Die Probleme der (mit?) US-Corporation
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Die Probleme der (mit?) US-Corporation
Ein netter User stellt uns folgendes zur Verfügung:
Zitat
... vor allem aber mit dem deutschen Finanzamt – und die Lösung!
Sie haben eine US-Corporation? Ihre US-Corporation tätigt zur Zeit zu wenig Umsätze? Die jährlichen Verwaltungsgebühren und Gebühren für Sonderdienstleistungen rechnen sich nicht (mehr)? Sie wollen Ihre US-Corporation löschen, aber Sie haben viel Geld investiert, das dann verloren wäre?
Jeder hat sie schon mal gelesen, die Inserate in den einschlägigen Blättern wie z. B. FAZ, SZ, WAZ, mit denen pfiffige US-Rechtsanwälte und -Notare deutschen Unternehmern in unverantwortlicher Weise die angeblichen „Vorteile der U.S.-Corporation“ anpreisen.
Fallen Sie nicht auf jeden Anbieter von US-Corporationen und Serviceleistungen rein!In den USA kann eine Firmengründung von Laien durchgeführt werden. So einfach ist das gesamte Procedere.
Gewiefte US-Anwälte und -Notare, die vom EU-Steuerrecht, - und erst recht vom komplizierten deutschen Steuerrecht -, null Ahnung haben, ziehen Ihnen für meist nutzlose und überteuerte Firmengründungen das Geld aus der Tasche. Sie gaukeln dem an das komplizierte deutsche Steuerrecht gewohnten Unternehmer vor, in den USA sei es genauso.
Das zu glauben, kann Sie ein Vermögen kosten. Immer mehr deutschen Unternehmern kostet es schlichtweg die Existenz. Hier ein paar Beispiele:
Glauben Sie wirklich, ein Finanzamtbeamter ist so doof,
- und nimmt es Ihnen ab, dass sich bei einer „echten“ US-Corporation die Telefondame mit „Corporations Headquarters“ meldet?
- und überprüft Ihren Strohpräsidenten nicht? Was wird wohl passieren, wenn sein Name dem Bundesamt für Finanzen bestens bekannt ist, weil inzwischen jeder im Internet lesen kann, dass er Strohpräsident hunderter US-Corporationen ist?
- und braucht länger als zehn Minuten, um festzustellen, dass unter Ihrer Firmenanschrift hunderte oder tausende von Firmen registriert sind?
Gehen Sie einfach mal davon aus, dass das deutsche Finanzamt das auch herauskriegt, was wir in den USA bei den größten US-Corporation Gründern vor Ort herausgefunden haben.
Greifen wir ein Inserat heraus:
Steuerminderung
Der Bundessteuersatz beträgt in den USA bis zu 34%. Wie dieser Steuersatz gesenkt werden soll, wird nicht gesagt. Egal, wie hoch Ihr Gewinn ist, der Steuersatz kann auf 15% gesenkt werden. Von den von uns getesteten Anwälten und Notaren, die in Deutschland inserieren, wusste jedoch keiner, wie das möglich ist.
Kapital
Ihnen wird vorgegaukelt, Sie könnten Ihre US-Corporation in den USA ganz einfach kapitalisieren. Man liefert Ihnen noch die Adressen von einigen tausend Banken. Die von uns getesteten Anwälte und Notare, die in Deutschland inserieren, waren alle nicht einmal in der Lage, einem deutschen Inhaber einer US-Corporation ein Firmen- und ein Privatkonto bei einer US-Bank zu eröffnen, das via Internet und mit VISA-Card bedient werden kann. Wir schon.
Anonymität
Die von uns getesteten Anwälte und Notare, die in Deutschland inserieren, stellen Ihnen einen Strohmann, genannt „Strohpräsident“, zur Verfügung. Dass Sie mit dieser Konstruktion mit einem Bein im Knast stehen, sagt Ihnen niemand.
Vermögensschutz
Die Angaben zu diesem Thema stimmen weitgehend, kommen aber nicht zum Tragen, weil die Firma so konzipiert ist, dass es sich eindeutig um Steuerhinterziehung handelt. Damit kommt es dann in Deutschland (nicht in den USA), zur so genannten „Durchgriffshaftung“, das heißt, Sie haften doch für alles, was die US-Corporation „anstellt“.
Haftungsschutz
Wie gesagt, in den USA haften Sie nicht für die Tätigkeiten, auch nicht für Fehler der US-Corporation. Aber in Deutschland.
Venture-Capitaldienste
Glauben Sie, dass ein US-Anwalt oder ein US-Notar, der nicht einmal in der Lage ist, Ihnen ein US-Bankkonto mit Visa-Card und Internetbanking zu besorgen, Venture-Capital besorgen kann?
Zitat
Was ist eine US-Corporation heute (noch) wert?
Sie haben bereits eine US-Corporation?
Oder Sie planen, eine solche zu gründen oder zu erwerben? Sie haben sich informiert. Unter anderem bei einem der bekanntesten US-Corporation-Gründer, der mit einer großen Namensliste von Rechtsanwälten (mindestens einer ist übrigens schon lange tot) auf seinem Briefbogen mit Goldprägung und mit einer dicken ca. 80 Seiten langen und absolut dilettantischen Anleitung zur Steuerhinterziehung wirbt.
Und dann hatten oder haben Sie die Super-Idee: Ihr US-Corporation-Gründer bietet Ihnen einen US-Staatsbürger als Strohpräsidenten an, den wir hier einmal „David“ nennen wollen. Eine Namensgleichheit mit Ihrem Strohpräsidenten wäre übrigens rein zufällig. Und damit, glauben Sie, sind Sie für immer „aus dem Schneider“.
Doch da die Amerikaner den deutschen Fiskus für noch dümmer halten als ihre Kunden, nimmt man den einen einzigen „David“ für viele, wenn nicht sogar für alle Firmen her.
Wer käme z. B. schon auf die Idee, dass „David“ rein zufällig der Schwager Ihres tausend Kilometer südlich sitzenden Rechtsanwalts und Firmengründers bzw. Firmenverkäufers ist? Und wer merkt dann noch, dass es sich um einen hausbackenen Familienbetrieb handelt, der sündteuere, aber für deutsche Steuerverhältnisse weitgehend wertlose US-Corporationen aus dem Ärmel bzw. Computer schüttelt.
Wieso wertlos? Wertlos deshalb, weil der bekannte US-Corporation-Gründer und sein „David“ auch beim Bundesamt für Finanzen in Saarlois die Nummer 1 sind. Auf der „Abschussliste“.
Der deutschsprachige Rechtsanwalt des bekannten US-Corporation-Gründers hat übrigens mal vor ca. 50 Jahren seinen Militärdienst in Deutschland absolviert. Vom deutschen Recht, insbesondere vom deutschen Steuerrecht hat er, wie er zugibt, keine Ahnung. Und für seine Fehler bei deutschen Mandanten haftet er natürlich auch nicht!
Auch Ihr „David“ ist frei von jeder Haftung. Stattdessen haften am Ende Sie persönlich, wie Sie gleich sehen werden.
Was sagen Sie dem Betriebsprüfer?
Machen Sie unbedingt den Strohpräsidenten-Test im Internet!
Geben Sie den kompletten Namen Ihres „David“ in eine Suchmaschine ein, z. B. bei „Google“ ein. Wenn Sie feststellen, dass „David“ noch bei anderen Firmen Strohpräsident spielt, müssen Sie sich schon heute überlegen, was Sie eines Tages dem Betriebsprüfer erklären!
Interessant wird es, wenn Sie z.B. einen 49-Seiten-PDF-Schriftsatz aus dem Internet herunter laden können, in welchem „David“ in einem betrügerischen Konkurs namentlich genannt wird. So liest sich das dann:
„In dem Insolvenzverfahren
über das Vermögen der ... GmbH, ...,
vertreten durch die Geschäftsführer ...
und
in dem Insolvenzverfahren
über das im Inland befindliche Vermögen der ..... Incorporation, ...,
vertreten durch den Vorstand, ...
berichtet der Unterzeichner über seine bisherige Tätigkeit und die wesentlichen Verfahrensgrundlagen ...“
Aus diesem Grundlagenbericht geht u. a. hervor, dass die deutschen Geschäftsführer verhaftet und der nicht greifbare „David“ (mit kompletten Namen und Anschrift!) der Strohpräsident ist.
Wenn der deutsche US-Corporation-Inhaber den Namen seines „Strohpräsidenten“ im Zusammenhang mit einem groß angelegten Betrug lesen kann, das ist dann der Moment, in dem auch der naivste deutsche Kaufmann kapiert, dass er viel Geld für nichts bezahlt hat.
Übrigens, der deutsche Corporation-Inhaber wurde wegen Betrug zu 8 Jahren Gefängnis verurteilt. „David“ hat auch in diesem Fall nichts zu befürchten.
Fehler, die „tödlich“ sind!
Es gibt einige schwere Fehler, wenn Sie die machen, ist nicht nur Ihre US-Corporation wertlos und das viele Geld verloren. Sie stehen praktisch mit einem Bein im Knast. Der Staatsanwalt muss Sie eigentlich nur noch abholen lassen, wenn er wüsste, dass ...
Die wenigen Experten für internationales Steuerrecht werben nicht in Zeitungen und Zeitschriften, auch nicht in der FAZ, SZ oder Welt!
Sie haben es nicht nötig, ihre Leistungen in schriftlicher Form anzupreisen. Im Gegenteil, dadurch, dass es keine schriftlichen Anleitungen und Aufzeichnungen gibt, schützen sie ihre Kunden. Deshalb sind sie auch nicht beim Bundesamt für Finanzen „registriert“.
Zitat
Die US-Corporation ohne eigenes US-Bankkonto und die Folgen!
Wer ist Ihre US-Bank? Wie bitte? Sie haben kein US-Bankkonto? Sie haben tatsächlich eine US-Corporation ohne eigenes US-Bankkonto?
Welche Schlüsse zieht Ihr deutsches Finanzamt daraus, wenn Ihnen Ihr amerikanischer Geschäftspartner eine Rechnung stellt (bzw. Sie mit Ihrer US-Corporation sich selbst, was Sie aber dem Finanzamt verschweigen müssen), die US-Corporation aber kein eigenes Bankkonto hat?
Ihr Finanzamt geht sofort davon aus, dass die Rechnungen Ihrer US-Corporation von Ihnen selbst stammen. Der Finanzbeamte weiß, dass eine US-Corporation, die kein eigenes US-Bankkonto besitzt, einem Nicht-US-Bürger gehört!
US-Corporation-Inhaber erhalten normalerweise kein US-Corporation-Bankkonto mehr, wenn sie nicht Bürger der USA sind. Und seit dem „11. September 2001“ sind auch die Zeiten vorbei, wo Ihr Strohpräsident „David“ ein Bankkonto für eine US-Corporation erhält, bei der er nur Strohmann ist.
Wie wollen Sie Ihrem Finanzamt beweisen, dass die US-Corporation Ihnen nicht gehört. Garantiert nicht mit „David“! Denn er lehnt sich für Sie nicht aus dem Fenster, wie Sie gleich sehen werden.
Hat Ihnen Ihr US-Corporation-Gründer nicht versprochen, dass Sie in den USA niemals persönlich haften?
In Ihrem „Corporation-Kit“ finden Sie ein Schreiben, dem Sie bisher leider keine Beachtung schenkten. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass „David“ im selben Moment als Strohpräsident ausscheidet, wo Ihre US-Corporation Geschäfte macht. Ja, Sie haben schon richtig gelesen. Ich frage Sie deshalb: Warum haben oder wollen Sie überhaupt „David“ für teures Geld installier(t)en?
Denn, wenn Ihr (Stroh-)Präsident „David“de facto ausgeschieden und Sie als Hauptaktionär für Ihre US-Corporation handeln und die Geschäfte abwickeln, haften Sie auch in den USA persönlich! Wenn Ihre US-Corporation keinen Präsidenten hat, verstoßen Sie (vereinfacht gesagt) gegen geltendes US-Recht mit allen negativen Konsequenzen ...
Wollen Sie nicht endlich ein echtes US-Bankkonto? Oder gleich mehrere?
So viel gleich vorweg: Dem Autor ist kein einziger US-Corporation-Gründer bekannt, der Ihnen noch ein ganz normales US-Bankkonto für Ihre US-Corporation besorgen kann!
Allen US-Corporation-Kunden des in Deutschland wohl bekanntesten US-Corporation-Gründers wurden nach dem 11. September 2001 die Bankkonten gekündigt! Dann fand der findige Rechtsanwalt eine „Ersatz-Bank“. Aber irgendetwas muss auch hier vorgefallen sein, denn kurz darauf wurden wieder ausnahmslos alle Konten ohne Begründung von Bankseite aus aufgelöst.
Doch dann hatte der Anwalt die glorreiche Idee, nämlich, dass einer seiner Angestellten Konten eröffnet, über die dann die Geschäfte der US-Corporation-Kunden abgewickelt werden können. Dafür lässt er sich von seinen Kunden fürstlich bezahlen.
Der größte Nachteil ist jedoch, dass Sie selbst auf das Konto - und somit auf Ihr Geld - keinen Zugriff mehr haben! Ihr Geld wird von fremden Leuten bewegt, die Sie nicht kennen. Und wenn etwas "schief" geht, können Sie nicht einmal den Klageweg beschreiten, weil Sie sich damit selbst "abschießen". Wenn Ihr Geld weg ist, haben Sie kaum Chancen, es wieder zurück zu bekommen. Wollen Sie dieses Risiko eingehen, dass man Sie in der Hand hat?
Dem Autor sind einige Fälle bekannt und er kann Ihnen auch „Ross und Reiter“ nennen. Da wurde einfach nur grundlos behauptet, dass Zahlungseingänge überprüft und das Geld bis zur „Aufklärung“ eingefroren wird. Und dann war es weg. Auf eine Klage haben die deutschen US-Corporation-Inhaber verzichtet, weil sie sich damit selbst ans Messer geliefert hätten.
Hand aufs Herz, können Sie für Ihren US-Corporation-Gründer die Hand ins Feuer legen? Vor allem nachdem, was Sie evtl. inzwischen über ihn herausgefunden haben.
Er könnte beispielsweise aus irgendeinem Grund morgen nicht mehr da sein. Und dann ist vielleicht der namentliche Kontoinhaber (der bisherige Angestellte) nicht mehr ganz so kooperativ, wie es einst sein Chef versprochen hatte ...
Bei den letzten drei Beiträgen handelt es sich um Userhinweise, die nicht unbedingt der Meinung des Einstellers dieser Beiträge entsprechen müssen! [/i]
US-Inc. Probleme ???
In Anbetracht der Tatsache, dass hier fast ohne Umschweife der bekannte US-Corp-Service des Dr. Bengt Steenbock, Roseville CA genannt wird, sollte besagter User doch Ross und Reiter nennen.
Sollte der auch mir bekannte Dr. Bengt Steenbock sich tatsächlich durch soviel Unkenntnis deutscher Steuergesetze oder Dummheit outen, und sich damit selbst den dicken "Geldast " absägen, der ihn bisher von anderen Klitschen-Gründern unterschieden hat ?
In einem der drei unter verschiedenen Titeln hier eingestellten Threads des Oberhäuptlings von Gomopa Herrn KM, kommt doch so eine Art-- ich weiß wie man es besser machen kann oder wir machen solche Fehler wie Herr Dr. Steenbock nicht .. zum Ausdruck.
Dann sollte der User doch auch bitte in diesem Fall Ross und Reiter nennen und sagen was und wie er es besser macht und was er dafür verlangt!!
Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Herr Dr. Steenbock, so mir nichts Dir nichts den heiß umkämpfen Kundenplatz Deutschland anderen überlassen wird, zumal diese Anschuldigungen bei genauerer Betrachtensweise eindeutig betrügereische Absichten des US- Corp- Services unterstellen.
Würde hier ganz gerne mal die Meinung der Fachleute hören
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
Sollte der auch mir bekannte Dr. Bengt Steenbock sich tatsächlich durch soviel Unkenntnis deutscher Steuergesetze oder Dummheit outen, und sich damit selbst den dicken "Geldast " absägen, der ihn bisher von anderen Klitschen-Gründern unterschieden hat ?
In einem der drei unter verschiedenen Titeln hier eingestellten Threads des Oberhäuptlings von Gomopa Herrn KM, kommt doch so eine Art-- ich weiß wie man es besser machen kann oder wir machen solche Fehler wie Herr Dr. Steenbock nicht .. zum Ausdruck.
Dann sollte der User doch auch bitte in diesem Fall Ross und Reiter nennen und sagen was und wie er es besser macht und was er dafür verlangt!!
Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Herr Dr. Steenbock, so mir nichts Dir nichts den heiß umkämpfen Kundenplatz Deutschland anderen überlassen wird, zumal diese Anschuldigungen bei genauerer Betrachtensweise eindeutig betrügereische Absichten des US- Corp- Services unterstellen.
Würde hier ganz gerne mal die Meinung der Fachleute hören
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
ffbkdavid
inaktiv
... gut, aber teuer?
... wohl kaum!
also wer mit dem ammenmärchen hausiert, eine us-corporation mit einem "authorized capital" von usd 500,000,000,000,000.- könne auf dem kapitalmarkt finanzen aufnehmen...
also wer mit der unwahren behauptung auf kundenfang geht, die horrenden firmengründungskosten stünden in direktem zusammenhang mit dem obenerwähnten "authorized share capital"
also wer mit dem unglaublichen hinweis kunden verunsichert, das aktienkapital einer us-corporation stünde in direktem zusammenhang mit deren UMSATZ
... der ist schlicht und einfach nicht ernst zu nehmen
lediglich der vollständigkeit halber diene der hinweis, dass der "tipp" des herrn doktor, man solle gleichzeitig mit der gründung einer us-corporation auf antigua eine unternehmung GLEICHEN NAMENS eintragen lassen, damit man als folge - UNTER HINTERGEHUNG DES KUNDEN - einnahmen nach lust und laune hin- und herschieben könne... dass ein derartiger aufruf zum steuerbetrug wohl mit fachlich korrekter "beratung" wenig bis gar nichts zu tun hat
im übrigen gilt: hände weg von us-CORPORATIONS, das land bietet mit dem system der LIMITED LIABILITY COMPANY (llc) eine alternative, die absolut seriös betrieben werden und deren "system" auch gegenüber bundesdeutschen finanzämtern erläutert werden kann
viel glück
ffbkdavid
also wer mit dem ammenmärchen hausiert, eine us-corporation mit einem "authorized capital" von usd 500,000,000,000,000.- könne auf dem kapitalmarkt finanzen aufnehmen...
also wer mit der unwahren behauptung auf kundenfang geht, die horrenden firmengründungskosten stünden in direktem zusammenhang mit dem obenerwähnten "authorized share capital"
also wer mit dem unglaublichen hinweis kunden verunsichert, das aktienkapital einer us-corporation stünde in direktem zusammenhang mit deren UMSATZ
... der ist schlicht und einfach nicht ernst zu nehmen
lediglich der vollständigkeit halber diene der hinweis, dass der "tipp" des herrn doktor, man solle gleichzeitig mit der gründung einer us-corporation auf antigua eine unternehmung GLEICHEN NAMENS eintragen lassen, damit man als folge - UNTER HINTERGEHUNG DES KUNDEN - einnahmen nach lust und laune hin- und herschieben könne... dass ein derartiger aufruf zum steuerbetrug wohl mit fachlich korrekter "beratung" wenig bis gar nichts zu tun hat
im übrigen gilt: hände weg von us-CORPORATIONS, das land bietet mit dem system der LIMITED LIABILITY COMPANY (llc) eine alternative, die absolut seriös betrieben werden und deren "system" auch gegenüber bundesdeutschen finanzämtern erläutert werden kann
viel glück
ffbkdavid
sherlock holmes
inaktiv
US-Corporation - eine andere Betrachtungsweise...
Auch Ich würde gerne einmal einige allgemeine Anmerkungen zu dem Thema " Sinn und Zweck US-Corporation"abgeben:
Ich selbst bin Besitzer von insgesamt 3 US- Corp`s - unterstellen Sie mir daher bitte ein gewisses Basiswissen...
Natürlich sind so genannte treuhänderische Gründungen von US-Corporations grundsätzlich teurer, als würde man selbst dieses Procedere in den USA durchführen. Doch man sollte sich auch einmal überlegen wie denn die konkrete Alternative aussehen würde...
Man bucht einen Flug nach Oregon, Delaware ( nur für LLC`s ), Monatana, Nevada etc. und gründet die entsprechende Gesellschaft selbst vor Ort.
Gehen wir einmal davon aus, dass Herr Peter Müller der englischen Sprache nicht so mächtig ist und auf Anhieb weiß, was ein " Certificate of Incorporation " ist oder sog " By Law`s " sind - welche Alternative hätte er...???
Er wendet sich an eine der gängigen Gründerfirmen im Internet und bezahlt dementsprechend mehr, erspart sich dafür aber eine Menge Stress...
Zum Thema Stroh - Präsident, sollte man eigentlich wissen, dass man mit diesem Gebilde ohnehin nirgendwo auf der Welt etwas anfangen kann. Insbesondere dann nicht, wenn der bereits tot ist... ( David Halverson sen. ). Wenn Sie dennoch unbedingt einen Stohpräsidenten für ihre Gesellschaft einsetzen möchten, schauen Sie doch mal in die gängigen Stellenanzeigen der großen US - Newspapers. Es macht übrigens einen sehr viel seriöseren Eindruck wenn man sich bei der US-Corporation selbst als Präsident eintragen lässt...
Abschließend noch eine kleine Bemerkung zum vielfach missverstandenen Thema " Authorized Capital ":
Das autorisierte Stammkapital der Gesellschaft, welches zum Teil astronomische Beträge ausmachen kann, erfüllt seinen Sinn und Zweck sowieso nur im Zusammenhang mit vorbörslichen Beteiligungen ( Private Placements...). Es beziffert nämlich konkret das Gesamtvolumen, in dessen Umfang Stamm- bzw. Vorzugsaktien der entsprechenden Gesellschaft an Investoren herausgegeben werden dürfen...
Insofern macht es natürlich Sinn, das autorisierte Stammkapital der entsprechenden Gesellschaft je nach Umfang des Beteiligungsvorhabens
hoch zu setzen...
Dass es sich bei dem " Authorized Capital " nicht um tatsächlich eingezahltes liquides Kapital handelt, sollte natürlich klar sein.
Ich selbst bin Besitzer von insgesamt 3 US- Corp`s - unterstellen Sie mir daher bitte ein gewisses Basiswissen...
Natürlich sind so genannte treuhänderische Gründungen von US-Corporations grundsätzlich teurer, als würde man selbst dieses Procedere in den USA durchführen. Doch man sollte sich auch einmal überlegen wie denn die konkrete Alternative aussehen würde...
Man bucht einen Flug nach Oregon, Delaware ( nur für LLC`s ), Monatana, Nevada etc. und gründet die entsprechende Gesellschaft selbst vor Ort.
Gehen wir einmal davon aus, dass Herr Peter Müller der englischen Sprache nicht so mächtig ist und auf Anhieb weiß, was ein " Certificate of Incorporation " ist oder sog " By Law`s " sind - welche Alternative hätte er...???
Er wendet sich an eine der gängigen Gründerfirmen im Internet und bezahlt dementsprechend mehr, erspart sich dafür aber eine Menge Stress...
Zum Thema Stroh - Präsident, sollte man eigentlich wissen, dass man mit diesem Gebilde ohnehin nirgendwo auf der Welt etwas anfangen kann. Insbesondere dann nicht, wenn der bereits tot ist... ( David Halverson sen. ). Wenn Sie dennoch unbedingt einen Stohpräsidenten für ihre Gesellschaft einsetzen möchten, schauen Sie doch mal in die gängigen Stellenanzeigen der großen US - Newspapers. Es macht übrigens einen sehr viel seriöseren Eindruck wenn man sich bei der US-Corporation selbst als Präsident eintragen lässt...
Abschließend noch eine kleine Bemerkung zum vielfach missverstandenen Thema " Authorized Capital ":
Das autorisierte Stammkapital der Gesellschaft, welches zum Teil astronomische Beträge ausmachen kann, erfüllt seinen Sinn und Zweck sowieso nur im Zusammenhang mit vorbörslichen Beteiligungen ( Private Placements...). Es beziffert nämlich konkret das Gesamtvolumen, in dessen Umfang Stamm- bzw. Vorzugsaktien der entsprechenden Gesellschaft an Investoren herausgegeben werden dürfen...
Insofern macht es natürlich Sinn, das autorisierte Stammkapital der entsprechenden Gesellschaft je nach Umfang des Beteiligungsvorhabens
hoch zu setzen...
Dass es sich bei dem " Authorized Capital " nicht um tatsächlich eingezahltes liquides Kapital handelt, sollte natürlich klar sein.
ffbkdavid
inaktiv
well said, dear sherlock...
... danke für die erläuterungen - gehe vollständig einig mit ihnen
nur als ergänzung:
peinlich - um nicht zu sagen kriminell - wird's dann, wenn die KOSTEN in beziehung zum autorisierten kapital erhoben werden... also usd 3,500.- für eine 1,000,000.- company... und usd 48,600.- für eine solche mit einem autorisierten kapital von 500,000,000.-
DAS ist, was ich hauptsächlich kritisiere... nebst einen grundsätzlichen bedenken bezüglich der gesellschaftsform CORPORATION als solcher... schauen sie 'mal, wieviele firmen heute die form der LLC vorziehen... ideales vehikel zum haftungsausschluss von investoren im zusammenhang mit der abwicklung komplexer projekte... OHNE DIREKTE STEUERFOLGEN INNERHALB DER IURISTISCHEN PERSON (that's it!!!)
nochmals besten dank für ihren wertvollen beitrag
ffbkdavid
nur als ergänzung:
peinlich - um nicht zu sagen kriminell - wird's dann, wenn die KOSTEN in beziehung zum autorisierten kapital erhoben werden... also usd 3,500.- für eine 1,000,000.- company... und usd 48,600.- für eine solche mit einem autorisierten kapital von 500,000,000.-
DAS ist, was ich hauptsächlich kritisiere... nebst einen grundsätzlichen bedenken bezüglich der gesellschaftsform CORPORATION als solcher... schauen sie 'mal, wieviele firmen heute die form der LLC vorziehen... ideales vehikel zum haftungsausschluss von investoren im zusammenhang mit der abwicklung komplexer projekte... OHNE DIREKTE STEUERFOLGEN INNERHALB DER IURISTISCHEN PERSON (that's it!!!)
nochmals besten dank für ihren wertvollen beitrag
ffbkdavid
frank neidzel
inaktiv
Zitat von »"hypnos"«
könnte mir jemand erklären, was eine LLC ist, welche Vorteile diese hat, wie sie gegründet wird und was sie kostet?
nutzen sie doch einmal die prima suchfunktion des forum. da finden sie so einiges.
http://www.gomopa.net/foren/htopic/96968/llc/unterschied-zwischen-einer-englischen-limited-und-einer-llc.htm
http://www.gomopa.net/foren/htopic/96612/llc/gruendung-einer-us-inc-bitte-um-tips.htm
http://www.gomopa.net/foren/htopic/97203/llc/der-limited-gruendungsfirmenvergleich.htm
http://www.gomopa.net/foren/htopic/97112/llc/gruendung-einer-us-llc.htm
qualified
inaktiv
Betr.: Fehler bei Gründung von US-Corporations und/oder Ltds.
Bitte um Kontaktaufnahme des Verfassers der Warnhinweise, zwecks Beratung und Hilfestellung bei der Gründung, um Fehler zu vermeiden.
Eilt ziemlich, da ich schon beinahe bei wsr.biz gekauft hätte.
Besten Dank "qualified"
Bitte um Kontaktaufnahme des Verfassers der Warnhinweise, zwecks Beratung und Hilfestellung bei der Gründung, um Fehler zu vermeiden.
Eilt ziemlich, da ich schon beinahe bei wsr.biz gekauft hätte.
Besten Dank "qualified"



