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07.05.2013
Schlumberger-Anleihen: Strafanzeige gegen ICB Group Manager

Wer in den erlauchten Kreis der Schlumberger-Aktionäre eintreten möchte, kann das im Augenblick schon ab rund 59 Euro ohne Zuhilfenahme eines Traders oder Vermittlers am heimischen PC tun.

So viel kostet nämlich eine der rund 7 Millionen an den Börsen frei gehandelten Aktien der weltweiten Nummer 1 aller Erdöl- oder Gasexplorer-Ausrüster, der Schlumberger N.V. Limited (SLB) aus Houston in Texas.

Schlumberger-Aktionär zu sein lohnt sich. Der Aktienkurs hat sich seit 2003 bis heute mehr als verdreifacht. Das Unternehmen schüttet jedes Jahr eine Dividende aus. Im Jahre 2003 waren es pro Aktie 38 Cent, in diesem Jahr 1,10 Euro. Also auch hier bei der Dividende knapp eine Verdreifachung.

Schlumberger nimmt am Markt auch von Privatanlegern Kredite in Form von Anleihen (Bonds) auf. Für rund 100 Euro bekommt man an den Börsen auch einen Coupon einer Schlumberger-Unternehmensanleihe. 1.000 Coupons gibt es pro Anleihe. 12 Anleihen sind im Angebot mit Endfälligkeiten vom 5. September 2013 bis 1. August 2022. Da das Ausfallrisiko sehr gering ist, fallen die Couponzinsen nicht übermäßig üppig aus: Sie liegen zwischen 1,25 und 5,25 Prozent.

Da die Anleihen über mehrere Jahre laufen und halbjährlich Zinsen ausschütten, bekommt man an den Börsen praktisch nur gebrauchte Coupons beziehungsweise Coupons mit unterschiedlichen Restlaufzeiten. Die Endrenditen liegen bei 0,94 bis 2,4 Prozent.

So sieht die Realität aus. Aber ein falscher Trader aus der Schweiz nutzt den seriösen Ruf von Schlumberger, um Anlagewillige mit falschen Schlumberger-Anleihen zu bluffen, und streicht das für Schlumberger bestimmte Geld selbst ein.

Seit einem Dreivierteljahr ruft eine ICB Group aus Zürich (Hornbachstraße 50) gezielt in Deutschland per Kaltanruf betagte Deutsche mit einigem Geld auf der hohen Kante an (wobei unklar ist, woher die ICB Group das überhaupt weiß), um im persönlichen Gespräch Sympathie zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen (der Mitarbeiter bietet schnell das Du an), um die Angerufenen schließlich zum Kauf einer Schlumberger-Anleihe zu überreden.

Das Angebot wäre "mündelsicher" (mündelsicher sind alle Vermögensanlagen, bei denen Wertverluste der Anlage praktisch ausgeschlossen sind - Anmerkung der Redaktion) und gehöre zu den "konservativsten Anlageformen". Es sehe konkret so aus: 25 Prozent Zinsen in fünf Jahren und die Option, das Geld bar ausgeschüttet oder in Schlumberger-Aktien umgewandelt zu erhalten.

Kaum einer sagte da Nein. Auf diese Weise sammelte die ICB Group, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von einer internationalen Wirtschaftsfahndung erfuhr, seit Juni 2012 bis heute rund 2,3 Millionen Euro von deutschen Kunden ein.

Das wäre für sich genommen eine gute Sache. Denn was kann bei Schlumberger-Unternehmensanleihen und einer Umwandlungsoption in Schlumberger-Aktien schon groß schief gehen? Allerdings nur, wenn das Geld auch wirklich an Schlumberger überwiesen worden wäre. Das tat die ICB Group jedoch nicht.

Das Geld, das die Kunden auf Konten eines Treuhänders mit dem Namen International S Trading mit unbekanntem Geschäftssitz oder HSB Trading Ltd. aus dem Keulseweg 3 im holländischen Reuver (die es aber in Wirklichkeit nur in Hongkong gibt) in die Niederlande überwies, verschwand von dort auf anonyme Konten ins Ausland.

Der ING Diba Bank in Amsterdam kamen die Geldeingänge an den Treuhänder International S Trading mit Verwendungszweck Schlumberger Anleihen mit Zahlenfolgen, die keiner der gehandelten Schlumberger-Unternehmensanleihen zugeordnet werden konnten, so dubios vor, dass sie einem Münchener Ehepaar (er 82, sie demenzkrank) am 19. November 2012 die Summe von 123.249,58 Euro zurücküberwies.

Die ING Diba Bank Amsterdam gab dem Ehepaar einen Hinweis auf strafrechtliche Verwicklungen der Treuhandfirma beziehungsweise auf einen möglichen Anlagebetrug.

Durch fast tägliche Anrufe eines Mannes, der sich als Peter Bertram vorstellte, war der 82jährige Anleger aus München so eingelullt, dass er sich dazu überreden ließ, die Summe noch einmal in die Niederlande zu überweisen, noch einmal an die International S Trading, doch diesmal auf ein Konto der Rabobank. Der Rentner tat das am 1. Dezember 2012. Und legte noch einmal am 8. Dezember 2012 mit einer Summe von 100.000 Euro nach.

Es war seit September 2012 inzwischen die 6. Rate. Seine Einlage belief sich auf die Gesamtsumme von 600.000 Euro.

Als die Bereitschaft des Rentners zum Anleihen-Kauf ausgereizt war, bekam das Ehepaar schließlich einen Brief ohne Briefkopf von einem Torsten Blaus, Chief Executive Service and Retail, mit besten Grüßen aus Zürich.

Torsten Blaus schrieb dem Paar am 22. Januar 2013:

Zitat:


Gerne möchten wir Ihnen nach Ihrem Gespräch mit Herrn Bertram bestätigen, dass [...] Sie eine Gesamteinlage von 760.000 Euro haben.


Als das Ehepaar stolz seiner Tochter die schnelle Geldvermehrung von 600.000 Euro auf 760.000 Euro zeigte, die Tochter aber keinen einzigen seriösen Kaufnachweis und Beleg wie einen Depotauszug oder etwas Ähnliches finden konnte, ging sie mit den Eltern zu einem Anwalt, der auf Wirtschafts- und Investmentrecht spezialisiert ist.

Rechtsanwalt Dr. Jürgen Klass aus München überprüfte Angebot und Firma und kam zu folgenden Ergebnissen:

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