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12.03.2013
Der Qualitätsjournalismus der Süddeutschen Zeitung

Falsche Kronzeugen scheinen sich bei der Süddeutschen Zeitung zum Markenzeichen zu mausern.

Investor Relations<br /> Officer Felix<br /> Kretzschmar (35)<br />©Atlantis Exploration
Investor Relations
Officer Felix
Kretzschmar (35)
©Atlantis Exploration
Schon vor zweieinhalb Jahren behauptete die Süddeutsche Zeitung über den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net, GoMoPa.net würde die Firma Atlantis Exploration AG aus Frankfurt an einen "virtuellen Pranger" stellen und erpressen. Eine Zeitungsente.

In einer Eidesstattlichen Versicherung ließ sich die Süddeutsche Zeitung von dem Investor Relations Officer der Firma, Felix Kretzschmar (35), erklären, "ein gewisser Siegfried Siewert habe ihn angerufen und nahegelegt, einen PR-Vertrag mit GoMoPa in Höhe von 15.000 Euro abzuschließen."

Eine glatte Lüge: Denn zwei Wochen später gab der Kronzeuge der Süddeutschen gegenüber GoMoPa.net ebenfalls eine Eidesstattliche Versicherung ab: "Ich habe mich im Interview mit der Süddeutschen Zeitung falsch erinnert."

Auch gegenüber der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft gab Kretzschmar keine Erpressungs-Version mehr zum besten.

GoMoPa.net-Chef<br /> Klaus Maurischat (56)<br /> © Observationsfoto von<br /> S&K aus Frankfurt
GoMoPa.net-Chef
Klaus Maurischat (56)
© Observationsfoto von
S&K aus Frankfurt
Doch als hätte die journalistische Blamage von damals nicht gereicht, legte derselbe Finanzkorrespondent der Süddeutschen Zeitung Markus Zydra letztes Wochenende noch einmal die gleiche Mär von der Erpressung auf, diesmal am Beispiel der Frankfurter S&K-Gruppe und ihren beiden Bossen Stefan Schäfer (33) und Jonas Köller (31).

Und das, obwohl GoMoPa.net den beiden Firmenbossen in einer Einstweiligen Verfügung vom Landgericht Frankfurt verbieten ließ zu behaupten, GoMoPa.net-Chef Klaus Maurischat (56) sei ein Erpresser (Beschluss vom 17. August 2012, Aktenzeichen 2-28 O 388/12).

Die Kronzeugen der Süddeutschen sitzen diesmal sogar in Untersuchungshaft. Sie wurden am 19. Februar 2013 wegen des Verdachts auf Bandenbetrug verhaftet.

Schäfer und Köller sind Fondspiraten.

Mit ihrer Unternehmensgruppe S&K kaperten sie insbesondere in den letzten zwei Jahren die Fondsverwaltungen großer und alteingesessener Fondshäuser wie Ende 2011 von MIDAS (Kauf und Ausschlachtung kleiner Firmen), im Juni 2012 vom Immobilienfonds DCM Deutsche Capital Management AG oder im Herbst 2012 von den SHB-Fonds.

Ziel der Fondskaperei: Fondsentscheidungen blockieren und die Fonds ausbluten, indem mit den Geldern der dortigen Anleger völlig überbewertete Immobilienladenhüter der S&K gekauft werden sollen.

Convent Kickboxer Schäfer soll auch dem Motorradclub Hells Angels aus Mannheim angehören.

Schäfers Strafverteidigung und auch die seines Kompagnons Köller übernahm der bekannte Hells Angels-Anwalt Dr. Ulrich Endres (67, siehe Ausriss) aus Frankfurt am Main.

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau hatte Dr. Endres am 13. Dezember 2010 präzisiert, wen er so vertritt: "Ich bin ja nicht der Anwalt des MC Hells Angels. Ich vertrete mit anderen Rechtsanwälten aber deren Mitglieder, wenn Ermittlungsverfahren gegen sie anhängig sind."

Schäfers bisherige Hausanwälte Igor Petri aus Frankfurt (seit 19. Februar 2013 in U-Haft) und die Kanzlei BLTS aus Regensburg (hat Ende letzter Woche alle S&K-Pressemandate niedergelegt) haben der Süddeutschen Zeitung offenbar ein paar aus dem Zusammenhang gerissene E-Mail-Fetzen vorgelegt, aus denen die Süddeutsche nun den Vorwurf konstruierte:

Mit einer Teilhaberschaft von 2 Millionen Euro hätte Schäfer bei GoMoPa.net einen positiven Artikel bekommen.

Nun, wenn das so einfach gehen würde, warum kam dann keine Teilhaberschaft oder keine Richtigstellung über das S&K-Geschäftsgebahren zustande?

Die Antwort ist ganz einfach. Beides, die Teilhaberschaft und ein positiver Artikel über das S&K-Geschäft, waren an ein und dieselbe Bedingung geknüpft.

Und die beinhaltete: Ein Testat von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer muss tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, dass es sich bei S&K nicht um ein Schneeballsystem handeln würde.

Diese Bedingung wurde in einem Vertragsentwurf festgehalten. Die Süddeutsche Zeitung behauptet, in dem ihr vorliegenden Teilhabervertrag käme diese Bedingung nicht vor.

Das mag sogar sein, wenn die S&K-Anwälte Igor Petri und BLTS der Süddeutschen lediglich eine von ihnen vorgeschlagene Fassung zugespielt haben.

Mutmaßliche Betrüger und Lügner geben stets nur das preis, was ihnen zum Vorteil gereicht.

Aber für die zwischen Schäfer und Maurischat geführten Verhandlungen zählt nur die ursprüngliche Fassung, die Schäfer auch tatsächlich von Klaus Maurischat zur Unterschrift zugeschickt wurde.

Das geschah per E-Mail am 17. September 2012 um 17.59 Uhr.

In der Präambel heißt es unter anderem:

Convent

Zitat:


Die Parteien sind sich insbesondere darüber einig, dass GoMoPa erheblicher Schaden zugefügt wurde, der finanziell ausgeglichen werden muss.

Weiterhin sind sich die Parteien einig, dass der Vorwurf eines von der Partei zu 1. (S&K - Anmerkung der Redaktion) betriebenen Schneeballsystems von einem unabhängigen Gutachter überprüft werden soll.


Da S&K keine Prüfung zuließ, kam der Vertrag nicht zustande. Und auch kein positiver Artikel über das S&K-Geschäftssystem.

Die Süddeutsche holte sich nun ein halbes Jahr später ausgerechnet die Kanzlei (BLTS aus Regensburg) als Zeugnisgeber, die den GoMoPa.net-Präsidenten Klaus Maurischat mit der Androhung von insgesamt 36 Unterlassungsklagen mit einem Streitwert von jeweils 250.000 Euro zum Aufgeben zwingen wollte. Noch kurz vor der S&K-Razzia am 19. Februar 2013 wurden Klaus Maurischat von der Kanzlei BLTS neun Klagen mit einem Gesamtstreitwert von 2,25 Millionen Euro zugestellt.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb nun über diese Kanzlei: "Das presserechtliche Mandat" für S&K "endete bereits vor Wochen."

Wieder mal eine glatte Lüge:

Wie GoMoPa.net vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main erfuhr, hat die Kanzlei BLTS ihre Mandatsniederlegung erst am 1. März 2013 verkündet.

Der BLTS-Medienanwalt Dr. jur. Christian Stahl schrieb dem Oberlandesgericht erst am Anfang diesen Monats:

Inhaftierte Organe der S&K:  Stephan Schäfer<br /> (links) und Jonas Köller (Supermanslip)
Inhaftierte Organe der S&K: Stephan Schäfer
(links) und Jonas Köller (Supermanslip)

Zitat:


Az: 16 W 42/12

In Sachen Deutsche S&K Sachwert AG u. a.

gegen

Klaus Maurischat

teilen wir mit, dass wir die Kläger nicht mehr vertreten.

Wir regen an, das Verfahren auszusetzen, da nach unserem Wissen alle handlungsfähigen Organe inhaftiert sind und daher nicht absehbar ist, wie das Verfahren weiter betrieben werden soll.

Dr. jur. Christian Stahl
Rechtsanwalt


Bei solchen Zeugen mutet es wie Hohn an, dass sich vier Verlage, darunter Süddeutscher Verlag (SZ) und die ZEIT, im Januar diesen Jahres zu einem Qualitätsbündnis (Quality Alliance) zusammengeschlossenen haben, weil sie sich mit ihrem Qualitätsjournalismus von den übrigen Medien abheben wollen.

In einer gemeinsamen Presserklärung heißt es: "Trotz ihres individuellen verlegerischen Profils ist den QA-Partnerverlagen eine ähnliche verlegerische Haltung gemeinsam: hohe Standards in der journalistischen Qualität, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit". Nun denn ...

Lesen Sie im nächsten Bericht: Wie die Süddeutsche Zeitung über den Münchener Immobilienfonds DCM mit der S&K verstrickt war.

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Link zum Thema Qualitätspresse
Süddeutsche Zeitung und die ZEIT gründen Quality Alliance

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Heinz Hirschhausen am 12.03.2013 20:46
Die Vorschau auf den nächsten Artikel, alo der letzte Satz führte anscheinend dazu, dass DCM bereits ihre Webseite änderte. Dort sind keine Immobilien mehr drauf. Böe Ey, Wat scheißen OE sich ein ....

#1 - Kommentar von aufwachen am 20.03.2013 14:28
gomopa muss doch schlecht sein. Wie sollten sonst die Zeitungen ihren Lesern erklären, dass sie sämtliche Finanzskandale verschlafen? Was sollte die Süddeutsche schreiben?

"Entschuldigung liebe Leser, wir wissen auch unter Ihnen sind Betrugsopfer zu beklagen, gehen Sie lieber zu gomopa, wir konnten/wollten Ihnen nämlich nicht den Verlust ersparen...?"

#2 - Kommentar von Qualitätspresse am 09.04.2013 14:45
Ja, jetzt sollte es auch der letzte Leser der "Süddeutschen Qualitätspresse" erkennen können. Es gibt keinen einzigen Bericht zur Insolvenz der DCM AG, obwohl mehr als 4 Milliarden Euro auf dem Spiel stehen. Ist der Fall für die Qualitätspresse zu klein? Wohl kaum aber wenn man über sich selbst recherchieren soll...


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