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05.12.2012
DCM 12 KG vor Pleite - Johann Deinböck wirft hin

Convent Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von einer sich gerade formierenden Interessengemeinschaft von Fondsanteilseignern eines Fonds aus dem Münchner Emissionshaus DCM Deutsche Capital Management AG (früher Deinböck KG) erfuhr, soll sich ein weiterer geschlossener DCM-Immobilienfonds in Schieflage befinden und von Insolvenz bedroht sein. Der geschäftsführende Kommanditist des einstmals über 50 Millionen Euro Eigenkapital schweren Fonds mit mehr als 1.600 Gesellschaftern und ebenso vielen Treugebern, Johann Deinböck, fühle sich genervt und werfe seinen Posten zum Jahresende hin.

Laut dem Gründer der Interessengemeinschaft IG-12KG, Jan Elsner aus Köln, wurden die Gesellschafter beziehungsweise Treugeber des DCM Renditefonds 12 KG am 27. November 2012 in einem Schreiben über die desolate Situation des Fonds informiert.

Dass der Fonds lange nicht so ertragreich war, wie ehemals prospektiert, und seit Jahren keine Ausschüttungen auswirft, daran haben sich die Anleger leider bereits gewöhnen müssen. Wer jedoch genauere Informationen haben wollte, wurde von der DCM-Fondsverwaltung stets mit dem Verweis auf unklare Sachlage und dem Versprechen auf baldige, genauere Informationen vertröstet.

Die lang erwarteten Informationen konnten die Anleger nun dem zweiseitigen Begleitschreiben, welches mit dem Geschäftsbericht 2011 versendet wurde, sowie dem eigentlichen Geschäftsbericht 2011 entnehmen.

Der Inhalt war vernichtend!

Der 2000 aufgelegte DCM Renditefonds 12, der noch über fünf Immobilien in Hannover, Hamburg, Köln, Bremen und Bremerhaven verfügt, stehe kurz vor der Insolvenz.

Der Mietausfall für das Objekt im Kapstadtring 1 in Hamburg, in der das Hamburger Land- und Sozialgericht beheimatet ist, war allerdings absehbar. Wie dem Schreiben der DCM-Fondsverwaltung zu entnehmen war, hat die Stadt Hamburg den Mietvertrag fristgerecht Mitte des Jahres 2012 zum 31. Dezember 2012 gekündigt.

Ein zweites Objekt in Köln-Frechen, ein Logistikzentrum, dass der deutsche Großhandelskonzern Metro anmietete und das teilweise stark sanierungsbedürftig sein soll, macht ebenfalls Probleme.

Hinzu kommen Finanzierungsspekulationen in Fremdwährungskrediten, die in Schweizer Franken aufgenommen wurden und sich heute nicht mehr rechnen. Kurzum, der Fonds ist wohl tatsächlich von der Insolvenz bedroht. Banken geben dem Fonds keine weiteren Kredite für wichtige Sanierungen, sondern fordern Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten durch Veräußerung der Immobilien. Zur Abwendung einer weiteren Insolvenz vereinbarten Bank und Fondsmanagement kurzerhand den Verkauf der Immobilien.

Doch ist das die ganze Wahrheit?

Die DCM gilt unter Fachleuten mit ihren "Renditefonds" seit längerer Zeit als angeschlagen. Umso interessanter dürfte man die fast lautlose und heimliche Veräußerung der Unternehmensgruppe bewerten. DCM veräußerte die hauseigene Fondsverwaltung, die DCM Service GmbH, sowie die DCM Verwaltungs-GmbH an die zu der Frankfurter S&K Gruppe gehörende S&K Assets GmbH.

Die S&K Gruppe ist mittlerweile dafür bekannt, Immobilien in großen Ausmaßen zu kaufen. In der Branche herrscht großes Rätselraten, was die Intentionen für den Kauf durch die Frankfurter Firmengruppe sind. Eine klare Zielrichtung ist nur schwerlich erkennbar. Ist es nur Zufall, dass Fonds und Immobilienverwaltungen der DCM nunmehr in Händen der S&K-Holding sind? Warum engagiert sich die S&K Gruppe in "Schrottimmobilien" des angeschlagenen Fonds der DCM Gruppe? Die S&K Gruppe, mit den Vorständen Stephan Schäfer und Jonas Köller an der Spitze, fällt interessierten Marktbeobachtern bereits seit längerer Zeit durch eigenartige und nur schwer zu durchschauende Methoden auf.

Ein weiterer Punkt, der Fragen aufwirft, ist eine Aussage, die der Fondsinitiator und geschäftsführende Kommanditist, Johann Deinböck, letzte Woche in einem Telefonat mit dem Initiator der Interessengemeinschaft IG-12KG getroffen haben soll:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#1 - Kommentar von Erwin Horn am 05.12.2012
Selten einen verständlicheren Beitrag gelesen! Glückwunsch! Ihr treuer Leser E. Horn

#2 - Kommentar von Pressebeobachter am 11.12.2012
Anleger des DCM-Renditefonds 12 stimmen Verkauf der Immobilien zu

Die Gesellschafter des in Schieflage geratenen Renditefonds 12 aus dem Münchener Emissionshaus DCM haben auf einer Versammlung am 10. Dezember 2012 der Veräußerung aller vier Fondsimmobilien zugestimmt.

Rund 1.600 Anleger hatten sich im Emissionsjahr 2000 an vier Gebäuden beteiligt: Wie ein Mitglied der Fondsgeschäftsführung erklärte, seien die Logistikimmobilie in Köln und das gemischt genutzte Objekt in Bremerhaven vollständig und das zum Fondsportfolio gehörende Bürogebäude in Hannover zu rund 80 Prozent vermietet. Schwierigkeiten bereitete die Büroimmobilie in der Hamburger City Nord, nachdem der alleiniger Mieter, das Arbeitsgericht, seinen Mietvertrag gekündigt habe.

Zudem sei ein Teil der Darlehen mit Schweizer Franken finanziert worden, was sich angesichts der Wechselkursentwicklung als nachteilig herausgestellt hat. Zwischenzeitlich sei jedoch eine vorübergehende Stundung der Tilgung ausgehandelt worden. Die Fondsimmobilien sollen im Laufe des kommenden Jahres veräußert werden, acht Jahre früher als es das Fondskonzept vorsah.

Ob die Anleger mit ihrer Beteiligung doch noch ?Rendite machen? hängt von der Höhe der erzielbaren Verkaufspreise ab. Wie üblich müssen zunächst die Forderungen der Banken befriedigt werden.


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