Garantiezins für Lebensversicherungen - 1,75 Prozent
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Garantiezins für Lebensversicherungen - 1,75 Prozent
Der Garantiezins für neue Lebensversicherungen wird deutlich abgesenkt.
Das Finanzministerium drückte den Zinssatz unter die Marke von 2 Prozent
Der Höchstrechnungszins, der die unabhängig von der Lage an den Kapitalmärkten garantierte Verzinsung pro Jahr bemisst, werde zum 1. Januar auf 1,75 Prozent fallen, teilte der Versicherungsverband GDV am Dienstag in Berlin mit. Noch liegt der Mindestrechnungszins bei 2,25 Prozent
Die GDV berief sich auf einen Beschluss des Bundesfinanzministeriums
Das Finanzministerium drückte den Zinssatz unter die Marke von 2 Prozent
Der Höchstrechnungszins, der die unabhängig von der Lage an den Kapitalmärkten garantierte Verzinsung pro Jahr bemisst, werde zum 1. Januar auf 1,75 Prozent fallen, teilte der Versicherungsverband GDV am Dienstag in Berlin mit. Noch liegt der Mindestrechnungszins bei 2,25 Prozent
Die GDV berief sich auf einen Beschluss des Bundesfinanzministeriums
Garantiezins sinkt auf 1,75 Prozent - Lebensversicherungen künftig unattraktiv?
Das Bundesfinanzministerium hat beschlossen, den Garantiezins zum 1. Januar 2012 von 2,25 auf 1,75 Prozent zu senken. Grund für die Absenkung sei die anhaltende Niedrigzinsphase, so ein Ministeriumssprecher gegenüber FONDS professionell ONLINE. Damit werden wohl Lebensversicherungen für viele Anleger weniger attraktiv.
Hintergrund für die Absenkung sind laut Medienberichten die Probleme vor allem kleinerer Anbieter, am Kapitalmarkt eine ausreichend hohe Rendite einzufahren. Damit sind die langfristigen Versprechen an die Kunden in Gefahr. "Wir hatten uns für eine moderate Anpassung des Höchstrechnungszinses auf zwei Prozent ausgesprochen", sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). "Aufgrund des deutlichen Zins- und Inflationsanstiegs in jüngster Zeit sowie einer möglichen weiteren Zinsnormalisierung dank der positiven Konjunktur hätte das vollkommen ausgereicht. An der Attraktivität der Lebensversicherung wird sich aber auch durch die jetzt beschlossene Absenkung des Höchstrechnungszinses nichts ändern", so von Fürstenwerth.
Kritiker sehen das aber anders, denn garantieren können die Versicherer ihren Kunden damit künftig über die Laufzeit der Verträge kaum noch mehr als einen Inflationsausgleich – damit wird das Neugeschäft schwieriger.
Der Versicherungsexperte Axel Kleinlein, Geschäftsführer von Math Concepts, hält in einem Interview mit dem Handelsblatt dagegen: „Die Entscheidung ab Januar auf 1,75 Prozent zu senken ist richtig. Vor allem schwächere Unternehmen können darauf angewiesen sein, die Zinsen zu senken. Die Absenkung sorgt daher für Stabilität. Zwar wirke im Vertrieb der niedrige Satz nicht attraktiv, „aber das Produkt war eigentlich nie wegen der Rendite, sondern wegen der Stabilität interessant. Das hätte die Branche schon vor Jahren den Kunden erklären müssen.“ Die Absenkung trenne auch die Spreu vom Weizen: „Die Kosten treten mehr in den Blick, etwa bei Riesterverträgen. Der Kapitalerhalt ist mit der Neuregelung nur bei niedrigen Kosten zu gewährleisten“, betont der Aktuar und Diplom-Mathematiker im Interview mit der Zeitung.
* Auszug: FONDS professionell
Das Bundesfinanzministerium hat beschlossen, den Garantiezins zum 1. Januar 2012 von 2,25 auf 1,75 Prozent zu senken. Grund für die Absenkung sei die anhaltende Niedrigzinsphase, so ein Ministeriumssprecher gegenüber FONDS professionell ONLINE. Damit werden wohl Lebensversicherungen für viele Anleger weniger attraktiv.
Hintergrund für die Absenkung sind laut Medienberichten die Probleme vor allem kleinerer Anbieter, am Kapitalmarkt eine ausreichend hohe Rendite einzufahren. Damit sind die langfristigen Versprechen an die Kunden in Gefahr. "Wir hatten uns für eine moderate Anpassung des Höchstrechnungszinses auf zwei Prozent ausgesprochen", sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). "Aufgrund des deutlichen Zins- und Inflationsanstiegs in jüngster Zeit sowie einer möglichen weiteren Zinsnormalisierung dank der positiven Konjunktur hätte das vollkommen ausgereicht. An der Attraktivität der Lebensversicherung wird sich aber auch durch die jetzt beschlossene Absenkung des Höchstrechnungszinses nichts ändern", so von Fürstenwerth.
Kritiker sehen das aber anders, denn garantieren können die Versicherer ihren Kunden damit künftig über die Laufzeit der Verträge kaum noch mehr als einen Inflationsausgleich – damit wird das Neugeschäft schwieriger.
Der Versicherungsexperte Axel Kleinlein, Geschäftsführer von Math Concepts, hält in einem Interview mit dem Handelsblatt dagegen: „Die Entscheidung ab Januar auf 1,75 Prozent zu senken ist richtig. Vor allem schwächere Unternehmen können darauf angewiesen sein, die Zinsen zu senken. Die Absenkung sorgt daher für Stabilität. Zwar wirke im Vertrieb der niedrige Satz nicht attraktiv, „aber das Produkt war eigentlich nie wegen der Rendite, sondern wegen der Stabilität interessant. Das hätte die Branche schon vor Jahren den Kunden erklären müssen.“ Die Absenkung trenne auch die Spreu vom Weizen: „Die Kosten treten mehr in den Blick, etwa bei Riesterverträgen. Der Kapitalerhalt ist mit der Neuregelung nur bei niedrigen Kosten zu gewährleisten“, betont der Aktuar und Diplom-Mathematiker im Interview mit der Zeitung.
* Auszug: FONDS professionell
Garantiezinssenkung: Bundesbürger wissen nicht Bescheid
Nur jedem fünften Deutschen ist klar, dass der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen im kommenden Jahr sinken wird. Wer aber dieses Jahr noch einen Vertrag abschließt, kann über die Jahre mehrere tausend Euro zusätzlich einstreichen
Die Bundesbürger haben Aufklärungsbedarf beim Thema Garantiezinssenkung: Nur 18 Prozent der Befragten wissen, dass sich der Garantiezins für klassische Lebens- und Rentenversicherungen im kommenden Jahr verändern wird. Vor allem in der Bevölkerungsgruppe der 18- bis 30-Jährigen weiß nur jeder Zwanzigste Bescheid.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage des Forschungsinstitut Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD.
Von Januar 2012 an sinkt der Garantiezins für Altersvorsorgeprodukte von 2,25 auf 1,75 Prozent. Das bedeutet, dass Versicherungsunternehmen ihren Kunden höchstens noch einen garantierten Zinssatz von 1,75 Prozent versprechen können. Der niedrige Zins gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.
Wer darüber nachdenkt, eine klassische Lebens- oder Rentenversicherungen abzuschließen, sollte das in seine Überlegung mit einbeziehen. Denn bei einer Laufzeit über 20 oder 30 Jahre kann ein halber Prozentpunkt Unterschied große Auswirkungen haben. „Vor allem der Zinseszins ist nicht zu unterschätzen. Bei einem halben Prozentpunkt kann dieser über die Jahre eine höhere Leistung von mehreren tausend Euro bewirken.“, meint Béla Anda, Unternehmenssprecher bei AWD.
DAS INVESTMENT.com
Nur jedem fünften Deutschen ist klar, dass der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen im kommenden Jahr sinken wird. Wer aber dieses Jahr noch einen Vertrag abschließt, kann über die Jahre mehrere tausend Euro zusätzlich einstreichen
Die Bundesbürger haben Aufklärungsbedarf beim Thema Garantiezinssenkung: Nur 18 Prozent der Befragten wissen, dass sich der Garantiezins für klassische Lebens- und Rentenversicherungen im kommenden Jahr verändern wird. Vor allem in der Bevölkerungsgruppe der 18- bis 30-Jährigen weiß nur jeder Zwanzigste Bescheid.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage des Forschungsinstitut Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD.
Von Januar 2012 an sinkt der Garantiezins für Altersvorsorgeprodukte von 2,25 auf 1,75 Prozent. Das bedeutet, dass Versicherungsunternehmen ihren Kunden höchstens noch einen garantierten Zinssatz von 1,75 Prozent versprechen können. Der niedrige Zins gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.
Wer darüber nachdenkt, eine klassische Lebens- oder Rentenversicherungen abzuschließen, sollte das in seine Überlegung mit einbeziehen. Denn bei einer Laufzeit über 20 oder 30 Jahre kann ein halber Prozentpunkt Unterschied große Auswirkungen haben. „Vor allem der Zinseszins ist nicht zu unterschätzen. Bei einem halben Prozentpunkt kann dieser über die Jahre eine höhere Leistung von mehreren tausend Euro bewirken.“, meint Béla Anda, Unternehmenssprecher bei AWD.
DAS INVESTMENT.com
Legaler Betrug
Seit 1982 warnt der BdV (Bund der Versicherten) schon vor dem Abschluß von Kapital-Lebensversicherungen:
"Die Lebensversicherung zur Altersversorgung ist ein „Legaler Betrug“. Diese Kapital-Lebensversicherung ist zu neunzig Prozent überhaupt keine Versicherung, sondern ein langfristiger Sparvertrag mit einer Rendite, die oft unter der Inflationsrate liegt und dann gleich Null ist. Mit den Geldern, die Lebensversicherte langfristig hingeben, verschaffen sich die Unternehmen aber inflationssichere Kapitalanlagen mit hohen Wertsteigerungen, an denen die Versicherten nur selten beteiligt werden. Und der Staat verschafft sich hier billige langfristige Kredite, so dass man Beiträge für Kapital-Lebensversicherungen in vielen Fällen auch als „Steuer für Dumme“ bezeichnen kann, die man hier mit angeblichen Steuervorteilen (die kaum zum Tragen kommen) zur langfristigen Geldhingabe verführt. Millionen Bundesbürger haben durch den Abschluss falscher Kapital-Lebensversicherungen Zigmilliarden Mark verloren - vor allem beim vorzeitigen Aussteigen aus diesen Verträgen und die dann meist sehr geringe Beitragsrückzahlung Gewinner sind Staat und Lebensversicherungsunternehmen, die hier Hand in Hand arbeiten."
Der "Deutsche Michel" hat nichts begriffen.
Das LG HH hat im Urteil Az: 74 047/83 schon bestätigt:
"Die streitige äußerung dient der Aufklärung der Verbraucher über das Wesen der Lebensversicherung zur Altersversorgung. Durch die Einstufung dieser Versicherung als „Legaler Betrug“ wird von dem Abschluss solcher Verträge abgeraten. Es ist ein öffentliches Interesse daran vorhanden, dass potentielle Versicherungsnehmer über die verschiedenen Möglichkeiten, das Todesfallrisiko zu versichern, aufgeklärt werden. Angesichts dessen, dass in der Werbung des Klägers und seiner Mitgliedsunternehmen die Lebensversicherung zur Altersversorgung im Vordergrund steht, besteht ein Aufklärungsbedürfnis über die Versicherungsart Risikolebensversicherung. Die Aussagen in der Broschüre zum Thema Risiko-Lebensversicherung und Lebensversicherung zur Altersversorgung ergeben, dass hier ein Vergleich zwischen diesen Versicherungsarten vorgenommen und im Interesse der Verbraucher - als für diese günstiger - der Abschluss von Risiko-Lebensversicherungen empfohlen wird."
............und wem das noch nicht reicht, der lese sich den §89 des VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) mal richtig durch!
Die Rentenversicherung ist da nicht viel besser! Es gibt nur einen Gewinner und das ist bestimmt nicht der Beitragszahler.
"Die Lebensversicherung zur Altersversorgung ist ein „Legaler Betrug“. Diese Kapital-Lebensversicherung ist zu neunzig Prozent überhaupt keine Versicherung, sondern ein langfristiger Sparvertrag mit einer Rendite, die oft unter der Inflationsrate liegt und dann gleich Null ist. Mit den Geldern, die Lebensversicherte langfristig hingeben, verschaffen sich die Unternehmen aber inflationssichere Kapitalanlagen mit hohen Wertsteigerungen, an denen die Versicherten nur selten beteiligt werden. Und der Staat verschafft sich hier billige langfristige Kredite, so dass man Beiträge für Kapital-Lebensversicherungen in vielen Fällen auch als „Steuer für Dumme“ bezeichnen kann, die man hier mit angeblichen Steuervorteilen (die kaum zum Tragen kommen) zur langfristigen Geldhingabe verführt. Millionen Bundesbürger haben durch den Abschluss falscher Kapital-Lebensversicherungen Zigmilliarden Mark verloren - vor allem beim vorzeitigen Aussteigen aus diesen Verträgen und die dann meist sehr geringe Beitragsrückzahlung Gewinner sind Staat und Lebensversicherungsunternehmen, die hier Hand in Hand arbeiten."
Der "Deutsche Michel" hat nichts begriffen.
Das LG HH hat im Urteil Az: 74 047/83 schon bestätigt:
"Die streitige äußerung dient der Aufklärung der Verbraucher über das Wesen der Lebensversicherung zur Altersversorgung. Durch die Einstufung dieser Versicherung als „Legaler Betrug“ wird von dem Abschluss solcher Verträge abgeraten. Es ist ein öffentliches Interesse daran vorhanden, dass potentielle Versicherungsnehmer über die verschiedenen Möglichkeiten, das Todesfallrisiko zu versichern, aufgeklärt werden. Angesichts dessen, dass in der Werbung des Klägers und seiner Mitgliedsunternehmen die Lebensversicherung zur Altersversorgung im Vordergrund steht, besteht ein Aufklärungsbedürfnis über die Versicherungsart Risikolebensversicherung. Die Aussagen in der Broschüre zum Thema Risiko-Lebensversicherung und Lebensversicherung zur Altersversorgung ergeben, dass hier ein Vergleich zwischen diesen Versicherungsarten vorgenommen und im Interesse der Verbraucher - als für diese günstiger - der Abschluss von Risiko-Lebensversicherungen empfohlen wird."
............und wem das noch nicht reicht, der lese sich den §89 des VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) mal richtig durch!
Die Rentenversicherung ist da nicht viel besser! Es gibt nur einen Gewinner und das ist bestimmt nicht der Beitragszahler.
Garantiezins sinkt auf 1,75 Prozent - Lebensversicherungen künftig unattraktiv?
Die Frage (siehe Überschrift) stellt sich nun wirklich nicht!
Die Frage die sich doch tatsächlich stellt ist...
ob die Lebens- bzw. Rentenversicherung in den letzten 15-20 Jahren überhaupt attraktiv war.
Ich kenne keinen Kunden, der in den letzten Jahren mit seiner Auszahlung tatsächlich zufrieden war (auch bei sehr lange laufenden Verträgen, wo es ja angeblich noch besser gewesen sein soll), da die Auszahlung immer viel geringer war als ursprünglich prognostiziert.
Berücksichtigt man die Inflation, hat so gut wie keiner überhaupt einen Gewinn gemacht. Es wurde lediglich viel versprochen und nichts gehalten!
Lebensversicherungen sind legaler Betrug!
Die Frage die sich doch tatsächlich stellt ist...
ob die Lebens- bzw. Rentenversicherung in den letzten 15-20 Jahren überhaupt attraktiv war.
Ich kenne keinen Kunden, der in den letzten Jahren mit seiner Auszahlung tatsächlich zufrieden war (auch bei sehr lange laufenden Verträgen, wo es ja angeblich noch besser gewesen sein soll), da die Auszahlung immer viel geringer war als ursprünglich prognostiziert.
Berücksichtigt man die Inflation, hat so gut wie keiner überhaupt einen Gewinn gemacht. Es wurde lediglich viel versprochen und nichts gehalten!
Lebensversicherungen sind legaler Betrug!


