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09.09.2013
Was wollte der SWORN-Manager wirklich mit den InfraTrust Fonds?

Über Monate tobte eine Schlacht um die InfraTrust (IT) Fonds der ehemaligen Berlin Atlantic Capital (BAC) Gruppe. Anleger und Vermittler waren verunsichert und fürchteten um das von ihnen investierte beziehungsweise vermittelte Kapital.

SWORN-Initiator Oliver<br /> Schulz (43) aus<br /> Berlin © SWORN
SWORN-Initiator Oliver
Schulz (43) aus
Berlin © SWORN
Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net begleitete die Geschehnisse um die InfraTrust Fonds mit mehreren Berichten und deckte dabei auch die Machenschaften des ehemaligen BAC- und heutigen SWORN-Geschäftsführers Oliver Schulz (43) aus Berlin Schlachtensee auf. Inzwischen ist die Schlacht und voraussichtlich auch der Krieg entschieden:

Auf den letzte Woche abgehaltenen Gesellschafterversammlungen der InfraTrust Fonds in Berlin haben die Anleger ein deutliches Signal gesetzt: Die Bemühungen der Geschäftsführung unter Stephan Brückl, die Fonds grundlegend zu restrukturieren, wurden in hohem Maße anerkannt und Oliver Schulz und seine SWORN Gruppe regelrecht in die Wüste geschickt.

Im heutigen fünften Teil der GoMoPa.net-Serie über die Mobilfunkstruktur-Fonds lesen Sie:

Wie Oliver Schulz innerhalb der Gesellschafterversammlungen der InfraTrust Fonds regelrecht abgewatscht wurde und mit seinen Bemühungen, die Fonds unter seine Kontrolle zu bringen, scheiterte. Außerdem hat GoMoPa.net recherchiert, wofür Oliver Schulz die Fonds offenbar tatsächlich verwenden wollte und in wessen Auftrag er dabei unterwegs zu sein scheint.

In den bisherigen vier Teilen der Serie über die BAC Gruppe und Oliver Schulz hatte GoMoPa.net darüber berichtet, wie sich der heutige Geschäftsführer der SWORN Gruppe nach einem gescheiterten "Corporate Raiding" bei der Grieneisen AG bei den Gründern der BAC andiente, deren Vertrauen gewann und dann damit begann, Mittel und Kontakte der BAC für eigene Geschäfte zu missbrauchen.

Außerdem deckte GoMoPa.net auf, wie Oliver Schulz trickreich versuchte, das Vermögen der BAC Gruppe ins Eigentum der von ihm gegründeten SWORN Gruppe zu überführen, aber letztlich an den BAC-Gründern scheiterte, die ihn nach dem Versuch einer Einigung im Sinne der BAC-Anleger, den Oliver Schulz abermals für seine Zwecke missbrauchen wollte, hinaus warfen.

Seitdem versucht Oliver Schulz auf anderen Wegen an die werthaltigen Assets der InfraTrust Fonds zu gelangen. Mit fingierten Strafanzeigen, die seinen ehemaligen Partnern Hausdurchsuchungen bescherten und einen erheblichen Reputationsschaden beibrachten, sowie der willfährigen Unterstützung der Ex-Gruner+Jahr-Journalistin Renate Daum und Dr. Tilman Welther wurden die BAC und ihre Fonds öffentlich in Misskredit gebracht.

Zu allem Überfluss versuchte sich der Mann, dessen Missmanagement die BAC Gruppe fast an den Rand des Ruins gebracht hätte, dann auch noch als Anlegerschützer aufzuspielen - zunächst unter dem Synonym Dr. Wilhelm Meister ("Meister Wilhelm"), dann mit der gestohlenen Identität des tatsächlich existierenden Vertriebspartners Ernst Fischer und zu guter Letzt mit der von ihm initiierten Kampagne "SWORN hilft Anlegern".

Geholfen hat das der SWORN Gruppe nicht. Innerhalb der Gesellschafterversammlungen, die am 2. und 3. September in Berlin stattfanden, stimmten die Anleger der InfraTrust (IT) Fonds IT 2, IT 5, IT 6, IT 8 und ITP 9 für eine Fortführung der Fonds durch die MfAM Mobilfunk Asset Management GmbH aus Berlin und deren Geschäftsführer Stephan Brückl.

Besonders bitter für Oliver Schulz: In die Gesellschafterversammlungen der Fonds IT 6 und IT 8 hatte die SWORN Gruppe 17 eigene Tagesordnungspunkte eingebracht, die aber in Bausch und Bogen abgelehnt wurden. Die InfraTrust-Geschäftsführung meldete daraufhin am nächsten Tag: "Anleger der InfraTrust Fonds 6 & 8 haben entschieden: SWORN Gruppe ist endgültig gescheitert".

Eine deutliche Schlappe also für Oliver Schulz und sein Team, das auf der SWORN-Website und einer persönlichen Website von Oliver Schulz über Monate aus allen Rohren gegen Stephan Brückl und die ehemaligen BAC-Gründer Stefan Beiten, Franz Philippe Przybyl und Nikolaus Weil geschossen hatten, um die Fonds "feindlich zu übernehmen". Noch am Tag der ersten IT-Gesellschafterversammlung veröffentlichte Oliver Schulz auf seinen websites einen Artikel mit der Überschrift "Das Internet wird von Betrügern missbraucht - nun auch von Beiten, Weil und Gomopa!", in dem er Stefan Beiten, Nikolaus Weil und auch GoMoPa.net diskreditierte.

Was war geschehen?

Convent
Dieses Foto zeigt den Firmensitz der SWORN Gruppe in Atlanta, 2479 Peachtree Road NE, Suite 100. Es handelt sich um eine leerstehende Büroeinheit im Untergeschoss eines Apartment-Hauses. Die Büros selbst sind leer, die Rezeption ist nicht besetzt, und auch Firmenschilder gibt es nicht. Die (reservierten) Parkplätze, die zu dieser Büroeinheit gehören, tragen den Namen "Nextage" - hierbei handelt es sich offenbar um den Vormieter. Foto © privat
GoMoPa.net hatte in den Wochen und Tagen zuvor mehrfach kritisch über die SWORN Gruppe berichtet. Unter anderem deckte GoMoPa.net auf, dass die SWORN-Niederlassung in Atlanta (USA) aus leerstehenden Büros in einer Appartementanlage besteht. Eine Anfrage hierzu, die GoMoPa.net an den vor geraumer Zeit nach Südafrika geflüchteten Oliver Schulz sowie dessen in Deutschland agierenden Stellvertreter Stefan Winter stellte, blieb unbeantwortet.

Am vergangenen Freitag (6. September 2013) überschlugen sich die Ereignisse: Der in Dresden ansässige Fachanwalt für Strafrecht, Professor Dr. Endrik Wilhelm von der Kanzlei Kucklick Wilhelm Börger Wolf & Söllner, stellte im Auftrag eines Anlegers Strafanzeige wegen des Verdachts auf Kapitalanlagebetrug gegen Schulz und Winter.

Beide sind laut Prospekt verantwortlich für den Fonds SWORN Mobilfunkinfrastruktur Zwei GmbH & Co. KG, der in die Errichtung und Vermietung von Mobilfunkmasten im US-Bundesstaat Georgia investiert.

In diesem Zusammenhang tauchte auf dem Internetportal youtube ein Video auf, das einen Bericht des in Georgia (USA) beheimateten Fernsehsenders 13WMAZ zeigt. Zu sehen ist die Sprengung eines von Wind und Rost beschädigten Funkturms in der Jac Arts Road bei Cochran in Georgia. Das Problem für Oliver Schulz und seine SWORN Gruppe: Dieser über 30 Jahre alte Mast gehört zum gleichen Bestand wie die insgesamt 16 Masten des Radiosenders Georgia Eagle Broadcasting Incorporation, in die der Fonds SWORN Mobilfunkinfrastruktur Zwei investieren soll.

Auch hierzu stellte GoMoPa.net Fragen an Oliver Schulz und Stefan Winter. Auch diese Fragen blieben unbeantwortet. Stattdessen behauptete Oliver Schulz auf seinen websites, dass der gesprengte Funkturm längst gegen einen neuen ausgetauscht worden sei und dass GoMoPa.net im Verbund mit Stefan Beiten und Nikolaus Weil versuche, Anleger der InfraTrust Fonds sowie beteiligte Vertriebspartner mit dem Ziel zu manipulieren, eine Übernahme der Fonds durch die SWORN Gruppe zu verhindern.

Mit dieser Sichtweise des Oliver Schulz hätte GoMoPa.net ihren Job dann wohl sehr gut gemacht: Die Mehrheit der InfraTrust-Anleger hat sich innerhalb der Gesellschafterversammlungen gegen Oliver Schulz und seine SWORN Gruppe ausgesprochen.

Faktisch betrachtet, haben die Anleger mit dem ehemaligen Bestattungsunternehmer und seinen Mitstreitern offenbar das gleiche Problem wie GoMoPa.net: Immer wenn es um Fakten geht, ist von Oliver Schulz alles Mögliche zu hören, nur Antworten auf die wirklich wichtigen und drängenden Fragen gibt es nicht. Insofern kann die deutliche Zurückweisung der Anleger nicht überraschen. Sie wollen mit Oliver Schulz ganz augenscheinlich einfach nichts zu tun haben.

Nach diesem Scheitern der SWORN Gruppe dürfte die Schlacht um die InfraTrust entschieden sein. Stephan Brückl hat das Votum der Anleger, seine bislang nachweislich erfolgreiche Restrukturierung der Fonds fortzusetzen. Dennoch bleiben einige Fragen.

Warum war Oliver Schulz so erpicht darauf, die InfraTrust Fonds unter seine Kontrolle zu bringen?

Schon zu seiner Zeit als Manager der BAC-Gruppe, zu der er auch Geschäftsführer der InfraTrust Fonds war, hat Oliver Schulz erkannt, wie werthaltig und zukunftsträchtig das Geschäft mit der Mobilfunk-Infrastruktur ist. Es war also auch kein Zufall, dass er seinerzeit versuchte, die Fonds und damit deren Assets durch einen ebenso einfachen wie dreisten Trick unter seine Kontrolle zu bringen: Oliver Schulz täuschte den damaligen Treuhänder Stefan Bock, luchste diesem eine Handelsregistervollmacht ab und wollte auf diese Weise sein eigenes Unternehmen, die CSK Management GmbH, zur Komplementärin machen. Mittlerweile ist dieses kriminelle Vorgehen mit einem eindeutigen Urteil geahndet worden: Am 18. Juni 2013 wurde Oliver Schulz vor dem Landgericht Berlin (AZ: 98 O 67/11) zu Schadensersatz wegen der treu- und pflichtwidrigen Auswechslung der Komplementärgesellschaft der InfraTrust Fonds im Dezember 2010 verurteilt.

Außerdem steht zu vermuten, dass Oliver Schulz, hätte er die Kontrolle über die InfraTrust Fonds erlangt, die gegen ihn gerichteten Verfahren beziehungsweise weitere juristische Bemühungen gegen ihn aufgehalten beziehungsweise unterbunden hätte. Denn selbstverständlich kann er kein Interesse am Fortgang dieser Verfahren, an deren Ende er sich voraussichtlich Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe ausgesetzt sieht, haben. Und wäre ihm eine Machtübernahme im Rahmen der nun abgehaltenen Gesellschafterversammlungen gelungen, wäre die nun beim Landgericht Berlin einzureichende Schadenersatzklage gegen Oliver Schulz dort sicher nicht angekommen.

Warum hat Oliver Schulz mit der SWORN Gruppe versucht, das BAC-Geschäftsmodell zu kopieren?

Mit der Auflage der Fonds SWORN Mobilfunkinfrastruktur und SWORN Mobilfunkinfrastruktur II hat Oliver Schulz exakt auf das Geschäftsmodell gesetzt, das er vorfand, als er zur BAC kam: der Aufkauf beziehungsweise die Errichtung von Mobilfunkmasten in den USA. Denn die wachsende Nutzung von Smartphones, Tablet-PCs und anderen mobilen Endgeräten macht die Mobilfunkinfrastruktur zu einem attraktiven Markt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Oliver Schulz für die SWORN Gruppe auf die Investments setzte, von denen er bei BAC gelernt hatte, wie werthaltig diese sind beziehungsweise wie wertsteigernd sich diese ausgestalten lassen.

Augenscheinlich hat sich das SWORN-Management aber die Platzierung seiner Fonds einfacher vorgestellt. Denn derzeit ist noch nicht einmal der erste Publikumsfonds der SWORN Capital GmbH zur Errichtung und Vermietung von Mobilfunkmasten im US-Bundesstaat Georgia ausplatziert. Bis Dezember 2013 sollen aber insgesamt zehn Millionen Euro eingesammelt werden. Ob diese Zielsetzung - zumal nach dem desaströsen Scheitern der "feindlichen Übernahme" der InfraTrust Fonds - noch realistisch ist?

Werden die Investitionen in die SWORN Fonds durch die gescheiterte "feindliche Übernahme" der InfraTrust Fonds beeinflusst?

Die Fonds stehen nicht miteinander in Verbindung, insofern ist eine wirtschaftliche Beeinflussung völlig ausgeschlossen. Allerdings stellt sich die Frage, wer die SWORN Gruppe in Zukunft führen wird. Momentan agiert Oliver Schulz als Managing Partner. Gegen ihn sind bereits jetzt einige Gerichtsverfahren anhängig und erst kürzlich wurde bekannt, dass die Generalstaatsanwaltschaft Berlin eine Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen den Berliner verfügt hat. Außerdem kann Oliver Schulz, der mittlerweile mit seiner Familie in Südafrika lebt, nach seiner Falschaussage gegen die ehemaligen BAC-Partner Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl in den USA nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen, ohne das Risiko einer Strafverfolgung einzugehen. Er selbst kann die Investments in den USA also nicht betreuen.

Darüber hinaus muss sich der SWORN Manager mit einer jetzt durch die InfraTrust-Gesellschafter beschlossenen Schadenersatzklage gegen ihn wegen fortwährender und nachhaltiger Schädigung der InfraTrust Fonds in Höhe von 2 Millionen US-Dollar auseinandersetzen. Und bereits im Juni veröffentlichte Stefan Beiten auf der website der BAC Verwaltung GmbH eine Meldung, wonach er und seine Ehefrau Juliane mit der Media Management GmbH als größtem Privatinvestor der ehemaligen BAC-Gruppe ebenfalls Schadenersatz gegen Oliver Schulz beziehungsweise die von ihm kontrollierten Gesellschaften geltend machen werden. Nach aktuellen Berechnungen sollen sich die Ansprüche gegen den SWORN-Gründer im Millionenbereich bewegen.

Vor diesem Hintergrund ist es zumindest fraglich, wie es um die Zukunft der SWORN Gruppe bestellt ist.

Wieso betreibt Oliver Schulz mit der SWORN Gruppe einen derartigen Aufwand - zum Beispiel mit der angeblichen SWORN-Niederlassung in den USA? Und warum hat die SWORN Gruppe auch Büros an für ein Mobilfunk-Infrastrukturunternehmen so exotisch anmutenden Standorten wie Beirut (Libanon) oder Kapstadt (Südafrika)?

Wer sich als unbedarfter Leser auf der Website der SWORN Gruppe einen Überblick verschaffen will, ist zunächst beeindruckt: Das noch junge Unternehmen (2011 gegründet) verfügt nach dortigen Angaben über Unternehmenssitze in Berlin (in der Villa von Oliver Schulz, die dieser mit zweckentfremdeten Firmenkapital der BAC Gruppe saniert haben soll), in den USA (GoMoPa.net berichtet über die leerstehenden Büros in Atlanta) in Kapstadt (Südafrika), in Beijing (China) und in Beirut (Libanon).

Ob in diesen Büros tatsächlich das operative Geschäft betrieben wird, dass die SWORN Gruppe zum Geschäftszweck hat, recherchiert GoMoPa.net zur Zeit noch. Angesichts der bisherigen Rechercheergebnisse allerdings sind zumindest Zweifel angebracht.

Marktanalysten stellen sich allerdings bereits seit einiger Zeit die Frage, wie sich das Geschäftsmodell der SWORN Gruppe finanziell trägt. Fakt ist, dass die Unternehmensgruppe seit ihrer Gründung kein eigenes Geschäft betreibt, bis heute keinen einzigen eigenen Funkturm besitzt, aus dem SWORN eigene Mieteinnahmen erzielen könnte, und dass die Fonds SWORN Mobilfunkinfrastruktur und SWORN Mobilfunkinfrastruktur II bislang nicht ausplatziert sind, also durch Konzeption und Platzierung ebenfalls nur Kosten erzeugen.

Die Konzentration von Oliver Schulz und seinem Vertreter in Deutschland, Stefan Winter, lag in den vergangenen Monaten nahezu ausschließlich auf den Kampagnen zur "feindlichen Übernahme" der InfraTrust Fonds. So weit feststellbar, verfügt die SWORN Gruppe aber dennoch über einen Mitarbeiterstamm, der ebenfalls bezahlt werden will. Allein innerhalb des deutschen Fondsmanagements sollen acht Mitarbeiter tätig sein. Hinzu kommen noch zusätzliche Mitarbeiter im Emissionshaus und der Vertriebsgesellschaft in Deutschland.

Wie also finanziert sich die SWORN Gruppe?

Als die SWORN Gruppe Mitte Juli 2013 auf eine Berücksichtigung ihrer Anträge für die Gesellschafterversammlungen der InfraTrust Fonds drängte, war InfraTrust-Geschäftsführer Stephan Brückl gehalten, Auskünfte über das Unternehmen einzuholen und sandte der Geschäftsführung einen Fragenkatalog zu. Darin heißt es:

Frage von Stephan Brückl an SWORN: "Wer sind die Eigentümer der SWORN Fondsmanagement GmbH?"

Antwort SWORN: "Wie Sie dem Handelsregister entnehmen können, gehört die SWORN Fondsmanagement GmbH der SWORN Holding GmbH & Co. KG, an der wiederum zu jeweils 50 Prozent Oliver Schulz und Rosa Hong als Kommanditisten beteiligt sind."

Frage von Stephan Brückl an SWORN: "Welche Eigenkapitalausstattung haben die einzelnen Firmen der SWORN Gruppe?"

Antwort SWORN: "Da in dem ganzen Prozess die SWORN Fondsmanagement GmbH das relevante Unternehmen ist, werde ich auch lediglich auf dieses Unternehmen reflektieren. Die SWORN Fondsmanagement GmbH verfügt über ein Stammkapital von 25.000 Euro."

Frage von Stephan Brückl an SWORN: "Woher stammt das Eigenkapital der SWORN (KYC Procedere nach US Patriot Law)?

Antwort SWORN: "Von den Gesellschaftern."

Frage von Stephan Brückl an SWORN: "Gibt es weitere Finanzierungen? Wenn ja, welche und mit wem?"

Antwort SWORN: "Es gibt Gesellschafterdarlehen; im Übrigen bestehen keine weiteren Finanzierungen."

Demzufolge sind Oliver Schulz und eine Frau namens Rosa Hong die maßgeblichen Financiers der SWORN Gruppe und stützen die Gesellschaften innerhalb der Unternehmensgruppe mit Darlehen.

Aber wer ist Rosa Hong?

GoMoPa.net fand heraus, dass es sich bei Rosa Eun-Kyung Hong, so der volle Name, um eine in Berlin niedergelassene Rechtsanwältin handelt. Augenscheinlich ist sie eine sogenannte Einzelanwältin, das heißt, sie arbeitet allein und nicht etwa in einer größeren Anwaltskanzlei mit mehreren Partnern. Warum stützt eine Einzelanwältin eine Unternehmensgruppe, die auf absehbare Zeit keine Umsätze, geschweige denn Gewinne, erzielt, aber weltweit Büros betreibt? Und woher nimmt Sie das Kapital hierfür? GoMoPa.net wird auch hierzu noch recherchieren.

Von einem in Berlin ansässigen Rechtsanwalt, der die zweifelhafte Karriere von Schulz schon länger beobachtet und sich im Auftrag von InfraTrust-Fondsanlegern aktuell auch eingehend mit dem Fall BAC auseinandersetzt, hat GoMoPa.net im Rahmen der Recherche einen interessanten Hinweis bekommen, der vielleicht Licht ins mysteriöse Dunkel um Oliver Schulz bringen kann.

Der SWORN Manager soll über Kontakte zu Dieter Holzer, einem Waffenlobbyisten, der im Umfeld der sogenannten Leuna-Affäre bekannt wurde, verfügen.

Gegen den Kaufmann wurde seit 1996 staatsanwaltlich ermittelt. 2003 wurde er von einem Strafgericht in Paris der Unterschlagung und Veruntreuung von Vermögenswerten, des Machtmissbrauchs sowie der Hehlerei schuldig gesprochen. Und im aufsehenerregenden Verfahren gegen den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber spielte Dieter Holzer ebenfalls eine tragende Rolle, die ihm eine dreieinhalbjährige Haftstrafe einbrachte.

Auch Oliver Schulz soll erfolgreich in Russland Geschäfte gemacht haben.

Das hat zumindest sein Geschäftspartner Dr. Heinrich Böhmer, Geschäftsführer der IT Anlegerschutz GmbH, gegenüber einer in Berlin tätigen Anwältin behauptet.

Außerdem interessant: Der wegen Geldwäsche verurteilte Dieter Holzer ist verheiratet mit Souade Salyoun, einer Cousine des ehemaligen libanesischen Staatspräsidenten Amin Gemayel. Dort, im Libanon, hat Holzer auch einen seiner Wohnsitze und Oliver Schulz und die SWORN Gruppe eines ihrer Büros. Nun denn...

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