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10.09.2012
Adlon-Fonds: Genie oder Gauner Anno August Jagdfeld?

Fundus-Chef Anno August<br /> Jagdfeld (65) vor seinem<br /> Hotel Adlon in Berlin Mitte<br /> © Fundus
Fundus-Chef Anno August
Jagdfeld (65) vor seinem
Hotel Adlon in Berlin Mitte
© Fundus
Ist der Sohn eines Schreiners aus Aachen, Klosterschüler der Salesianer und Gründer der Fundus-Gruppe aus Düren in NRW im Jahre 1975 (100 Firmen, 800 Projekte wie das G8-Gipfelhotel Heiligendamm und 50.000 Anleger) Anno August Jagdfeld (65) ein Genie, dem im Jahre 1999 zu Recht das Bundesverdienstkreuz erster Klasse "für sein Engagement als Initiator und Investor im deutschen Einigungsprozess" vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog verliehen worden war?

Oder ist Anno August Jagdfeld nur ein Gauner, der, wie im Fall seines wohl luxuriösesten Prachtbaus, des Hotels Adlon in Berlin, als Vermieter, Pächter und Treuhänder in Personalunion die Verantwortung für die Anlegergelder zu seinen eigenen Gunsten und zu Gunsten seiner vier Söhnen missbrauchte, wie ihm gerade die Staatsanwaltschaft Köln vorwirft?

Fakt sei laut Staatsanwaltschaft:

In vier von Anno August Jagdfeld unterschriebenen Vereinbarungen soll Jagdfeld senior als verantwortlicher Vermieter des Hotels Adlon am Pariser Platz in Berlin Mitte gegenüber seinem ältesten Sohn, Daniel Julius Anno Ferdinand Jagdfeld (35) aus Aachen, als verantwortlichem Pächter für Restaurants, einer Weinhandlung, einer Bar und dem China Club Berlin für die Jahre 2008 bis 2011 wegen der Wirtschaftskrise auf 6,7 Millionen Euro Mietzins verzichtet und ihm im Jahre 2008 sogar 1,3 Millionen Euro Schadenersatz wegen angeblicher Umsatzeinbußen aufgrund von Bauarbeiten gewährt haben. Es handelte sich um Arbeiten der ebenfalls zum Jagdfeld-Imperium gehörenden Baufirma Bredero, die länger dauerten, als ursprünglich geplant. Der Schaden aus den vier Vereinbarungen belaufe sich auf 8 Millionen Euro.

So lautet nur der erste Vorwurf der 200 Seiten starken Anklage gegen Vater August und Sohn Julius Jagdfeld sowie vier weitere Mitarbeiter der Fundus-Gruppe, die die Kölner Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte nun nach dreijähriger Ermittlungsarbeit am Landgericht Aachen eingereicht hat.

Somit seien die 4.400 Anleger des Jagdfeld Hotel Adlon Fundus Fonds 31 (kurz Adlon-Fonds), die seit Herbst 2008 bis zum Vorjahr keinen Cent Rendite aus dem 380 Millionen Euro schweren Fonds erhalten haben, mit dem 1994 das legendäre Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor wiedererrichtet wurde, um ihre Pachteinahmen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft bezweifelt außerdem, dass überhaupt Schadenersatzansprüche bestanden haben, so dass Jagdfeld senior das Geld seiner Anleger also veruntreut habe.

Die Landgerichtssprecherin, Richterin am Landgericht Daniela Krey, bestätigte heute gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net die Vorwürfe. Die Anklage sei den Angeschuldigten letzten Dienstag (4. September 2012) mit entsprechenden Bestätigungen auch zugestellt worden.

Der zweite Vorwurf der Staatsanwaltschaft (Aktenzeichen 86 JK-s 2/12) bezieht sich auf einen mutmaßlichen Zinsschaden in Höhe von 14 Millionen Euro, der durch eine Vereinbarung entstanden sein soll, die Anno August Jagdfeld im Jahre 2006 unterschrieben habe. Gerichtssprecherin Daniela Krey sagte, Anno August Jagdfeld werde in der Anklage der Verzicht auf Garantien vorgeworfen.

Ein mit der Kapitalerhöhung beauftragtes Unternehmen soll eine Ausfall- und Zinsgarantie gegeben haben. Als es das Kapitalziel nicht erreicht habe, soll Jagdfeld senior zum Schaden der Gesellschafter (Anleger) auf die Garantien verzichtet haben.

Vorwurf: Anno August Jagdfeld habe 22 Millionen Euro veruntreut

Richterin Krey: "Die Anklage lautet insgesamt auf fünffache Untreue in besonders schwerem Fall mit einem mutmaßlichen Schaden von 22 Millionen Euro.

Der Untreuetatbestand ergibt sich aus Paragraph 266 des Strafgesetzbuches. Wer Befugnisse über fremde Gelder missbraucht, kann demnach bis zu 5 Jahren Gefängnis oder mit Geldstrafe bestraft werden. Weiter kommen im vorliegenden Fall noch Betrugstatfaktoren in Betracht. Die besondere Schwere der Tat ergibt sich aus dem Ausmaß, der besonders großen Zahl von Menschen und dem hohen Verlust von Vermögen. Hier kann es am Ende eine Strafentscheidung zwischen 6 Monaten und 10 Jahren Haft geben. Die Anklage wirft dem Hauptbeschuldigten 5 Fälle dieser Art vor. Das Landgericht prüft, ob es für die Angeschuldigten nun zu einem Strafprozess kommt. Dass kann ein paar Wochen dauern."

Sohn Julius Jagdfeld gab Geschäftführerposten ab

Während der angeklagte Sohn Julius Jagdfeld bereits am 6. und 10. Januar 2012 von seinen Geschäftsführerposten der Adlon Holding GmbH (Pächterin im Adlon) und deren 100prozentiger Tochtergesellschaft Felix Gastronomiebetriebe GmbH (Edeldiskothek Felix) zurücktrat, fährt der angeklagte Vater Anno August Jagdfeld, dem übrigens 25 Prozent der Adlon Holding GmbH (also der Pächterin) selbst gehören (die anderen 75 Prozent teilen sich zu je 18,75 Prozent die Söhne Julius Jagdfeld, Nikolaus Jagdfeld, Benedikt Jagdfeld und Maximilian Jagdfeld) gegen die Kölner Staatsanwaltschaft schwere Geschütze auf.

1. Geschütz: Die Staatsanwaltschaft habe Jagdfeld ...

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