Zwei Goldman-Sachs-Bosse verdienen je 53 Millionen Dollar
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Zwei Goldman-Sachs-Bosse verdienen je 53 Millionen Dollar
Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat ihren beiden gemeinsamen Präsidenten Gary D. Cohn und Jon Winkelried jeweils insgesamt rund 53 Millionen Dollar (41 Mio Euro) Gesamtbezüge für 2006 zukommen lassen. Sie unterstehen dem Konzernchef und Verwaltungsratsvorsitzenden Lloyd C. Blankfein.
Cohn und Winkelried erhielten im vergangenen Jahr jeweils Gehälter von 600 000 Dollar und 26,7 Millionen Dollar Boni in bar. Hinzu kamen jeweils mit Auflagen versehene Aktien im Wert von 15,4 Millionen Dollar sowie 205 228 Aktienoptionen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die Goldman Sachs am Mittwoch bei der amerikanischen Wertpapier- und Börsenbehörde eingereicht hatte.
Den Wert der Boni bezifferte das „Wall Street Journal“ am Donnerstag in seiner Onlineausgabe auf jeweils 10,3 Millionen Dollar. Blankfein hatte nach Angaben der Zeitung Gesamtbezüge von 54 Millionen Dollar für 2006 erhalten. Goldman Sachs hatte im vergangenen Jahr seinen Gewinn nach Angaben der Zeitung von 5,6 auf 9,4 Milliarden Dollar erhöht.
Quelle: HB
Cohn und Winkelried erhielten im vergangenen Jahr jeweils Gehälter von 600 000 Dollar und 26,7 Millionen Dollar Boni in bar. Hinzu kamen jeweils mit Auflagen versehene Aktien im Wert von 15,4 Millionen Dollar sowie 205 228 Aktienoptionen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die Goldman Sachs am Mittwoch bei der amerikanischen Wertpapier- und Börsenbehörde eingereicht hatte.
Den Wert der Boni bezifferte das „Wall Street Journal“ am Donnerstag in seiner Onlineausgabe auf jeweils 10,3 Millionen Dollar. Blankfein hatte nach Angaben der Zeitung Gesamtbezüge von 54 Millionen Dollar für 2006 erhalten. Goldman Sachs hatte im vergangenen Jahr seinen Gewinn nach Angaben der Zeitung von 5,6 auf 9,4 Milliarden Dollar erhöht.
Quelle: HB
Milliardenspritzen vom Staat einerseits, millionenschwere Aktienverkäufe von Top-Managern andererseits:
Die Führungsriege der US-Investmentbank Goldman Sachs hat laut einem Zeitungsbericht über Monate hinweg Papiere ihres Hauses für rund 700 Millionen Dollar (500 Mio Euro) verkauft.
In der selben Zeit hatte die Bank zehn Milliarden Dollar Steuergelder von der US-Regierung als Krisenhilfe in der Kasse.
Die Aktienverkäufe dürften für eine neue Welle öffentlicher Kritik in den USA sorgen, schreibt die "Financial Times".
Allerdings hat Goldman Sachs die Staatshilfen mittlerweile zurückgezahlt. Ein Sprecher sagte der Zeitung gegenüber lediglich, die Goldman-Manager erhielten eine Großteil ihrer Bonuszahlungen in Aktien.
Überraschender Milliardengewinn
Goldman Sachs hat am Dienstag auch seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Dabei überraschte die weltgrößte Investmentbank mit einem hohen Milliardengewinn. Trotz Wirtschaftskrise verdiente das US-Finanzhaus im zweiten Quartal unterm Strich 2,7 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro). Vor Ausschüttung der Vorzugsdividenden unter anderem für erhaltene Staatshilfen waren es sogar 3,4 Milliarden Dollar, wie Goldman Sachs in New York mitteilte.
Der Gewinn ist der höchste seit den Spitzenwerten der Bank im Rekordjahr 2007.
Goldman Sachs hatte sich in der Krise schon bisher weit besser als der große Rest der Branche geschlagen. Die Bank schrieb lediglich in einem Quartal rote Zahlen. Vor einem Jahr lag der Quartalsgewinn bei 2,0 Milliarden Dollar. Auch für viele andere US-Häuser werden in den nächsten Tagen wieder bessere Ergebnisse erwartet. Der Goldman-Erfolg gilt aber als unerreichbar. Die Bank übertraf die Schätzungen der Analysten bei weitem.
Nichts aus Fehlern gelernt?
Der hohe Gewinn heizte umgehend die Diskussion an, ob die Wall Street aus den Fehlern der vor rund zwei Jahren ausgebrochenen Finanzkrise gelernt hat. Kritiker warnen vor erneut überzogenem Gewinnstreben als einem der Gründe für spekulative Blasen und dadurch drohende Wirtschaftskrisen.
Die Bedingungen an den Finanzmärkten hätten sich verbessert, sagte Goldman-Chef Lloyd Blankfein laut der Mitteilung. Zugleich warnte er, die Märkte seien weiter anfällig. Die Bank steigerte ihre Erträge im zweiten Quartal um fast 50 Prozent auf knapp 13,8 Milliarden Dollar.
Die Führungsriege der US-Investmentbank Goldman Sachs hat laut einem Zeitungsbericht über Monate hinweg Papiere ihres Hauses für rund 700 Millionen Dollar (500 Mio Euro) verkauft.
In der selben Zeit hatte die Bank zehn Milliarden Dollar Steuergelder von der US-Regierung als Krisenhilfe in der Kasse.
Die Aktienverkäufe dürften für eine neue Welle öffentlicher Kritik in den USA sorgen, schreibt die "Financial Times".
Allerdings hat Goldman Sachs die Staatshilfen mittlerweile zurückgezahlt. Ein Sprecher sagte der Zeitung gegenüber lediglich, die Goldman-Manager erhielten eine Großteil ihrer Bonuszahlungen in Aktien.
Überraschender Milliardengewinn
Goldman Sachs hat am Dienstag auch seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Dabei überraschte die weltgrößte Investmentbank mit einem hohen Milliardengewinn. Trotz Wirtschaftskrise verdiente das US-Finanzhaus im zweiten Quartal unterm Strich 2,7 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro). Vor Ausschüttung der Vorzugsdividenden unter anderem für erhaltene Staatshilfen waren es sogar 3,4 Milliarden Dollar, wie Goldman Sachs in New York mitteilte.
Der Gewinn ist der höchste seit den Spitzenwerten der Bank im Rekordjahr 2007.
Goldman Sachs hatte sich in der Krise schon bisher weit besser als der große Rest der Branche geschlagen. Die Bank schrieb lediglich in einem Quartal rote Zahlen. Vor einem Jahr lag der Quartalsgewinn bei 2,0 Milliarden Dollar. Auch für viele andere US-Häuser werden in den nächsten Tagen wieder bessere Ergebnisse erwartet. Der Goldman-Erfolg gilt aber als unerreichbar. Die Bank übertraf die Schätzungen der Analysten bei weitem.
Nichts aus Fehlern gelernt?
Der hohe Gewinn heizte umgehend die Diskussion an, ob die Wall Street aus den Fehlern der vor rund zwei Jahren ausgebrochenen Finanzkrise gelernt hat. Kritiker warnen vor erneut überzogenem Gewinnstreben als einem der Gründe für spekulative Blasen und dadurch drohende Wirtschaftskrisen.
Die Bedingungen an den Finanzmärkten hätten sich verbessert, sagte Goldman-Chef Lloyd Blankfein laut der Mitteilung. Zugleich warnte er, die Märkte seien weiter anfällig. Die Bank steigerte ihre Erträge im zweiten Quartal um fast 50 Prozent auf knapp 13,8 Milliarden Dollar.


