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04.12.2012
Agrofinanz GmbH: Eine Palme ist möglicherweise keine Palme

Von Marlene Matussek

Die Palmöl-Neulinge Anthony Berends (49), Bram Holthausen (28) und Stefan van Ühm aus Kleve in Nordrhein Westfalen vermitteln mit ihrer erst vor einem Jahr gegründeten Palmöl-Investmentfirma Agrofinanz GmbH Anlegern den Eindruck von realen Gegenwerten, die für eine zu investierende Mindestsumme von 7.500 Euro im fernen Ecuador erworben werden.

Palmölpflanzen mit Früchten
Palmölpflanzen mit Früchten
Doch statt Eigentum an einer Palme, der Ölfrucht oder dem Boden, auf dem die Pflanze wächst, erwirbt der Investor de facto lediglich ein Genussrecht. Bei einem solchen muss überhaupt erst einmal ein real erwirtschafteter Gewinn vorliegen, damit seitens des Unternehmens eine Verpflichtung besteht, Renditezahlungen an die Anleger zu leisten. Bei natürlichen Ressourcen ist der tatsächliche Ertrag grundsätzlich unsicher. Dementsprechend bleibt unklar, wie die Geschäftsführung der Agrofinanz die auf ihrer Internetseite ausgelobte Rendite von 9 Prozent garantieren will. Dieselbe Unsicherheit gilt für die Rendite, die den Investoren aus einem späteren Verkauf der Parzellen in Aussicht gestellt wird.

Eine Palmölpflanze kann nach 18 Monaten erstmals abgeerntet werden. Das ist dann 35 Jahre lang mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand möglich, bis die Früchte schließlich zu hoch hängen. Umstritten ist diese Form der Landwirtschaft aufgrund der Beeinträchtigung von Regenwaldgebieten. Auch das Führen des RSPO-Siegels, wie bei Agrofinanz auf der Internetseite, ist kein Garant für nachhaltige Anbaumethoden.

Die Agrofinanz GmbH betont jedoch gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: "Die Plantagen werden nachhaltig unterhalten und bewirtschaftet. Für unsere Palmölplantagen wird kein Regenwald abgeholzt, und die Anbauflächen werden zu ehrlichen und fairen Konditionen erworben."

Allerdings verschweigt Agrofinanz, dass eventuell zu erwartende Naturschutzgesetze ein weiteres Investmentrisiko darstellen. Bislang gibt es noch keine Erfahrungswerte aus dem Investment im Bereich Palmölplantagen, die man zur Einschätzung eines solchen Unternehmens wie Agrofinanz heranziehen könnte. Die Unsicherheiten, die sich aus einer Investition in natürliche Rohstoffe ergeben, räumt die Agrofinanz GmbH in einem Risikohinweis zwar selbst ein, wirbt aber dennoch mit einem garantierten Rückkauf der Genussrechte zu 100 des Kaufpreises. Wie das bei so unberechenbaren Erträgen möglich sein soll, bleibt offen.

So unklar wie die Renditeaussichten sind die Referenzen der Führungsspitze von Agrofinanz:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Dieter Lammers am 16.12.2014 09:27
Der Weltmarktpreis für Palmöl ist seit 2011 um 40 Prozent gefallen. Indonesien subventioniert zudem massiv das Abholzen von Kautschuk- und die Neupflanzung von Palmölplantagen. Ich gehe jede Wette ein, dass Agrofinanz nicht nur die versprochen Renditen nicht halten kann, sondern mittelfristig auch Überlebensprobleme bekommt.


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