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20.07.2012
Was steckt hinter dem Angriff von procontra auf kapital-markt intern?

Convent Es wirkt ein bisschen wie David gegen Goliath. Scheinbar aus heiterem Himmel griff vorige Woche der noch recht junge Alsterspree Verlag aus Hamburg in seiner Zeitschrift procontra den Branchenbrief kapital-markt intern des alteingesessenen Düsseldorfer markt intern Verlages an.

Procontra behauptete, kapital-markt intern sei käuflich und übe Druck aus. Der Chefredakteur von kapital-markt intern, Diplomkaufmann Uwe Kremer (zugleich Prokurist der markt intern Verlag GmbH), würde Fondsemittenten am Telefon ein Marketingpaket verkaufen oder schreibe einen Fonds schlecht, um dann im Nachgang ein Geradebiegen anzubieten.

Dass Kremer käuflich sei, dafür gibt es allerdings bislang keinen Beweis. Und auch der Artikel von procontra "Das System kapital-markt intern" vom 12. Juli 2012 leidet unter dem Kardinalfehler, das er keinen einzigen konkreten Beweis liefert. Im Artikel heißt es zur Begründung: "Leider wird dieser Artikel keine Namen von Branchenteilnehmern enthalten. Aus Angst vor entsprechenden Reaktionen seitens des Verlages wollten viele Unternehmer anonym bleiben."

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net bat den Chefredakteur von kapital-markt intern und zugleich Pressesprecher der markt intern Verlag GmbH, Uwe Kremer, um eine Stellungnahme. Insbesondere wollte GoMoPa.net wissen, welche konkreten Fälle ihm procontra vorgehalten habe und was er dazu sage.

Kremer schickte GoMoPa.net folgende Antwort:

kmi-Chefredakteur Uwe<br /> Kremer © kmi
kmi-Chefredakteur Uwe
Kremer © kmi

Zitat:


Wir bereiten derzeit juristische Schritte vor, von denen wir uns kurzfristig Erfolg versprechen und die viele der übrigen Fragen dann fundiert beantworten werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir uns zum rechtlichen Verfahrensstand derzeit öffentlich noch nicht äußern möchten. Zu gegebener Zeit werden wir selbstverständlich hierzu Position beziehen und sichern Ihnen zu, Sie als einen der ersten mit ins Boot zu nehmen.


Kapital-markt intern sprach am 13. Juli 2012, also einen Tag nach Erscheinen des procontra-Artikels, in einem Gegenartikel wiederum procontra und der Alsterspree Verlag GmbH jegliche journalistische Unabhängigkeit ab. Anhand von mehreren Erfolgsmeldungen von procontra über den Finanzprodukte-Vertriebler "Fonds Finanz Maklerservice GmbH" aus München führte kapital-markt intern die Redaktion von procontra am Nasenring durch die Arena. Denn aus einer unabhängigen Feder können die vielen angeführten Hurra-Artikel kaum gestammt haben.

Kapital-markt intern fand heraus: "Procontra agiert als der Messepartner der Fonds Finanz. Ein Hehl machen beide daraus nicht, schließlich platzierte procontra auf seinem bunten Printheftchen der Ausgabe Februar/März 2012 auf der Titelseite angeheftet eine zusätzliche, 66 Seiten umfassende MMM-Messebroschüre, in der im Editorial Siebert (Philipp Benjamin Siebert ist procontra-Chefredakteur und Alsterspree-Verlags-Geschäftsführer - Anmerkung GoMoPa.net) und Porazik (Norbert Porazik ist Geschäftsführer der Fonds Finanz - Anmerkung GoMoPa.net) gemeinsam in der Wir-Form sogar die Einladung an die Vermittler aussprechen."

Convent Procontra-Autor Robert Krüger Kassissa (36, Foto © Krüger Kassissa) verwahrte sich noch am selben Tag in einem öffentlichen Kommentar gegen den Vorwurf, er habe sich vor einen Karren spannen lassen, da kapital-markt intern in der Vergangenheit kritisch über den Maklerpool Fonds Finanz berichtet hatte.

Krüger Kassissa schrieb: "Fonds Finanz ist in der Tat einer von vielen Auftraggebern dieses Verlags. So wie jeder unabhängige Verlag auf der Welt verschiedene Auftraggeber hat. Hat Fonds Finanz überhaupt eine Hauszeitung? Wenn ja, wir machen sie schon mal nicht. Ich habe sehr viele Gespräche geführt und die getroffenen Aussagen immer überprüft. Wir verstehen uns als Anwalt der Makler, und dann ist es unsere Pflicht, über offensichtliche Missstände aufzuklären.

Und glauben Sie mir, wir sind weder von Fonds Finanz beauftragt, noch weht der Wind gegen markt intern aus dieser Richtung. Einige brisante und heikle Informationen kommen aus ganz anderen Ecken."

Das wollte GoMoPa.net von Autor Robert Krüger Kassissa, der nebenher als Sprecher der Landesarbeitsgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen des Landesverbandes Berlin (Die Linke) arbeitet, etwas genauer wissen.

Die Aussage in Krüger Kassissas Artikel, dass er keine Branchenteilnehmer benennen könne, die an kapital-markt intern für Positivberichte gezahlt hätten, weil diese Angst vor kapital-markt intern hätten, erscheint mehr als schwach. Es können sich doch nur solche Fondsemittenten vor einer öffentlichen Kritik fürchten, die Dreck am Stecken haben. Alle anderen würden sich doch mit allen erdenklichen juristischen Mitteln sofort gegen jegliche Falschberichterstattung wehren.

Das war auch schon zu Zeiten von Heinz Gerlach aus Oberursel mit seinem "Direkten Anlegerschutz" so, dessen Geschäftsprinzip Der Spiegel mit "Ruhe oder Rufschädigung" beschrieb.

Gerlach wurde wegen dieses Prinzips mehrfach verurteilt und ging vor seinem Tode letztendlich pleite. Markt intern hatte Gerlach scharf angegriffen und war gegen Gerlach ebenfalls vors Gericht gezogen.

Gerlachs Helfer war PR-Profi Michael Oehme, von 1996 bis vor kurzem Inhaber der Oehme FinanzMarketingBeratung in Friedberg in Hessen und neuerdings Consultant bei der Schweizer DocuWare AG (Die angegebene Webseite gehört Marlies Jänisch von "Lipsiafinanz" aus Leipzig. An selber Adresse agiert auch Thomas Bremer von "Die Bewertung").

Oehme nahm in der Vergangenheit viele gut dotierte PR-Jobs an, sein selbst ernanntes Jahresziel lag bei einer Million Euro, wie er dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net erzählte.

Allerdings hinterließ Oehme eine lange Spur der Verwüstung im Grauen Kapitalmarkt. Er narrte Anleger mit Schönmeldungen über Anbieter, die reihenweise Verluste machten und das Anlegergeld verbrannten, wie die GRE Global Real Estate AG aus München oder die Juragent AG aus München.

Seine Klienten ließ er im Stich, wenn die öffentliche Wut hochkochte. Oehme wird im Internet als Mandantenverräter bezeichnet. So kündigte er bei der ACI Alternative Capital Invest Dubai Tower aus Gütersloh seinen Job als Pressesprecher, als die Vertriebe gegen die Emittenten aus Gütersloh in NRW aufbegehrten. Debi-Select-Chef Josef Geltinger aus Landshut in Bayern wurde von Oehmes Kündigung kalt erwischt, als Geltinger in Dubai gerade Geldgeber suchte.

Jetzt ist Oehme Pressesprecher der Frankfurter Immobiliengesellschaft S&K Sachwerte AG. Die kauft sich gerade, ausgestattet mit mehr als 100 Millionen Euro aus zwei Immobilienfonds, bei Vertrieben und Vertriebsherzstücken geschlossener Fonds (zuletzt von der DCM Deutsche Capital Management AG aus München) ein.

Die Vertriebe entscheiden schließlich, welche Produkte den Anlegern empfohlen und verkauft werden. Doch was nützt es, wenn man über Beteiligungen Vertriebe beherrscht, wenn das eigene Produkt oder das eigene Haus von einem unabhängigen Medium wie kapital-markt intern öffentlich verrissen wird? Dann sollten es Vertriebe schon aus Haftungsgründen gegenüber ihren Kunden nicht verkaufen. Ein echtes unabhängiges Medium würde also echt stören. Liegt hier der Hase im Pfeffer?

Laut procontra sollen sich also einige angeblich gemolkene oder unter Druck gesetzte Branchenteilnehmer bei einer Umfrage von Robert Krüger Kassissa beschwert haben, die jedoch allesamt das Licht der Öffentlichkeit fürchten würden.

Im Interview mit dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net räumte Autor Krüger Kassissa allerdings ein, dass die brisantesten Infos über das Geschäftsgebaren von kmi doch weniger von Branchenteilnehmern kamen, sondern vielmehr von Personen stammten, "die gar nicht in der Finanz- oder Versicherungsbranche tätig sind, sondern mit markt intern bisher eher juristisch zu tun hatten".

Hat sich Krüger Kassissa, ob bewusst oder unbewusst, vielleicht doch instrumentalisieren lassen? GoMoPa.net hakte nach und bekam von Robert Krüger Kassissa folgende Antworten:

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» Schmarotzer-Michael-Oehme.net

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Juni Mond am 21.07.2014 15:36
Die ganze Mischpocke steckt doch sowieso unter einer Decke. Die Oberabzocker sind diese "TAPIR Fondsbewerter"


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