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01.07.2013
Südafrika: der schnelle Euro am Kap

Mit einem Monatseinkommen von 1.546 Euro lässt es sich im Urlaubsparadies Kapstadt in Südafrika sehr auskömmlich leben.

Wer so viel Rente, Kapitalzinseinkünfte oder Mieteinnahmen im Monat nachweisen kann, darf sogar problemlos länger bleiben als die üblichen 90 Tage bei einem Tourismusvisum. Das Aufenthaltsvisum gilt für jeweils 4 Jahre.

Wer jedoch ein Dauervisum (ab 5 Jahre) haben will, muss entweder 5 Jahre mit einer Südafrikanerin liiert sein.

Oder einen Job nachweisen, der nicht auch von einem Südafrikaner besetzt werden könnte.

Diese Jobs gibt es aber nur für hochqualifizierte Spezialisten. Und leider nicht in Kapstadt. Sondern im nicht ganz so hübschen Wirtschaftszentrum des Landes in Johannesburg.

Dort werden gerade dringend deutschsprachige IT System Architekten gesucht.

Das Jahresgehalt liegt zwischen 55.671 und 71.135 Euro. In Deutschland liegen die Jahresgehälter zwischen 24.630 und 80.000 Euro.

Das kann also im Einzelfall in Johannesburg das Doppelte oder dasselbe Gehalt ausmachen.

Doch selbst bei einem gleichhohen Gehalt in Berlin und Johannesburg von beispielsweise 71.135 Euro, bekäme derselbe IT System Architekt in Johannesburg noch ein Steuergeschenk von rund 18.700 Euro im Jahr obendrauf.

Denn während in Deutschland der Spitzensteuersatz von 47,5 Prozent gilt, zahlt man in Südafrika auf die ersten 16.624 Euro Jahresgehalt nur 33 Prozent Steuern und auf den Betrag, der über diesen 16.624 Euro liegt, nur einen Spitzensteuersatz von 42 Prozent.

Somit zahlt der IT System Architekt auf sein Jahresgehalt von 71.135 Euro in Deutschland 33.789,13 Euro Steuern und in Südafrika nur 13.082,64 Euro.

Da die Lebenshaltungskosten in Johannesburg spürbar unter denen in Deutschland liegen, kann der IT System Architekt wunderbar Geld sparen oder das Leben weit mehr genießen als in Deutschland.

Um in Südafrika länger bleiben zu dürfen, genügt es aber auch, eine Firma zu gründen.

Allerdings braucht man ein bisschen Kapital. Denn man muss mindestens 193.300 Euro (2,5 Millionen südafrikanische Rand ZAR) investieren und zugleich mindestens fünf Beschäftigte für längere Zeit anstellen.

Oder aber, man verfügt einfach nur über außergewöhnliche Fähigkeiten. Das kann alles Mögliche sein, ist nicht näher definiert. Dann bekommt man natürlich sofort ein Dauervisum.

Egal, zu welcher der vier Gruppen man nun gehört: Sich schnurstracks auf eigene Faust an die Einwanderungsbehörde vor Ort zu wenden, dauert meist viel zu lange und geht oft chaotisch zu. Dasselbe hört man auch, wenn man sich auf einheimische Rechtsanwälte ohne Deutschkenntnisse verlässt.

Professionelle Hilfe ist anzuraten. Sie gibt es bei diesen Stellen:

Intergate Immigration,

Cape Invest,

IBN Business & Immigration Solutions,

und bei der deutschen Vertretung in Südafrika.

Warum eine Rente oder ein Einkommen von rund 1.500 Euro locker reicht, um in Südafrika sehr auskömmlich zu leben, zeigt folgende Aufrechnung für Kapstadt.

Besonders beliebt bei Deutschen ist die Gegend in und um Kapstadt mit Fokus auf dem Stadtteil Somerset West. Hier hat man das Meer vor der Haustür, ist nah an der Stadt und Flughafen, und mitten im Weinbaugebiet.

Der Flug von Deutschland nach Kapstadt kostet zwischen 650 und 1.000 Euro.

Ein Einzelzimmer in der Innenstadt von Kapstadt bekommt man ab 600 Euro im Monat. Die Mietpreise steigen jedes Jahr automatisch um 10 Prozent.

100 Euro kostet eine sehr gute private Krankenversicherung pro Person (es geht auch billiger).

Lebensmittel satt kosten pro Person 232 Euro im Monat.

Strom und Wasser kosten pro Person 54 Euro.

Telefon und Internet kosten 62 Euro.

Autos sind doppelt so teuer wie in Deutschland. Für einen Kredit braucht man zur Hälfte einen Einheimischen. Dafür kostet das Benzin nur die Hälfte im Vergleich zu Deutschland.

Ein Taxi kostet je Kilometer zwischen 70 und 85 Cent (in Deutschland im Durchschnitt 2,78 Euro).

Für die reinsten Grundbedürfnisse (ohne Sachen und Auto) gibt man im Monat in Kapstadt also 1.048 Euro aus.

Dienstleistungen aller Art sind sehr billig. Hauspersonal kostet um die 200 Euro im Monat (5 Tage die Woche a 8 Stunden).

Die Kaufkraft des Euro hat im Vergleich zum Vorjahr durch die Abwertung des Rand schon um mehr als 17 Prozent zugelegt.

In Südafrika findet man also bezahlbare Lebensbedingungen und Komfort auf westlichem Niveau und bekommt noch einen unbezahlbaren Luxus obendrauf: 8 Monate lange Sommer, milde Winter, das Meer, Berge, Wüsten, Subtropen, Elefanten und im südlichen Zipfel Pinguine. Eine einmalige Vielfalt.

Auch wenn Südafrika das einzige Industrieland und zugleich reichste Land des afrikanischen Kontinents ist, so ist es bislang jedoch nur ein Schwellenland mit krassen Gegensätzen, auf die man sich einstellen muss.

Schlafzimmer heißen Sicherheitszellen, weil sie mit Gittertüren von anderen Räumen abgetrennt werden.

Ein Hijacking-Vermeidungskurs gehört zum obligatorischen Training für Neuankömmlinge. Fahrzeug-Entführung gehört mit 13.000 Fällen pro Jahr zu den häufigsten Straftaten in Südafrika. Das Perfide daran: die Autodiebe sind oft organisierte Banden mit Verbindung zur Polizei.

19 Jahre Regierung durch die frei gewählte einstige Befreiungsbewegung ANC (African National Congress) kam vor allem einer kleinen schwarzen Elite zugute, die für die Abschaffung des Elends der schwarzen Bevölkerung wenig tut. Das soziale Netz gilt als lächerlich. Da die Wirtschaft nach wie vor fast ausschließlich in weißer Hand ist, gibt der ANC der Wirtschaft für die Armut die Schuld.

Der Bergbau (Südafrika fördert weltweit das meiste Titan und Chrom) wurde letztes Jahr von einer Welle von wilden Streiks erschüttert, die das Land an den Rand eines Bürgerkrieges brachte und in die größte Krise seit der Apartheid führte, die 1990 zuende ging.

Der ANC erließ ein Gesetz, wonach Schwarze vor Weißen einzustellen sind. Das führte zu einer weißen Armutsschicht. Sogar Mittelschichtler verloren ihre Jobs und erhalten keinerlei staatliche Absicherung.

Deshalb sollte man nie nach Südafrika auswandern, ohne ein paar gesparte Euro als Sicherheit auf der hohen Kante zu haben.

Die Wirtschaftskrise des Landes treibt südafrikanische Akademiker wie Ärzte und Ingenieure aus dem Land. Die südafrikanische Elite wandert nach Australien, Kanada und die USA ab.

Nach Deutschland kehren inzwischen Auswanderer zurück, die in den 50er bis 80er Jahren ihr Glück in dem aufstrebenden Land am Kap der guten Hoffnung suchten.

Doch es gibt auch einen Gegentrend. Hochqualifizierte Deutsche holen sich das bessere Gehalt samt Steuerersparnis für ein paar Jahre aus Johannesburg, um sich finanziell zu sanieren, und kombinieren das Ganze mit einem kräftigen Schuss Abenteuer. Nun denn...



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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Omar Bahit am 23.06.2014 20:28
Vielen vielen Dank für den Artikel!

Bin in einem Semester mit meinem Studium fertig und werde schauen mich vllt in Südafrika als It Architekt zu bewerben.
Wollte sowieso schon immer mal nach Südafrika zu reisen.

Vielen Dank noch einmal, hat mir eine Große Chance offenbart.


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