Thomas Cook Group
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Thomas Cook Group
Karstadt-Quelle-Chef Thomas Middelhoff erweist sich als echter Börsenjunkie. Erst gestern gab die Thomas Cook Group in London ihr Börsendebüt. Jetzt werden die Warenhäuser für den Sprung aufs Parkett vorbereitet.
Die Touristik-Sparte dient als Vorbild. Middelhoff denkt daran, die Kaufhäuser mit einem Konkurrenten zusammenzulegen und sie dann in spätestens 18 Monaten an die Börse zu bringen. „Was wir mit Thomas Cook gemacht haben, könnten wir auch leicht mit den Warenhäusern tun“, sagte Middelhoff. Wenn er das durchsetzt, dann bleibt von dem ursprünglichen Konzern nichts mehr übrig. Denn auch die Versandtochter Neckermann.de soll an die Börse gehen. Von den Immobilien und der Warenhaussparte hat er sich schon getrennt. Tabula rasa also vor seinem eingenen geplanten Weggang Ende 2008.
Die Reisetochter ist gestern mit Kursgewinnen an der Londoner Börse gestartet und will ihren Aktionären noch mehr Freude bereiten.
Name: THOMAS COOK GROUP
WKN / ISIN: A0MR3W / GB00B1VYCH82
Aktueller Kurs: 5,02 EUR (20.06.07)
Thomas Cook sieht Spielraum für eine Sonderdividende und kann auch Übernahmen stemmen, Geld ist genug da. Ganz festgelegt hat sich Middelhoff da noch nicht. Er kann sich einerseits einen Mix aus Sonderdividende und Übernahmen vorstellen. Andererseits könnte aber das Geld auch für einen größeren Kauf beiseite gelegt werden. Chancen für Übernahmen gibt es in asiatischen Ländern wie China, Indien oder Japan. Aber auch der Wachstumsmarkt Russland bietet sich an.
Ohne Gewähr! Quelle: boerse.ard
Aktien aktuell
Die Touristik-Sparte dient als Vorbild. Middelhoff denkt daran, die Kaufhäuser mit einem Konkurrenten zusammenzulegen und sie dann in spätestens 18 Monaten an die Börse zu bringen. „Was wir mit Thomas Cook gemacht haben, könnten wir auch leicht mit den Warenhäusern tun“, sagte Middelhoff. Wenn er das durchsetzt, dann bleibt von dem ursprünglichen Konzern nichts mehr übrig. Denn auch die Versandtochter Neckermann.de soll an die Börse gehen. Von den Immobilien und der Warenhaussparte hat er sich schon getrennt. Tabula rasa also vor seinem eingenen geplanten Weggang Ende 2008.
Die Reisetochter ist gestern mit Kursgewinnen an der Londoner Börse gestartet und will ihren Aktionären noch mehr Freude bereiten.
Name: THOMAS COOK GROUP
WKN / ISIN: A0MR3W / GB00B1VYCH82
Aktueller Kurs: 5,02 EUR (20.06.07)
Thomas Cook sieht Spielraum für eine Sonderdividende und kann auch Übernahmen stemmen, Geld ist genug da. Ganz festgelegt hat sich Middelhoff da noch nicht. Er kann sich einerseits einen Mix aus Sonderdividende und Übernahmen vorstellen. Andererseits könnte aber das Geld auch für einen größeren Kauf beiseite gelegt werden. Chancen für Übernahmen gibt es in asiatischen Ländern wie China, Indien oder Japan. Aber auch der Wachstumsmarkt Russland bietet sich an.
Ohne Gewähr! Quelle: boerse.ard
Aktien aktuell
Europas zweitgrößter Reiseveranstalter, zu dem die Marken Neckermann und Öger Tours gehören, braucht offenbar dringend Geld. Der Konzern hat Gespräche mit Banken über höhere Kredite aufgenommen. Die Aktie bricht um 60 Prozent ein. Auch die Aktie von Tui gerät unter Druck.
Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook rutscht zur Wintersaison tiefer in die Krise. Nachdem bekanntgegeben wurde, dass das Unternehmen Gespräche mit Banken für höhere Kredite aufgenommen hat, brachen die Aktien am Dienstag um mehr als die Hälfte ein. Zuletzt sackten die Titel in London um 62 Prozent auf 17,68 Pence ab und erlitten so im Tagesvergleich ihren größten Kursverlust aller Zeiten.
Der Reisekonzern hatte zuvor erklärt, dass die Geschäfte in einigen Handelsbereichen zurückgegangen seien und man Probleme mit Bargeldreserven habe. Es gehe aber keinesfalls darum, dass man die bestehenden Kredite nicht zurückzahlen könne, hieß es. Vielmehr wolle man sich rüsten, falls die Lage weiterhin schwierig bleibe - wie für die Wintersaison traditionell zu erwarten.
Die für diesen Donnerstag angesetzte Veröffentlichung von Jahresergebnissen wurde verschoben und soll erst dann stattfinden, wenn die Gespräche beendet sind.
Dividende gestrichen, Kreditkonditionen mit Gläubigern neu verhandelt
Vor allem zurückgehende Buchungen wegen der Unruhen in Nordafrika machten Thomas Cook zu schaffen. Medienberichten zufolge plant der Veranstalter, in Großbritannien rund 200 Reisebüros zu schließen und sechs Flugzeuge aus dem Betrieb zu nehmen.
Thomas Cook hatte bereits die Dividende streichen und mit seinen Banken Kreditkonditionen neu verhandeln müssen. Zudem gewährten die Geldgeber einen zusätzlichen kurzfristigen Kredit von 100 Millionen Pfund (116 Mio Euro). Wegen der Krise musste im August Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa seinen Hut nehmen.
Thomas Cook ist in Deutschland mit Marken wie Neckermann, Air Marin, Bucher und Öger Tours vertreten. Europas zweitgrößter Reisekonzern gehört zu den wichtigsten Wettbewerbern von Tui Travel .
Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook rutscht zur Wintersaison tiefer in die Krise. Nachdem bekanntgegeben wurde, dass das Unternehmen Gespräche mit Banken für höhere Kredite aufgenommen hat, brachen die Aktien am Dienstag um mehr als die Hälfte ein. Zuletzt sackten die Titel in London um 62 Prozent auf 17,68 Pence ab und erlitten so im Tagesvergleich ihren größten Kursverlust aller Zeiten.
Der Reisekonzern hatte zuvor erklärt, dass die Geschäfte in einigen Handelsbereichen zurückgegangen seien und man Probleme mit Bargeldreserven habe. Es gehe aber keinesfalls darum, dass man die bestehenden Kredite nicht zurückzahlen könne, hieß es. Vielmehr wolle man sich rüsten, falls die Lage weiterhin schwierig bleibe - wie für die Wintersaison traditionell zu erwarten.
Die für diesen Donnerstag angesetzte Veröffentlichung von Jahresergebnissen wurde verschoben und soll erst dann stattfinden, wenn die Gespräche beendet sind.
Dividende gestrichen, Kreditkonditionen mit Gläubigern neu verhandelt
Vor allem zurückgehende Buchungen wegen der Unruhen in Nordafrika machten Thomas Cook zu schaffen. Medienberichten zufolge plant der Veranstalter, in Großbritannien rund 200 Reisebüros zu schließen und sechs Flugzeuge aus dem Betrieb zu nehmen.
Thomas Cook hatte bereits die Dividende streichen und mit seinen Banken Kreditkonditionen neu verhandeln müssen. Zudem gewährten die Geldgeber einen zusätzlichen kurzfristigen Kredit von 100 Millionen Pfund (116 Mio Euro). Wegen der Krise musste im August Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa seinen Hut nehmen.
Thomas Cook ist in Deutschland mit Marken wie Neckermann, Air Marin, Bucher und Öger Tours vertreten. Europas zweitgrößter Reisekonzern gehört zu den wichtigsten Wettbewerbern von Tui Travel .
die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Thomas Cook nach detaillierten Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr auf "Neutral" belassen. Die Resultate stimmten mit den bereits bekannten Eckdaten überein, schrieb Analyst Komal Dhillon in einer vorgelegten Studie. Der Verlust sei hauptsächlich wegen des Westeuropa-Geschäfts und des schwierigen Marktumfelds im Mittleren Osten und Nordafrika gestiegen. Bei den Beteiligungsverkäufen liege der Reiseveranstalter im Plan. Quelle: APA-dpa-AFX-Analyser
Es war richtig bei Thomas Cook nicht einzusteigen, denn die Aktie musste herbe Verluste hinnehmen, was ein Schock für alle Anleger war. Ein Test der 0,20 Euro ist durchaus möglich und von daher braucht man weiterhin nicht einsteigen.
* Aktienalarm MoneyMoney
Es war richtig bei Thomas Cook nicht einzusteigen, denn die Aktie musste herbe Verluste hinnehmen, was ein Schock für alle Anleger war. Ein Test der 0,20 Euro ist durchaus möglich und von daher braucht man weiterhin nicht einsteigen.
* Aktienalarm MoneyMoney


