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02.12.2012
Genuss-Scheine an Kuh, Kalb und Kartoffeln

Seit zwei Jahren verkaufen vier deutsche Unternehmer und Betreiber des Landhotels Can Davero (Doppelzimmer ab 138 Euro) zwischen Santa Maria und Binissalem auf Mallorca Weinrebstock-Aktien zum Preis von 50 Euro, die ersten Dividenden in Form einer Flasche Qualitätsweines soll es ab dem kommenden Jahr geben (der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete).

Kuhaktien der Gemeinschaft<br /> Altenschlirf aus Hessen,<br /> Dividende nur in Käse<br /> und Butter<br /> © Gemeinschaft-altenschlirf.de
Kuhaktien der Gemeinschaft
Altenschlirf aus Hessen,
Dividende nur in Käse
und Butter
© Gemeinschaft-altenschlirf.de
Aber auch in Deutschland kann man einen neuen Investmenttrend zu Genuss-Scheinen in reale Sachwerte anstelle anonymer Produkte beobachten. Allerdings sind die Zielobjekte keine Rebstöcke wie in Spanien, sondern Kühe, Kälber, Kartoffeln, Ziegen und Eier. Aus der Schweiz kommen Kuh- und Wollschweinaktien und aus Österreich Aktien am Schaf.

Diese alternative Anlageform kommt dabei gänzlich ohne Börse und Vermittler aus (es gibt keine Provision), ist frei übertragbar und vererbbar und braucht noch nicht einmal einen BaFin-Prospekt.

Denn laut deutschem Wertpapierprospekt-Gesetz sind Genuss-Scheine bis zu einem Gesamtverkaufspreis von 100.000 Euro innerhalb von zwölf Monaten von der Prospektpflicht ausgenommen.

Die Nachfrage zum Beispiel nach Anteilen an einer Kuh ist mittlerweile so groß, dass schon der erste "Kuh-Aktien"-Anbieter sein Angebot wieder schließen musste, wie Fonds professionell in seiner neuesten Ausgabe berichtet.

Inzwischen gibt es eine Warteschlange für<br /> Kuhaktien der Robustrinder vom Liether Moor<br /> in Schleswig-Holstein © Robustrinder-lieth.de
Inzwischen gibt es eine Warteschlange für
Kuhaktien der Robustrinder vom Liether Moor
in Schleswig-Holstein © Robustrinder-lieth.de
"Aktuell haben wir einen Ausgabestopp. Interessierte kommen auf eine Warteliste und werden informiert, wenn wir neue Kuhaktien ausgeben", sagt Dieter Wichmann, 1. Vorsitzender des Vereins für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V.

Der Verein aus Heidgraben (Dorfstraße 32f) im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein schickte eine Herde besonders robuster und winterharter schottischer Hochlandrinder ins 100 Hektar große Liether Moor, um die 10.000 Jahre alte Eiszeitsenke in ihrer ursprünglichen Form mit Pflanzen und Tieren wiederherzustellen. Da es dafür kein Geld von Vater Staat gab, kam der Verein auf die Idee mit der Kuhaktie.

Es ist kein Wertpapier nach dem Aktienrecht, sondern ein Genuss-Schein der besonderen Art mit unbefristeter Laufzeit und Kündigungsrecht. Eine Kuhaktie kostet 500 Euro. Man erwirbt damit einen Anteil an der Kuhherde. Für den kleinen Geldbeutel gibt es die Kalbaktie für 100 Euro.

Als Investor kann man zwischen einer Barauszahlung der jährlichen Dividende in Höhe von 2,5 Prozent des Aktiennominalwertes oder einem jährlichen Fleischpaket per Post oder Abholung im Wert von 5 Prozent der Aktien wählen. 68 der augenblicklich 70 Kuhaktionäre wünschen die Auszahlung in Naturalien. Das Fleisch der freilebenden Schottlandrinder der Rasse Highland Cattle, die mit Whitebred Shorthorn-Bullen gekreuzt werden, gilt als besonders cholesterinarm und feinfaserig zart.

Da die Ausgabe der Kuhaktien eine natürliche Grenze hat, kam der Moor-Rettungsverein aus Heilgraben noch auf eine zweite Finanzierungsidee: ein Kuh-Hotel im Liether Moor.

Hier investiert man nicht in die ganze Herde, sondern kann sich seine eigene Mutterkuh mit Kalb kaufen. Aktuell kostet eine Robustkuh mit Kalb bei Fuß (so der Fachausdruck), die gleichzeitig bereits wieder gedeckt ist, rund 1.200 Euro.

Insbesondere ehemalige Landwirte, die ihre Herde verkauft haben, freuen sich über die Möglichkeit, wieder eine eigene Kuh zu besitzen.

So funktioniert das Kuhhotel:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#1 - Kommentar von Alfred Wohlers am 12.12.2012
Selten so gelacht! Investment in KJalb und Juh! Genial!


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