Europas wertvollste Marke: Nokia
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Europas wertvollste Marke: Nokia
Die erste europäische Marken Wert Studie wurde vom European Brand Institute in Wien präsentiert. Mehr als 3.000 Markenunternehmen in 24 Ländern und 16 Branchen wurden analysiert.
U.K. und Deutschland dominieren die europäische Markenlandschaft. U.K.s TOP10 Marken repräsentieren einen Gesamtwert von rund EUR 137 Mrd., knapp gefolgt von Deutschland.
Gerhard Hrebicek, wissenschaftlicher Leiter und Executive Director des European Brand Institute Vienna resümiert drei wesentliche Erkenntnisse:
1. Europäisches Marken Management ist differenziert. Mehr als zwei Drittel der TOP50 Markenunternehmen managen Markenportfolios.
2. Großes Potenzial für die Entwicklung von osteuropäischen Marken. Die russische Telekommunikationsmarke Beeline und die slowenische Haushaltsgeräte-Marke Gorenje können als Vorbild für andere osteuropäische Länder herangezogen werden.
3. Marken schaffen Wohlstand - die Zukunft Europas hängt an starken Marken, die Wachstum, Arbeitsplätze und Identitäten für nationale Volkswirtschaften schaffen. Finnland mit 31,14% und die Schweiz mit 26,13% weisen die höchsten TOP10brand value/GDP Verhältnisse auf. Der europäische Durchschnitt liegt bei 9,3%, Schlusslichter sind Russland (1,13%), Bulgarien (0,48%) und Rumänien (0,05%).
Das Ranking von Europas wertvollsten Markenunternehmen, Einzelmarken, Länder- und Branchenanalysen und Länder Reports sind unter study.eurobrand abrufbar.
Quelle: ots
U.K. und Deutschland dominieren die europäische Markenlandschaft. U.K.s TOP10 Marken repräsentieren einen Gesamtwert von rund EUR 137 Mrd., knapp gefolgt von Deutschland.
Gerhard Hrebicek, wissenschaftlicher Leiter und Executive Director des European Brand Institute Vienna resümiert drei wesentliche Erkenntnisse:
1. Europäisches Marken Management ist differenziert. Mehr als zwei Drittel der TOP50 Markenunternehmen managen Markenportfolios.
2. Großes Potenzial für die Entwicklung von osteuropäischen Marken. Die russische Telekommunikationsmarke Beeline und die slowenische Haushaltsgeräte-Marke Gorenje können als Vorbild für andere osteuropäische Länder herangezogen werden.
3. Marken schaffen Wohlstand - die Zukunft Europas hängt an starken Marken, die Wachstum, Arbeitsplätze und Identitäten für nationale Volkswirtschaften schaffen. Finnland mit 31,14% und die Schweiz mit 26,13% weisen die höchsten TOP10brand value/GDP Verhältnisse auf. Der europäische Durchschnitt liegt bei 9,3%, Schlusslichter sind Russland (1,13%), Bulgarien (0,48%) und Rumänien (0,05%).
Das Ranking von Europas wertvollsten Markenunternehmen, Einzelmarken, Länder- und Branchenanalysen und Länder Reports sind unter study.eurobrand abrufbar.
Quelle: ots
Nokia wegen Erfolglosigkeit von Aktionär verklagt
Neuer Ärger für Nokia: Weil der finnische Handyhersteller anhaltend Boden im boomenden Smartphone- Geschäft verliert, hat ein Aktionär jetzt vor einem US- Gericht Klage eingereicht. Der Anteilseigner verlangt Wiedergutmachung für erlittene Kursverluste - und das auch im Namen anderer Aktionäre. Für die Finnen kann das teuer werden
Kläger Robert Chmielinksi hatte Ende vergangenen Jahres Nokia- Aktien gekauft - nach eigenen Angaben in der Hoffnung, dass dem einstigen Weltmarktführer mit neuen Windows- Smartphones die Wende gelingt. Doch es kam anders: Nokia fuhr zu Jahresbeginn einen Verlust von 929 Millionen Euro ein. Der Start des Hoffnungshandys Lumia 900 wurde von einer Software- Panne überschattet.
Elop soll Lage schöngeredet haben
Chmielinksi wirft dem Nokia- Management um Konzernchef Stephen Elop vor, die Lage schöngeredet zu haben. In der Klage ist von Betrug die Rede. Um seine Kursverluste wieder hereinzuholen, hat der Anleger die US- Kanzlei Robbins Geller beauftragt, die sich damit brüstet, in Wirtschaftsskandalen wie beim Energiekonzern Enron oder beim Telekomanbieter WorldCom Milliarden für die geschädigten Anleger herausgeholt zu haben.
Die Klage sei am vergangenen Donnerstag vor dem Bezirksgericht von Manhattan eingereicht worden, teilten die Anwälte mit. Das ist möglich, weil Nokia über sogenannte American Depositary Shares, die sich im Grunde wie Aktien kaufen und verkaufen lassen, auch an der Wall Street gehandelt wird. Die Kanzlei sucht nun weitere Nokia- Anteilseigner, die sich hintergangen fühlen.
Vorwürfe laut Nokia haltlos
Eine derartige Sammelklage ist gefürchtet, weil die Schadenssummen schnell in die Höhe schießen können. Das Gericht muss eine Sammelklage allerdings anerkennen. Solche Verfahren können sich über Jahre hinziehen und enden nicht selten in Vergleichen. Nokia selbst mühte sich in einer Erklärung um Schadensbegrenzung: Man werde die Vorwürfe in der Klage prüfen, sei aber überzeugt, dass sie haltlos seien, teilte der Konzern mit und kündigte an, sich zu wehren
* Krone
Kläger Robert Chmielinksi hatte Ende vergangenen Jahres Nokia- Aktien gekauft - nach eigenen Angaben in der Hoffnung, dass dem einstigen Weltmarktführer mit neuen Windows- Smartphones die Wende gelingt. Doch es kam anders: Nokia fuhr zu Jahresbeginn einen Verlust von 929 Millionen Euro ein. Der Start des Hoffnungshandys Lumia 900 wurde von einer Software- Panne überschattet.
Elop soll Lage schöngeredet haben
Chmielinksi wirft dem Nokia- Management um Konzernchef Stephen Elop vor, die Lage schöngeredet zu haben. In der Klage ist von Betrug die Rede. Um seine Kursverluste wieder hereinzuholen, hat der Anleger die US- Kanzlei Robbins Geller beauftragt, die sich damit brüstet, in Wirtschaftsskandalen wie beim Energiekonzern Enron oder beim Telekomanbieter WorldCom Milliarden für die geschädigten Anleger herausgeholt zu haben.
Die Klage sei am vergangenen Donnerstag vor dem Bezirksgericht von Manhattan eingereicht worden, teilten die Anwälte mit. Das ist möglich, weil Nokia über sogenannte American Depositary Shares, die sich im Grunde wie Aktien kaufen und verkaufen lassen, auch an der Wall Street gehandelt wird. Die Kanzlei sucht nun weitere Nokia- Anteilseigner, die sich hintergangen fühlen.
Vorwürfe laut Nokia haltlos
Eine derartige Sammelklage ist gefürchtet, weil die Schadenssummen schnell in die Höhe schießen können. Das Gericht muss eine Sammelklage allerdings anerkennen. Solche Verfahren können sich über Jahre hinziehen und enden nicht selten in Vergleichen. Nokia selbst mühte sich in einer Erklärung um Schadensbegrenzung: Man werde die Vorwürfe in der Klage prüfen, sei aber überzeugt, dass sie haltlos seien, teilte der Konzern mit und kündigte an, sich zu wehren
* Krone
Unter Stephen Elop rutscht Nokia tiefer in die Krise
Im finnischen Konzern tickt eine Zeitbombe. Sie heißt Windows Phone 8, ist das nächste Handy-Betriebssystem des Partners Microsoft und wird als der größte Entwicklungsschritt eines Windows-Systems seit den Neunzigern angesehen. Eigentlich eine gute Sache.
Wenn es nicht die Gerüchte gäbe, dass ausgerechnet die Käufer der derzeit modernsten Nokia-Smartphones (Lumia) davon nicht profitieren können. Weil Windows Phone 8 komplett neu konzipiert wird, lassen sich womöglich alle aktuell verkauften Lumia-Handys nicht für die neue Software aufrüsten.
Das wäre ein erneutes Desaster für Nokia. Hätten doch ausgerechnet die treuen Kunden den Eindruck, ein veraltetes Gerät gekauft zu haben. Das Gefährlichste an dem Gerücht: Weder Nokia noch Software-Lieferant Microsoft wollen oder können es aus der Welt schaffen. „Kein Kommentar“ heißt es aus beiden Unternehmen, was die Spekulationen erst so richtig anfeuert. „Eigentlich ist die Entwicklung des Systems schon zu weit gediehen, als dass man die Antwort nicht wissen müsste. Das Fehlen einer Antwort ist ominös“, kritisiert Analyst Horace Dediu.
Das Schweigen bedeutet Unsicherheit – und die kommt zur Unzeit für Nokia. Ein Jahr nach dem großen Strategiewechsel vom eigenen Betriebssystem Symbian auf Windows Phone von Microsoft ist von der erhofften Wende nichts zu sehen. Im Gegenteil: Der Aktienkurs fällt weiter, die Marktanteile schwinden, und nur der Verlust wächst. Zuletzt hat die Rating-Agentur Fitch die Bewertung für die Nokia-Aktie auf Schrottniveau gesenkt. Das bedeutet: Wer Nokia heute Geld leiht, kann nicht sicher sein, es zurückzubekommen. Fitch zweifelt, dass der Handy-Hersteller in den kommenden 18 Monaten den Negativtrend stoppen kann
Der bisherige Weltmarktführer verliert nicht nur bei den High-Tech-Smartphones an Boden, sondern stürzt mit seinen Billighandys in den Schwellenländern noch stärker ab. Für diesen Markt hatte Nokia speziell die Asha-Handys entwickelt. In China sank der Geräteabsatz im ersten Quartal um 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Umsatz sogar um 70 Prozent. Um überhaupt noch Geräte zu verkaufen, musste das Unternehmen die Preise senken. „Nokias Markenwert, der bisher Premiumpreise erlaubt hat, ist auch in den letzten Bastionen verflogen“, analysiert Dediu.
In den Industrieländern sollten die Lumia-Geräte die Wende bringen. Die Handys sind zwar chic und auch technisch in der Oberklasse – aber die Kunden wollen sie trotzdem bisher nicht. Sie bevorzugten die Smartphones des aktuellen Duopols – Apple und Samsung. Hinzu kommt: Die beliebten Apps werden zuerst für die Systeme von Apple und Google Android entwickelt. Das Windows-System kommt später dran – wenn überhaupt.
Nokia-Vorstandschef Stephen Elop tut jetzt das, was Chefs meist tun: Kosten senken, Werke in Billiglohnländer wie Vietnam verlagern, den Vertriebschef feuern. Gut 30 000 Stellen hat er seit seinem Amtsantritt im September 2010 schon gestrichen. Das wird aber noch nicht das Ende sein: „Nokia wird seinen Fokus auf Kostensenkung im Unternehmen weiter erhöhen“, sagt der Finanzvorstand Timo Ihamuotila.
Eine schnelle Besserung ist aber nicht in Sicht. „Nokia braucht seine Zeit für den Wechsel auf Windows und könnte 2013 die Wende schaffen. Dann sind die Lumia-Geräte in mehr Ländern verfügbar und billiger“, hofft Gartner-Analystin Roberta Cozza.
Doch die Zweifel mehren sich. „Ein Turnaround im Handy-Geschäft ist extrem schwierig. In dieser Branche gab es bisher nie den Fall, dass ein Unternehmen aus einer Periode dauerhafter Verluste zurückgekommen ist“, betont Dediu und verweist auf die abgestürzten Hersteller Siemens und Motorola. Der Experte kann sich nicht vorstellen, dass jemand Nokia als Ganzes erwirbt: „Das ergibt keinen Sinn.“
Noch vor einem Jahr zeichnete Elop das Bild, Nokia stehe auf einer brennenden Plattform. Nun droht sie zu sinken
*Focus
Wenn es nicht die Gerüchte gäbe, dass ausgerechnet die Käufer der derzeit modernsten Nokia-Smartphones (Lumia) davon nicht profitieren können. Weil Windows Phone 8 komplett neu konzipiert wird, lassen sich womöglich alle aktuell verkauften Lumia-Handys nicht für die neue Software aufrüsten.
Das wäre ein erneutes Desaster für Nokia. Hätten doch ausgerechnet die treuen Kunden den Eindruck, ein veraltetes Gerät gekauft zu haben. Das Gefährlichste an dem Gerücht: Weder Nokia noch Software-Lieferant Microsoft wollen oder können es aus der Welt schaffen. „Kein Kommentar“ heißt es aus beiden Unternehmen, was die Spekulationen erst so richtig anfeuert. „Eigentlich ist die Entwicklung des Systems schon zu weit gediehen, als dass man die Antwort nicht wissen müsste. Das Fehlen einer Antwort ist ominös“, kritisiert Analyst Horace Dediu.
Das Schweigen bedeutet Unsicherheit – und die kommt zur Unzeit für Nokia. Ein Jahr nach dem großen Strategiewechsel vom eigenen Betriebssystem Symbian auf Windows Phone von Microsoft ist von der erhofften Wende nichts zu sehen. Im Gegenteil: Der Aktienkurs fällt weiter, die Marktanteile schwinden, und nur der Verlust wächst. Zuletzt hat die Rating-Agentur Fitch die Bewertung für die Nokia-Aktie auf Schrottniveau gesenkt. Das bedeutet: Wer Nokia heute Geld leiht, kann nicht sicher sein, es zurückzubekommen. Fitch zweifelt, dass der Handy-Hersteller in den kommenden 18 Monaten den Negativtrend stoppen kann
Der bisherige Weltmarktführer verliert nicht nur bei den High-Tech-Smartphones an Boden, sondern stürzt mit seinen Billighandys in den Schwellenländern noch stärker ab. Für diesen Markt hatte Nokia speziell die Asha-Handys entwickelt. In China sank der Geräteabsatz im ersten Quartal um 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Umsatz sogar um 70 Prozent. Um überhaupt noch Geräte zu verkaufen, musste das Unternehmen die Preise senken. „Nokias Markenwert, der bisher Premiumpreise erlaubt hat, ist auch in den letzten Bastionen verflogen“, analysiert Dediu.
In den Industrieländern sollten die Lumia-Geräte die Wende bringen. Die Handys sind zwar chic und auch technisch in der Oberklasse – aber die Kunden wollen sie trotzdem bisher nicht. Sie bevorzugten die Smartphones des aktuellen Duopols – Apple und Samsung. Hinzu kommt: Die beliebten Apps werden zuerst für die Systeme von Apple und Google Android entwickelt. Das Windows-System kommt später dran – wenn überhaupt.
Nokia-Vorstandschef Stephen Elop tut jetzt das, was Chefs meist tun: Kosten senken, Werke in Billiglohnländer wie Vietnam verlagern, den Vertriebschef feuern. Gut 30 000 Stellen hat er seit seinem Amtsantritt im September 2010 schon gestrichen. Das wird aber noch nicht das Ende sein: „Nokia wird seinen Fokus auf Kostensenkung im Unternehmen weiter erhöhen“, sagt der Finanzvorstand Timo Ihamuotila.
Eine schnelle Besserung ist aber nicht in Sicht. „Nokia braucht seine Zeit für den Wechsel auf Windows und könnte 2013 die Wende schaffen. Dann sind die Lumia-Geräte in mehr Ländern verfügbar und billiger“, hofft Gartner-Analystin Roberta Cozza.
Doch die Zweifel mehren sich. „Ein Turnaround im Handy-Geschäft ist extrem schwierig. In dieser Branche gab es bisher nie den Fall, dass ein Unternehmen aus einer Periode dauerhafter Verluste zurückgekommen ist“, betont Dediu und verweist auf die abgestürzten Hersteller Siemens und Motorola. Der Experte kann sich nicht vorstellen, dass jemand Nokia als Ganzes erwirbt: „Das ergibt keinen Sinn.“
Noch vor einem Jahr zeichnete Elop das Bild, Nokia stehe auf einer brennenden Plattform. Nun droht sie zu sinken
*Focus
Gerüchte treiben Nokia-Aktie
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo soll Interesse an dem morbiden Handyproduzenten Nokia haben. Das Gerücht treibt die arg lädierte Aktie des Konzerns kräftig an. Seit Jahresbeginn hatte sie fast 50 Prozent eingebüßt.
Gerüchte über ein Interesse des chinesischen PC-Herstellers Lenovo an einer Übernahme von Nokia haben am Mittwoch den Aktien des angeschlagenen Handyherstellers frischen Schwung gegeben. Die Titel kletterten in der Spitze um knapp 15 Prozent auf 2,22 Euro und führten damit die Gewinnerliste im EuroStoxx 50 an
Nokia wollte die Gerüchte nicht kommentieren, Lenovo war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen. "Das ist das Gerücht über Lenovo", erklärte ein Börsianer in Helsinki den Kursanstieg.
Die Umsätze mit den Nokia-Aktien waren fast doppelt so hoch wie der 90-Tage-Durchschnitt. Die Aktien haben seit Februar 2011 - als Nokia seinen Strategiewechsel verkündete - kräftig an Wert verloren. Allein in diesem Jahr rutschten die Titel per Dienstagabend um fast 50 Prozent ab
Gerüchte über ein Interesse des chinesischen PC-Herstellers Lenovo an einer Übernahme von Nokia haben am Mittwoch den Aktien des angeschlagenen Handyherstellers frischen Schwung gegeben. Die Titel kletterten in der Spitze um knapp 15 Prozent auf 2,22 Euro und führten damit die Gewinnerliste im EuroStoxx 50 an
Nokia wollte die Gerüchte nicht kommentieren, Lenovo war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen. "Das ist das Gerücht über Lenovo", erklärte ein Börsianer in Helsinki den Kursanstieg.
Die Umsätze mit den Nokia-Aktien waren fast doppelt so hoch wie der 90-Tage-Durchschnitt. Die Aktien haben seit Februar 2011 - als Nokia seinen Strategiewechsel verkündete - kräftig an Wert verloren. Allein in diesem Jahr rutschten die Titel per Dienstagabend um fast 50 Prozent ab
Zitat
Überschrift in der letzten Woche „Nokia – für Trader“.
Meine Empfehlung am letzten Donnerstag: Sollten Sie auf eine weitere Aufwärtswelle in Richtung 2,50 Euro spekulieren wollen, sollten Sie die Position so nah wie möglich an der 2-Euro-Marke eröffnen, die Verlustbegrenzung liegt dann knapp unter dieser wichtigen Unterstützung!
Wenn Sie unmittelbar danach eine Long-Position eingegangen sind, dann haben Sie in der Spitze schon wieder 10 Prozent Kursgewinn zu verzeichnen gehabt und hoffentlich Teilgewinne realisiert.
Jetzt kommt es auf das Kursgeschehen der nächsten Tage an – zwischen 2,38 und 2,48 Euro liegt eine Widerstandszone, die es der Aktie vermutlich nicht ganz leicht machen wird ihre Gegenbewegung fortzusetzen. Sollte ein dynamischer Ausbruch erfolgen, dann liegt das Zwischenziel bei dem offenen Gap (2,62 Euro).
Viel wichtiger aber: Ein nachhaltiger Anstieg über 2,50 Euro aktiviert ein Kursziel von satten 3,50 Euro, mithin ein Potential von fast 40 Prozent.
* Lars Erichsen
Chefredakteur Trading Brief


