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28.05.2013
Treuhand-Stiftungen sind die wahren Steueroasen

Stiftungen erleben einen Boom wie noch nie. Ende letzten Jahres zählte Deutschland 19.551 selbständige Stiftungen. 95 Prozent von ihnen sind gemeinnützig und damit von allen Steuern befreit. Mehr als die Hälfte entstanden im letzten Jahrzehnt. 645 solcher Stiftungen wurden allein im letzten Jahr gegründet.

Gründet man selbst eine gemeinnützige Stiftung, ist diese von Erbschafts- und Schenkungssteuer (bis zu 50 Prozent) und auch von der Körperschaftssteuer (15 Prozent plus Gewerbesteuer nach lokalen Hebesätzen) befreit. Die Zuwendung kommt also ungeschmälert dem Grundstockvermögen oder dem Stiftungszweck zugute.

Wenn Werte, die in die Stiftung eingebracht werden, selbst durch eine Erbschaft oder durch eine Schenkung erhalten wurden, so entfällt die Schenkungssteuer auf die Vermögenswerte rückwirkend, sofern sie innerhalb von 2 Jahren in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht werden. Dazu gehören Geld und Wertpapiere, Immobilien, Unternehmen, Kunstsammlungen, Patente, Lizenzen oder Urheberrechte.

Und auch für Spender an Stiftungen gibt es Steuervorteile. Privatpersonen können jährlich bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrages ihrer Einkünfte als Spende geltend machen, Unternehmer und Unternehmen als Stifter können wahlweise bis zu 20 Prozent des Gewinns oder 4 Prozent der Summe aller Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter absetzen (Paragraph 10 b, Absatz 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes).

Das gestiftete Vermögen ist nur scheinbar für immer verloren.

In der Vergangenheit galt das gestiftete Vermögen für immer verloren. Man durfte als Single alle zehn Jahre 1 Million Euro steuerfrei einzahlen (Verheiratete das Doppelte) und durfte von einem Drittel der Erträge steuerfrei leben.

Man konnte sich das Vermögen nur zurückübertragen lassen, wenn man gewillt war, bei einer Rückübertragung bis zu 50 Prozent Schenkungssteuer zu berappen.

Doch nun gibt es Stiftungen, die man ganz verbrauchen darf und auch welche, die man sich ohne Steuer zurückübertragen kann.

Der neueste Schrei sind gemeinnützige steuerfreie Verbrauchsstiftungen.

Ab März 2013 werden auch Stiftungen als gemeinnützig anerkannt, deren Vermögen sich in einem Zeitraum von zehn Jahren aufbrauchen.

Der Nachteil gegenüber herkömmlichen Stiftungen:

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Funkner am 30.05.2013 12:29
Hallo,
dieser Beitrag widerspricht sich mit den Artikel "Ohne Bargeld eine steuerfreie Stiftung gründen" im Punkt der Rückübertragung.
Im Artikel "Ohne Bargeld eine steuerfreie Stiftung gründen" heißt es: ...Zum anderen lässt sich ? mit einstimmigem Votum des Stiftungsvorstands - auch die Auflösung einer Treuhandstiftung beschließen und (entgegen der Vorgaben der Satzung) die vorhandenen Vermögenswerte nicht an eine andere gemeinnützige Organisation sondern an den Stifter oder Angehörige auszahlen. In diesem Fall verliert die aufgelöste Treuhandstiftung ihr Steuerprivileg. Vereinfacht dargestellt, erfolgt dann eine Besteuerung des entnommenen Stiftungsvermögens in Höhe von zirka 30 Prozent."

Was ist nun richtig?

#1 - Kommentar von Siegfried Siewert am 30.05.2013 14:33
Sehr geehrter Herr Funkner,

der Stiftungsexperte Oliver Over aus Köln hat seine Aussage vom 28.4.2011 am 16. November 2012 hier

http://www.newscomm.de/pressemitteilung/79555/schenkungssteuer-auf-rueckuebertragung-von-treuhandvermoegen.html

mit Bezug auf das Urteil des Bundesfinanzhofes vom 28.6.2007 (Az II R 21/05) dahingehend präzisiert und korriegiert, dass laut obersten Richtern die Schenkungssteuer entfällt, wenn die Treuhandstiftung das Vermögen an den Stifter selbst zurückgibt. Bei Rückgabe an Dritte fallen bei der Rückübertragung Schenkungssteuern an.

Over hatte das in seinem Zitat im Artikel vom 28.4.2011 nicht auseinandergehalten und nun, wie gesagt, korrigiert.

Es gilt also die neueste veröffentlichte Aussage im Artikel vom 28.5.2013.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Siewert
Redakteur

#2 - Kommentar von Carola Endinger am 01.07.2014 01:11
reuhandstiftungen können mit weniger als 50.000 Euro gegründet werden und bieten Chancen für gemeinnützige Anliegen und Fundraisingziele. Sie eignen sich als Marketing- und Beteiligungsinstrument, für die Co-Finanzierung von Förderprojekten oder als Zwischenschritt zur ?richtigen? selbständigen Stiftung

Das ist meine persönliche Zusammenfassung des Artikels, den ich außerordentlich interessant, aber auch ein wenig umständlich geschrieben fand :-)

MfG
Carola Endinger


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