wechseln von der Privaten zur Gesetzlichen KV
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wechseln von der Privaten zur Gesetzlichen KV
Zitat
Leichter wechseln von der Privaten zur Gesetzlichen
Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Hans Jürgen Ahrens, hat sich dafür ausgesprochen, mit der Gesundheitsreform eine Art Finanzausgleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung einzuführen. „Wenn jemand aus der PKV zurück in die gesetzliche Kasse wechselt, sollte er seine Altersrückstellungen mitnehmen können“, sagte er dem Tagesspiegel. „Es ist gerecht, wenn diese Rückstellungen an die gesetzliche Kasse fließen und nicht den anderen Privatversicherten zugute kommen“, sagt der AOK-Chef. Nach seinen Schätzungen könnte die gesetzliche Krankenversicherung dadurch Milliardenbeträge erhalten.
Mit seiner Forderung dürfte Ahrens Gehör finden: SPD und Union haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass Privatpatienten künftig bei einem Wechsel ihrer Versicherung die individuellen Rückstellungen fürs Alter mitnehmen können sollen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob eine Übertragung möglich ist, wenn jemand von der Privatversicherung zur gesetzlichen Kasse wechselt. Derzeit ist ein solcher Wechsel nur im Ausnahmefall möglich. In der SPD gibt es Überlegungen, Versicherten mehr Wechselmöglichkeiten einzuräumen.
AOK-Chef Ahrens forderte die Bundesregierung auf, die für das nächste Jahr geplanten finanziellen Belastungen für die gesetzliche Krankenversicherung auszusetzen, bis eine Finanzreform im Gesundheitswesen Wirkungen zeigt. Konkret regte er an, den Bundeszuschuss an die Krankenkassen im Jahr 2007 noch nicht zu kürzen und die Mehrwertsteuer auf medizinische Produkte nicht anzuheben. „Das Vertrauen in die Reform wird ansonsten erschüttert“, sagt Ahrens.
weiterlesen im Tagesspiegel
lesen sie hier
Hallo,
hier setzt das geldgierige Gehirn von Herrn Ahrens vollkommen aus. Er begreift mit seinem Scheuklappenblick der GKV nicht, was eine Altersrückstellung ist.
Hierzu einen Artikel:
PKV-Alterungsrückstellungen sind keine GKV-Mitgift
Die Forderung von AOK-Chef Hans Jürgen Ahrens nach Zugriff auf die Alterungsrückstellungen von in die GKV wechselnden Privatversicherten kommentiert PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach:
„In der PKV sorgen die Versicherten als Gemeinschaft für ihre im Alter steigenden Gesundheitskosten vor. Ihre Alterungsrückstellungen sind folglich keine persönliche Spareinlage, sondern Deckungskapital für die zukünftigen Krankheitskosten eines Kollektivs. Dass dieses nicht zur individuellen Auszahlung oder als Mitgift für die GKV zur Verfügung steht, ist in zahlreichen Gutachten einwandfrei nachgewiesen.
Ebenso widersinnig wie die Forderung nach Mitnahme der Alterungsrückstellungen in die GKV wäre es zu verlangen, der wechselwillige gesetzlich Versicherte müsste seine Ansprüche aus dem Generationenvertrag, also auf subventionierte Beiträge im Alter, mit in die PKV bringen. Insofern reiht sich der AOK-Vorstoß leider nahtlos an die jüngsten Spekulationen um Pläne aus dem Hause Ulla Schmidt.
Es ist höchst bedenklich, dass sich die Reformüberlegungen allerorten darauf zu konzentrieren scheinen, die Defizite der gesetzlichen durch Zugriff auf die private Krankenversicherung zu kompensieren. Denn mit dem Kapitaldeckungsverfahren praktizieren PKV und Privatpatienten im Gesundheitsbereich traditionell das, was bei der Altersversorgung inzwischen politisch allgemein anerkannt ist:
Angesichts der demografischen Entwicklung, erneut belegt durch die aktuellen Geburtenraten, gerät das Umlageverfahren an seine Grenzen. Deutschland braucht deshalb nicht weniger, sondern mehr private Vorsorge – auch im Bereich der Krankenversicherung.“
Außerdem wäre das keine Rettung für die marode GKV. Es würde weiter so gewurstelt wie bisher, die Gehälter der Führungsriege erhöht.... usw.
Hier sollen wieder die Symptome und nicht die Ursachen kuriert werden.
wohe4r kommt das nur, dass Politiker Ihr Gehirn an der Garderobe abgeben, wenn sie Politiker werden?
Grüße
Brendle
hier setzt das geldgierige Gehirn von Herrn Ahrens vollkommen aus. Er begreift mit seinem Scheuklappenblick der GKV nicht, was eine Altersrückstellung ist.
Hierzu einen Artikel:
PKV-Alterungsrückstellungen sind keine GKV-Mitgift
Die Forderung von AOK-Chef Hans Jürgen Ahrens nach Zugriff auf die Alterungsrückstellungen von in die GKV wechselnden Privatversicherten kommentiert PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach:
„In der PKV sorgen die Versicherten als Gemeinschaft für ihre im Alter steigenden Gesundheitskosten vor. Ihre Alterungsrückstellungen sind folglich keine persönliche Spareinlage, sondern Deckungskapital für die zukünftigen Krankheitskosten eines Kollektivs. Dass dieses nicht zur individuellen Auszahlung oder als Mitgift für die GKV zur Verfügung steht, ist in zahlreichen Gutachten einwandfrei nachgewiesen.
Ebenso widersinnig wie die Forderung nach Mitnahme der Alterungsrückstellungen in die GKV wäre es zu verlangen, der wechselwillige gesetzlich Versicherte müsste seine Ansprüche aus dem Generationenvertrag, also auf subventionierte Beiträge im Alter, mit in die PKV bringen. Insofern reiht sich der AOK-Vorstoß leider nahtlos an die jüngsten Spekulationen um Pläne aus dem Hause Ulla Schmidt.
Es ist höchst bedenklich, dass sich die Reformüberlegungen allerorten darauf zu konzentrieren scheinen, die Defizite der gesetzlichen durch Zugriff auf die private Krankenversicherung zu kompensieren. Denn mit dem Kapitaldeckungsverfahren praktizieren PKV und Privatpatienten im Gesundheitsbereich traditionell das, was bei der Altersversorgung inzwischen politisch allgemein anerkannt ist:
Angesichts der demografischen Entwicklung, erneut belegt durch die aktuellen Geburtenraten, gerät das Umlageverfahren an seine Grenzen. Deutschland braucht deshalb nicht weniger, sondern mehr private Vorsorge – auch im Bereich der Krankenversicherung.“
Außerdem wäre das keine Rettung für die marode GKV. Es würde weiter so gewurstelt wie bisher, die Gehälter der Führungsriege erhöht.... usw.
Hier sollen wieder die Symptome und nicht die Ursachen kuriert werden.
wohe4r kommt das nur, dass Politiker Ihr Gehirn an der Garderobe abgeben, wenn sie Politiker werden?
Grüße
Brendle
foreigner99
inaktiv
Seit Jahrzehnten ist es ein Ärgernis, dass man als Kunde einer PKV nach einigen Jahren Mitgliedschaft samt der erdienten Rücklage der eigenen Gesellschaft dauerhaft verhaftet ist, da man sonst die Rücklage verliert. Es wird höchste Zeit , dass dieser monopolartige Zustand dadurch beendet wird , dass man seine Alterrücklage mitnehmen kann, wohin auch immer. PKVs dünner derzeit die Struktur betehender Tarife bewusst aus, indem sie neue Tarife für jüngere schaffen, um diesen bessere Beiträge bieten zu können, ich nenn das Betrug am Altkunden.
Herr brendle, besser mal selbst Gehirn einschlaten
Herr brendle, besser mal selbst Gehirn einschlaten
@foreigner99
Das von Ihnen beschriebene Problem beim Wechsel von PKV zu PKV ist in der Tat ärgerlich, aber am Thema vorbei.
Hier geht es aber darum, daß die GKV mehr Geld ausgibt (*) als einnimmt und über den "Neidfaktor" neue Einnahmequellen erschließen will.
Medizintechnik ist nun mal aus den unterschiedlichsten Gründen teuer. Vielleicht müssen wir uns einfach mal von überzogenen Ansprüchen verabschieden.
(*) Das ist bei allen Monopolartigen Verwaltungen so. Öffentliche Hand, GKV, RV, GEZ, <beliebig zu ergänzen>.
Und wenn das Geld nicht reicht, weil mal wieder die Verwaltungskosten gestiegen sind, dann werden eben einfach die Monopolgebühren (Steuern, Beiträge, Gebühren) wieder erhöht.
Das von Ihnen beschriebene Problem beim Wechsel von PKV zu PKV ist in der Tat ärgerlich, aber am Thema vorbei.
Hier geht es aber darum, daß die GKV mehr Geld ausgibt (*) als einnimmt und über den "Neidfaktor" neue Einnahmequellen erschließen will.
Medizintechnik ist nun mal aus den unterschiedlichsten Gründen teuer. Vielleicht müssen wir uns einfach mal von überzogenen Ansprüchen verabschieden.
(*) Das ist bei allen Monopolartigen Verwaltungen so. Öffentliche Hand, GKV, RV, GEZ, <beliebig zu ergänzen>.
Und wenn das Geld nicht reicht, weil mal wieder die Verwaltungskosten gestiegen sind, dann werden eben einfach die Monopolgebühren (Steuern, Beiträge, Gebühren) wieder erhöht.
Hallo K-D.Hoddow
offiziell keine Möglichkeit mehr.
Da er bisher entweder nicht versichert war oder privat, e4r also die Solidargemeinschaft GKV verlassen hat, hat er keine Möglichkeit mehr zurück zu kommen.
Ausnahme: Er ist unter 55, verdient unter der BBG als Arbeitnehmer.
Hier hat der Gesetzgeber vor ca. 6 Jahren einen Riegel vorgeschoben. Teilweise mit recht: es gab da so Schlitzohren, die sich als ledige privat versichert haben (damit viel Geld sparten) und dann, als sie heirateten und Nachwuchs bekamen sich wieder in die GKV schlichen. Dann da drin blieben, bis die Kinder sich selbst versichern mussten und dann wieder die GKV verlassen haben.
Das war nicht so schlimm in der Zeit, als den Kassen das Geld aus den Ohren quoll (ja, die Zeiten gab es auch).
Doch heute ist das nicht verkraftbar.
Tipp: er soll mit einem Kassenboss sprechen. Möglichst so, dass keiner das mitbekommt und ihn bitten (nicht fordern!!!) aufgenommen zu werden. Habe schon von einigen gehört, die aufgenommen wurden.
Wo kein Kläger da kein Richter!
Grüße
Brendle
offiziell keine Möglichkeit mehr.
Da er bisher entweder nicht versichert war oder privat, e4r also die Solidargemeinschaft GKV verlassen hat, hat er keine Möglichkeit mehr zurück zu kommen.
Ausnahme: Er ist unter 55, verdient unter der BBG als Arbeitnehmer.
Hier hat der Gesetzgeber vor ca. 6 Jahren einen Riegel vorgeschoben. Teilweise mit recht: es gab da so Schlitzohren, die sich als ledige privat versichert haben (damit viel Geld sparten) und dann, als sie heirateten und Nachwuchs bekamen sich wieder in die GKV schlichen. Dann da drin blieben, bis die Kinder sich selbst versichern mussten und dann wieder die GKV verlassen haben.
Das war nicht so schlimm in der Zeit, als den Kassen das Geld aus den Ohren quoll (ja, die Zeiten gab es auch).
Doch heute ist das nicht verkraftbar.
Tipp: er soll mit einem Kassenboss sprechen. Möglichst so, dass keiner das mitbekommt und ihn bitten (nicht fordern!!!) aufgenommen zu werden. Habe schon von einigen gehört, die aufgenommen wurden.
Wo kein Kläger da kein Richter!
Grüße
Brendle
Hallo foreigner99,
das ist kein Ärgernis sonder beruht auf der Finanzierungsart der Privaten. Das ist auch der Grund, warum die Privaten im Alter günstiger sind, als die Kassen. Diese Altersrückstellungen werden in einen gemeinsamen Topf gegeben und erwirtschaften Gewinne, die wiederum zur Finanzierung der Altersbeiträge verwendet werden. Für die Solidargemeinschaft Privatversicherung (eines Tarifes) kann es nicht besser kommen, als dass ein Versicherter vorzeitig ausscheidet (Kündigung, Tod,...).Da das Geld drin bleibt, finanziert es die Beiträge der zurückgebliebenen.
Würde für jeden in einem Tarif der gleiche Beitrag verlangt, hätten wir wir keine PKV mehr, sonder einen Einheitsbrei: GKV. Wozu das führt sehen wir ja täglich: immer teurer und immer weniger Leistung. Den Gesetzlichen läuft der Beitrag davon. Klar, die Kampfkommunardin Schmidt (schickt sie endlich wieder in die Schule, in der sie Lehrerin war!) behauptet gerne, dass die Kassen weniger Beitragsanpassung hatten als die Privaten. Daran erkennt man, was sie von den Bürgern hält: sie ist der Meinung: "die sind so doof, die merken die Lüge gar nicht!" Dabei hatten die Kassen
1. eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze,
2. eine Zusatzerhöhung für den Zahnersatz
3. viele Kassen eine %-Erhöhung
4. kräftige Leistungseinschränkungen
5. wird bei den Rentnern kräftig zur Kasse geben.
Was würde nun aus dem Geld, wenn jeder, der in die Kasse zurück dürfte (geht ja z.Zt. nicht) seine Altersrückstellungen mit nähme?
Die Kassen würden es verjubeln. Die Führung würde sich ein Gehaltserhöhung genehmigen, die Politiker würden sich überlegen, wie sie eine Teil davon abbekommen würden.
Doch was ist das für Geld?
Es ist Eigentum jedes Privatversicherten. Eine Wegnahme zu Gunsten der Kassen wäre nichts anderes als Enteignung.
Würde man aber sagen: Ok, jeder nimmt seine Altersrückstellungen mit und kann damit machen was er will: Auto kaufen, Mama einen Pelzmantel,.... (ist ja sein Eigentum) Da wäre dann das Geschrei der Kassen besonders groß. Denn denen geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Profit!
Also, lassen wir es da, wo es ist: bei dem Tarif, der damit gesponsert wird. Eben in der Solidargemeinschaft.
Grüße
Brendle
das ist kein Ärgernis sonder beruht auf der Finanzierungsart der Privaten. Das ist auch der Grund, warum die Privaten im Alter günstiger sind, als die Kassen. Diese Altersrückstellungen werden in einen gemeinsamen Topf gegeben und erwirtschaften Gewinne, die wiederum zur Finanzierung der Altersbeiträge verwendet werden. Für die Solidargemeinschaft Privatversicherung (eines Tarifes) kann es nicht besser kommen, als dass ein Versicherter vorzeitig ausscheidet (Kündigung, Tod,...).Da das Geld drin bleibt, finanziert es die Beiträge der zurückgebliebenen.
Würde für jeden in einem Tarif der gleiche Beitrag verlangt, hätten wir wir keine PKV mehr, sonder einen Einheitsbrei: GKV. Wozu das führt sehen wir ja täglich: immer teurer und immer weniger Leistung. Den Gesetzlichen läuft der Beitrag davon. Klar, die Kampfkommunardin Schmidt (schickt sie endlich wieder in die Schule, in der sie Lehrerin war!) behauptet gerne, dass die Kassen weniger Beitragsanpassung hatten als die Privaten. Daran erkennt man, was sie von den Bürgern hält: sie ist der Meinung: "die sind so doof, die merken die Lüge gar nicht!" Dabei hatten die Kassen
1. eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze,
2. eine Zusatzerhöhung für den Zahnersatz
3. viele Kassen eine %-Erhöhung
4. kräftige Leistungseinschränkungen
5. wird bei den Rentnern kräftig zur Kasse geben.
Was würde nun aus dem Geld, wenn jeder, der in die Kasse zurück dürfte (geht ja z.Zt. nicht) seine Altersrückstellungen mit nähme?
Die Kassen würden es verjubeln. Die Führung würde sich ein Gehaltserhöhung genehmigen, die Politiker würden sich überlegen, wie sie eine Teil davon abbekommen würden.
Doch was ist das für Geld?
Es ist Eigentum jedes Privatversicherten. Eine Wegnahme zu Gunsten der Kassen wäre nichts anderes als Enteignung.
Würde man aber sagen: Ok, jeder nimmt seine Altersrückstellungen mit und kann damit machen was er will: Auto kaufen, Mama einen Pelzmantel,.... (ist ja sein Eigentum) Da wäre dann das Geschrei der Kassen besonders groß. Denn denen geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Profit!
Also, lassen wir es da, wo es ist: bei dem Tarif, der damit gesponsert wird. Eben in der Solidargemeinschaft.
Grüße
Brendle
Hallo reka,
es gibt schon Möglichkeiten in die GKV zurück zu kommen:
1. der Privatversicherte verdient weniger als die Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
2. Voraussetzung zu 1.: er ist AN und verdient mehr als ein Jahr weniger.
3. er setzt sich mit dem Filialleiter einer GKV-Stelle zusammen (als Selbständiger, bzw. freiwillig versicherter) und bittet ihn aufgenommen zu werden. Keine Annahmegarantie!!!! Er drückt nur dann ein Auge zu, wenn der Neuzugang gesund ist und ein regelmäßiges Einkommen hat. Denn es ist ein gewisses Risiko für ihn. Fällt es der Revision auf, bekommt er einen Rüffel.
Manche gehen dieses Risiko ein. Kenne selbst ein paar solcher Fälle.
Schlechte Zahlungsmoral (Schufaeintrag) und Vorerkrankungen sind Hinderungsgründe.
Sollte das Modell kommen, dass die Privaten jeden annehmen müssen, wird den Kassen ein ganz scharfer Wind ins Gesicht blasen. Die Privaten haben für diesen Fall schon seit Jahren Sondertarife in den Schubladen.
Grüße
Brendle
es gibt schon Möglichkeiten in die GKV zurück zu kommen:
1. der Privatversicherte verdient weniger als die Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
2. Voraussetzung zu 1.: er ist AN und verdient mehr als ein Jahr weniger.
3. er setzt sich mit dem Filialleiter einer GKV-Stelle zusammen (als Selbständiger, bzw. freiwillig versicherter) und bittet ihn aufgenommen zu werden. Keine Annahmegarantie!!!! Er drückt nur dann ein Auge zu, wenn der Neuzugang gesund ist und ein regelmäßiges Einkommen hat. Denn es ist ein gewisses Risiko für ihn. Fällt es der Revision auf, bekommt er einen Rüffel.
Manche gehen dieses Risiko ein. Kenne selbst ein paar solcher Fälle.
Schlechte Zahlungsmoral (Schufaeintrag) und Vorerkrankungen sind Hinderungsgründe.
Sollte das Modell kommen, dass die Privaten jeden annehmen müssen, wird den Kassen ein ganz scharfer Wind ins Gesicht blasen. Die Privaten haben für diesen Fall schon seit Jahren Sondertarife in den Schubladen.
Grüße
Brendle
Zitat
Die Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist kaum möglich - Immer mehr Menschen ohne Versicherungsschutz.
Er hätte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Sein Leben lang hat er für seinen kleinen Handwerksbetrieb geschuftet.
Als ein größerer Auftraggeber dann nicht zahlt, unternimmt Hans M. alles, um seine Firma zu retten. Die Beiträge für die Krankenversicherung scheinen in diesem Moment nicht so wichtig.
Nach zwei Monaten kommt der Rausschmiß. Und seitdem der Kampf, als 58jähriger wieder eine Krankenversicherung zu bekommen. Doch dazu müßte Hans M. eigentlich Hartz IV-Empfänger werden. Eine andere Option gibt es für ihn kaum.
Hans M. ist kein Einzelfall. Die Zahl der Bundesbürger, die durch das Raster der Krankenversicherung fallen, steigt seit Jahren.
Besonders betroffen sind Selbständige. Aber auch Geschiedene oder Rückkehrer aus dem Ausland, die sich nicht innerhalb der vorgegebenen Frist von drei Monaten um eine eigene Versicherung bemühen, fallen aus dem System.
Das Statistische Bundesamt bezifferte die Zahl der Betroffenen bereits im Jahr 2003 auf mehr als 180 000. "Doch die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein", bemerkt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten.
Der Beratungsbedarf für solche Fälle steige. Experten gehen inzwischen von einer Zahl von rund 300 000 aus.
Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist de facto kaum möglich. Denn zurück in das gesetzliche System kommt nur, wer mit seinem Jahresverdienst als Angestellter mindestens ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze rutscht.
Diese lag im vergangenen Jahr bei 47 250 Euro. Doch auch diese Option ist allen über 55 Jahren versperrt. Hier gilt die Regel: "Wer in den vergangenen fünf Jahren nicht wenigstens zweieinhalb Jahre Kassenpatient war, kann nicht ins gesetzliche System zurück", sagt Ursula Wens von der Verbraucherzentrale Hamburg.
der ganze Artikel:
welt.de
hallo Moderator GM&P
ein etwas tendenziöser Beitrag. Wer eine Ware kauft und nicht bezahlt, dem wird sie weggenommen. Hier ist genau der gleiche Fall. Wer die Versicherungsware (-Leistung) (gleichgültig ob GKV oder PKV) nicht bezahlt, dem wird sie weg genommen. So funktioniert nun mal die Wirtschaft der Welt. Ist die Solidargemeinschaft dafür zuständig, den einzelnen finanziell unter die Arme zu greifen?
In den Privaten gibt es eine Hilfe: die Anwartsschaftversicherung. Hier kann der Versicherte einen kleinen Beitrag bezahlen, hat während der Zeit keine KV-Leistungen und kommt dann, wenn er wieder voll zahlen kann in seinen alten Tarif ohne Risikoprüfung wieder rein.
Das hat m.W. die GKV nicht. Wer hier den Beitrag nicht zahlen kann hat nur eine Möglichkeit: Austritt aus der Kasse. Was er dann macht interessiert den Sozialträger nicht.
Zum 55 Jährigen. Auch hier sehr tendenziös. Wer über 55 Jahre ist, der kann sich auf Wunsch im Standard-Tarif versichern. ein 60-jähriger der , sagen wir mal seit dem 30. Lebensjahr privat versichert war (bei der selben PKV) und in diesen Tarif wechselt, der zahlt ca.80 - 100 Euro monatlich. Ist das ein hoher Beitrag? Er ist wesentlich niedriger als jeder GKV-versicherte Rentner bezahlt. Klar, er hat auch nicht mehr Leistungen.
Es wird wohl niemand verlangen einen Rolls Royce zum Kaufpreis eines Smart zu bekommen, oder?
Grüße
Brendle
ein etwas tendenziöser Beitrag. Wer eine Ware kauft und nicht bezahlt, dem wird sie weggenommen. Hier ist genau der gleiche Fall. Wer die Versicherungsware (-Leistung) (gleichgültig ob GKV oder PKV) nicht bezahlt, dem wird sie weg genommen. So funktioniert nun mal die Wirtschaft der Welt. Ist die Solidargemeinschaft dafür zuständig, den einzelnen finanziell unter die Arme zu greifen?
In den Privaten gibt es eine Hilfe: die Anwartsschaftversicherung. Hier kann der Versicherte einen kleinen Beitrag bezahlen, hat während der Zeit keine KV-Leistungen und kommt dann, wenn er wieder voll zahlen kann in seinen alten Tarif ohne Risikoprüfung wieder rein.
Das hat m.W. die GKV nicht. Wer hier den Beitrag nicht zahlen kann hat nur eine Möglichkeit: Austritt aus der Kasse. Was er dann macht interessiert den Sozialträger nicht.
Zum 55 Jährigen. Auch hier sehr tendenziös. Wer über 55 Jahre ist, der kann sich auf Wunsch im Standard-Tarif versichern. ein 60-jähriger der , sagen wir mal seit dem 30. Lebensjahr privat versichert war (bei der selben PKV) und in diesen Tarif wechselt, der zahlt ca.80 - 100 Euro monatlich. Ist das ein hoher Beitrag? Er ist wesentlich niedriger als jeder GKV-versicherte Rentner bezahlt. Klar, er hat auch nicht mehr Leistungen.
Es wird wohl niemand verlangen einen Rolls Royce zum Kaufpreis eines Smart zu bekommen, oder?
Grüße
Brendle


