Glühbirnen-Verbot - Energiesparlampe
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Glühbirnen-Verbot - Energiesparlampe
Im Europaparlament ist ein Streit über das Aus für herkömmliche Glühbirnen entbrannt. Vor allem Euroskeptiker, aber auch Vertreter von Konservativen und Liberalen werfen der EU vor, mit diesem "Ökodiktat" den Verbraucher zu bevormunden.
Sie wollen den Beschluss eines Experten-Gremiums der 27 EU-Staaten vom Dezember kippen, Glühbirnen wegen des hohen Stromverbrauchs stufenweise vom Markt zu nehmen. Demnach sollen herkömmliche Glühbirnen ab September schrittweise durch Energiesparbirnen ersetzt werden.
Weitere Produktverbote befürchtet
Am Mittwoch solle die Frage im Umweltausschuss diskutiert werden. Im Ausschuss wird auch entschieden, ob das Thema im März dem Plenum zur Abstimmung vorgelegt wird. Das Parlament müsse entscheiden, ob es das Verbot einfach so hinnehmen wolle, sagte der FDP-Abgeordnete Holger Krahmer. Der Politiker aus Leipzig befürchtet, dass das Glühbirnen-Verbot ein "Einfallstor" für andere Produktverbote werden könnte. Im Namen der Energie-Effizienz könnte die EU möglicherweise auch elektrische Zahnbürsten oder Spielsachen vom Markt nehmen.
Die SPD-Abgeordnete Mechthild Rothe wies solche Argumente als "populistisch" zurück. Schließlich habe die EU auch Katalysatoren und bleifreies Benzin vorgeschrieben, ohne dass von Bevormundung der Verbraucher die Rede gewesen sei. Das Ende der vor 130 Jahren erfundenen Glühbirne wurde bereits in der 2005 verabschiedeten "Ökodesign"-Richtlinie vorgezeichnet. Demnach sollen stromfressende Geräte schrittweise durch sparsamere ersetzt werden. Die Kommission wurde aufgefordert, für die einzelnen Geräte Effizienzvorgaben zu machen. Die Vorgaben für Glühbirnen wurden im Dezember festgesetzt.
Enormes Einsparpotenzial
Sollte das Plenum mit dem Thema befasst werden, könnte es die Kommission auffordern, diese Effizienzvorgaben zu revidieren. Damit wäre das Verbot zunächst gekippt. Dass es dazu kommt, ist nach Überzeugung des CDU-Abgeordneten Peter Liese aber wenig wahrscheinlich. Zu viele Fakten sprächen gegen die stromfressenden Glühbirnen, betonte Liese, der als Berichterstatter maßgeblich an der "Ökodesign"-Richtlinie beteiligt war. Diese setzten nur fünf Prozent der Energie in Licht um, der Rest verpuffe an Wärme. Durch ein Verbot könne jährlich soviel Strom gespart werden, wie etwa Finnland verbrauche.
Nach einer Studie der EU-Kommission können durch das Verbot herkömmlicher Glühbirnen pro Jahr 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die europäischen Verbraucher könnten demnach jährlich zusammen fünf Millionen Euro an Stromkosten sparen.
Mit der Umstellung auf Energiesparbirnen will die EU dem Beispiel von Australien und Kalifornien folgen und zur Erfüllung ihrer ehrgeizigen Klimaziele beitragen. Die EU will bis 2020 ein Fünftel der Treibhausgase einsparen und zugleich die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöhen.
(Quelle: strom-magazin.de)
Sie wollen den Beschluss eines Experten-Gremiums der 27 EU-Staaten vom Dezember kippen, Glühbirnen wegen des hohen Stromverbrauchs stufenweise vom Markt zu nehmen. Demnach sollen herkömmliche Glühbirnen ab September schrittweise durch Energiesparbirnen ersetzt werden.
Zitat
Auf ihrer Sitzung am 8. Dezember 2008 beschlossen die Sachverständigen des Ökodesign-Regelungsausschusses der EU die schrittweise Abschaffung von Glühlampen zwischen 2009 und Ende 2012. Die Initiative hierzu kommt von der Europäischen Kommission.
Weitere Produktverbote befürchtet
Am Mittwoch solle die Frage im Umweltausschuss diskutiert werden. Im Ausschuss wird auch entschieden, ob das Thema im März dem Plenum zur Abstimmung vorgelegt wird. Das Parlament müsse entscheiden, ob es das Verbot einfach so hinnehmen wolle, sagte der FDP-Abgeordnete Holger Krahmer. Der Politiker aus Leipzig befürchtet, dass das Glühbirnen-Verbot ein "Einfallstor" für andere Produktverbote werden könnte. Im Namen der Energie-Effizienz könnte die EU möglicherweise auch elektrische Zahnbürsten oder Spielsachen vom Markt nehmen.
Die SPD-Abgeordnete Mechthild Rothe wies solche Argumente als "populistisch" zurück. Schließlich habe die EU auch Katalysatoren und bleifreies Benzin vorgeschrieben, ohne dass von Bevormundung der Verbraucher die Rede gewesen sei. Das Ende der vor 130 Jahren erfundenen Glühbirne wurde bereits in der 2005 verabschiedeten "Ökodesign"-Richtlinie vorgezeichnet. Demnach sollen stromfressende Geräte schrittweise durch sparsamere ersetzt werden. Die Kommission wurde aufgefordert, für die einzelnen Geräte Effizienzvorgaben zu machen. Die Vorgaben für Glühbirnen wurden im Dezember festgesetzt.
Enormes Einsparpotenzial
Sollte das Plenum mit dem Thema befasst werden, könnte es die Kommission auffordern, diese Effizienzvorgaben zu revidieren. Damit wäre das Verbot zunächst gekippt. Dass es dazu kommt, ist nach Überzeugung des CDU-Abgeordneten Peter Liese aber wenig wahrscheinlich. Zu viele Fakten sprächen gegen die stromfressenden Glühbirnen, betonte Liese, der als Berichterstatter maßgeblich an der "Ökodesign"-Richtlinie beteiligt war. Diese setzten nur fünf Prozent der Energie in Licht um, der Rest verpuffe an Wärme. Durch ein Verbot könne jährlich soviel Strom gespart werden, wie etwa Finnland verbrauche.
Nach einer Studie der EU-Kommission können durch das Verbot herkömmlicher Glühbirnen pro Jahr 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die europäischen Verbraucher könnten demnach jährlich zusammen fünf Millionen Euro an Stromkosten sparen.
Mit der Umstellung auf Energiesparbirnen will die EU dem Beispiel von Australien und Kalifornien folgen und zur Erfüllung ihrer ehrgeizigen Klimaziele beitragen. Die EU will bis 2020 ein Fünftel der Treibhausgase einsparen und zugleich die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöhen.
(Quelle: strom-magazin.de)
Abschaffung beschlossen
EU-Kommission bringt Glühbirnenverbot auf den Weg
Der Fahrplan für die Abschaffung der Glühbirne steht. Die ineffizienten Leuchten werden zwischen 2009 und 2012 schrittweise durch energieeffiziente Alternativen ersetzt. Die EU-Kommission hat heute zwei entsprechende Ökodesign-Vorschriften angenommen.
Durch die schrittweise Abschaffung der Glühbrine soll bis 2020 EU-weit der Strom von zwanzig 500-Megawatt-Kraftwerken eingespart werden. Schätzungen zufolge werden jährlich 11 Milliarden Euro eingespart, teilt die EU-Kommission mit.
Privathaushalte haben auch weiterhin die Wahl zwischen langlebigen Kompakt-Leuchtstofflampen, die derzeit (mit einem um bis zu 75 Prozent niedrigeren Verbrauch als Glühlampen) die höchsten Energieeinsparungen ermöglichen, oder effizienten Halogenglühlampen, die bei Einsparungen zwischen 25 und 50 Prozent den herkömmlichen Glühlampen in Bezug auf die Lichtqualität absolut gleichwertig sind.
Bis zu 50 Euro sparen
Ein Durchschnitthaushalt, der von herkömmlichen Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen umstellt, kann bei der Stromrechnung je nach Anzahl der ersetzten Lampen (unter Berücksichtigung des höheren Anschaffungspreises von Energiesparlampen) jährliche etwa 25 bis 50 Euro sparen.
Die heutigen Verordnungen sind lediglich zwei von mehreren in den nächsten Monaten zur Annahme anstehenden Ökodesign-Maßnahmen der Kommission, durch die viele weitere Produkte wie Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Heizgeräte erfasst werden.
Quelle: strom-magazin.de
EU-Kommission bringt Glühbirnenverbot auf den Weg
Der Fahrplan für die Abschaffung der Glühbirne steht. Die ineffizienten Leuchten werden zwischen 2009 und 2012 schrittweise durch energieeffiziente Alternativen ersetzt. Die EU-Kommission hat heute zwei entsprechende Ökodesign-Vorschriften angenommen.
Durch die schrittweise Abschaffung der Glühbrine soll bis 2020 EU-weit der Strom von zwanzig 500-Megawatt-Kraftwerken eingespart werden. Schätzungen zufolge werden jährlich 11 Milliarden Euro eingespart, teilt die EU-Kommission mit.
Privathaushalte haben auch weiterhin die Wahl zwischen langlebigen Kompakt-Leuchtstofflampen, die derzeit (mit einem um bis zu 75 Prozent niedrigeren Verbrauch als Glühlampen) die höchsten Energieeinsparungen ermöglichen, oder effizienten Halogenglühlampen, die bei Einsparungen zwischen 25 und 50 Prozent den herkömmlichen Glühlampen in Bezug auf die Lichtqualität absolut gleichwertig sind.
Bis zu 50 Euro sparen
Ein Durchschnitthaushalt, der von herkömmlichen Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen umstellt, kann bei der Stromrechnung je nach Anzahl der ersetzten Lampen (unter Berücksichtigung des höheren Anschaffungspreises von Energiesparlampen) jährliche etwa 25 bis 50 Euro sparen.
Die heutigen Verordnungen sind lediglich zwei von mehreren in den nächsten Monaten zur Annahme anstehenden Ökodesign-Maßnahmen der Kommission, durch die viele weitere Produkte wie Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Heizgeräte erfasst werden.
Quelle: strom-magazin.de
wie alles was Brüssel beschließt: Blödsinn!
Es spricht vieles dagegen.
Grüße
Causa
- Die Herstellung von Sparlampen ist energieaufwendigerals
die von Glühlampen. - Die empfohlene Wattzahl von Sparlampen muss um
100 % höher gewählt werden um die Leuchtstärke
einer Glühlampe erreichen. - Sparlampen
haben einen Farbanteil, der ungesund ist. - Spezielle Effekte, (z.
B. Spotbestrahlung) sind
damit fast nicht zu erreichen. - Die Lebensdauer ist extrem überschätzt
... auch bei Marken-Lampen - Die Leuchtstärke
lässt im Laufe der Zeit nach. Das heißt, selbst wenn die Sparlampe 10.000
Stunden Lebensdauer hat, so muss sie nach ... 3.000 Stunden ausgewechselt
werden.
Grüße
Causa
Energiesparlampen - hochtoxischer Sondermüll
zu besagten Theman kommt hinzu, dass die chemischen Bestandteile der hoch gelobten Energiesparlampe hoch toxischen Sondermüll darstellen und nur einer politischen Fraktion nützt, nämlich jene, die die Unternehmensgewinne für Sondermüllaufbereitung vereinnahmen dürfen und über ihren Minister bislang erfolgreich jede aufklärende Studie, die die gesamt-volkswirtschaftliche Bilanz (international!) betrachtet und entscheidungsvorbereitend bewertet, nicht zugelassen hat. Da die Mehrzahl der USER dieses BLOGS als Ermittler im öffentlichen Auftrag tätig ist, soll dies als Anregung darüber nachzudenken und unsere Kinder und Kommunen vor zusätzlichen Kosten in der Zukunft zu bewahren, ausreichend sein. Bleiben Sie stark!
RE: wie alles was Brüssel beschließt: Blödsinn!
@Causa
Die von Ihnen gewählte Überschrift ist in der Pauschalheit auch Blödsinn.
Auch wenn ich, genau wie Sie, denn Sinn des Gesetzes um die Sparlampen nicht wirklich nachvollziehen kann, so sind doch einige der von Ihnen genannten Punkte frei erfunden.
100% sind nicht erforderlich, aber 30% mehr, als die Hersteller empfehlen, kommt schon hin.
Genauer läßt sich das anhand der Lumenzahl vergleichen.
Wo haben Sie das denn her?
Richtig ist, daß die Rottöne nur schwach ausgeprägt sind, und somit Farbverfälschungen entstehen. Aber gesundheitsschädlich ist das nicht.
Das wird auch heute schon fast ausschließlich mit Halogenlampen gemacht.
Das ist bei NoName-Discounterware wohl zutreffend.
Genaueres finden Sie bei der Stiftung Warentest.
Die von Ihnen gewählte Überschrift ist in der Pauschalheit auch Blödsinn.
Auch wenn ich, genau wie Sie, denn Sinn des Gesetzes um die Sparlampen nicht wirklich nachvollziehen kann, so sind doch einige der von Ihnen genannten Punkte frei erfunden.
Zitat
Die empfohlene Wattzahl von Sparlampen muss um 100 % höher gewählt werden um die Leuchtstärke einer Glühlampe erreichen.
100% sind nicht erforderlich, aber 30% mehr, als die Hersteller empfehlen, kommt schon hin.
Genauer läßt sich das anhand der Lumenzahl vergleichen.
Zitat
Sparlampen haben einen Farbanteil, der ungesund ist.
Wo haben Sie das denn her?
Richtig ist, daß die Rottöne nur schwach ausgeprägt sind, und somit Farbverfälschungen entstehen. Aber gesundheitsschädlich ist das nicht.
Zitat
Spezielle Effekte, (z.B. Spotbestrahlung) sind damit fast nicht zu erreichen.
Das wird auch heute schon fast ausschließlich mit Halogenlampen gemacht.
Zitat
Die Lebensdauer ist extrem überschätzt ... auch bei Marken-Lampen
Die Leuchtstärke lässt im Laufe der Zeit nach. Das heißt, selbst wenn die Sparlampe 10.000 Stunden Lebensdauer hat, so muss sie nach ... 3.000 Stunden ausgewechselt werden.
Das ist bei NoName-Discounterware wohl zutreffend.
Genaueres finden Sie bei der Stiftung Warentest.
RE: Energiesparlampen - hochtoxischer Sondermüll
@TRIMM
Technisch gesehen handelt es sich bei den sogenannten Energiesparlampen um Leuchtstoffröhren in kompakter Bauform. Und ja, es ist Quecksilber enthalten.
Und nochmal ja, viele Mitmenschen ignorieren die getrennten Sammlungen von Sondermüll.
So liegt z.B. in Deutschland die Sammelquote bei Haushaltsbatterien nur bei ca. 35-40%.
Die Österreicher und Schweizer schaffen gut 60%. Wie es in Griechenland, Italien oder Spanien aussieht, möchte ich lieber nicht wissen.
Es gibt viele Ausreden für die persönliche Bequemlichkeit...
Technisch gesehen handelt es sich bei den sogenannten Energiesparlampen um Leuchtstoffröhren in kompakter Bauform. Und ja, es ist Quecksilber enthalten.
Und nochmal ja, viele Mitmenschen ignorieren die getrennten Sammlungen von Sondermüll.
So liegt z.B. in Deutschland die Sammelquote bei Haushaltsbatterien nur bei ca. 35-40%.
Die Österreicher und Schweizer schaffen gut 60%. Wie es in Griechenland, Italien oder Spanien aussieht, möchte ich lieber nicht wissen.
Es gibt viele Ausreden für die persönliche Bequemlichkeit...
Die Bundesbürger reagieren einem Medienbericht zufolge mit Hamsterkäufen auf das ab 1. September geltende EU-weite Handelsverbot von 100-Watt-Glühbirnen und allen Mattglas-Glühbirnentypen.
Wie die "Wirtschaftswoche" am Wochenende berichtete, verdoppelte sich beim Baumarktriesen Praktiker laut Firmensprecher Harald Günter der Umsatz mit 100-Watt-Birnen in den ersten vier Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auch bei anderen Glühbirnentypen registriere Praktiker Umsatzzuwächse. "Das spricht dafür, dass die Leute anfangen, sich einzudecken - das dürfte noch deutlicher werden, je näher das Verbot rückt", wird Günter zitiert. Konkurrent Hornbach meldet dem Bericht zufolge, dass über alle gelisteten Glühbirnentypen hinweg der Umsatz im ersten Quartal" im deutlich zweistelligen Prozentbereich gewachsen" sei. Bei 100-Watt-Birnen betrage der Zuwachs sogar 50 Prozent. Auch aus der Deutschland-Zentrale des Möbelhändlers Ikea heiße es, vielerorts kauften Kunden Glühbirnen auf Vorrat.
Der Glühbirnenhersteller Osram habe bei 100-Watt-Birnen einen Rückgang erwartet, doch die Nachfrage aus dem Handel sei unverändert hoch, sagte Unternehmenssprecher Till Moor dem Blatt. "Wir passen nun die Fertigung an die Nachfrage an und fahren sie nicht wie geplant zurück", fügte er hinzu. Laut Osram sind Glühbirnen unbegrenzt lange lagerbar.
Viele Händler werden bis 1. September offenbar erheblich ordern, denn ihre bereits vorhandenen Bestände dürfen sie auch nach dem Stichtag noch verkaufen.
? Kyoto ist tot
? Willkommen im Mittelalter
Wie die "Wirtschaftswoche" am Wochenende berichtete, verdoppelte sich beim Baumarktriesen Praktiker laut Firmensprecher Harald Günter der Umsatz mit 100-Watt-Birnen in den ersten vier Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auch bei anderen Glühbirnentypen registriere Praktiker Umsatzzuwächse. "Das spricht dafür, dass die Leute anfangen, sich einzudecken - das dürfte noch deutlicher werden, je näher das Verbot rückt", wird Günter zitiert. Konkurrent Hornbach meldet dem Bericht zufolge, dass über alle gelisteten Glühbirnentypen hinweg der Umsatz im ersten Quartal" im deutlich zweistelligen Prozentbereich gewachsen" sei. Bei 100-Watt-Birnen betrage der Zuwachs sogar 50 Prozent. Auch aus der Deutschland-Zentrale des Möbelhändlers Ikea heiße es, vielerorts kauften Kunden Glühbirnen auf Vorrat.
Der Glühbirnenhersteller Osram habe bei 100-Watt-Birnen einen Rückgang erwartet, doch die Nachfrage aus dem Handel sei unverändert hoch, sagte Unternehmenssprecher Till Moor dem Blatt. "Wir passen nun die Fertigung an die Nachfrage an und fahren sie nicht wie geplant zurück", fügte er hinzu. Laut Osram sind Glühbirnen unbegrenzt lange lagerbar.
Viele Händler werden bis 1. September offenbar erheblich ordern, denn ihre bereits vorhandenen Bestände dürfen sie auch nach dem Stichtag noch verkaufen.
? Kyoto ist tot
? Willkommen im Mittelalter
Zitat
Der Zoll soll in Deutschland nach einem Verkaufsverbot für Glühbirnen die Einfuhr der stromfressenden Lampen verhindern. Verhindert werden soll vor allem der Versand durch außerhalb der Europäischen Union ansässige Onlineshops, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums der "Wirtschaftswoche" sagte. Bund und Länder wollen ihr Vorgehen demnach am Montag beraten. Abgefangene Glühbirnen sollen laut "Wirtschaftswoche" entweder vernichtet oder an ausländische Interessenten versteigert werden. Verbraucher, die diese Lampen im Ausland bestellen, haben nach Angaben des IT-Rechtsexperten Daniel Pauly nichts zu befürchten: Strafbar sei das Bestellen außerhalb der EU nicht, sie müssten daher nur mit dem Verlust ihres Geldes rechnen, sagte er dem Magazin.
Um ihre "Energiesparlampen" abzusetzen, drängen die Lichthersteller Osram und Philips auf das EU-weite Verbot von Glühbirnen.
Italien verweigert sich bisher noch.
Die Glühbirnen sind jetzt schon fast doppelt so teuer wie 2008. Immer mehr Leute wehren sich gegen das Verbot.
So ist z. B. die Entsorgung der hochgiftigen Energiesparlampen noch ungeklärt. "Stimmt gar nicht", sagen die "Global Player" Osram und Philips, "wir haben sogar schon zwei große Recycling-Netzwerke dafür geschaffen", "Olav" und "Lars". Außerdem gibt es seit 2006 eine "Rücknahmeverordnung".
Bezahlen muß das der Verbraucher mit teurer werdenden Lampen.
Das gilt auch für die Ampeln, z.B. in Berlin, die von Siemens auf Leuchtdioden umgerüstet werden, wobei diese jedoch nicht einfach im Cluster in die alten Birnenfassungen geschraubt werden, wie man es mit einigen chinesischen LEDs machen kann.
Sie werden statt dessen mit einer teuren Spezialfassung installiert. Außerdem gründete Siemens eine "Stadtlicht GmbH", der der Berliner Senat die Wartung aller Ampeln, aber auch z.B. die Installation aller Lichtzeichenanlagen des öffentlichen Personennahverkehrs, übertrug.
Siemens bekommt dafür 810 000 Euro monatlich.
Wir werden also wieder mal, wie bei der Reduzierung der Lebensdauer der Glühbirnen, lichttechnologisch beschissen.
Auch haben englische Lichtforscher festgestellt, daß der Strom, den man mit Energiesparlampen spart, dadurch wieder verbraucht wird, daß man die frühere Aufheizung der Räume durch die Glühbirnen nun mit erhöhter Heiztemperatur ausgleicht. Hinzu kommt, daß die "gefühlte Raumtemperatur" im kalten Licht der Energiesparlampen (ihnen fehlt der lebenswichtige Infrarotanteil) geradezu eine Überheizung der Räume verlange, also den Energieverbrauch in die Höhe treibe.
Italien verweigert sich bisher noch.
Die Glühbirnen sind jetzt schon fast doppelt so teuer wie 2008. Immer mehr Leute wehren sich gegen das Verbot.
So ist z. B. die Entsorgung der hochgiftigen Energiesparlampen noch ungeklärt. "Stimmt gar nicht", sagen die "Global Player" Osram und Philips, "wir haben sogar schon zwei große Recycling-Netzwerke dafür geschaffen", "Olav" und "Lars". Außerdem gibt es seit 2006 eine "Rücknahmeverordnung".
Bezahlen muß das der Verbraucher mit teurer werdenden Lampen.
Das gilt auch für die Ampeln, z.B. in Berlin, die von Siemens auf Leuchtdioden umgerüstet werden, wobei diese jedoch nicht einfach im Cluster in die alten Birnenfassungen geschraubt werden, wie man es mit einigen chinesischen LEDs machen kann.
Sie werden statt dessen mit einer teuren Spezialfassung installiert. Außerdem gründete Siemens eine "Stadtlicht GmbH", der der Berliner Senat die Wartung aller Ampeln, aber auch z.B. die Installation aller Lichtzeichenanlagen des öffentlichen Personennahverkehrs, übertrug.
Siemens bekommt dafür 810 000 Euro monatlich.
Wir werden also wieder mal, wie bei der Reduzierung der Lebensdauer der Glühbirnen, lichttechnologisch beschissen.
Auch haben englische Lichtforscher festgestellt, daß der Strom, den man mit Energiesparlampen spart, dadurch wieder verbraucht wird, daß man die frühere Aufheizung der Räume durch die Glühbirnen nun mit erhöhter Heiztemperatur ausgleicht. Hinzu kommt, daß die "gefühlte Raumtemperatur" im kalten Licht der Energiesparlampen (ihnen fehlt der lebenswichtige Infrarotanteil) geradezu eine Überheizung der Räume verlange, also den Energieverbrauch in die Höhe treibe.
Ausgeknipst! - das Märchen von der guten Energiesparlampe
Lügen der Industrie - Lügen der Politiker
http://www.spiegel.de/video/video-1017803.html
Lügen der Industrie - Lügen der Politiker
http://www.spiegel.de/video/video-1017803.html
Zitat
Das Energiesparlampen-Märchen
Oder: Warum merke ich nichts auf meiner Stromrechnung?
Nein, dies ist keine verschrobene Weltverschwörungstheorie über geheime Mächte, die uns zu Sklaven der Energiesparlampe machen wollen. Denn unbestritten sind diese Punkte:
Eine Energiesparlampe braucht weniger Strom, als eine Glühbirne oder Halogenlampe. Üblicherweise kursieren Werte, nach denen eine Halogenlampe 50% der Energie und eine Energiesparlampe / Leuchtstofflampe etwa 20% der Energie einer Glühbirne verbraucht, wenn sie die gleiche Helligkeit erzeugen soll.
Die Lebensdauer der Energiesparlampe wird mit 6.000 bis 10.000 Stunden beworben, eine Halogenlampe mit etwa 2.000 h und eine Glühbirne mit 1.000 h
Es soll hier auch nicht gefragt werden ...
Für interessierte leser gehts hier weiter (sehr umfangreich)
Hallo,
wenn man die höheren Produktionskosten (und damit einhergehend die höhere Produktionsenergieaufwendung) bedenkt, wenn man mit einkalkuliert, dass so eine Energiesparlampe im Durchschnitt etwa so lange hält wie eine Glühbirne und auch dazu rechnet, dass nicht 15 Wattbirnen sondern 25 Wattbirnen nötig sind eine passende Leuchtstärke zu erreichen (meist sogar noch mehr) und noch die Umweltbelastung der Quecksilberbeschichtung, dann sieht man deutlich, was erreicht werden soll: Gewinn für de Industrie.
Ebenso deutlich erkennt man den Nachteil der Käuflichkeit unserer Politiker, die in den Aufsichtsräten der Firmen sitzen und von denen Geld erhalten. Ebenso die Vortragangebote, für die sie ebenfalls Geld erhalten.
Ergo: wie kann ein Politiker unbestechlich sein, wenn er tagtäglich bestochen wird?
Gibt es überhaupt unbestechliche Politiker?
Causa
wenn man die höheren Produktionskosten (und damit einhergehend die höhere Produktionsenergieaufwendung) bedenkt, wenn man mit einkalkuliert, dass so eine Energiesparlampe im Durchschnitt etwa so lange hält wie eine Glühbirne und auch dazu rechnet, dass nicht 15 Wattbirnen sondern 25 Wattbirnen nötig sind eine passende Leuchtstärke zu erreichen (meist sogar noch mehr) und noch die Umweltbelastung der Quecksilberbeschichtung, dann sieht man deutlich, was erreicht werden soll: Gewinn für de Industrie.
Ebenso deutlich erkennt man den Nachteil der Käuflichkeit unserer Politiker, die in den Aufsichtsräten der Firmen sitzen und von denen Geld erhalten. Ebenso die Vortragangebote, für die sie ebenfalls Geld erhalten.
Ergo: wie kann ein Politiker unbestechlich sein, wenn er tagtäglich bestochen wird?
Gibt es überhaupt unbestechliche Politiker?
Causa
Dieser Beitrag wurde ausgezeichnet!
Unter der Überschrift "Planwirtschaftlicher Öko-Wahn" wird das Glühbirnenverbot der EU hier in einem Schweizer Blog verrissen.
Der Beitrag endet so:
So wird in der EU der Bürger entmündigt, Kapital vernichtet, der Umwelt und der Gesundheit der Menschen geschadet - nur damit die ökowahnhaften und grössenwahnsinnigen Bürokraten ein wohliges Gefühl der Selbstbestätigung und Nützlichkeit erhalten. Und die privilegierte Grossindustrie lacht sich in Fäustchen. Wer kann solche Vorgänge eigentlich noch befürworten? Die Liberalen? Die Grünen? Die Sozialdemokraten?
Der Beitrag endet so:
So wird in der EU der Bürger entmündigt, Kapital vernichtet, der Umwelt und der Gesundheit der Menschen geschadet - nur damit die ökowahnhaften und grössenwahnsinnigen Bürokraten ein wohliges Gefühl der Selbstbestätigung und Nützlichkeit erhalten. Und die privilegierte Grossindustrie lacht sich in Fäustchen. Wer kann solche Vorgänge eigentlich noch befürworten? Die Liberalen? Die Grünen? Die Sozialdemokraten?
Gesetzliche Neuregelungen zum 1. September 2010
Glühlampen mit mehr als 60 Watt dürfen künftig in der Europäischen Union nicht mehr verkauft werden. Der Umstieg auf Energiesparlampen ist ein Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und soll auch Stromkosten sparen. EU-weit verboten
Bundesregierung
Verbot von Glühlampen über 60 Watt
Ab dem 1. September 2009 darf der Handel alle matten Glühlampen sowie jegliche Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 75 Watt nicht mehr vertreiben. Mit dem 1. September 2010 tritt die zweite Stufe der EU-Verordnung in Kraft: Dann werden auch Glühlampen mit mehr als 60 Watt vom Markt genommen.
Lampen für Spezialanwendungen, die aufgrund technischer Eigenschaften oder laut Produktinformationen nicht zur Raumbeleuchtung im Haushalt geeignet sind, fallen nicht unter die Regelung. Dazu gehören zum Beispiel Pflanzen- oder Wachstumslampen, die die Photosynthese und damit das Pflanzenwachstum fördern.
Glühlampen mit mehr als 60 Watt dürfen künftig in der Europäischen Union nicht mehr verkauft werden. Der Umstieg auf Energiesparlampen ist ein Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und soll auch Stromkosten sparen. EU-weit verboten
Bundesregierung
Verbot von Glühlampen über 60 Watt
Ab dem 1. September 2009 darf der Handel alle matten Glühlampen sowie jegliche Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 75 Watt nicht mehr vertreiben. Mit dem 1. September 2010 tritt die zweite Stufe der EU-Verordnung in Kraft: Dann werden auch Glühlampen mit mehr als 60 Watt vom Markt genommen.
Lampen für Spezialanwendungen, die aufgrund technischer Eigenschaften oder laut Produktinformationen nicht zur Raumbeleuchtung im Haushalt geeignet sind, fallen nicht unter die Regelung. Dazu gehören zum Beispiel Pflanzen- oder Wachstumslampen, die die Photosynthese und damit das Pflanzenwachstum fördern.
ein absoluter Schwachsinn!
Denn um die Helligkeit einer 40 W Birne zu erhalten, muss ich mindestens eine 30 W (oder höher) quecksilberbeschichtete (!!!) "Sparbirne" einsetzen. Diese muss eigentlich als Sondermüll entsogt werden. Denn: die sind innen mit Quecksilber behandelt.
Dazu kommt:
1.diese Sparbirnen werden werden in China produziert.
Soll heißen:
2.Arbeitsplätze werden geschaffen... in China.
3.Arbeiter werden unter teilweise unmenschlichen Bedingungen beschäftigzt.
4.Gesundheitsregeln bei der Produktion sind dort ein Fremdwort.
Verkauft werden meist die Sparbirnen, die möglichst billig sind. Und die halten wesentlich kürzer als die teureren.
Also: keine Energierinsparung, umweltschädlich.
Aber unsere Politiker haben halt mal wieder Bakschisch erhalten.
Und das ist unseren "Volksvertretern" am wichtigsten.
Causa
Denn um die Helligkeit einer 40 W Birne zu erhalten, muss ich mindestens eine 30 W (oder höher) quecksilberbeschichtete (!!!) "Sparbirne" einsetzen. Diese muss eigentlich als Sondermüll entsogt werden. Denn: die sind innen mit Quecksilber behandelt.
Dazu kommt:
1.diese Sparbirnen werden werden in China produziert.
Soll heißen:
2.Arbeitsplätze werden geschaffen... in China.
3.Arbeiter werden unter teilweise unmenschlichen Bedingungen beschäftigzt.
4.Gesundheitsregeln bei der Produktion sind dort ein Fremdwort.
Verkauft werden meist die Sparbirnen, die möglichst billig sind. Und die halten wesentlich kürzer als die teureren.
Also: keine Energierinsparung, umweltschädlich.
Aber unsere Politiker haben halt mal wieder Bakschisch erhalten.
Und das ist unseren "Volksvertretern" am wichtigsten.
Causa
Das Umweltbundesamt warnt vor Energiesparlampen: Gehen diese zu Bruch, strömt giftiges Quecksilber aus. In Kinderzimmern sollten daher nur spezielle Birnen hängen.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen neuen Beleg für Gesundheitsgefahren durch entweichendes Quecksilber bei zerbrochenen Energiesparlampen veröffentlicht. Geht eine Lampe zu Bruch, könne das giftige Schwermetall in die Raumluft gelangen, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung. Eine Stichprobe des UBA zeige, dass nach dem Bruch einer Energiesparlampe die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter für Innenräume liege.
Verbraucherschützer fordern ein Aussetzen des EU-Verbots für herkömmliche Glühbirnen, solange keine sicheren Alternativen auf dem Markt sind. „Der Staat hat bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen“, klagte der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), Gerd Billen. Es könne nicht sein, dass ein sicheres Produkt verboten und durch ein unsicheres ersetzt werde
*****
Glühbirnen mit 100 Watt und mehr - gibt es hier
::
Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen neuen Beleg für Gesundheitsgefahren durch entweichendes Quecksilber bei zerbrochenen Energiesparlampen veröffentlicht. Geht eine Lampe zu Bruch, könne das giftige Schwermetall in die Raumluft gelangen, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung. Eine Stichprobe des UBA zeige, dass nach dem Bruch einer Energiesparlampe die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter für Innenräume liege.
Verbraucherschützer fordern ein Aussetzen des EU-Verbots für herkömmliche Glühbirnen, solange keine sicheren Alternativen auf dem Markt sind. „Der Staat hat bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen“, klagte der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), Gerd Billen. Es könne nicht sein, dass ein sicheres Produkt verboten und durch ein unsicheres ersetzt werde
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Glühbirnen mit 100 Watt und mehr - gibt es hier
::
UBA-Studie belegt Irrsinn des Glühbirnenverbots
Zu der aktuellen Untersuchung des Umweltbundesamtes zum Gefährdungspotenzial von quecksilberhaltigen Energiesparlampen erklärt der Umweltexperte der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Lutz KNOPEK:
Wir brauchen eine Abkehr vom Glühbirnenverbot. Dieses wurde im Jahr 2008 eingeführt, um den Kohlendioxidausstoß auf europäischer Ebene einzuschränken. Der Zertifikatehandel auf europäischer Ebene schließt aber aus, dass mit zusätzlichen Maßnahmen – wie beispielsweise der Energiesparlampe – zusätzliche Emissionen eingespart werden kann. Mit der Symbolpolitik der EU haben wir dem Klima nicht genutzt, aber Millionen von Bürgern der Gefahr einer Quecksilbervergiftung ausgesetzt - darunter auch Schwangere und Kinder, für die diese besonders gravierende Folgen haben kann. Das zeigt, dass bei Erlass der Öko-Design-Richtlinie die gesundheitlichen Belange der Verbraucherinnen und Verbraucher und die zusätzlichen Schadstoffeinträge in die Umwelt schlicht ignoriert wurden. Die ablehnende Haltung der FDP gegenüber der Öko-Design-Richtlinie war daher richtig und begründet. Der Bürger hat zudem nie verstanden, wieso denn auch die letzte selten benutzte Kellerlampe kostenaufwendig ausgetauscht werden soll.
Die FDP will und wird den Vorschlägen des UBA-Präsidenten nach noch mehr Dirigismus auf europäischer Ebene nicht folgen. Eine schlechte Regelung mit einer neuen Regelung zu korrigieren, ist genau die Form der Politik, gegen die wir bei der Wahl angetreten sind. Wir müssen die Probleme an der Wurzel bekämpfen. Das geht nur mit einem aufgeklärten Umweltschutz für mündige Bürger
Zu der aktuellen Untersuchung des Umweltbundesamtes zum Gefährdungspotenzial von quecksilberhaltigen Energiesparlampen erklärt der Umweltexperte der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Lutz KNOPEK:
Wir brauchen eine Abkehr vom Glühbirnenverbot. Dieses wurde im Jahr 2008 eingeführt, um den Kohlendioxidausstoß auf europäischer Ebene einzuschränken. Der Zertifikatehandel auf europäischer Ebene schließt aber aus, dass mit zusätzlichen Maßnahmen – wie beispielsweise der Energiesparlampe – zusätzliche Emissionen eingespart werden kann. Mit der Symbolpolitik der EU haben wir dem Klima nicht genutzt, aber Millionen von Bürgern der Gefahr einer Quecksilbervergiftung ausgesetzt - darunter auch Schwangere und Kinder, für die diese besonders gravierende Folgen haben kann. Das zeigt, dass bei Erlass der Öko-Design-Richtlinie die gesundheitlichen Belange der Verbraucherinnen und Verbraucher und die zusätzlichen Schadstoffeinträge in die Umwelt schlicht ignoriert wurden. Die ablehnende Haltung der FDP gegenüber der Öko-Design-Richtlinie war daher richtig und begründet. Der Bürger hat zudem nie verstanden, wieso denn auch die letzte selten benutzte Kellerlampe kostenaufwendig ausgetauscht werden soll.
Die FDP will und wird den Vorschlägen des UBA-Präsidenten nach noch mehr Dirigismus auf europäischer Ebene nicht folgen. Eine schlechte Regelung mit einer neuen Regelung zu korrigieren, ist genau die Form der Politik, gegen die wir bei der Wahl angetreten sind. Wir müssen die Probleme an der Wurzel bekämpfen. Das geht nur mit einem aufgeklärten Umweltschutz für mündige Bürger
Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, hält die quecksilberhaltige Energiesparlampe für das kleinere Übel im Verhältnis zur energiefressenden Glühbirne. Das Quecksilber in den Energiesparbirnen sei zwar ein Problem, sie halte es jedoch für wichtiger, dass diese Leuchtkörper wesentlich weniger Enegie verbrauchen als herkömmliche, sagte Harms der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.
Energiesparlampen können während des Betriebs offenbar giftige Stoffe abgeben.
Die Lampen setzten dann Dämpfe frei, die im Verdacht stünden, krebserzeugend zu sein. So seien beispielsweise deutlich messbare Mengen an Phenol gefunden worden. Ein Hersteller habe bereits Konsequenzen angekündigt
Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen. Das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt" am Sonntag hatte in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Alle Lampen enthielten demnach deutlich messbare Mengen an Phenol sowie weitere giftige Stoffe.
Laut "Markt" kündigte ein Hersteller aufgrund der Recherchen an, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen". Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten "aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen". Ein anderer Hersteller teilte dem Magazin den Angaben zufolge mit, "dass weder die Art der Substanzen noch ihre Konzentration die festgelegten Grenzwerte überschreitet".
Am Montag nahm sich das Umweltbundesamt der Sache an und gab eine erste Einschätzung der Untersuchungsergebnisse ab: Tatsächlich seien in den getesteten Energiesparlampen Stoffe aufgetaucht, "bei denen ein krebserregendes Potential nicht ausgeschlossen werden kann". Das seien die Substanzen Phenol, Naphtalin und Styrol. Darüber hinaus fänden sich in den Lampen nachweislich Aromate, die reizend auf Schleim- und Bindehäute wirkten.
* strom-magazin.de
Die Lampen setzten dann Dämpfe frei, die im Verdacht stünden, krebserzeugend zu sein. So seien beispielsweise deutlich messbare Mengen an Phenol gefunden worden. Ein Hersteller habe bereits Konsequenzen angekündigt
Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen. Das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt" am Sonntag hatte in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Alle Lampen enthielten demnach deutlich messbare Mengen an Phenol sowie weitere giftige Stoffe.
Laut "Markt" kündigte ein Hersteller aufgrund der Recherchen an, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen". Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten "aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen". Ein anderer Hersteller teilte dem Magazin den Angaben zufolge mit, "dass weder die Art der Substanzen noch ihre Konzentration die festgelegten Grenzwerte überschreitet".
Am Montag nahm sich das Umweltbundesamt der Sache an und gab eine erste Einschätzung der Untersuchungsergebnisse ab: Tatsächlich seien in den getesteten Energiesparlampen Stoffe aufgetaucht, "bei denen ein krebserregendes Potential nicht ausgeschlossen werden kann". Das seien die Substanzen Phenol, Naphtalin und Styrol. Darüber hinaus fänden sich in den Lampen nachweislich Aromate, die reizend auf Schleim- und Bindehäute wirkten.
* strom-magazin.de
Erst wurde die herkömmliche Glühbirne verboten, nun wollen EU-Abgeordnete dieses Verbot wieder kippen. Die Energiesparlampe, argumentieren sie, sei gefährlich für die Gesundheit
Durch ein Verbot von Glüh- und die Umstellung auf Energiesparlampen, rechnete die Europäische Kommission vor, ließen sich jährlich 40 Terawattstunden Strom sparen, das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch Rumäniens. Dadurch würden sich auch die Kohlendioxid-Emissionen um 15 Millionen Tonnen jährlich verringern.
Der Anfang des Monats veröffentlichte en.lighten-Report der Uno-Umweltbehörde Unep kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Energiespar- statt Glühlampen ein geeignetes Mittel für den Klimaschutz ist: Indonesien könne acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, Mexiko fünf Millionen Tonnen, Brasilien vier Millionen Tonnen. Zumindest die mexikanische Regierung erwägt nun ein Verbot von Glühlampen.
Was den EU-Abgeordneten nun als problematisch auffällt, war bereits lange vor dem Verbot der herkömmlichen Glühlampen klar: Quecksilber, ohne das die Energiesparlampen nicht funktionieren, ist ein Nervengift. Das Schwermetall verdampft bereits bei Raumtemperatur und belastet so die Umgebung. Als tödlich gilt eine Dosis von 150 bis 300 Milligramm. Zerbricht eine Energiesparlampe, bleibt die Belastung deutlich unter diesem Wert, liegt aber eben auch stark über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes hat gezeigt, dass die kurzfristige Belastung auf sieben Mikrogramm ansteigen kann. Besonders bedenklich, warnen Experten, sei das für Kinder und Schwangere, da sich das Nervengift im Gehirn und den Nieren anreichern und dort Schäden anrichten kann, was im Wachstum besonders gravierende Folgen haben könne.
Nachdem das Umweltbundesamt besagte Studie veröffentlicht hat, wächst im Europaparlament vor allem unter deutschen Abgeordneten der Widerstand gegen das Verbot von herkömmlichen Glühbirnen. Von den 49 CDU und CSU-Vertretern im Parlament seien mittlerweile „fast alle“ dafür, das umstrittene Verbot auszusetzen, sagte ein Fraktionssprecher der Nachrichtenagentur AFP. In der liberalen Fraktion der EU-Volksvertretung war das Verbot von Anfang an kritisiert worden.
Weil Quecksilber die Gesundheit gefährden kann, müsste das Glühbirnenverbot aber noch nicht gekippt werden
* Auszug Focus
Durch ein Verbot von Glüh- und die Umstellung auf Energiesparlampen, rechnete die Europäische Kommission vor, ließen sich jährlich 40 Terawattstunden Strom sparen, das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch Rumäniens. Dadurch würden sich auch die Kohlendioxid-Emissionen um 15 Millionen Tonnen jährlich verringern.
Der Anfang des Monats veröffentlichte en.lighten-Report der Uno-Umweltbehörde Unep kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Energiespar- statt Glühlampen ein geeignetes Mittel für den Klimaschutz ist: Indonesien könne acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, Mexiko fünf Millionen Tonnen, Brasilien vier Millionen Tonnen. Zumindest die mexikanische Regierung erwägt nun ein Verbot von Glühlampen.
Zitat
Ab September 2012 werden auch die am weitesten verbreiteten 60-Watt-Birnen nicht mehr neu in Umlauf gebracht, nur Restbestände dürfen Händler noch verkaufen.
Was den EU-Abgeordneten nun als problematisch auffällt, war bereits lange vor dem Verbot der herkömmlichen Glühlampen klar: Quecksilber, ohne das die Energiesparlampen nicht funktionieren, ist ein Nervengift. Das Schwermetall verdampft bereits bei Raumtemperatur und belastet so die Umgebung. Als tödlich gilt eine Dosis von 150 bis 300 Milligramm. Zerbricht eine Energiesparlampe, bleibt die Belastung deutlich unter diesem Wert, liegt aber eben auch stark über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes hat gezeigt, dass die kurzfristige Belastung auf sieben Mikrogramm ansteigen kann. Besonders bedenklich, warnen Experten, sei das für Kinder und Schwangere, da sich das Nervengift im Gehirn und den Nieren anreichern und dort Schäden anrichten kann, was im Wachstum besonders gravierende Folgen haben könne.
Nachdem das Umweltbundesamt besagte Studie veröffentlicht hat, wächst im Europaparlament vor allem unter deutschen Abgeordneten der Widerstand gegen das Verbot von herkömmlichen Glühbirnen. Von den 49 CDU und CSU-Vertretern im Parlament seien mittlerweile „fast alle“ dafür, das umstrittene Verbot auszusetzen, sagte ein Fraktionssprecher der Nachrichtenagentur AFP. In der liberalen Fraktion der EU-Volksvertretung war das Verbot von Anfang an kritisiert worden.
Weil Quecksilber die Gesundheit gefährden kann, müsste das Glühbirnenverbot aber noch nicht gekippt werden
* Auszug Focus
Das schaffen Energiesparlampen nicht
Glühbirne brennt seit 110 Jahren
Sie brennt und brennt und brennt - und das seit 110 Jahren fast ununterbrochen. Die Rede ist von der langlebigsten Glühbirne der Welt, die in der Feuerwache Nr. 6 im Städtchen Livermore hängt. Aus diesem Grund richtet der kalifornischen Ort an diesem Samstag eine große Geburtstagsparty mit Kuchen, Paraden, Ansprachen und Blasmusik aus, um die "Centennial Bulb" (die Jahrhundertbirne) an ihrem Geburtstag hochleben zu lassen
Welche Birne hat schon eine eigene Facebook - Seite und wird von einer Webcam bewacht, die rund um die Uhr den Beweis für ihre leuchtende Ausdauer liefert? "Und im Gästebuch stehen Besucher aus Deutschland, China, Japan, Russland, England, von überall her", strahlt der pensionierte Feuerwehrchef Lynn Owens (67), der 30 Jahre lang im Licht der Touristenattraktion Dienst tat.
Grund für die lange Lebensdauer unklar
Als "Sprecher" der Jahrhundertbirne weiß Owens auf alle Fragen eine Antwort, nur auf eine nicht: "Warum brennt sie länger als alle anderen? Das ist das Rätsel, das niemand lösen kann", sagt Owens. Zig Experten hätten sich damit beschäftigt, doch keiner habe den letzen Beweis erbracht. "Niemand schaltet sie an und aus, vielleicht hält sie deshalb so lange durch", mutmaßt der Feuerwehrmann.
Sie hängt gut fünf Meter über dem Boden der Feuerwache, der kleine Knipsschalter am Sockel der nackten Glühbirne ist außer Reichweite. Sie wurde in den 1890er- Jahren von der Shelby Electrics Company in Ohio hergestellt. Der Besitzer eines Energiekonzerns in Livermore schenkte das mundgeblasene Stück der örtlichen Feuerwehr, die damals noch mit Kerosinlampen hantierte. Um nachts nicht völlig im Dunkeln zu stehen, sollte die Glühbirne ständig ein wenig Licht spenden. "Sie war als Nachtlampe gedacht, die dem Raum einen kleinen, warmen Schimmer geben sollte", erklärt Owens.
Ins "Guinness- Buch der Rekorde" geschafft
Mit einem Kohleglühfaden und nur vier Watt Stärke strahlt sie unermüdlich ein sanftes, bernsteingelbes Licht aus. Ob Tag oder Nacht, niemand stellte sie ab. Berühmt wurde sie erst 1972, als ein Zeitungsreporter ihrer Langlebigkeit nachging und das "Guinness- Buch der Rekorde" sie zur ältesten brennenden Birne der Welt kürte.
Der wahre Test kam 1976 beim Umzug in eine neue Feuerwache. Auf Schaumstoff gebettet, mit Polizeischutz und Sirenengeheul wurden sie im Eiltempo an den neuen Ort gebracht und vorsichtig an der Decke aufgehängt. "Sie war höchstens sieben bis acht Minuten aus", erzählt Owens. Ein leichter Schlag auf den alten Knipsschalter an der Fassung und schon brannte sie weiter, seither ohne Unterbrechung. Nicht einmal Stromausfälle könnten ihr etwas anhaben, sie ist an ein Notstromaggregat angeschlossen.
Keine Zeichen von Altersschwäche
Die Glühbirne, die 1906 das große Erdbeben von San Francisco und zahlreiche Energiekrisen unbeschadet überstanden hat, läuft nicht Gefahr, durch eine Energiesparlampe ersetzt zu werden. "Niemand darf sie mehr angreifen", versichert Owens. "Und wenn sie einmal ausbrennt, dann wird sie Livermore nie verlassen".
Zeichen von Altersschwäche gibt es keine, auch kein nervöses Zittern und Flackern vor dem 110. Geburtstag. "In dieser mobilen Gesellschaft, in der alles so schnell gehen muss, ist diese kleine Birne ein Symbol für Stabilität", schwärmt Owens ganz nostalgisch. "Sie macht heute genau dasselbe, was sie schon vor 110 Jahren getan hat."
Glühbirne brennt seit 110 Jahren
Sie brennt und brennt und brennt - und das seit 110 Jahren fast ununterbrochen. Die Rede ist von der langlebigsten Glühbirne der Welt, die in der Feuerwache Nr. 6 im Städtchen Livermore hängt. Aus diesem Grund richtet der kalifornischen Ort an diesem Samstag eine große Geburtstagsparty mit Kuchen, Paraden, Ansprachen und Blasmusik aus, um die "Centennial Bulb" (die Jahrhundertbirne) an ihrem Geburtstag hochleben zu lassen
Welche Birne hat schon eine eigene Facebook - Seite und wird von einer Webcam bewacht, die rund um die Uhr den Beweis für ihre leuchtende Ausdauer liefert? "Und im Gästebuch stehen Besucher aus Deutschland, China, Japan, Russland, England, von überall her", strahlt der pensionierte Feuerwehrchef Lynn Owens (67), der 30 Jahre lang im Licht der Touristenattraktion Dienst tat.
Grund für die lange Lebensdauer unklar
Als "Sprecher" der Jahrhundertbirne weiß Owens auf alle Fragen eine Antwort, nur auf eine nicht: "Warum brennt sie länger als alle anderen? Das ist das Rätsel, das niemand lösen kann", sagt Owens. Zig Experten hätten sich damit beschäftigt, doch keiner habe den letzen Beweis erbracht. "Niemand schaltet sie an und aus, vielleicht hält sie deshalb so lange durch", mutmaßt der Feuerwehrmann.
Sie hängt gut fünf Meter über dem Boden der Feuerwache, der kleine Knipsschalter am Sockel der nackten Glühbirne ist außer Reichweite. Sie wurde in den 1890er- Jahren von der Shelby Electrics Company in Ohio hergestellt. Der Besitzer eines Energiekonzerns in Livermore schenkte das mundgeblasene Stück der örtlichen Feuerwehr, die damals noch mit Kerosinlampen hantierte. Um nachts nicht völlig im Dunkeln zu stehen, sollte die Glühbirne ständig ein wenig Licht spenden. "Sie war als Nachtlampe gedacht, die dem Raum einen kleinen, warmen Schimmer geben sollte", erklärt Owens.
Ins "Guinness- Buch der Rekorde" geschafft
Mit einem Kohleglühfaden und nur vier Watt Stärke strahlt sie unermüdlich ein sanftes, bernsteingelbes Licht aus. Ob Tag oder Nacht, niemand stellte sie ab. Berühmt wurde sie erst 1972, als ein Zeitungsreporter ihrer Langlebigkeit nachging und das "Guinness- Buch der Rekorde" sie zur ältesten brennenden Birne der Welt kürte.
Der wahre Test kam 1976 beim Umzug in eine neue Feuerwache. Auf Schaumstoff gebettet, mit Polizeischutz und Sirenengeheul wurden sie im Eiltempo an den neuen Ort gebracht und vorsichtig an der Decke aufgehängt. "Sie war höchstens sieben bis acht Minuten aus", erzählt Owens. Ein leichter Schlag auf den alten Knipsschalter an der Fassung und schon brannte sie weiter, seither ohne Unterbrechung. Nicht einmal Stromausfälle könnten ihr etwas anhaben, sie ist an ein Notstromaggregat angeschlossen.
Keine Zeichen von Altersschwäche
Die Glühbirne, die 1906 das große Erdbeben von San Francisco und zahlreiche Energiekrisen unbeschadet überstanden hat, läuft nicht Gefahr, durch eine Energiesparlampe ersetzt zu werden. "Niemand darf sie mehr angreifen", versichert Owens. "Und wenn sie einmal ausbrennt, dann wird sie Livermore nie verlassen".
Zeichen von Altersschwäche gibt es keine, auch kein nervöses Zittern und Flackern vor dem 110. Geburtstag. "In dieser mobilen Gesellschaft, in der alles so schnell gehen muss, ist diese kleine Birne ein Symbol für Stabilität", schwärmt Owens ganz nostalgisch. "Sie macht heute genau dasselbe, was sie schon vor 110 Jahren getan hat."

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