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09.07.2013
IGB Nawaro Bioenergie GmbH & Co. KG: Viel Gas, keine Ausschüttung

Fondsgeschäftsführer<br /> und IGB AG Vorstand<br /> Jörg Kanebley (45)<br /> aus Hamburg © IBG AG
Fondsgeschäftsführer
und IGB AG Vorstand
Jörg Kanebley (45)
aus Hamburg © IBG AG
Am Gas selbst liegt es nicht, dass die rund 5.000 Kommanditisten des Biogasfonds IGB Nawaro Bioenergie GmbH & Co. KG aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern seit Auflage im Jahre 2007 nur einmal 4 Prozent Ausschüttung auf ihr eingezahltes Kapital von rund 37 Millionen Euro bekamen und nun noch mindestens bis zum Jahre 2014 auf jegliche Ausschüttung verzichten sollen.

Mit Hilfe von zusätzlich 38 Millionen Euro Kredit der deutschen KfW IPEX-Bank GmbH, der holländischen NIBC Bank N.V. und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG wurde in Güstrow das größte Biogaswerk in Erdgasqualität der Welt erbaut. Seit Mitte 2009 arbeitete Generalunternehmer Felix Hess (53) aus Markleeberg in Sachsen mit einer eigens für das Projekt gegründeten Engenivo Engineering und Innovationsgesellschaft mbH aus Leipzig an der schlüsselfertigen Übergabe.

Obwohl die neue Gesellschaft lediglich eine eingezahlte Kapitaldecke von 12.500 Euro hatte, sollte sie ein Auftragsvolumen von 75 Millionen Euro stemmen.

Am 12. April 2011 gelang schließlich ein Testlauf. Am 25. Mai 2011 begann mit der technischen Gesamtabnahme offiziell der laufende Betrieb.

Das konnte den Fondsanlegern eigentlich egal sein. Sie gaben nur das Geld und sollten eine fixe Pacht erhalten. Im Prospekt hieß es: "Das Betreiberrisiko wird ausgelagert an die Nawaro-Gruppe (Eigentümer ist zu 83,32 Prozent Felix Hess - Anmerkung der Redaktion), der Fonds fungiert als Leasinggeber des Bioenergieparks."

Und auch in den Erläuterungen zur Fondsbilanz 2011 schrieb Fondsgeschäftsführer Jörg Kanebley (45) aus Hamburg: "Der Fonds fungiert als Verpächter der Anlage. Die Verantwortung und das Risiko für die Errichtung und den laufenden Betrieb liegen vertragsgemäß beim Pächter."

Pächter der Biogasanlage Güstrow wurde per Anlagenpachtvertrag vom 9. Juli 2009 die Nawaro Bioenergie Park Güstrow GmbH. Die sollte ab März 2010 eine fixe Monatsrate von rund 1,24 Millionen Euro an den Fonds zahlen. Hinzu kommen von 2010 bis 2013 jährliche Sonderzahlungen von jeweils 1 Million Euro.

Doch nach anfänglichen Zahlungen teilte die Pächterin dem Fonds am 10. März 2011 mit, dass sie die Pacht ab sofort nicht mehr in voller Höhe bezahlen könne.

Bis Ende 2010 habe sich ein nicht geplanter Mehrverlust von 5 Millionen Euro ergeben, der sich bis Ende 2011 noch verdoppeln werde. Wenn kein Sanierungsplan komme, drohe die Pleite. Ursachen seien zu weit von Feldern entfernte Maissilageanlagen mit viel zu vielen Rahmenverträgen, zu hohe Wartungszeiten der Anlage, Hardware- und Softwareprobleme, zu teure Substitute (Entschäumer), zu hoher Holzhackschnitzel-Verbrauch für die Wärmeerzeugung, keine Nutzung des überschüssigen Gases zur Stromerzeugung. Das alles waren Kinderkrankheiten, die es galt, nach und nach zu überwinden.

Doch mit zu hohen Kosten konnte man die Pacht nicht voll bezahlen. 2011 wurden nur 3,7 Millionen Euro statt der geplanten 14,9 Millionen Euro Pacht überwiesen. 2012 sollten es nur 7,9 Millionen Euro statt der 14,9 Millionen Euro werden.

Der Fonds brauchte aber die Pacht, um die Kredite zu bedienen, eigene Kosten zu decken und die versprochenen Ausschüttungen von jährlich 3 Prozent an die Anleger einhalten zu können.

Nun hätte Kanebley ja die Pächterin fristlos vor die Tür setzen können. Aber,

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Ole K. am 02.06.2014 23:19
Die geschäftsführung des unternehmen sollte einer versammlung lieber zu stimmen. Sie sind doch auf ihre Anleger angewiesen und müssen das vertrauen wieder gewinnen.

#1 - Kommentar von Maximilian Petterus am 22.06.2014 21:07
Ich rate der Geschäftsführung des Unternehmens einer Versammlung lieber zuzustimmen, immerhin würden sie damit einen ersten Schritt dahin machen, das Vertrauen wiederzuerlangen


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