Allianz verbrennt die Hälfte der stillen Rücklagen was muss dann erst mit den Wackelkandidaten sein
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Allianz verbrennt die Hälfte der stillen Rücklagen was muss dann erst mit den Wackelkandidaten sein
Es ist der Allianz Lebensversicherung AG hoch anzurechnen, dass sie es wenigstens offiziell der Presse gegenüber bestätigt hat. Danach haben sich beim größten deutschen Lebensversicherer im vergangenen Jahr die stillen Rücklagen bei den Aktienwerten halbiert.
Dies jedenfalls bestätigt ihr Anlagechef Andreas Gruber. Versicherte werden sich schon fragen, wie das denn sein kann. Ist der ebenfalls zum Konzern gehörende größte deutsche Vermögensverwalter Allianz Global Investors nicht in der Lage, die Gelder der Versicherten rechtzeitig "in Sicherheit" zu bringen?
Erst vor Kurzem hatte als Teil der Kaufpreiszahlung für die Dresdner Bank die Commerzbank ihre Fondsgesellschaft Cominvest an die Allianz Fondsgesellschaft Allianz Global Investors (Agi) übertragen und somit den größten deutschen Vermögensverwalter aufgebaut. Aber offenkundig ist auch das geballte Know-how dieses Riesen nicht in der Lage, anders und besser zu investieren, als "Lieschen Müller". Vorerst jedenfalls will man bei Allianz die laufende Verzinsung von 4,5 Prozent aufrecht halten. Fachleute sehen da jedoch bereits in Kürze auch auf die Allianz Probleme zurollen. Über 130 Milliarden Euro verfügt die Allianz im Rahmen ihrer Investments. Zehn Prozent hiervon hält sie in Aktien.
Derzeit verschiebt Allianz einen Teil Ihres Kapitals in Unternehmensanleihen. Auch die von Banken sollen dabei sein. Ob das in Anbetracht der desolaten Situation der deutschen Bankenlandschaft der richtige Weg ist, mag dahin gestellt sein. Immerhin folgt sie damit gewissermaßen der Bundesregierung und damit den Bürgern. Viel wichtiger scheint indes, wie sich diese offensichtlich durch die Finanzmarktkrise gebeutelte Situation auf die Versicherer auswirkt, die als "Wackelkandidaten" gelten. Wie mag dann erst der Anlagestock bei den Versicherern aussehen, die beim letzten Stresstest bereits unter die Observation der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gekommen sind? Immerhin drei Versicherer sollen dabei unter ständiger Aufsicht stehen. So richtig bestätigen will dies allerdings niemand. Dabei wäre dies - im Sinne der Versicherten - ein fairer Zug. Immerhin will man ja wissen, ob seine Gelder im Feuer stehen.
Der nächste Stresstest wird daher die ganze Wahrheit ans Tageslicht bringen und zeigen, ob die derzeitige Situation nur die Spitze des Eisbergs war. LV-Doktor rechnet jedenfalls damit, dass mehr als zehn Prozent als Versicherungsunternehmen über keine stillen Reserven mehr verfügen und in den nächsten Jahresabschlüssen stille Lasten bilden müssen. In Anbetracht der steigenden Inflationsrate dürften Versicherte damit glücklich sein, wenn sie ihre eingezahlten Beiträge überhaupt zurück bekommen.
Erst vor Kurzem hatte als Teil der Kaufpreiszahlung für die Dresdner Bank die Commerzbank ihre Fondsgesellschaft Cominvest an die Allianz Fondsgesellschaft Allianz Global Investors (Agi) übertragen und somit den größten deutschen Vermögensverwalter aufgebaut. Aber offenkundig ist auch das geballte Know-how dieses Riesen nicht in der Lage, anders und besser zu investieren, als "Lieschen Müller". Vorerst jedenfalls will man bei Allianz die laufende Verzinsung von 4,5 Prozent aufrecht halten. Fachleute sehen da jedoch bereits in Kürze auch auf die Allianz Probleme zurollen. Über 130 Milliarden Euro verfügt die Allianz im Rahmen ihrer Investments. Zehn Prozent hiervon hält sie in Aktien.
Derzeit verschiebt Allianz einen Teil Ihres Kapitals in Unternehmensanleihen. Auch die von Banken sollen dabei sein. Ob das in Anbetracht der desolaten Situation der deutschen Bankenlandschaft der richtige Weg ist, mag dahin gestellt sein. Immerhin folgt sie damit gewissermaßen der Bundesregierung und damit den Bürgern. Viel wichtiger scheint indes, wie sich diese offensichtlich durch die Finanzmarktkrise gebeutelte Situation auf die Versicherer auswirkt, die als "Wackelkandidaten" gelten. Wie mag dann erst der Anlagestock bei den Versicherern aussehen, die beim letzten Stresstest bereits unter die Observation der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gekommen sind? Immerhin drei Versicherer sollen dabei unter ständiger Aufsicht stehen. So richtig bestätigen will dies allerdings niemand. Dabei wäre dies - im Sinne der Versicherten - ein fairer Zug. Immerhin will man ja wissen, ob seine Gelder im Feuer stehen.
Der nächste Stresstest wird daher die ganze Wahrheit ans Tageslicht bringen und zeigen, ob die derzeitige Situation nur die Spitze des Eisbergs war. LV-Doktor rechnet jedenfalls damit, dass mehr als zehn Prozent als Versicherungsunternehmen über keine stillen Reserven mehr verfügen und in den nächsten Jahresabschlüssen stille Lasten bilden müssen. In Anbetracht der steigenden Inflationsrate dürften Versicherte damit glücklich sein, wenn sie ihre eingezahlten Beiträge überhaupt zurück bekommen.


