Strom wird teurer - Ökostrom treibt die Preisspirale an
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Strom wird teurer - Ökostrom treibt die Preisspirale an
Überschüssiger Ökostrom treibt die Preisspirale an und gefährdet die Versorgung Deutschlands mit Strom. Laufend wird der Strompreis erhöht, um die Kosten einer unsinnigen Energiepolitik aufzufangen. Trotzdem wollen die Bundesregierung und die Landesregierungen mit Unterstützung der Gemeinden die unwirtschaftliche Windenergie und Solarenergie weiter ausbauen.
In Deutschland produzieren Windanlagen und Solaranlagen immer häufiger mehr Energie, als gerade gebraucht wird. Ursache ist die maximale Leistung, die die Ökostromanlagen bei Starkwind und bei starker Sonneneinstrahlung abgeben. Vor allem nachts und an Wochenenden ist sie oft höher als die nachgefragte Leistung. Dann stellt sich die Frage: 'Wohin mit dem überschüssigen Strom?'. Nach dem planwirtschaftlichen EEG Erneuerbaren Energien Gesetz muss der Ökostrom gegen eine feste und hohe Vergütung, die den Strom kräftig verteuert, in das Netz eingespeist werden. Ökostrom ist im Mittel fünf Mal teurer als Strom aus konventionellen Kraftwerken.
Um überflüssigen und teuren Strom loszuwerden, wird er an der Strombörse verschenkt. Die Abnehmer erhalten häufig sogar ein Aufgeld. Im Extremfall wurden bis zu 50 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Man spricht dann von Negativpreisen. Auch dies muss der Stromkunde bezahlen. Herr Trittin und Frau Künast von den Grünen brüsten sich öffentlich: 'Ökostrom drückt die Preise.' Offensichtlich kennen sie die Auswirkungen ihrer eigenen Gesetze nicht.
Wenn sich für Überschussstrom trotz Negativpreise keine Abnehmer finden, werden Ökostromanlagen abgeschaltet. Andernfalls stoppen Überlastsicherungen automatisch die Versorgung ganzer Netzbereiche. Der Betreiber hat jedoch keinen Nachteil. Nach § 12 des EEG erhält er für den nicht gelieferten Strom eine Ausfallentschädigung von 95 Prozent der Einspeisevergütung. Wird häufiger im Jahr abgeschaltet, steigt die Entschädigung sogar auf 100 Prozent. Auch diese Kosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen.
Unwirtschaftliche und unzureichende Stromspeicher
Nach den Vorstellungen der Politik soll überschüssiger Strom gespeichert werden. Die bis jetzt finanziell günstigste Möglichkeit sind Pumpspeicherwerke [1], die nur einen Stromverlust von 20 Prozent aufweisen. Um eine Kilowattstunde Strom zu speichern, muss ein Kubikmeter Wasser 360 Meter hoch gepumpt werden. Solche Wasserspeicher reichen nicht aus, um auch nur kurzfristig die landesweite Stromversorgung sicherzustellen. Alle Pumpspeicherwerke in Deutschland zusammen können nur circa zehn Prozent der Netzleistung liefern. Und nach sechs Stunden sind die Wasserbecken leer. Die Stromverluste von Druckluftspeichern in Kavernen [2] liegen bei 50 bis 60 Prozent. Die Speicherung als elektrolytisch gewonnener Wasserstoff und die Rückumwandlung in Strom hat sogar Verluste von 80 bis 90 Prozent. Hier handelt es sich um physikalische Prozesse, die auch durch einen einstimmigen Parlamentsbeschluss nicht geändert werden können. Dies scheint manchen Politikern nicht klar zu sein.
Die Netzkosten steigen
Die von der Bundesregierung propagierte 'Energiewende' fordert und fördert immer mehr Windanlagen und Solaranlagen, die naturgemäß über das Land verstreut sind. Die Einspeisung erfolgt in lokale Versorgungsnetze, die nur für den Bedarf der Stromkunden ausgelegt sind. Den hohen Leistungen von Energieparks sind sie nicht gewachsen. Nach Angaben von Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, müssen für die Einspeisung des Ökostroms 200.000 Kilometer der Verteilernetze ertüchtigt werden. Die Kosten hierfür sind weitaus höher als die geschätzten 15 Milliarden Euro für die geforderten und geplanten rund 4.000 Kilometer Höchstspannungstrassen von Norddeutschland nach Süddeutschland.
Nach den Vorschriften des EEG muss der Netzbetreiber den Anschluss von Ökostromanlagen sicherstellen. Den Netzbetreibern fehlen jedoch die finanziellen Mittel zum Ausbau der Netze. Hier wurden aus einem Wunschdenken heraus undurchführbare Gesetze erlassen. Zur Finanzierung sollen nun die Netzkosten kräftig erhöht werden. Damit kommt ein weiterer Kostenschub auf die Stromverbraucher zu.
Schattenkraftwerke sind unrentabel
Für jede Windstromanlage und Solarstromanlage muss die gleiche Leistung aus einem Kernkraftwerk, Kohlekraftwerk oder Gaskraftwerk bereitstehen, die zugeschaltet wird, sobald weniger Sonne scheint oder weniger Wind weht. Die Ökostromkraftwerke müssen sekundenschnell durch konventionelle Kraftwerke ersetzt werden. Der Ausbau von Ökostromanlagen führt zu einer sinkenden Jahresproduktion der immer bereitstehenden Schattenkraftwerke. Deren Erzeugerpreis steigt und ihre Rentabilität sinkt. Der Bau von geplanten Gaskraftwerken, die schnell regelbar sind, wurde in vielen Fällen zurückgestellt, weil kein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist. Es wurde nach staatlicher Hilfe gerufen.
Die E-ON AG hat bekanntgegeben, sie wolle zwei Gaskraftwerke stilllegen, die unwirtschaftlich seien, da sie nur 100 Stunden im Jahr Strom erzeugten. Diese Kraftwerke werden jedoch gebraucht, um das Stromnetz stabil zu halten. Mit ihrer Ankündigung möchte E-ON eine staatliche Preisgarantie für diesen Spitzenstrom erreichen, um die Kosten zu decken. Mit anderen Worten: Auch der Strom aus den Schattenkraftwerken soll unter den planwirtschaftlichen Mantel des EEG. Dies erzeugt einen weiteren kräftigen Kostenschub für die Stromkunden.
Stromkostenzuschüsse für Geringverdiener
Jede neue Ökostromanlage erhöht die Stromkosten direkt durch die hohen Einspeisevergütungen und indirekt durch steigende Netzgebühren und höhere Kosten für die Schattenkraftwerke. Viele Mitbürger mit geringem Einkommen können die steigenden Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. Nach Zeitungsberichten wurden mehr als 600.000 Haushalte in Deutschland wegen offener Rechnungen der Strom abgeschaltet. Die Tendenz ist weiter steigend. Die Bundesregierung und die Landesregierungen samt der etablierten politischen Parteien reagieren auf diese kritische Entwicklung nicht mit einem Baustopp weiterer preistreibender Ökostromanlagen. Die 'Stromwende' wird ohne Rücksicht auf die Kosten durchgesetzt. So soll es künftig Stromkostenzuschüsse aus Steuergeldern für Geringverdiener geben. Auch diese Kosten muss der Steuerzahler aufbringen.
Verdopplung der Stromkosten noch vor 2020
Die deutsche Energiepolitik basiert auf unsicheren und nachweisbar falschen Klimaprognosen, auf nicht realisierbaren Hoffnungen und einer Fehleinschätzung der physikalischen Möglichkeiten. Die künftige Energieversorgung wird weitgehend als Möglichkeit beschrieben. Dabei sind die Kosten für die von der Bundesregierung geplanten 'Energiewende' bekannt und können recht genau kalkuliert werden. Die direkten und indirekten Kosten für Strom werden sich bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln, wenn mit dem Ausbau der Windanlagen und Solaranlagen wie geplant fortgefahren wird. Auch die Umweltzerstörung durch Ökostromanlagen und neue Stromtrassen ist bekannt. Massive Eingriffe in die Landschaft, Artenverluste vor allem in der Vogelwelt und wirtschaftliche Nachteile ohne Entschädigung für Anwohner werden mit der 'alternativlosen Energiewende' begründet. Im Gegensatz zu Deutschland erkennen die Nachbarstaaten mögliche Alternativen und nutzen sie.
Das unsoziale EEG provoziert den ideologisch motivierten unwirtschaftlichen Ausbau von Ökostromanlagen. Jede neue Ökostromanlage ist eine Anlage zu viel und schafft Probleme. Ohne das EEG gäbe es keine mit hohen Einspeisevergütungen gestützten Windanlagen und Solaranlagen. Ein Netzausbau wäre nicht nötig. Die Stromversorgung wäre nicht gefährdet. Die Kernkraftwerke können abgeschaltet werden, wenn sie durch Kohlekraftwerke ersetzt werden, ohne dass höhere Stromerzeugungskosten anfallen. Die NAEB Nationale Anti-EEG Bewegung e.V. mahnt die verantwortlichen Politiker mit ihrem Internetauftritt www.naeb.info (www.naeb.info) , ihren Amtseid zu folgen, nämlich 'Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden' und fordert die sofortige Abschaffung des EEG.
Prof. Dr. Hans-Günter Appel
Beiratsvorsitzender NAEB e.V.
In Deutschland produzieren Windanlagen und Solaranlagen immer häufiger mehr Energie, als gerade gebraucht wird. Ursache ist die maximale Leistung, die die Ökostromanlagen bei Starkwind und bei starker Sonneneinstrahlung abgeben. Vor allem nachts und an Wochenenden ist sie oft höher als die nachgefragte Leistung. Dann stellt sich die Frage: 'Wohin mit dem überschüssigen Strom?'. Nach dem planwirtschaftlichen EEG Erneuerbaren Energien Gesetz muss der Ökostrom gegen eine feste und hohe Vergütung, die den Strom kräftig verteuert, in das Netz eingespeist werden. Ökostrom ist im Mittel fünf Mal teurer als Strom aus konventionellen Kraftwerken.
Um überflüssigen und teuren Strom loszuwerden, wird er an der Strombörse verschenkt. Die Abnehmer erhalten häufig sogar ein Aufgeld. Im Extremfall wurden bis zu 50 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Man spricht dann von Negativpreisen. Auch dies muss der Stromkunde bezahlen. Herr Trittin und Frau Künast von den Grünen brüsten sich öffentlich: 'Ökostrom drückt die Preise.' Offensichtlich kennen sie die Auswirkungen ihrer eigenen Gesetze nicht.
Wenn sich für Überschussstrom trotz Negativpreise keine Abnehmer finden, werden Ökostromanlagen abgeschaltet. Andernfalls stoppen Überlastsicherungen automatisch die Versorgung ganzer Netzbereiche. Der Betreiber hat jedoch keinen Nachteil. Nach § 12 des EEG erhält er für den nicht gelieferten Strom eine Ausfallentschädigung von 95 Prozent der Einspeisevergütung. Wird häufiger im Jahr abgeschaltet, steigt die Entschädigung sogar auf 100 Prozent. Auch diese Kosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen.
Unwirtschaftliche und unzureichende Stromspeicher
Nach den Vorstellungen der Politik soll überschüssiger Strom gespeichert werden. Die bis jetzt finanziell günstigste Möglichkeit sind Pumpspeicherwerke [1], die nur einen Stromverlust von 20 Prozent aufweisen. Um eine Kilowattstunde Strom zu speichern, muss ein Kubikmeter Wasser 360 Meter hoch gepumpt werden. Solche Wasserspeicher reichen nicht aus, um auch nur kurzfristig die landesweite Stromversorgung sicherzustellen. Alle Pumpspeicherwerke in Deutschland zusammen können nur circa zehn Prozent der Netzleistung liefern. Und nach sechs Stunden sind die Wasserbecken leer. Die Stromverluste von Druckluftspeichern in Kavernen [2] liegen bei 50 bis 60 Prozent. Die Speicherung als elektrolytisch gewonnener Wasserstoff und die Rückumwandlung in Strom hat sogar Verluste von 80 bis 90 Prozent. Hier handelt es sich um physikalische Prozesse, die auch durch einen einstimmigen Parlamentsbeschluss nicht geändert werden können. Dies scheint manchen Politikern nicht klar zu sein.
Die Netzkosten steigen
Die von der Bundesregierung propagierte 'Energiewende' fordert und fördert immer mehr Windanlagen und Solaranlagen, die naturgemäß über das Land verstreut sind. Die Einspeisung erfolgt in lokale Versorgungsnetze, die nur für den Bedarf der Stromkunden ausgelegt sind. Den hohen Leistungen von Energieparks sind sie nicht gewachsen. Nach Angaben von Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, müssen für die Einspeisung des Ökostroms 200.000 Kilometer der Verteilernetze ertüchtigt werden. Die Kosten hierfür sind weitaus höher als die geschätzten 15 Milliarden Euro für die geforderten und geplanten rund 4.000 Kilometer Höchstspannungstrassen von Norddeutschland nach Süddeutschland.
Nach den Vorschriften des EEG muss der Netzbetreiber den Anschluss von Ökostromanlagen sicherstellen. Den Netzbetreibern fehlen jedoch die finanziellen Mittel zum Ausbau der Netze. Hier wurden aus einem Wunschdenken heraus undurchführbare Gesetze erlassen. Zur Finanzierung sollen nun die Netzkosten kräftig erhöht werden. Damit kommt ein weiterer Kostenschub auf die Stromverbraucher zu.
Schattenkraftwerke sind unrentabel
Für jede Windstromanlage und Solarstromanlage muss die gleiche Leistung aus einem Kernkraftwerk, Kohlekraftwerk oder Gaskraftwerk bereitstehen, die zugeschaltet wird, sobald weniger Sonne scheint oder weniger Wind weht. Die Ökostromkraftwerke müssen sekundenschnell durch konventionelle Kraftwerke ersetzt werden. Der Ausbau von Ökostromanlagen führt zu einer sinkenden Jahresproduktion der immer bereitstehenden Schattenkraftwerke. Deren Erzeugerpreis steigt und ihre Rentabilität sinkt. Der Bau von geplanten Gaskraftwerken, die schnell regelbar sind, wurde in vielen Fällen zurückgestellt, weil kein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist. Es wurde nach staatlicher Hilfe gerufen.
Die E-ON AG hat bekanntgegeben, sie wolle zwei Gaskraftwerke stilllegen, die unwirtschaftlich seien, da sie nur 100 Stunden im Jahr Strom erzeugten. Diese Kraftwerke werden jedoch gebraucht, um das Stromnetz stabil zu halten. Mit ihrer Ankündigung möchte E-ON eine staatliche Preisgarantie für diesen Spitzenstrom erreichen, um die Kosten zu decken. Mit anderen Worten: Auch der Strom aus den Schattenkraftwerken soll unter den planwirtschaftlichen Mantel des EEG. Dies erzeugt einen weiteren kräftigen Kostenschub für die Stromkunden.
Stromkostenzuschüsse für Geringverdiener
Jede neue Ökostromanlage erhöht die Stromkosten direkt durch die hohen Einspeisevergütungen und indirekt durch steigende Netzgebühren und höhere Kosten für die Schattenkraftwerke. Viele Mitbürger mit geringem Einkommen können die steigenden Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. Nach Zeitungsberichten wurden mehr als 600.000 Haushalte in Deutschland wegen offener Rechnungen der Strom abgeschaltet. Die Tendenz ist weiter steigend. Die Bundesregierung und die Landesregierungen samt der etablierten politischen Parteien reagieren auf diese kritische Entwicklung nicht mit einem Baustopp weiterer preistreibender Ökostromanlagen. Die 'Stromwende' wird ohne Rücksicht auf die Kosten durchgesetzt. So soll es künftig Stromkostenzuschüsse aus Steuergeldern für Geringverdiener geben. Auch diese Kosten muss der Steuerzahler aufbringen.
Verdopplung der Stromkosten noch vor 2020
Die deutsche Energiepolitik basiert auf unsicheren und nachweisbar falschen Klimaprognosen, auf nicht realisierbaren Hoffnungen und einer Fehleinschätzung der physikalischen Möglichkeiten. Die künftige Energieversorgung wird weitgehend als Möglichkeit beschrieben. Dabei sind die Kosten für die von der Bundesregierung geplanten 'Energiewende' bekannt und können recht genau kalkuliert werden. Die direkten und indirekten Kosten für Strom werden sich bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln, wenn mit dem Ausbau der Windanlagen und Solaranlagen wie geplant fortgefahren wird. Auch die Umweltzerstörung durch Ökostromanlagen und neue Stromtrassen ist bekannt. Massive Eingriffe in die Landschaft, Artenverluste vor allem in der Vogelwelt und wirtschaftliche Nachteile ohne Entschädigung für Anwohner werden mit der 'alternativlosen Energiewende' begründet. Im Gegensatz zu Deutschland erkennen die Nachbarstaaten mögliche Alternativen und nutzen sie.
Das unsoziale EEG provoziert den ideologisch motivierten unwirtschaftlichen Ausbau von Ökostromanlagen. Jede neue Ökostromanlage ist eine Anlage zu viel und schafft Probleme. Ohne das EEG gäbe es keine mit hohen Einspeisevergütungen gestützten Windanlagen und Solaranlagen. Ein Netzausbau wäre nicht nötig. Die Stromversorgung wäre nicht gefährdet. Die Kernkraftwerke können abgeschaltet werden, wenn sie durch Kohlekraftwerke ersetzt werden, ohne dass höhere Stromerzeugungskosten anfallen. Die NAEB Nationale Anti-EEG Bewegung e.V. mahnt die verantwortlichen Politiker mit ihrem Internetauftritt www.naeb.info (www.naeb.info) , ihren Amtseid zu folgen, nämlich 'Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden' und fordert die sofortige Abschaffung des EEG.
Prof. Dr. Hans-Günter Appel
Beiratsvorsitzender NAEB e.V.
Ökostrom-Umlage steigt um 50 Prozent
Die Bundesnetzagentur hat bestätigt, was Verbraucherschützer und Experten längst verkündet haben: Stromkunden müssen sich auf eine kräftige Preiserhöhung einstellen.
„Die Ökostromumlage wird für 2013 wohl über fünf Cent liegen“, sagte Jochen Homann, der Präsident der Regulierungsbehörde, der „Süddeutschen Zeitung”.
Derzeit liegt die Ökostromumlage (auch EEG-Umlage), mit der die Förderung erneuerbarer Energien subventioniert wird, bei 3,6 Cent pro Kilowattstunde. Am 15. Oktober geben die vier Übertragungsnetzbetreiber bekannt, wie teuer es 2013 wird.
Die Netzagentur rechnet also mit einem Anstieg von rund 50 Prozent.
Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden müsste demnach jährlich 50 Euro mehr zahlen (dann 175 Euro für die Umlage).
Verbraucherschützer zeichnen im ZDF-Wirtschaftsmagazin „WISO“ (Montag, 19.25 Uhr) sogar noch ein düstereres Bild: Nach Prognosen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen wird die EEG-Umlage auf bis zu neun Cent pro Kilowattstunde steigen.
Dabei hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Juni 2011 noch versichert, die EEG-Umlage werde nicht über die damalige Größenordnung, nämlich etwa 3,5 Cent, steigen.
Doch die Umlage ist nicht der einzige Preistreiber. „Auch die Netzentgelte werden in Zukunft höher ausfallen, denn wir müssen in Stromleitungen investieren”, kündigte Homann an. Höhere Strompreise ließen sich daher „kaum vermeiden”.
Mehr grüner Strom, mehr konventionelle Reserven und mehr Netze seien nicht zum Nulltarif zu haben.
DROHT EIN BLACKOUT?
Die Probleme bei der Versorgungssicherheit nach der Energiewende hält Homann noch nicht für gelöst.
„Die Gefahr eines Engpasses besteht”, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Die Regulierungsbehörde werde deshalb „noch mehr Reserve vorhalten als im vergangenen Winter, weil wir uns zusätzlich auch noch gegen extreme Kälteperioden und beschränkte Gaslieferungen wappnen“.
Homann zeigte sich aber „ziemlich sicher, dass wir den Bedarf decken können”.
Nach Plänen der Bundesregierung soll die Bundesnetzagentur künftig auch direkt in den Strommarkt eingreifen und „systemrelevante” Kraftwerke in Notsituationen unter staatliche Aufsicht stellen können
Laut Homann treibt die Behörde diese Vorbereitungen derzeit voran. „Die Netzbetreiber haben uns inzwischen eine Liste von 51 Gaskraftwerken erstellt, die sie für systemrelevant halten. Diese sollten möglichst nicht abgeschaltet werden”, sagte er.
Vergangenen Winter hatte das deutsche Energieversorgungssystem angesichts einer mehrwöchigen extremen Kältewelle an seiner Leistungsgrenze gearbeitet. Nur durch das Anzapfen auch ausländischer Kraftwerke und -netze konnte die Sicherheit der Versorgung nach Angaben der Netzbetreiber gewährleistet werden.
„Die Ökostromumlage wird für 2013 wohl über fünf Cent liegen“, sagte Jochen Homann, der Präsident der Regulierungsbehörde, der „Süddeutschen Zeitung”.
Derzeit liegt die Ökostromumlage (auch EEG-Umlage), mit der die Förderung erneuerbarer Energien subventioniert wird, bei 3,6 Cent pro Kilowattstunde. Am 15. Oktober geben die vier Übertragungsnetzbetreiber bekannt, wie teuer es 2013 wird.
Die Netzagentur rechnet also mit einem Anstieg von rund 50 Prozent.
Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden müsste demnach jährlich 50 Euro mehr zahlen (dann 175 Euro für die Umlage).
Verbraucherschützer zeichnen im ZDF-Wirtschaftsmagazin „WISO“ (Montag, 19.25 Uhr) sogar noch ein düstereres Bild: Nach Prognosen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen wird die EEG-Umlage auf bis zu neun Cent pro Kilowattstunde steigen.
Dabei hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Juni 2011 noch versichert, die EEG-Umlage werde nicht über die damalige Größenordnung, nämlich etwa 3,5 Cent, steigen.
Doch die Umlage ist nicht der einzige Preistreiber. „Auch die Netzentgelte werden in Zukunft höher ausfallen, denn wir müssen in Stromleitungen investieren”, kündigte Homann an. Höhere Strompreise ließen sich daher „kaum vermeiden”.
Mehr grüner Strom, mehr konventionelle Reserven und mehr Netze seien nicht zum Nulltarif zu haben.
DROHT EIN BLACKOUT?
Die Probleme bei der Versorgungssicherheit nach der Energiewende hält Homann noch nicht für gelöst.
„Die Gefahr eines Engpasses besteht”, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Die Regulierungsbehörde werde deshalb „noch mehr Reserve vorhalten als im vergangenen Winter, weil wir uns zusätzlich auch noch gegen extreme Kälteperioden und beschränkte Gaslieferungen wappnen“.
Homann zeigte sich aber „ziemlich sicher, dass wir den Bedarf decken können”.
Nach Plänen der Bundesregierung soll die Bundesnetzagentur künftig auch direkt in den Strommarkt eingreifen und „systemrelevante” Kraftwerke in Notsituationen unter staatliche Aufsicht stellen können
Laut Homann treibt die Behörde diese Vorbereitungen derzeit voran. „Die Netzbetreiber haben uns inzwischen eine Liste von 51 Gaskraftwerken erstellt, die sie für systemrelevant halten. Diese sollten möglichst nicht abgeschaltet werden”, sagte er.
Vergangenen Winter hatte das deutsche Energieversorgungssystem angesichts einer mehrwöchigen extremen Kältewelle an seiner Leistungsgrenze gearbeitet. Nur durch das Anzapfen auch ausländischer Kraftwerke und -netze konnte die Sicherheit der Versorgung nach Angaben der Netzbetreiber gewährleistet werden.
Gegendarstellung zur EEG-Quote von 5,3 Cent
Aussagen von Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel, den Herren Gabriel und Trittin fordern Widerspruch heraus: 8,5 Cent statt 5,3 sind korrekt.
Die seit langem erwartete starke Erhöhung der EEG-Umlage ab 2013 führt zu gegenseitigen Schuldzuweisungen der Politiker mit dem gewünschten Medieneffekt: Die Ursache des Übels, der Energiewendestrom, steht nicht zur Disposition, stattdessen wird das EEG und die vermeintliche Interessenlage von Industrie und Energiewirtschaft als Ursache angesehen. Die NAEB e.V. hat nachgerechnet und belegt die Ursachen.
Bereits im Vorgriff auf die nun veröffentlichten EEG-Kosten für 2013 haben sich die Bundeskanzlerin sowie die Herren Gabriel und Trittin aus der Opposition in der letzten Woche kommentierend geäußert. Allen drei Aussagen ist aus technischer und volkswirtschaftlicher Sicht zu widersprechen.
Angela Merkel
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sah für 2011 bei 5,3 Cent das Ende der EEG-Fahnenstange. So kommentierte sie die EEG-Quote 2011. Leider ist dieser Betrag nur ein Meilenstein auf dem Wege zu einem Strompreis von über 50 Cent/kWh mit einem EEG-Anteil von 15 Cent noch vor 2020. Wie sich der Strompreis jährlich weiter entwickelt, ist im Einzelnen auf der NAEB-Internetseite www.windstrom-kosten.de (www.windstrom-kosten.de) dargestellt. Wenn nun die Bundeskanzlerin die Strompreis-Steigerung mit Bezug auf den Benzinpreis relativiert, wie auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung am Wochenende in Hannover geschehen, muß man ihr entgegenhalten, dass der Benzinpreis weitgehend vom Ölpreis abhängig ist, auf den wir in Deutschland kaum Einfluß haben im Gegensatz zum Strompreis, der nur über die inländische Subvention für den Energiewendestrom aus Wind, Voltaik und Biogas angeheizt wird. In den USA beispielsweise ist der Gaspreis in den letzten 8 Jahren um mehr als zwei Drittel gesunken. Gas ist inzwischen eine wesentliche Säule der Deutschen Stromproduktion.
Siegmar Gabriel
Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, MdB, wirft Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Altmeier ein halbherzige Umsetzen der Energiewende vor. Ihm geht es nicht schnell genug, offensichtlich möchte er den Preis von 50 Cent schon weit vor 2020 erreichen.
Jürgen Trittin
Der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, sagt schlicht die Unwahrheit. Er tut dies vermutlich wieder besseres Wissen, wenn er behauptet, nur die Hälfte der Steigerung der EEG-Quote resultiere aus den Energiewende-Stromarten, die andere Hälfte sei der Industrie geschuldet. Er meint damit die weitgehende Befreiung von der EEG-Belastung für stromintensive Großverbraucher, beispielsweise die Grundstoffindustrie aber auch die Städtischen Verkehrsbetriebe. Dem Stromverbraucher kann es letztlich egal sein, ob er die Energiewendestrom-Mehrkosten direkt über den Strompreis oder über die Güter bezahlt, auch über sein Straßenbahnticket, die bei höheren industriellen Strompreisen entsprechend höher wären. Oder möchte Herr Trittin erreichen, dass wir in Zukunft nur noch im Ausland mit preisgünstigem Strom produzierte Produkte kaufen, weder Straßenbahn noch Auto fahren und die Industriearbeitsplätze in deutschen Produktionsstätten konsequent abbauen?
Alle Drei verdienen massiven Widerspruch. Der Anspruch auf Technologie-Führerschaft in der Energiewende ist ein wirtschaftlicher Irrweg. Weltweit wird Strom in wenigen Jahrzehnten im Überfluß zur Verfügung stehen, wenn die umfangreichen Kraftwerkbauprogramme der neuen Industrieländer greifen.China allein baut 36 Kernkraftwerke, fünf sind noch zu genehmigen und 38 weitere werden diskutiert. Wegen des exorbitant hohen deutschen Strompreises wurden in Deutschland Produkte mit geringem Stromverbrauch entwickelt und hergestellt. Diese hochkomplexen, teueren und störanfälligen deutschen Produkte entwickeln sich zu Ladenhütern und lassen das Image "Made in Germany" immer mehr verblassen.
EEG versus Quotenmodell
Das Quotenmodell ist die argumentative Waffe der FDP gegen die ausufernden Energiewende-Kosten. Der Schlagabtausch zwischen Peter Altmeier und Dr. Philipp Rösler zur Ablösung des EEG durch ein sogenanntes Quotenmodell, dass angeblich marktwirtschaftlich orientiert ist, ist reine Spiegelfechterei, da die Kosten ausschließlich Ergebnis des Energiewendestromes sind. Es ist nicht richtig, dass sich im Allgemeinen die Energiewende-Anlagen-Betreiber eine goldene Nase verdienen. Eine teure Produktion bleibt teuer, egal man planwirtschaftlich oder im Wettbewerb Strom erzeugt. Unter Grenzkosten kann kein Betreiber mittelfristig überleben. Auf www.naeb.info (www.naeb.info) unter dem Menüpunkt Quotenmodell wird ausführlich erläutert, dass zwar die schmale Marge dieser Betreiber für zukünftige Installationen etwas gekürzt werden kann, es aber bei der jetzt schon erreichten Größenordnung der Stromkosten nebensächlich ist, ob in 2015 31 Milliarden Euro nach dem EEG oder 33 Milliarden Euro nach dem Quotenmodell für den Energiewendestrom bezahlt werden.
EEG-Zuschlag 2013: 8,5 Cent/kWh ist die realistische Zahl
Der für 2013 vorgesehene Betrag von 5,3 Cent täuscht die Stromverbraucher, weil er wie schon in den Jahren zuvor zu niedrig angesetzt ist. Die Gesamtkosten für den Energiewendestrom werden in 2012 voraussichtlich 21,1 Milliarden Euro betragen und nicht 14,1 Milliarden Euro, wie vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Berlin, angenommen. Die Differenz von 7 Milliarden sind als Kosten bereits über einen Verkauf an der Strombörse gedeckt worden. Hätte man hierauf verzichtet, also gar keinen Energiewendestrom produziert, wäre diese Strommenge mit Mehrkosten von nur ca. 2 Milliarden im konventionellen Bereich erzeugt worden. Doch die gesetzliche Abnahmepflicht des Energiewendestromes hat die Mehrkosten erzwungen. Ausgehend von 19,1 Milliarden Euro Mehrkosten hätte der EEG-Kostensatz für 2012 bei ca. 4,9 Cent liegen müssen. Eine identische Quote für 2013 angenommen, müsste der EEG-Satz in 2013 bei ca. 7,1 Cent liegen. Addiert man nun noch die fällige Mehrwertsteuer hinzu, kommt man auf einen Zuschlag von 8,5 Cent/kWh.
Der NAEB-Dreisatz
Der deutsche Energiewendestrom-Anteil von 8,5 Cent entspricht knapp 11 USD-Cent. Dies ist mehr als der Preis, den ein privater US-Verbraucher insgesamt für den Strom bezahlt. Ursache dieser Misere ist ausschließlich der fundamental falsche Ansatz der Energiewende, mit Wind und Sonne Strom erzeugen zu wollen, denn es gilt immer noch der physikalische, von der NAEB gern zitierte Dreisatz: 'Nachts scheint keine Sonne, meistens passt der Wind nicht und Wechselstrom kann man nicht speichern!' Indem Politiker diesen Sachverhalt verdrängen und ihn in der öffentlichen Diskussion ignorieren, verkaufen sie die Mensch für dumm. Die Energiewender lenken geschickt von der eigentlichen Ursache ab. Den Energiewendestrom müsste man genauso abschalten wie die Kernkraftwerke. Eine Ausgleichslösung für die gesetzlich verbrieften EEG-Besitzstände wäre immer noch preiswerter als das Weiterverfolgen des aktuellen Irrweges.
Heinrich Duepmann - Vorsitzender NAEB e.V.
NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.
Prof.Dr. Hans-Günter Appel
Die seit langem erwartete starke Erhöhung der EEG-Umlage ab 2013 führt zu gegenseitigen Schuldzuweisungen der Politiker mit dem gewünschten Medieneffekt: Die Ursache des Übels, der Energiewendestrom, steht nicht zur Disposition, stattdessen wird das EEG und die vermeintliche Interessenlage von Industrie und Energiewirtschaft als Ursache angesehen. Die NAEB e.V. hat nachgerechnet und belegt die Ursachen.
Bereits im Vorgriff auf die nun veröffentlichten EEG-Kosten für 2013 haben sich die Bundeskanzlerin sowie die Herren Gabriel und Trittin aus der Opposition in der letzten Woche kommentierend geäußert. Allen drei Aussagen ist aus technischer und volkswirtschaftlicher Sicht zu widersprechen.
Angela Merkel
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sah für 2011 bei 5,3 Cent das Ende der EEG-Fahnenstange. So kommentierte sie die EEG-Quote 2011. Leider ist dieser Betrag nur ein Meilenstein auf dem Wege zu einem Strompreis von über 50 Cent/kWh mit einem EEG-Anteil von 15 Cent noch vor 2020. Wie sich der Strompreis jährlich weiter entwickelt, ist im Einzelnen auf der NAEB-Internetseite www.windstrom-kosten.de (www.windstrom-kosten.de) dargestellt. Wenn nun die Bundeskanzlerin die Strompreis-Steigerung mit Bezug auf den Benzinpreis relativiert, wie auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung am Wochenende in Hannover geschehen, muß man ihr entgegenhalten, dass der Benzinpreis weitgehend vom Ölpreis abhängig ist, auf den wir in Deutschland kaum Einfluß haben im Gegensatz zum Strompreis, der nur über die inländische Subvention für den Energiewendestrom aus Wind, Voltaik und Biogas angeheizt wird. In den USA beispielsweise ist der Gaspreis in den letzten 8 Jahren um mehr als zwei Drittel gesunken. Gas ist inzwischen eine wesentliche Säule der Deutschen Stromproduktion.
Siegmar Gabriel
Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, MdB, wirft Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Altmeier ein halbherzige Umsetzen der Energiewende vor. Ihm geht es nicht schnell genug, offensichtlich möchte er den Preis von 50 Cent schon weit vor 2020 erreichen.
Jürgen Trittin
Der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, sagt schlicht die Unwahrheit. Er tut dies vermutlich wieder besseres Wissen, wenn er behauptet, nur die Hälfte der Steigerung der EEG-Quote resultiere aus den Energiewende-Stromarten, die andere Hälfte sei der Industrie geschuldet. Er meint damit die weitgehende Befreiung von der EEG-Belastung für stromintensive Großverbraucher, beispielsweise die Grundstoffindustrie aber auch die Städtischen Verkehrsbetriebe. Dem Stromverbraucher kann es letztlich egal sein, ob er die Energiewendestrom-Mehrkosten direkt über den Strompreis oder über die Güter bezahlt, auch über sein Straßenbahnticket, die bei höheren industriellen Strompreisen entsprechend höher wären. Oder möchte Herr Trittin erreichen, dass wir in Zukunft nur noch im Ausland mit preisgünstigem Strom produzierte Produkte kaufen, weder Straßenbahn noch Auto fahren und die Industriearbeitsplätze in deutschen Produktionsstätten konsequent abbauen?
Alle Drei verdienen massiven Widerspruch. Der Anspruch auf Technologie-Führerschaft in der Energiewende ist ein wirtschaftlicher Irrweg. Weltweit wird Strom in wenigen Jahrzehnten im Überfluß zur Verfügung stehen, wenn die umfangreichen Kraftwerkbauprogramme der neuen Industrieländer greifen.China allein baut 36 Kernkraftwerke, fünf sind noch zu genehmigen und 38 weitere werden diskutiert. Wegen des exorbitant hohen deutschen Strompreises wurden in Deutschland Produkte mit geringem Stromverbrauch entwickelt und hergestellt. Diese hochkomplexen, teueren und störanfälligen deutschen Produkte entwickeln sich zu Ladenhütern und lassen das Image "Made in Germany" immer mehr verblassen.
EEG versus Quotenmodell
Das Quotenmodell ist die argumentative Waffe der FDP gegen die ausufernden Energiewende-Kosten. Der Schlagabtausch zwischen Peter Altmeier und Dr. Philipp Rösler zur Ablösung des EEG durch ein sogenanntes Quotenmodell, dass angeblich marktwirtschaftlich orientiert ist, ist reine Spiegelfechterei, da die Kosten ausschließlich Ergebnis des Energiewendestromes sind. Es ist nicht richtig, dass sich im Allgemeinen die Energiewende-Anlagen-Betreiber eine goldene Nase verdienen. Eine teure Produktion bleibt teuer, egal man planwirtschaftlich oder im Wettbewerb Strom erzeugt. Unter Grenzkosten kann kein Betreiber mittelfristig überleben. Auf www.naeb.info (www.naeb.info) unter dem Menüpunkt Quotenmodell wird ausführlich erläutert, dass zwar die schmale Marge dieser Betreiber für zukünftige Installationen etwas gekürzt werden kann, es aber bei der jetzt schon erreichten Größenordnung der Stromkosten nebensächlich ist, ob in 2015 31 Milliarden Euro nach dem EEG oder 33 Milliarden Euro nach dem Quotenmodell für den Energiewendestrom bezahlt werden.
EEG-Zuschlag 2013: 8,5 Cent/kWh ist die realistische Zahl
Der für 2013 vorgesehene Betrag von 5,3 Cent täuscht die Stromverbraucher, weil er wie schon in den Jahren zuvor zu niedrig angesetzt ist. Die Gesamtkosten für den Energiewendestrom werden in 2012 voraussichtlich 21,1 Milliarden Euro betragen und nicht 14,1 Milliarden Euro, wie vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Berlin, angenommen. Die Differenz von 7 Milliarden sind als Kosten bereits über einen Verkauf an der Strombörse gedeckt worden. Hätte man hierauf verzichtet, also gar keinen Energiewendestrom produziert, wäre diese Strommenge mit Mehrkosten von nur ca. 2 Milliarden im konventionellen Bereich erzeugt worden. Doch die gesetzliche Abnahmepflicht des Energiewendestromes hat die Mehrkosten erzwungen. Ausgehend von 19,1 Milliarden Euro Mehrkosten hätte der EEG-Kostensatz für 2012 bei ca. 4,9 Cent liegen müssen. Eine identische Quote für 2013 angenommen, müsste der EEG-Satz in 2013 bei ca. 7,1 Cent liegen. Addiert man nun noch die fällige Mehrwertsteuer hinzu, kommt man auf einen Zuschlag von 8,5 Cent/kWh.
Der NAEB-Dreisatz
Der deutsche Energiewendestrom-Anteil von 8,5 Cent entspricht knapp 11 USD-Cent. Dies ist mehr als der Preis, den ein privater US-Verbraucher insgesamt für den Strom bezahlt. Ursache dieser Misere ist ausschließlich der fundamental falsche Ansatz der Energiewende, mit Wind und Sonne Strom erzeugen zu wollen, denn es gilt immer noch der physikalische, von der NAEB gern zitierte Dreisatz: 'Nachts scheint keine Sonne, meistens passt der Wind nicht und Wechselstrom kann man nicht speichern!' Indem Politiker diesen Sachverhalt verdrängen und ihn in der öffentlichen Diskussion ignorieren, verkaufen sie die Mensch für dumm. Die Energiewender lenken geschickt von der eigentlichen Ursache ab. Den Energiewendestrom müsste man genauso abschalten wie die Kernkraftwerke. Eine Ausgleichslösung für die gesetzlich verbrieften EEG-Besitzstände wäre immer noch preiswerter als das Weiterverfolgen des aktuellen Irrweges.
Heinrich Duepmann - Vorsitzender NAEB e.V.
NAEB Nationale anti-EEG Bewegung e.V.
Prof.Dr. Hans-Günter Appel
.. ein paar Fakten
.. ein Ende der Stromabzocke unter dem Deckmantel der Energiewende ist nicht in Sicht
Deutscher Strom ist der teuerste Europas
Deutscher Haushaltsstrom wird nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey im kommenden Jahr 45 Prozent teurer sein als im Schnitt aller EU-Staaten. Das ist eines der Ergebnise im aktuellen Energiewende-Index der Berater.
Als unrealistisch betrachten die Autoren der Studie zum Beispiel die Ziele der Bundesregierung zur Wirtschaftlichkeit. Die deutschen Industriestrompreise notierten derzeit 20 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Der Grund liege vor allem in hohen Abgaben und Umlagen. Das von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgegebene Ziel einer bei 3,6 Cent pro Kilowattstunde stabilisierten EEG-Umlage sei deutlich verfehlt worden, schreiben die Autoren laut der „Welt“. Aussicht auf Besserung bestehe nicht: Weil die EEG-Umlage 2013 um rund 50 Prozent auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde klettert, werde sich der Wert im Vergleich zu den Zielen 2013 weiter verschlechtern.
„Vom Jahresbeginn 2013 an wird ein Haushalt mehr Subventionen für Erneuerbare pro Kilowattstunde zahlen, als für den an der Börse verkauften Strom“, zitiert die „Welt“ aus der Studie. An der Börse kostet eine Kilowattstunde derzeit rund 4,8 Cent. Auch der weitere Ausblick sei ungünstig. Sofern das aktuelle Umlagesystem in Kraft bleibe, werde insbesondere der Ausbau von Fotovoltaik- und Offshore-Windanlagen mittelfristig zu Umlage-Erhöhungen auf über sechs Cent pro Kilowattstunde führen, schreiben die McKinsey-Experten.
Deutscher Strom ist der teuerste Europas
Deutscher Haushaltsstrom wird nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey im kommenden Jahr 45 Prozent teurer sein als im Schnitt aller EU-Staaten. Das ist eines der Ergebnise im aktuellen Energiewende-Index der Berater.
Als unrealistisch betrachten die Autoren der Studie zum Beispiel die Ziele der Bundesregierung zur Wirtschaftlichkeit. Die deutschen Industriestrompreise notierten derzeit 20 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Der Grund liege vor allem in hohen Abgaben und Umlagen. Das von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgegebene Ziel einer bei 3,6 Cent pro Kilowattstunde stabilisierten EEG-Umlage sei deutlich verfehlt worden, schreiben die Autoren laut der „Welt“. Aussicht auf Besserung bestehe nicht: Weil die EEG-Umlage 2013 um rund 50 Prozent auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde klettert, werde sich der Wert im Vergleich zu den Zielen 2013 weiter verschlechtern.
„Vom Jahresbeginn 2013 an wird ein Haushalt mehr Subventionen für Erneuerbare pro Kilowattstunde zahlen, als für den an der Börse verkauften Strom“, zitiert die „Welt“ aus der Studie. An der Börse kostet eine Kilowattstunde derzeit rund 4,8 Cent. Auch der weitere Ausblick sei ungünstig. Sofern das aktuelle Umlagesystem in Kraft bleibe, werde insbesondere der Ausbau von Fotovoltaik- und Offshore-Windanlagen mittelfristig zu Umlage-Erhöhungen auf über sechs Cent pro Kilowattstunde führen, schreiben die McKinsey-Experten.
Gericht entscheidet über Klage gegen Ökostrom-Umlage
Über eine Musterklage gegen die Ökostrom-Abgabe entscheidet heute das Landgericht Chemnitz. Der Textilhersteller Vowalon aus Treuen im Vogtland hält die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für verfassungswidrig und hat deshalb gegen seinen regionalen Energieversorger enviaM aus Chemnitz auf Rückzahlung geklagt. Im Prinzip soll damit aber die Ökostrom-Abgabe insgesamt gekippt werden.
Über eine Musterklage gegen die Ökostrom-Abgabe entscheidet heute das Landgericht Chemnitz. Der Textilhersteller Vowalon aus Treuen im Vogtland hält die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für verfassungswidrig und hat deshalb gegen seinen regionalen Energieversorger enviaM aus Chemnitz auf Rückzahlung geklagt. Im Prinzip soll damit aber die Ökostrom-Abgabe insgesamt gekippt werden.
LG Chemnitz weist Musterklage gegen Ökostrom-Abgabe ab
Das Landgericht Chemnitz sieht in der Ökostrom-Zulage eine zulässige Preisregelung und hat daher eine Musterklage gegen die Ökostrom-Abgabe abgewiesen. Der Staat verfolge damit legitime Ziele wie die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes und die Förderung der erneuerbaren Energien, so das Gericht
Textilhersteller klagt gegen EEG-Umlage
Der Textilhersteller Vowalon aus Treuen im Vogtland hatte geklagt, weil er die Umlage über den Strompreis nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für verfassungswidrig hält. Das Unternehmen hatte seinen regionalen Energieversorger enviaM aus Chemnitz verklagt, an den die Abgabe gezahlt werden muss.
LG Chemnitz, Urteil vom 22.03.2013 - 1 HK O 1113/12
(Urteil vom 22.03.2013, Az.: 1 HK O 1113/12, nicht rechtskräftig).
Das Landgericht Chemnitz sieht in der Ökostrom-Zulage eine zulässige Preisregelung und hat daher eine Musterklage gegen die Ökostrom-Abgabe abgewiesen. Der Staat verfolge damit legitime Ziele wie die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes und die Förderung der erneuerbaren Energien, so das Gericht
Textilhersteller klagt gegen EEG-Umlage
Der Textilhersteller Vowalon aus Treuen im Vogtland hatte geklagt, weil er die Umlage über den Strompreis nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für verfassungswidrig hält. Das Unternehmen hatte seinen regionalen Energieversorger enviaM aus Chemnitz verklagt, an den die Abgabe gezahlt werden muss.
LG Chemnitz, Urteil vom 22.03.2013 - 1 HK O 1113/12
(Urteil vom 22.03.2013, Az.: 1 HK O 1113/12, nicht rechtskräftig).
Strompreis steht vor neuem Anstieg
Ein Ende des teuren Stroms ist nicht in Sicht. Die Umlage für Ökostrom steht nach Expertenschätzung vor einem neuen Anstieg – obwohl sie zum Jahreswechsel schon um 60 Prozent nach oben schoss.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Strompreisbremse rechnen Bundesregierung und Experten mit einem weiteren Anstieg der Strompreise. Die Deutsche Energieagentur (Dena) erwartet nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung von Dienstag zum 1. Januar 2014 eine spürbare Erhöhung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dena-Chef Stefan Kohler sagte der Zeitung, die Umlage werde nach jetzigem Stand von 5,3 Cent auf sechs bis 6,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Es sei fatal, dass die Verhandlungen zur Strompreisbremse gescheitert seien: „Es besteht dringender Handlungsbedarf.“
Das Bundesumweltministerium erwartet der Zeitung zufolge ein noch größeres Plus. Die EEG-Umlage werde zum Jahreswechsel auf mindestens sieben Cent pro Kilowattstunde angehoben, hieß es laut der Zeitung aus dem Ministerium. Ressortchef Peter Altmaier wolle deshalb einen erneuten Versuch unternehmen, mit den Bundesländern eine Lösung auszuhandeln. „Ich hoffe und arbeite dafür, dass die Länder ihre Haltung im Laufe der nächsten Wochen doch noch ändern, weil anderenfalls im Herbst ein beträchtlicher Preisanstieg droht. Das kann niemand wollen“, sagte Altmaier der Zeitung.
Mit der Strompreisbremse wollte Altmaier die EEG-Umlage bei knapp 5,3 Cent pro Kilowattstunde stabil halten. Neben Kürzungen bei den erneuerbaren Energien sollte die Industrie sich zudem die Lasten der Energiewende stärker mit den Haushalten teilen. Die Pläne waren am Widerstand einiger Bundesländer gescheitert
Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Strompreisbremse rechnen Bundesregierung und Experten mit einem weiteren Anstieg der Strompreise. Die Deutsche Energieagentur (Dena) erwartet nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung von Dienstag zum 1. Januar 2014 eine spürbare Erhöhung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dena-Chef Stefan Kohler sagte der Zeitung, die Umlage werde nach jetzigem Stand von 5,3 Cent auf sechs bis 6,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Es sei fatal, dass die Verhandlungen zur Strompreisbremse gescheitert seien: „Es besteht dringender Handlungsbedarf.“
Das Bundesumweltministerium erwartet der Zeitung zufolge ein noch größeres Plus. Die EEG-Umlage werde zum Jahreswechsel auf mindestens sieben Cent pro Kilowattstunde angehoben, hieß es laut der Zeitung aus dem Ministerium. Ressortchef Peter Altmaier wolle deshalb einen erneuten Versuch unternehmen, mit den Bundesländern eine Lösung auszuhandeln. „Ich hoffe und arbeite dafür, dass die Länder ihre Haltung im Laufe der nächsten Wochen doch noch ändern, weil anderenfalls im Herbst ein beträchtlicher Preisanstieg droht. Das kann niemand wollen“, sagte Altmaier der Zeitung.
Mit der Strompreisbremse wollte Altmaier die EEG-Umlage bei knapp 5,3 Cent pro Kilowattstunde stabil halten. Neben Kürzungen bei den erneuerbaren Energien sollte die Industrie sich zudem die Lasten der Energiewende stärker mit den Haushalten teilen. Die Pläne waren am Widerstand einiger Bundesländer gescheitert
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Neues Strommarktmodell
Es bedarf endlich eines neuen Strommarktmodells, das nicht nach dem derzeitigen Grenzkostensystem funktioniert, sondern Ökostrom zu festen Sätzen vergütet wird und nur Atom- und Kohlestrom über Angebot und Nachfrage. Es ergibt sich ein Durchschnittspreis in bekannter Höhe der letzten Jahre, aber die EEG-Umlage würde spürbar sinken, da keine künstliche Differenz auszugleichen wäre (Merrit-Order-Effekt). Das würde allen zugute kommen. Außer den großen Energieversorgern - weshalb es wohl so auch nicht kommen wird.

