Stromanbieter Teldafax
In diesem Thema wurden schon 0 Auszeichnungen vergeben!
Dieses Thema wurde 5787 mal besucht und hat 32 Antworten.

- 1
- 2


Stromanbieter Teldafax
Der Stromanbieter Teldafax soll ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten haben und schon seit längerem überschuldet sein.
Grund für die Probleme soll das Geschäftsmodell sein, das nach einer Art Schneeballsystem funktioniert, bei dem hohe Vorauszahlungen eine Weile für Liquidität sorgen. Der Konzern selbst bestreitet jedoch die missliche Lage.
Vorstände des Konzerns sollen die Verschuldung gegenüber dem Handelsblatt eingeräumt haben. Ende 2009 soll das Unternehmen, das seit 2007 Strom und seit 2008 auch Gas liefert, bereits 500.000 Kunden gehabt haben. Neue Kunden würden durch billige Preise geworben, die noch unter dem Einkaufspreis lägen. Durch die Masse der Kunden und hohe Vorauszahlungen könnten finanzielle Löcher gestopft und der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten werden.
Laut Handelsblatt soll Teldafax bereits 2007 ein Minus von 100 Millionen Euro verzeichnet haben.
Damals wurde die Überschuldung durch eine Verschmelzung von Geschäftsfeldern abgewendet. Für die Jahre 2008 und 2009 lägen weiterhin noch keine testierten Bilanzen vor. Der ehemalige Finanzvorstand Assadi habe gemerkt, dass wesentliche Geschäftszahlen fehlten. Daraufhin habe er Wirtschaftsprüfer ins Haus geholt und 2009 mitgeteilt, er sei der Überzeugung, die Firme müsse zeitnah Insolvenz anmelden. Dies bestreitet der Stromanbieter jedoch. Assadi wurde kurz darauf aus dem Vorstand abberufen.
Das Handelsblatt berichtet weiter, der ehemalige Vorstandschef Josten sei wegen Untreue bereits 2007 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, was der Öffentlichkeit aber lange nicht bekannt war.
* Auszug: strom-magazin
Grund für die Probleme soll das Geschäftsmodell sein, das nach einer Art Schneeballsystem funktioniert, bei dem hohe Vorauszahlungen eine Weile für Liquidität sorgen. Der Konzern selbst bestreitet jedoch die missliche Lage.
Vorstände des Konzerns sollen die Verschuldung gegenüber dem Handelsblatt eingeräumt haben. Ende 2009 soll das Unternehmen, das seit 2007 Strom und seit 2008 auch Gas liefert, bereits 500.000 Kunden gehabt haben. Neue Kunden würden durch billige Preise geworben, die noch unter dem Einkaufspreis lägen. Durch die Masse der Kunden und hohe Vorauszahlungen könnten finanzielle Löcher gestopft und der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten werden.
Laut Handelsblatt soll Teldafax bereits 2007 ein Minus von 100 Millionen Euro verzeichnet haben.
Damals wurde die Überschuldung durch eine Verschmelzung von Geschäftsfeldern abgewendet. Für die Jahre 2008 und 2009 lägen weiterhin noch keine testierten Bilanzen vor. Der ehemalige Finanzvorstand Assadi habe gemerkt, dass wesentliche Geschäftszahlen fehlten. Daraufhin habe er Wirtschaftsprüfer ins Haus geholt und 2009 mitgeteilt, er sei der Überzeugung, die Firme müsse zeitnah Insolvenz anmelden. Dies bestreitet der Stromanbieter jedoch. Assadi wurde kurz darauf aus dem Vorstand abberufen.
Das Handelsblatt berichtet weiter, der ehemalige Vorstandschef Josten sei wegen Untreue bereits 2007 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, was der Öffentlichkeit aber lange nicht bekannt war.
* Auszug: strom-magazin
Ein russischer Investor unterstützt den Stromanbieter mit einer kräftigen Finanzspritze. Besonders das Gasgeschäft soll jetzt gefördert werden.
Medienberichten zufolge stattet der russische Aktionär, dessen Name nicht genannt wurde, den Stromdiscounter mit einem Kapital in zweistelliger Millionenhöhe aus. Damit soll das Wachstum des Konzerns beschleunigt werden. Besonders auf dem Gasmarkt will Teldafax sich nun stärker engagieren als bisher. Möglicherweise handelt es sich bei dem Investor um den Stromanbieter Energo Stream
Auszug strom-magazin.de
Energo-Stream - eine Investmentfirma aus Moskau, die Anteile an mittlerweile zwölf regionalen Stromversorgern in russischen Provinzen hält. Die Investoren sitzen versteckt in einem kleinen Büro in Moskau. Eine Homepage betreibt Energo-Stream nicht. Der mögliche Investor erfüllt das Klischee der geheimnisvollen und intransparenten Firma
Der Generaldirektor heißt Jurij Scheljabowskij
Auszug HB
Medienberichten zufolge stattet der russische Aktionär, dessen Name nicht genannt wurde, den Stromdiscounter mit einem Kapital in zweistelliger Millionenhöhe aus. Damit soll das Wachstum des Konzerns beschleunigt werden. Besonders auf dem Gasmarkt will Teldafax sich nun stärker engagieren als bisher. Möglicherweise handelt es sich bei dem Investor um den Stromanbieter Energo Stream
Auszug strom-magazin.de
Energo-Stream - eine Investmentfirma aus Moskau, die Anteile an mittlerweile zwölf regionalen Stromversorgern in russischen Provinzen hält. Die Investoren sitzen versteckt in einem kleinen Büro in Moskau. Eine Homepage betreibt Energo-Stream nicht. Der mögliche Investor erfüllt das Klischee der geheimnisvollen und intransparenten Firma
Der Generaldirektor heißt Jurij Scheljabowskij
Auszug HB
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat nach wochenlangen Sondierungen formelle Ermittlungen gegen das Management des größten unabhängigen Stromanbieters Teldafax aufgenommen. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde dem Handelsblatt .
Unter anderem gehe die Staatsanwaltschaft dem Verdacht der Insolvenzverschleppung nach. Gegen welche Manager im weiteren Verlauf konkret ermittelt wird, prüfe die Behörde noch.
Unter anderem gehe die Staatsanwaltschaft dem Verdacht der Insolvenzverschleppung nach. Gegen welche Manager im weiteren Verlauf konkret ermittelt wird, prüfe die Behörde noch.
Anleger zahlten für Anlagebetrüger
Zitat
Die Affäre um den Billigstromanbieter Teldafax treibt neue Blüten: Gründer Michael Josten ließ seine eigene Kaution fremdfinanzieren. Im Gegenzug kam der verurteilte Anlagebetrüger auf freien Fuß. Noch heute ist Josten eine mächtige Figur im Firmengeflecht von Teldafax.
Teldafax-Sitz bei Bonn: Neue Vorwürfe gegen Gründer Michael Josten.
Die Fondsgesellschaft Debi Select ist im Zusammenhang mit Geschäften des Billigstromanbieters Teldafax offenbar auf einen massiven Fall von Veruntreuung gestoßen. Wie ein Sprecher von Debi Select dem Handelsblatt bestätigte, hat der Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft, Stefan Egli, augenscheinlich dafür gesorgt, dass mit dem Geld von Debi-Select-Anlegern eine Kaution bezahlt wurde. Die 800 000 Franken wurden über ein Darlehen finanziert. Im Gegenzug kam der Teldafax-Gründungsvorstand und verurteilte Anlagebetrüger Michael Josten auf freien Fuß. Der Zahlungsfluss ist durch Verträge und Kontoauszüge belegt, die dem Handelsblatt vorliegen.
"Dieser Vorgang wird derzeit geprüft. Wenn sich das als wahr herausstellen sollte, werden wir sofort sämtliche Maßnahmen ergreifen, um die Anlegergelder zu sichern", sagte ein Debi-Select-Sprecher. Selbstverständlich gehöre es nicht zum Geschäftszweck des Fonds, Anlagebetrüger aus dem Gefängnis zu holen.
Blindes Vertrauen zu Josten
Der Fonds erklärte, er halte derzeit Egli noch in seiner Tochterfirma Swiss Fact, weil er der einzige sei, der deren Unterlagen übersehe. Die Debi-Führung habe Egli schon vor Wochen aufgefordert, eine genaue Aufstellung der Investitionen zu geben, die über Swiss Fact mit den Fonds-Geldern finanziert wurden. Egli sei diesem Wunsch aber nicht nachgekommen - offenbar, weil er strikt auf Anweisung von Michael Josten gehandelt habe.
Egli äußerte sich auf Anfrage nicht. Doch ein Schriftwechsel Eglis mit Teldafax-Aufsichtsrat Dimitri Vassiliev vom 2. November stützt die Vermutung der Debi-Führung. Darin rechtfertigt sich Egli, er habe "immer nur im Auftragsverhältnis mit blinden Vertrauen Zahlungsflüsse ausgeführt".
Josten, dem Eglis blindes Vertrauen galt, wurde im März 2007 wegen eines früheren Anlagebetrugs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er war von März 2005 bis September 2007 Vorstandsvorsitzender von Teldafax und danach bis Juni 2010 Aufsichtsrat. Nachdem er sich 2008 in die Schweiz abgesetzt hatte, geriet er dort vorübergehend in Haft und kam mit dem Geld der Debi-Select-Anleger, umgeleitet über Swiss Fact, wieder frei.
Die Beschwerden - Das Spektrum der Fälle reiche von unzulässigerweise geänderten Zahlungsbedingungen über das verweigerte Recht auf Sonderkündigung bis zu nicht erstellten Endabrechnungen und einbehaltenen Bonuszahlungen.
Verdacht auf Insolvenzverschleppung
Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung.
* Focus
Verdacht auf Insolvenzverschleppung
Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung.
Zitat
Immer wieder beklagen sich Netzbetreiber, die den Teldafax-Strom durchleiten, über massiven Zahlungsverzug. Zuletzt kündigten in kurzer Folge die Pfalzwerke in Ludwigshafen und die Enervie in Hagen die Verträge mit Teldafax. Erst auf den letzten Drücker zahlte Teldafax die Netzgebühren und verhinderte so den Verlust von 10 000 Kunden. Doch nur wenige Tage später gab es schon einen neuen Fall – beim Netzanbieter DEW 21
* Focus
Die Gläubiger des Billigstromanbieters Teldafax haben einem Pressebericht zufolge die Konsequenzen aus der Schieflage des Unternehmens gezogen und es übernommen. Bei den neuen Eigentümern handele es sich um die Finanzinvestoren Sigma Citation Strategies und CPA Invest, schreibt das “Handelsblatt” (Donnerstag) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Dahinter stünden der russische Energieversorger Energo Stream und der deutsche Fonds Debi Select . Als Kaufpreis seien 3,9 Millionen Euro vereinbart worden. Der neu gebildete Aufsichtsrat habe den Vorstandsvorsitzenden Klaus Bath sowie Vorstand Gernot Koch der Ämter enthoben, ihre Nachfolger sollten noch in dieser Woche ernannt werden.
Teldafax wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu dem Umbau äußern. Wie das “Handelsblatt” schreibt, wollen beide neuen Gesellschafter das Unternehmen retten, um nicht selbst Schaden zu nehmen
Teldafax wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu dem Umbau äußern. Wie das “Handelsblatt” schreibt, wollen beide neuen Gesellschafter das Unternehmen retten, um nicht selbst Schaden zu nehmen
Neuer TelDaFax-Investor soll Unternehmen stabilisieren
Mit dem neuen Investor Prime Mark Financial Group will TelDaFax seine Finanzprobleme lösen und die bisherige Liquiditätslücke schließen. Zuvor hatten weitere Netzgesellschaften ihre Verträge mit Teldafax gelöst. Das Unternehmen gilt als Nummer zwei der unabhängigen Gasanbieter ohne eigenes Netz
Die Prime Mark Financial Group mit Sitz in Zypern steigt als neuer Gesellschafter bei der TelDaFax Holding AG ein und stattet das Unternehmen den Angaben zufolge mit zusätzlichem Kapital im mittleren zweistelligen Millionenbereich aus. Damit sei das Unternehmen in der Lage, seine aktuellen Liquiditätsprobleme zu lösen und seine wirtschaftliche Lage deutlich zu verbessern. Der Strom- und Gasanbieter TelDaFax hatte erst kürzlich seine Übernahme und einen damit verbundenen Wechsel des Vorstandsvorsitzes bekannt gegeben.
Prime Mark übernimmt 51 Prozent von der CPA Invest AG, die erst vor zwei Wochen bei TelDaFax eingestiegen war. "Der neue Investor kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", so Dr. Hans-Gerd Höptner, Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG. "Wir sind mit dem Investment jetzt in der Lage, die durch Eigenkapital nicht gedeckte Liquiditätslücke und die daraus resultierenden bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten schrittweise zu beseitigen und neu durchzustarten." Das Geld soll für die Begleichung entstandener Verbindlichkeiten und weitere Restrukturierungsmaßnahmen genutzt werden.
* Auszug: strom-magazin.de
Mit dem neuen Investor Prime Mark Financial Group will TelDaFax seine Finanzprobleme lösen und die bisherige Liquiditätslücke schließen. Zuvor hatten weitere Netzgesellschaften ihre Verträge mit Teldafax gelöst. Das Unternehmen gilt als Nummer zwei der unabhängigen Gasanbieter ohne eigenes Netz
Die Prime Mark Financial Group mit Sitz in Zypern steigt als neuer Gesellschafter bei der TelDaFax Holding AG ein und stattet das Unternehmen den Angaben zufolge mit zusätzlichem Kapital im mittleren zweistelligen Millionenbereich aus. Damit sei das Unternehmen in der Lage, seine aktuellen Liquiditätsprobleme zu lösen und seine wirtschaftliche Lage deutlich zu verbessern. Der Strom- und Gasanbieter TelDaFax hatte erst kürzlich seine Übernahme und einen damit verbundenen Wechsel des Vorstandsvorsitzes bekannt gegeben.
Prime Mark übernimmt 51 Prozent von der CPA Invest AG, die erst vor zwei Wochen bei TelDaFax eingestiegen war. "Der neue Investor kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", so Dr. Hans-Gerd Höptner, Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG. "Wir sind mit dem Investment jetzt in der Lage, die durch Eigenkapital nicht gedeckte Liquiditätslücke und die daraus resultierenden bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten schrittweise zu beseitigen und neu durchzustarten." Das Geld soll für die Begleichung entstandener Verbindlichkeiten und weitere Restrukturierungsmaßnahmen genutzt werden.
* Auszug: strom-magazin.de
Immer mehr Netzbetreiber sperren TelDaFax den Zugang
Der Stromanbieter TelDaFax kommt nicht aus der Krise. Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Zahl der Fälle nehme zu, in denen Strom- und Gasnetzbetreiber TelDaFax wegen Zahlungsverzugs den Netzzugang verweigerten und die Kunden dadurch in die teurere Grundversorgung zurückfielen.
"Wir beobachten das sehr sorgsam", sagte die Sprecherin. Sie empfahl den betroffenen Kunden, mit Hilfe der Verbraucherzentralen oder eines Anwalts zu prüfen, ob sie ein Sonderkündigungsrecht hätten und gegebenenfalls auch Schadenersatzforderungen für die höheren Stromkosten in der Grundversorgung gegen TelDaFax geltend machen könnten.
TelDaFax räumt Probleme mit Netzbetreibern ein
Eine TelDaFax-Sprecherin räumte im Gespräch mit dapd Probleme mit einzelnen Netzbetreibern ein. Betroffen seien aber nur 30 bis 40 der insgesamt 1.400 Netzbetreiber, mit denen das Unternehmen zusammenarbeite. Das Unternehmen versuche derzeit, sich mit den Netzbetreibern zu einigen. Möglicherweise werde man sich aber auch aus einigen der betroffenen Gebiete zurückziehen.
*strom-magazin.de
Banken lassen Teldafax nicht fallen
Einige Banken haben dem überschuldeten Stromkonzern jetzt das sogenannte Lastschrift-Einzugsverfahren wieder ermöglicht. Der Konzern hat derzeit Schulden von ca. 100 Millionen Euro
Neuer Investor soll Unternehmen aus der Krise führen
Nach Angaben des Managers hat Teldafax im Zuge seiner Liquiditätskrise bislang etwa 36.000 seiner 700.000 Strom- und Gaskunden verloren. Teldafax betont daher, dass es sich bei dem neuen Teldafax-Eigner, der Fondsgesellschaft Prime Mark nicht um einen kurzfristigen Finanzinvestor handle, sondern um "langfristige strategische Anleger". Prime Mark war Ende März bei Teldafax eingestiegen.
*strom-magazin.de
Der Stromanbieter TelDaFax kommt nicht aus der Krise. Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Zahl der Fälle nehme zu, in denen Strom- und Gasnetzbetreiber TelDaFax wegen Zahlungsverzugs den Netzzugang verweigerten und die Kunden dadurch in die teurere Grundversorgung zurückfielen.
"Wir beobachten das sehr sorgsam", sagte die Sprecherin. Sie empfahl den betroffenen Kunden, mit Hilfe der Verbraucherzentralen oder eines Anwalts zu prüfen, ob sie ein Sonderkündigungsrecht hätten und gegebenenfalls auch Schadenersatzforderungen für die höheren Stromkosten in der Grundversorgung gegen TelDaFax geltend machen könnten.
TelDaFax räumt Probleme mit Netzbetreibern ein
Eine TelDaFax-Sprecherin räumte im Gespräch mit dapd Probleme mit einzelnen Netzbetreibern ein. Betroffen seien aber nur 30 bis 40 der insgesamt 1.400 Netzbetreiber, mit denen das Unternehmen zusammenarbeite. Das Unternehmen versuche derzeit, sich mit den Netzbetreibern zu einigen. Möglicherweise werde man sich aber auch aus einigen der betroffenen Gebiete zurückziehen.
*strom-magazin.de
Banken lassen Teldafax nicht fallen
Einige Banken haben dem überschuldeten Stromkonzern jetzt das sogenannte Lastschrift-Einzugsverfahren wieder ermöglicht. Der Konzern hat derzeit Schulden von ca. 100 Millionen Euro
Neuer Investor soll Unternehmen aus der Krise führen
Nach Angaben des Managers hat Teldafax im Zuge seiner Liquiditätskrise bislang etwa 36.000 seiner 700.000 Strom- und Gaskunden verloren. Teldafax betont daher, dass es sich bei dem neuen Teldafax-Eigner, der Fondsgesellschaft Prime Mark nicht um einen kurzfristigen Finanzinvestor handle, sondern um "langfristige strategische Anleger". Prime Mark war Ende März bei Teldafax eingestiegen.
*strom-magazin.de
Platzt heute Bayer Leverkusens Teldafax Millionen-Vertrag?
Zitat
Dienstag Abend kehrte die Bayer-Geschäftsführung von einem Workshop im Zillertal zurück nach Leverkusen. Hauptthema: Wie geht‘s beim Vizemeister organisatorisch, wirtschaftlich und sportlich in den nächsten drei Jahren weiter?
Noch immer ist offen, ob der Sponsor (soll 12 Millionen Euro bis 2013 zahlen) weiter auf dem Trikot von Ballack & Co. wirbt. „Natürlich beschäftigt das alle hier im Klub“, sagt Kommunikationschef Meinolf Sprink.
Platz heute Bayers Millionen-Vertrag?
Eine Bayer-Delegation fährt am Nachmittag zum Krisen-Gipfel in die Zentrale des angeschlagenen Billigstrom-Anbieters nach Troisdorf – mit der Hoffnung, dass es endlich Klarheit in der Sponsoren-Frage gibt.
• Was sagt „TelDaFax“?
Unternehmens-Sprecherin Susanne Fiederer zu BILD: „Es gibt bislang keine Tendenzen, die darauf hinweisen, dass am Mittwoch schon eine Entscheidung fällt.“
• Was sagt Bayer 04?
Sprink: „Einem langjährigen Partner muss man gewissen Respekt entgegenbringen – auch wenn es sicherlich in diesen Tagen schwierig ist.“
Gemeint sind die ständigen Negativ-Schlagzeilen über den Trikot-Partner, die dem Image des Klubs, aber auch dem der Bayer AG schaden. Das allein spricht für eine Trennung.
Nach BILD-Informationen haben allerdings die russischen Investoren der „Primag Financial Group“, die 100 Prozent der „TelDaFax“-Aktien erworben hat, ein Signal gegeben, das Engagement mit Bayer fortzusetzen.
Innerhalb des Unternehmens müsse man aber prüfen, ob zwölf Mio Euro für Trikot-Werbung angesichts der finanziellen Schieflage und der Sanierungsabsichten noch vertretbar und vor allem zu stemmen sind.
Sprink: „Deshalb ist es wichtig, dass es das persönliche Gespräch gibt. Wir müssen ultimativ ein Gefühl dafür bekommen, was das Unternehmen plant. Wir brauchen Planungssicherheit. Am 19. Juni starten wir in die Vorbereitung.“
TelDaFax wechselt erneut Vorstandsvorsitzenden
TelDaFax versucht seit Wochen eine Insolvenz abzuwehren. Nun kündigt der Stromversorger einen erneuten Wechsel des Vorstandsvorsitzenden an. Dr. Gernot Koch blickt, auch aufgrund eines zeitnah vorliegenden Sanierungsgutachtens, optimistisch in die Zukunft.
Dr. Hans-Gerd Höptner sollte den finanziell stark angeschlagenen Stromanbieter TelDaFax aus den roten Zahlen heraushelfen. Nun ist der Vorstandsvorsitzende früher als erwartet zurückgetreten - weil das Sanierungsgutachten vorzeitig fertig geworden sei, wie es hieß. Wie der 69-Jährige bei seinem Amtsantritt im März angekündigt hatte, wollte er innerhalb eines halben Jahres eine Insolvenz abwenden. Ob ihm dies gelungen ist, wird das angekündigte Gutachten zeigen, welches "prüffähige Abschlüsse" darlegen soll.
Betroffen von den Schwierigkeiten bei TelDaFax sind fast 700.000 Strom- beziehungsweise Gaskunden. Medienberichten zufolge müssen immer mehr von ihnen die garantierte, aber kostenintensivere Grundversorgung in Anspruch nehmen. Denn die Kündigungen der Netzgesellschaften häufen sich aufgrund nicht gezahlter Rechnungen. Zuletzt ging der Konzernriese Vattenfall zu diesem Schritt über.
Koch tritt Nachfolge Höptners an
Nach dem erneuten Wechsel des Vorstandes nimmt sich nun Dr. Gernot Koch den weiteren Sanierungsschritten an. Der 48-jährige Physiker war bei TelDaFax bereits in einigen anderen Positionen tätig und ist bezüglich eines Neuanfangs optimistisch. So sollen unter anderem eben jene Probleme behoben werden, die mit den Netzbetreibern entstanden waren. Höptner soll indes in beratender Funktion tätig bleiben.
* strom-magazin.de
TelDaFax versucht seit Wochen eine Insolvenz abzuwehren. Nun kündigt der Stromversorger einen erneuten Wechsel des Vorstandsvorsitzenden an. Dr. Gernot Koch blickt, auch aufgrund eines zeitnah vorliegenden Sanierungsgutachtens, optimistisch in die Zukunft.
Dr. Hans-Gerd Höptner sollte den finanziell stark angeschlagenen Stromanbieter TelDaFax aus den roten Zahlen heraushelfen. Nun ist der Vorstandsvorsitzende früher als erwartet zurückgetreten - weil das Sanierungsgutachten vorzeitig fertig geworden sei, wie es hieß. Wie der 69-Jährige bei seinem Amtsantritt im März angekündigt hatte, wollte er innerhalb eines halben Jahres eine Insolvenz abwenden. Ob ihm dies gelungen ist, wird das angekündigte Gutachten zeigen, welches "prüffähige Abschlüsse" darlegen soll.
Betroffen von den Schwierigkeiten bei TelDaFax sind fast 700.000 Strom- beziehungsweise Gaskunden. Medienberichten zufolge müssen immer mehr von ihnen die garantierte, aber kostenintensivere Grundversorgung in Anspruch nehmen. Denn die Kündigungen der Netzgesellschaften häufen sich aufgrund nicht gezahlter Rechnungen. Zuletzt ging der Konzernriese Vattenfall zu diesem Schritt über.
Koch tritt Nachfolge Höptners an
Nach dem erneuten Wechsel des Vorstandes nimmt sich nun Dr. Gernot Koch den weiteren Sanierungsschritten an. Der 48-jährige Physiker war bei TelDaFax bereits in einigen anderen Positionen tätig und ist bezüglich eines Neuanfangs optimistisch. So sollen unter anderem eben jene Probleme behoben werden, die mit den Netzbetreibern entstanden waren. Höptner soll indes in beratender Funktion tätig bleiben.
* strom-magazin.de
Wen wundert eigentlich der sich seit Langem abzeichnende Niedergang von TelDaFax?!
Wer sich vorab einmal mit der Vorgeschichte vonb TelDaFax auseinandersetzt, der wird dann erschreckende Parallelen feststellen können! TelDaFax hat im Rahmen der Privatisierung ursprünglich über freie Vertriebsstrukturen Telefondienstleistungen der Telekom verkauft!
Dann stieg man in´s Sponsoring für Formel 1 ein! Zu der Zeit begannen die Hintermännchen bereits mit der Abzocke, so dass die Liquidität absehbar zu Ende ging! Angebliche Top-Sanierer, abgeworben vonder Telekom, und darauf folgend andere Flaschen habe3n das Unternehmen dann konkursreif ausgeschlachtet. Den Vertriebsleuten blieb man die Provisionen erst säumig, dann schuldig!
Genau die gleichen Hintermännchen haben nun unter den gleichen Vorzeichen TelDaFax wieder ins Leben gerufen und sich auf das Stromgeschäft gestürzt! Als ich TelDaFax zu ersten Mal als Sponsor für einen Bundesligaverein wiederentdeckt habe, dann war mir sofort klar, dass diese "Firma" das gleiche kriminelle Spielchen wieder praktizieren wird! Man sonnt sich im medialen Rampenlicht, zählt sich zu den Großen der Gesellschaft, betreibt Misswirtschaft höchsten Grades und zockt die eingehenden Millionen wie gehabt ab! Nichts hat sich geändert! Nur der Geschäftszweck! -
Und siehe da, es kam wie es kommen musste! Stromverträge verden reihenweise gekündigt, denn die regionalen Energieversorger kündigen die Stromversorgung wegen ausstehender Millionen-beträge täglich und damit bricht das gleiche Vertriebssystem System wieder wie gehabt in sich zusammen! Das Schlimme daran ist, dass die geworbenen Kunden Vorauszahlungengeleistet haben, die diese mit jetzt schon absehbarer Sicherheit nicht mehr erhalten werden! Ein Schelm ist, wer Schlechtes vermutet! Eines ist aber auch dann so klar wie Klosbrühe: Die zuständigen Staatsanwaltschaften werden diesen Haufen "unsolider Geschäftsleute" wieder unbehelligt lassen und es würde mich nicht wundern, wenn das gleich Spiel irgend wann wieder von Neuem beginnen würde!
Wer sich vorab einmal mit der Vorgeschichte vonb TelDaFax auseinandersetzt, der wird dann erschreckende Parallelen feststellen können! TelDaFax hat im Rahmen der Privatisierung ursprünglich über freie Vertriebsstrukturen Telefondienstleistungen der Telekom verkauft!
Dann stieg man in´s Sponsoring für Formel 1 ein! Zu der Zeit begannen die Hintermännchen bereits mit der Abzocke, so dass die Liquidität absehbar zu Ende ging! Angebliche Top-Sanierer, abgeworben vonder Telekom, und darauf folgend andere Flaschen habe3n das Unternehmen dann konkursreif ausgeschlachtet. Den Vertriebsleuten blieb man die Provisionen erst säumig, dann schuldig!
Genau die gleichen Hintermännchen haben nun unter den gleichen Vorzeichen TelDaFax wieder ins Leben gerufen und sich auf das Stromgeschäft gestürzt! Als ich TelDaFax zu ersten Mal als Sponsor für einen Bundesligaverein wiederentdeckt habe, dann war mir sofort klar, dass diese "Firma" das gleiche kriminelle Spielchen wieder praktizieren wird! Man sonnt sich im medialen Rampenlicht, zählt sich zu den Großen der Gesellschaft, betreibt Misswirtschaft höchsten Grades und zockt die eingehenden Millionen wie gehabt ab! Nichts hat sich geändert! Nur der Geschäftszweck! -
Und siehe da, es kam wie es kommen musste! Stromverträge verden reihenweise gekündigt, denn die regionalen Energieversorger kündigen die Stromversorgung wegen ausstehender Millionen-beträge täglich und damit bricht das gleiche Vertriebssystem System wieder wie gehabt in sich zusammen! Das Schlimme daran ist, dass die geworbenen Kunden Vorauszahlungengeleistet haben, die diese mit jetzt schon absehbarer Sicherheit nicht mehr erhalten werden! Ein Schelm ist, wer Schlechtes vermutet! Eines ist aber auch dann so klar wie Klosbrühe: Die zuständigen Staatsanwaltschaften werden diesen Haufen "unsolider Geschäftsleute" wieder unbehelligt lassen und es würde mich nicht wundern, wenn das gleich Spiel irgend wann wieder von Neuem beginnen würde!
Teldafax ist pleite
Es ist eine der größten Pleiten in der deutschen Energiebranche: Der bereits seit geraumer Zeit schwer angeschlagene Billigstromanbieter Teldafax ist zahlungsunfähig. Rund 700.000 Strom- und Gaskunden müssen sich einen neuen Versorger suchen.
Der angeschlagene Energieversorger Teldafax hat am Dienstag Insolvenzantrag gestellt. Dieser betrifft die Teldafax Holding AG, die Teldafax Energy GmbH und die Teldafax Services GmbH, wie das zuständige Amtsgericht Bonn mitteilte. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Düsseldorfer Rechtsanwalt Biner Bähr, wie es hieß. Das Unternehmen ist offensichtlich trotz Sanierungskurses nicht aus den Zahlungsschwierigkeiten gekommen. Es ist eine der größten Pleiten in der deutschen Energiebranche
Es ist eine der größten Pleiten in der deutschen Energiebranche: Der bereits seit geraumer Zeit schwer angeschlagene Billigstromanbieter Teldafax ist zahlungsunfähig. Rund 700.000 Strom- und Gaskunden müssen sich einen neuen Versorger suchen.
Der angeschlagene Energieversorger Teldafax hat am Dienstag Insolvenzantrag gestellt. Dieser betrifft die Teldafax Holding AG, die Teldafax Energy GmbH und die Teldafax Services GmbH, wie das zuständige Amtsgericht Bonn mitteilte. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Düsseldorfer Rechtsanwalt Biner Bähr, wie es hieß. Das Unternehmen ist offensichtlich trotz Sanierungskurses nicht aus den Zahlungsschwierigkeiten gekommen. Es ist eine der größten Pleiten in der deutschen Energiebranche
Verkalkuliert
Zitat
Die Insolvenz des Billigstromanbieters TelDaFax kommt keineswegs überraschend. Eher überrascht, dass die Reißleine erst jetzt gezogen worden ist. Denn das Unternehmen steckt seit Monaten in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Reihenweise flatterten die Kündigungen regionaler Energieversorger und Stadtwerke ins Haus, die nicht mehr bereit waren, dem säumigen Schuldner ihre Netze bereitzustellen.
Dies musste eine Abwärtsspirale einleiten, die nicht mehr zu kontrollieren ist. Dafür verantwortlich ist aber vor allem das TelDaFax-Geschäftsmodell. Denn das schnelle Wachstum über Discount-Angebote kann vor dem Hintergrund steigender Energieerzeugungspreise nicht funktionieren. Ein reiner Energiehändler wie TelDaFax kann nur Geld verdienen, wenn die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf stimmt. Da wurde schlicht falsch kalkuliert.
Besonders bedauerlich ist, dass die Kunden dieses betriebswirtschaftliche Harakiri finanziert haben. Denn für die vermeintliche Aussicht auf einen langfristig günstigen Strompreis sind viele in Vorkasse gegangen. Ob von dem Geld etwas zurückgeholt werden kann, ist sehr fraglich.
Presseartikel zur Insolvenz von Teldafax
Quelle: Diebewertung
Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren,
da sich derzeit die Medien mit der Meldung der Insolvenz der Teldafax geradezu überschlagen, möchten wir hierzu folgende Erklärung abgeben. Nach unseren Informationen handelt es sich um eine geregelte Insolvenz, die das Ziel haben soll, die wirtschaftlich tragfähigen Teile des Unternehmens in eine Gesellschaft einzubringen, die dem Umfeld der Investoren zuzuordnen ist.
Auf unsere vertragliche Vereinbarung der Ablösung der Kaufpreissumme in mehreren Tranchen, die wir mit dem Investor geschlossen haben, hat dieser Vorgang keinen Einfluss. Im Gegenteil: Nach unseren Informationen sind bereits erhebliche Gelder seitens der Investoren geflossen, um die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Nachfolgegesellschaft der Teldafax zu sichern. Zudem werden die Kaufpreiszahlungen der Investoren fristgerecht eingehalten.
Mit den besten Grüße
Josef Geltinger
Der Bonner Generalanzeiger schreibt von einem Lehrstück
Zitat
Die Pleite von Teldafax: Lehrstück
Teldafax steht seit Dienstag für die bisher größte Pleite auf dem liberalisierten deutschen Energiemarkt. Das Ende überraschte nicht mehr. Seit Monaten, im Prinzip sogar von Anfang an hatten sich die Troisdorfer mit ihrem viel zu ambitionierten Geschäftsmodell selbst überfordert.
Marktanteile um jeden Preis - das machte den Billiganbieter zwar zum größten konzernunabhängigen Energiehändler in Deutschland, konnte aber auf Dauer nicht gut gehen.
Anlaufverluste wurden zu Dauermiesen, und mit dem Kundenwachstum kamen die Troisdorfer nie klar. Teldafax stand für schlechten Service, die Geschäftsprozesse liefen wiederholt aus dem Ruder. Das brachte schlechte Presse, die Banken wurden nervös. Teldafax - ein Lehrstück der Liberalisierung.
Die russischen Investoren, denen Teldafax gehört, haben jetzt ihre Millionen verloren. Und Tausende von Kunden, die Verträge auf Basis von Vorauszahlungen geschlossen haben, bleiben voraussichtlich auf dem Schaden sitzen. Vor allem aber: Die mehr als 600 Beschäftigten des Energiehändlers stehen vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze. Ob der Insolvenzverwalter das Unternehmen sanieren kann, erscheint fraglich. Vermögenswerte dürften kaum vorhanden sein.
So schlimm die Pleite für die Betroffenen ist, als Argument gegen den Anbieterwechsel bei Strom und Gas taugt sie nicht. Wechseln lohnt sich nach wie vor. In der Teldafax-Pleite steckt aber auch eine Botschaft an die Verbraucher: Wer das Letzte rausholen will, geht ein hohes Risiko ein.
Und die BILD Zeitung spricht sogar von einem Chaos:
Quelle: BILD
Zitat
Teldafax versinkt im Chaos!
Bekommen Kunden jetzt den Saft abgedreht?
Chaos bei Teldafax. Weil das Unternehmen Rechnungen nicht bezahlte, kann es mehr als 30 000 Kunden nicht mehr mit Strom und Gas beliefern. Wie konnte das passieren?
Deutschlands größter unabhängiger Energieanbieter TelDaFax kommt nicht aus der Krise. Laut Bundesnetzagentur nimmt die Zahl der Fälle zu, in denen Strom- und Gasnetzbetreiber dem Unternehmen wegen Zahlungsverzugs den Netzzugang verweigern.
• Was ist los bei Teldafax?
Der Strom-Discounter, der nach eigenen Angaben in Deutschland 780 000 Kunden hat, kämpft seit Monaten ums Überleben. Jetzt wird das Chaos noch schlimmer. Da das Unternehmen seine Rechnungen nicht mehr vollständig bezahlen kann, fliegt der Anbieter nach und nach bundesweit aus den Netzen. Als Grund nennt Teldafax finanzielle Probleme und Schwierigkeiten bei der Umstrukturierung, da das Unternehmen durch einen neuen Investor umgekrempelt wurde.
Energie-Expertin Isabel Wendorff vom Vergleichsportal Check24: „Wir listen Teldafax nicht mehr im Preisvergleich, da wir einfach nicht genau wissen, wo dieser Versorger überhaupt noch liefert und wo nicht.“
• Wie viele Kunden sind betroffen?
Durch die Netzanbieter-Kündigung sind bundesweit bis jetzt 34 000 Kunden weggefallen. Susanne Fiederer von Teldafax: „Insgesamt gehen wir davon aus, durch den Zahlungsverzug 50 000 Kunden zu verlieren.“ Das Unternehmen hofft also, um die 700 000 Kunden halten und weiter versorgen zu können.
• Wird mir jetzt Strom oder Gas abgestellt?
Nein. Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor: Sobald der bisherige Lieferant, in diesem Falle Teldafax, ausfällt, beginnt die Ersatzversorgung durch den Grundversorger. Da wird's dann zwar teurer. Kunden können aber jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln.
• Was ist, wenn ich bei Teldafax ein Jahr im Voraus bezahlt habe?
Isabel Wendorff: „Dann gibt's Probleme. Ich würde in jedem Fall noch einmal extra kündigen. Am besten gleich den Zählerstand mitschicken und um eine Endabrechnung bitten. Dann wird das Guthaben mit dem verbrauchten Strom verrechnet, Vorkasse-Kunden landen dann in der Regel im Plus und haben Anspruch auf die Erstattung.“ Ob Teldafax dann bezahlt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Das Unternehmen sichert jedoch zu, alle Verträge sauber abzuwickeln.
TelDaFax offenbar vor dem endgültigen Aus
Nach dem Stopp der Strom- und Gaslieferungen an seine Kunden steht der insolvente Billig-Anbieter TelDaFax dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge vor dem endgültigen Aus. Nach einem Vorabbericht vom Samstag haben mittlerweile bundesweit mehr als 400 Netzbetreiber der Firma den Zugang zu ihren Leitungen gekündigt
Damit dürfte eine Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit für TelDaFax so gut wie ausgeschlossen sein.
* Auszug: strom-magazin.de
Nach dem Stopp der Strom- und Gaslieferungen an seine Kunden steht der insolvente Billig-Anbieter TelDaFax dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge vor dem endgültigen Aus. Nach einem Vorabbericht vom Samstag haben mittlerweile bundesweit mehr als 400 Netzbetreiber der Firma den Zugang zu ihren Leitungen gekündigt
Damit dürfte eine Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit für TelDaFax so gut wie ausgeschlossen sein.
Zitat
Der Insolvenzverwalter führt nach eigenen Angaben intensive Verhandlungen mit strategischen Investoren, um den Geschäftsbetrieb kurzfristig wieder auf eine solide Grundlage zu stellen
* Auszug: strom-magazin.de
Geschäftsräume von TelDaFax im Heimatstandort Troisdorf und an anderen Orten wurden am Montag von der Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Ermittler vermuten, dass der Stromanbieter die Insolvenz verschleppt hat.
Hätte der Stromanbieter schon vorher Insolvenz anmelden müssen?
Nicht nur der Vorwurf der Insolvenzverschleppung steht im Raum, sondern auch Betrugsvorwürfe, wie die Staatsanwaltschaft Bonn zu dem Vorgang mitteilte. Der Stromanbieter hatte am 14. Juni die Insolvenz beantragt und die Belieferung seiner Kunden mit Strom und Gas kurz darauf eingestellt. Nach Ansicht der Ermittler hätte dieser Schritt schon lange vorher erfolgen müssen. Um Beweise für diese Vermutungen zu sichern, wurde unter anderem die heutige Razzia durchgeführt.
* Auszug: Redaktion Stromsparer.de
Hätte der Stromanbieter schon vorher Insolvenz anmelden müssen?
Nicht nur der Vorwurf der Insolvenzverschleppung steht im Raum, sondern auch Betrugsvorwürfe, wie die Staatsanwaltschaft Bonn zu dem Vorgang mitteilte. Der Stromanbieter hatte am 14. Juni die Insolvenz beantragt und die Belieferung seiner Kunden mit Strom und Gas kurz darauf eingestellt. Nach Ansicht der Ermittler hätte dieser Schritt schon lange vorher erfolgen müssen. Um Beweise für diese Vermutungen zu sichern, wurde unter anderem die heutige Razzia durchgeführt.
* Auszug: Redaktion Stromsparer.de
TelDaFax (Telefon-Daten-Fax) war schon mal pleite.
Damals (zu DM-Zeiten) funktionierte von heute auf morgen die geschaltete pre-selection nicht mehr und jeder Versuch eines Ferngespräches endete mit einer Fehleransage der Telekom ("der Dienst wird in Ihrer Region nicht angeboten").
Freundlicherweise hat dann ein Telekom-Techniker die pre-selection nach einem kurzen Telefonat herausgenommen, so daß die Firma mit über 100 MA wieder telefonieren konnte, ohne jedesmal 010xx davor wählen zu müssen.
Wie dieses Unternehmen mit einer solchen Vergangenheit nach ca. 10 Jahren erneut solch einen Schaden anrichten konnte, wird mir ein Rätsel bleiben.
Die Ursache der Pleite (zu knappe Marge) ist die Gleiche.
Offenbar wird der Laden von Leuten geleitet, die nicht zwischen Umsatz und Gewinn unterscheiden können.
Damals (zu DM-Zeiten) funktionierte von heute auf morgen die geschaltete pre-selection nicht mehr und jeder Versuch eines Ferngespräches endete mit einer Fehleransage der Telekom ("der Dienst wird in Ihrer Region nicht angeboten").
Freundlicherweise hat dann ein Telekom-Techniker die pre-selection nach einem kurzen Telefonat herausgenommen, so daß die Firma mit über 100 MA wieder telefonieren konnte, ohne jedesmal 010xx davor wählen zu müssen.
Wie dieses Unternehmen mit einer solchen Vergangenheit nach ca. 10 Jahren erneut solch einen Schaden anrichten konnte, wird mir ein Rätsel bleiben.
Die Ursache der Pleite (zu knappe Marge) ist die Gleiche.
Offenbar wird der Laden von Leuten geleitet, die nicht zwischen Umsatz und Gewinn unterscheiden können.
Die russischen Eigentümer des zahlungsunfähigen Energiediscounters Teldafax wollen nach Informationen des "Handelsblattes" rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen für die Firmenpleite einleiten. "Die Investoren sehen sich getäuscht", zitierte die Wirtschaftszeitung (Mittwochausgabe) Aufsichtsratschef Wolfram Scharff.
Die internationale Großkanzlei DLA Piper sei von ihnen damit beauftragt worden, mögliche Ansprüche zu prüfen. Nach Informationen des "Handelsblattes" hatten die Russen in den vergangenen Monaten 100 Millionen Euro in den Stromanbieter investiert und verloren.
strom-magazin.de
Die internationale Großkanzlei DLA Piper sei von ihnen damit beauftragt worden, mögliche Ansprüche zu prüfen. Nach Informationen des "Handelsblattes" hatten die Russen in den vergangenen Monaten 100 Millionen Euro in den Stromanbieter investiert und verloren.
Zitat
Verdacht auf Insolvenzverschleppung
Dabei geht die Staatsanwaltschaft nicht nur dem Verdacht nach, dass das Unternehmen viel zu spät Insolvenzantrag stellte. Sie prüft auch, ob Teldafax Kunden bewusst in eine "Vorauszahlungs-Falle" lockte. Es bestehe der Verdacht, "dass eine Vielzahl von Verträgen in Kenntnis der desolaten finanziellen Situation abgeschlossen wurde, um die mit den Verträgen verbundenen Vorauszahlungen dieser Kunden zu vereinnahmen", hieß es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft.
strom-magazin.de

- 1
- 2



