zu bürgerlichem Wohlstand in den USA gehören auch mehrere Fahrzeuge pro Haushalt. Einen Tesla leiste man sich etwa anstelle eines schicken Sportwagen - zusätzlich zum bereits vorhandenen Geländewagen mit Verbrennungsmotor.
Zitat
Aus Sicht von Experten muss Tesla mittelfristig 40.000 Wagen im Jahr verkaufen, um die Entwicklung von künftigen Projekten zu finanzieren - darunter ein Modell für den Massenmarkt, das es mit dem BMW 3er aufnehmen soll. Und auch dann dürfe sich das Unternehmen keinen Fehler leisten, sagt Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas. Elon Musks Truppe muss nun beweisen, dass sie die vollmundigen Versprechen ihres Chefs halten können. Einfach wird das nicht. Doch die bisherigen Erfolge dürfte den deutschen Premiumherstellern durchaus zu denken geben.
Elf Millionen Dollar Gewinn
Wie versprochen hat Elektroauto-Bauer Tesla erstmals einen Gewinn abgeliefert. Und obwohl dieser eher klein ausgefallen ist, geht die Aktie durch die Decke. Investoren erfreuen sich vor allem an der starken Nachfrage nach dem Vorzeigemodell der Kalifornier.
Der Verkaufserfolg seines Model S hat den Elektroauto-Spezialisten Tesla zum ersten Gewinn in der zehnjährigen Firmengeschichte getrieben. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen unter dem Strich gut 11 Millionen Dollar nach einem Verlust von annähernd 90 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Am Donnerstag schoss die Aktie in New York um 25 Prozent in die Höhe. Der Marktwert des Unternehmens liegt inzwischen bei etwa 8 Milliarden Dollar.
Tesla verkaufte zu Jahresbeginn 4900 der Elektrolimousinen und damit 400 mehr als ursprünglich geplant. "Wir sind zufrieden mit der starken weltweiten Nachfrage nach dem Model S", schrieb Gründer und Firmenchef Elon Musk seinen Aktionäre am Mittwoch. Der Umsatz sprang um 83 Prozent auf 562 Millionen Dollar (427 Millionen Euro) hoch.
Langer Atem der Investoren Daimler und Toyota zahlt sich aus
Tesla gilt als einer der technologisch führenden Hersteller von Elektroautos. Die hohen Entwicklungskosten und der Anlauf der eigenen Produktion hatten in der Vergangenheit aber immer wieder zu Verlusten geführt. Nun aber zahlt sich der lange Atem der Investoren aus.
Zu den Geldgebern gehören Daimler Chart zeigen und Toyota Chart zeigen . Beide verwenden die Technik der Kalifornier in ihren Elektroautos. Daimler war 2009 bei Tesla eingestiegen und damit noch vor dem Börsengang der Firma Mitte 2010.
Tesla hatte sich mit dem Elektrosportwagen Roadster einen Namen gemacht, es folgte das viertürige Model S. Im kommenden Jahr soll der Crossover Model X erscheinen.
Punkten konnte Tesla zudem bei einem weiteren angesehenen US-Magazin. Tester des US-Verbrauchermagazins "Consumer Reports" - das ist eine Art amerikanische Stiftung Warentest - gaben dem Model S 99 von 100 möglichen Punkte, teilte Consumer Reports am Donnerstag mit. Zuletzt hatte eine Luxuslimousine von Lexus vor sechs Jahren diese hohe Punktzahl erreicht.
"Das Tesla Model S ist vollgestopft mit technologischen Neuerungen", erklärte Cheftester Jake Fisher. "Es beschleunigt, reagiert und bremst wie ein Sportwagen, es besitzt den Fahrkomfort und die Geräuschdämmung eines Luxusautos und ist weit energiesparender als die besten Hybrid-Fahrzeuge." Der Wagen habe besser abgeschnitten als jedes andere Auto, das "Consumer Reports" jemals getestet habe, hieß es.
Der Verkaufserfolg seines Model S hat den Elektroauto-Spezialisten Tesla zum ersten Gewinn in der zehnjährigen Firmengeschichte getrieben. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen unter dem Strich gut 11 Millionen Dollar nach einem Verlust von annähernd 90 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Am Donnerstag schoss die Aktie in New York um 25 Prozent in die Höhe. Der Marktwert des Unternehmens liegt inzwischen bei etwa 8 Milliarden Dollar.
Tesla verkaufte zu Jahresbeginn 4900 der Elektrolimousinen und damit 400 mehr als ursprünglich geplant. "Wir sind zufrieden mit der starken weltweiten Nachfrage nach dem Model S", schrieb Gründer und Firmenchef Elon Musk seinen Aktionäre am Mittwoch. Der Umsatz sprang um 83 Prozent auf 562 Millionen Dollar (427 Millionen Euro) hoch.
Langer Atem der Investoren Daimler und Toyota zahlt sich aus
Tesla gilt als einer der technologisch führenden Hersteller von Elektroautos. Die hohen Entwicklungskosten und der Anlauf der eigenen Produktion hatten in der Vergangenheit aber immer wieder zu Verlusten geführt. Nun aber zahlt sich der lange Atem der Investoren aus.
Zu den Geldgebern gehören Daimler Chart zeigen und Toyota Chart zeigen . Beide verwenden die Technik der Kalifornier in ihren Elektroautos. Daimler war 2009 bei Tesla eingestiegen und damit noch vor dem Börsengang der Firma Mitte 2010.
Tesla hatte sich mit dem Elektrosportwagen Roadster einen Namen gemacht, es folgte das viertürige Model S. Im kommenden Jahr soll der Crossover Model X erscheinen.
Punkten konnte Tesla zudem bei einem weiteren angesehenen US-Magazin. Tester des US-Verbrauchermagazins "Consumer Reports" - das ist eine Art amerikanische Stiftung Warentest - gaben dem Model S 99 von 100 möglichen Punkte, teilte Consumer Reports am Donnerstag mit. Zuletzt hatte eine Luxuslimousine von Lexus vor sechs Jahren diese hohe Punktzahl erreicht.
"Das Tesla Model S ist vollgestopft mit technologischen Neuerungen", erklärte Cheftester Jake Fisher. "Es beschleunigt, reagiert und bremst wie ein Sportwagen, es besitzt den Fahrkomfort und die Geräuschdämmung eines Luxusautos und ist weit energiesparender als die besten Hybrid-Fahrzeuge." Der Wagen habe besser abgeschnitten als jedes andere Auto, das "Consumer Reports" jemals getestet habe, hieß es.

