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26.11.2012
Argovent Kühlhaus Berlin: eine Erfolgsgeschichte - nur nicht für die Geldgeber

Mit der Auferstehung des jahrzehntelang brachliegenden Kühlhauses am Gleisdreieck zum Eventkulturhaus Berlin mit sieben Kunst-Geschossen in der Luckenwalder Straße 3 in Kreuzberg sowie der Sanierung eines Mietshauses mitten im Kreuzberger Szenekiez (Oranienburger Straße 19) haben Klaus-Peter Wehner von der Fondsgesellschaft Argovent Gesellschaft für Investitionsentwicklung mbH mit Sitz am Schöneberger Ufer 47 in Berlin Tiergarten sowie Dieter Siegel von der macs+more AG aus der Bayreuther Str. 35 in Schöneberg als Mutter dieser Fondsgesellschaft den Nerv der Berliner und Gäste aus ganz Deutschland getroffen.

Rechtsanwalt<br />
Jochen Resch<br />
© Kanzlei Resch Berlin<br />
Rechtsanwalt
Jochen Resch
© Kanzlei Resch Berlin
Während die Objekte gefeiert werden, wurden die vielen kleinen Geldgeber, die für die Finanzierung der Objekte ihre sicheren Altersvorsorgeverträge bei Lebensversicherern kündigten, nahezu enteignet, wie die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte aus Berlin Charlottenburg dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

An der Qualität der Zielobjekte lag es keinesfalls: Die Lange Nacht der Opern und Theater kam in diesem Jahr am 28. April nicht mehr an dem neuen Kulturtempel am Gleisdreieck in der Nähe des Potsdamer Platzes vorbei. Der Rundfunkchor Berlin wählte die Location am 4. November 2012 für sein 2. Kammermusikpodium (Eintritt 18 Euro). Ein Theater soll bis Ende 2012 bespielbar sein. Es geht mit Riesenschritten voran.

Und es wird auch nicht vergessen zu erwähnen, wer diesen Erfolg ermöglichte:

Auf der Homepage der Kühlhaus Berlin Veranstaltungs GmbH heißt es: "Die laufende Umwandlung des historischen Industriedenkmals in einen internationalen Treffpunkt der Künste und Kultur ist frei finanziert von der Fonds gestützten Kommanditgesellschaft Argovent."

Und in einem Artikel im Kulturteil des Tagesspiegels vom 21. November 2011 weist der Haupteigentümer der Kühlhaus am Gleisdreieck Berlin GmbH & Co. KG, Dieter Siegel, darauf hin, bereits fünf Millionen Euro in den Umbau des Objekts gesteckt zu haben.

Das Geld fiel nicht vom Himmel. Die Argovent Gesellschaft für Investitionsentwicklung mbH legte dafür im Jahre 2006 eigens einen Fonds in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf: die DIG (Deutsche Immobiliengesellschaft) Premium Select GbR.

Um schnell viel Geld von Anlegern bekommen zu können, wurden diese angehalten, ihre Lebensversicherungen zu kündigen und die Rückkaufswerte in die DIG Premium Select GbR zu investieren. Um die Kündigung und Abwicklung der Lebensversicherungen kümmerte sich Anca-Beatrice Wehner mit der FI Factura Invest GmbH.

Wo das Geld dann genau investiert wurde, darüber wachte Klaus-Peter Wehner gleich in Doppelfunktion: einerseits als Fondsgeschäftsführer und zugleich als Treuhänder für ein Einlagensammelkonto der Aarealbank AG.

Das Tragische an der ganzen Konstellation besteht nun darin, wie die Anlegerschutzkanzlei Resch herausfand, dass die Anleger an der Erfolgsgeschichte des Kühlhauses am Gleisdreieck und des Mietshauses Oranienstraße 19 nur zu 10 Prozent teilhaben werden, obwohl sie den Größtenteil der Gelder für die Pflege der Fondsobjekte zahlten, wie Fondsgeschäftsführer Klaus-Peter Wehner auf Nachfrage der Rechtsanwälte erklärte.

Ihre DIG Premium Select GbR steht gar nicht als Eigentümer in den Grundbüchern. Und die Grundschulden sind ebenfalls für Argovent-Gesellschaften eingetragen, mit denen die Besitzer (Anleger) der DIG Premium Select GbR gar nichts zu tun haben.

"In Verkaufsunterlagen wird dargestellt, dass sich die Fondsgesellschaften wiederum an Objektgesellschaften beteiligen werden und nach der Investition die Immobilien dieser Objektgesellschaften als Sicherheiten den Anlegern zur Verfügung stehen", sagte Rechtsanwalt Jochen Resch gegenüber GoMoPa.net.

Doch die Wirklichkeit kommt einer praktischen Enteignung der Fonds-Gesellschafter gleich.

Anwalt Resch nennt Fakten:

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