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11.09.2013
Germanwindpower: Millionenklage gegen GWP-Blaublüter vorbereitet

gwp-Geschäftsführer Herzog<br /> Konrad von Sachsen-Meiningen
gwp-Geschäftsführer Herzog
Konrad von Sachsen-Meiningen
Die feine englische Art ist das nicht gerade, die Baron Detlef Alfred Gottfried Horn von Nordheim aus West Willows in der Grafschaft Weltshire (Südwestengland) und seine Königliche Hoheit Johann-Friedrich-Konrad Prinz von Sachsen-Meiningen (61) aus Hannover an den Tag legt.

Seit 14 Monaten bleiben die Blaublüter ihre Kreditraten und Zinsen von jährlich 8 Prozent für ein 3,1 Millionen Euro schweres Darlehen schuldig, das sie von 260 Kommanditisten des Umweltfonds Global Invest Windpark Opportunity Fonds 1 GmbH & Co. KG aus Konstanz bekamen.

Nicht privat: Der Baron von Nordheim und der Herzog von Sachsen-Meiningen betreiben seit 2009 in der Rauchstraße 11 in Berlin Tiergarten eine Projektgesellschaft mit dem Namen gwp germanwindpower GmbH. Diese gwp versprach dem Konstanzer Umweltfonds, in Polen lukrative Windparkprojekte zu entwickeln, um Polen an das westeuropäische Niveau auf dem Windparksektor heranzuführen.

Der Fonds zeigte sich nun wegen der langen Zahlungseinstellungen verschnupft: Die geschäftsführende Kommanditistin des Konstanzer Umweltfonds, die Swiss Channel GmbH aus Glattbrugg in der Schweiz, hatte das Darlehen wegen der ausbleibenden Zahlungen aus Berlin zu Silvester 2012 fristlos gekündigt und sofort zur Rückzahlung fällig gestellt.

Doch die Blaublüter zahlten weiter nicht und zeterten. Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von einigen Kommanditisten des Fonds und somit Gläubigern der gwp germanwindpower GmbH erfuhr, habe der faktische Geschäftsführer Baron Detlef Alfred Gottfried Horn von Nordheim dem Fonds unannehmbare Angebote unterbreitet.

So habe Baron von Nordheim, weil die gwp angeblich kein Geld habe, sogar ein weiteres Darlehen in Höhe von 4 Millionen Euro vom Fonds gefordert. Als der Fonds das ablehnte, habe der Baron den ausgemachten Zinssatz für das erhaltene Darlehen von jährlich 8 auf 2 Prozent senken wollen.

Das konnte der Fonds aber nicht zulassen, weil gerade die festen Zinsen für das Darlehen der Grund waren, warum der Fonds bei der Zeichnung mit einer jährlichen Ausschüttung von 15 Prozent werben konnte und weshalb die Kommanditisten überhaupt zeichneten.

Jetzt kann sich der Fonds nicht mal einen Anwalt und die Gerichtsvorkosten leisten, um die gwp tatsächlich auf einen inzwischen eingetretenen Schaden von 6,5 Millionen Euro zu verklagen, obwohl die Klage bereits vorbereitet sei. Daher müsse man sogar die geleisteten Ausschüttungen für das Jahr 2011 von allen 260 Kommanditisten zurückverlangen, um die Gerichtsvorkosten bezahlen zu können.

Als letztes Mittel, um die germanwindpower wieder an den Verhandlungstisch und zu Zahlungen zu zwingen, war ein Gläubigerantrag auf Insolvenz der gwp beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg ins Feld geführt worden.

"Den habe ich vorbereitet, aber noch nicht eingereicht", sagte Fondsgeschäftsführer Arnoulf Keil gegenüber GoMoPa.net. Nach weiteren Recherchen von GoMoPa.net soll am 2. September 2013 ein Gläubigerantrag auf Insolvenz eingereicht und am 9. September 2013 wieder zurückgezogen worden sein. In jedem Fall und unabhängig vom genauen Ablauf gab und gibt es von seiten des Fonds einen Gläubigerantrag auf Insolvenz gegen die gwp.

Am 6. September 2013 hatte GoMoPa.net die Nachricht verbreitet: "Gläubigerantrag auf Insolvenz gegen die gwp germanwindpower GmbH".

Vor der Veröffentlichung hatte GoMoPa.net Baron Horn von Nordheim und Herzog von Sachsen-Meiningen einen kurzen Fragenkatalog gesandt.

So wie die Gläubiger des Fonds bekam auch GoMoPa.net keine Auskunft über die Windpark-Projekte und wo das Geld tatsächlich geblieben ist.

Vier Tage, nachdem der Antragsteller den Gläubigerantrag nach GoMoPa.net-Recherchen wieder zurückgezogen haben soll, um vielleicht doch noch schnellstmöglich Zahlungen von der gwp germanwindpower GmbH zu erhalten, schickte gwp-Geschäftsführer Seine Hoheit Johann-Friedrich-Konrad Prinz von Sachsen-Meiningen (61) einen Augsburger Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Asylrecht, Ausländerrecht und internationale Firmengründung namens Yalcin Yorulmaz vor.

Statt die Situation um die Nichtrückzahlung des Konstanzer Anlegerdarlehens zu erklären oder einen Beweis dafür zu liefern, dass die germanwindpower tatsächlich als Eigentümer eines polnischen Windparkprojekts in einem Grundbuch steht, beschimpfte der Anwalt den Nachrichtendienst in einem Schreiben vom 10. September 2013 einfach nur substanzlos:

Zitat:


Die allgemein bekannte Dubiosität Ihres Unternehmens, in dessen Lichte sich die ernannten Redakteure Siewert, Maurischat und Konsorten berechtigterweise in Glanz setzen dürfen, erübrigt weiteres, rechtlich substantiiertes Dartun eines Fehlverhaltens, weshalb wir uns auf das Wesentliche beschränken wollen:


Das Wesentliche war dann keine inhaltliche Richtigstellung, sondern die Aufforderung, die GoMoPa.net-Meldung über den Gläubigerantrag sofort zu löschen und eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.

Der Augsburger Asylrechtsanwalt muss sich nun allerdings die Frage gefallen lassen, ob er in seinem Jurastudium nicht lesen gelernt hat.

Denn Yalcin Yorulmaz las in die Überschrift des GoMoPa.net-Artikels "Gläubigerantrag auf Insolvenz gegen die gwp germanwindpower GmbH" etwas hinein, was da gar nicht stand oder steht.

Anwalt Yorulmaz schrieb an GoMoPa.net:

Zitat:


Dieser Beitrag enthält insbesondere in seiner Überschrift wissentlich falsche Behauptungen über die gwp germanwindpower GmbH, über deren Geschäftsführer und Gesellschafter:

  Gegen die gwp germanwindpower GmbH ist weder ein Insolvenzverfahren eröffnet, noch liegt ein entsprechender Gläubigerantrag vor!


Falsch:

GoMoPa.net schreibt überhaupt nichts von der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen die gwp. Und ein Gläubigerantrag ist sehr wohl seitens der Fondsgesellschaft vorbereitet worden, wie Fondsgeschäftsführer Arnoul Keil bestätigte. Die GoMoPa.net-Überschrift gibt gar keine Auskunft darüber, ob der Gläubigerantrag geplant, vorbereitet oder beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg vorliegt. Auf jeden Fall gibt es ihn. Er diente zunächst als Druckmittel, um die gwp zum Einlenken am Verhandlungstisch zu zwingen, wie GoMoPa.net aus verschiedenen Quellen erfuhr.

Anwalt Yorulmaz behauptet (Orthographie-Fehler im Original):

Zitat:


Ferner besteht keine Forderung, die die Zulässigkeitsvoraussetzung eines solchen Antrags nur annähernd begründen könnte. Weder ist das Unternehmen gwp germanwindpower GmbH zahlungsunfällig, noch hat das Unternehmen Zahlungsschwierigkeiten!


Falsch:

Im Schreiben an die Anleger, das gestern versandt wurde, heißt es von Fondsgeschäftsführer Arnoulf Keil (auszugsweise):

Zitat:


Wie Sie dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 08. April 2013 des Fonds entnehmen konnten, befinden wir uns mit dem Projektpartner GWP in einer schwierigen Situation. Der Darlehensvertrag ist seit Dezember 2012 gekündigt, die Zinsen für 2012 noch immer ausstehend, so dass wir, in enger Abstimmung mit dem Treuhänder, eine entsprechende Klage auf Rückzahlung vorbereitet haben. Insgesamt wollen wir Forderungen in Höhe von zirka 6,5 Millionen Euro gegen GWP durchsetzen.

[...]

Sollte sich herausstellen, dass die in dem Bericht vom 6. September 2013 erwähnten Punkte richtig sind, eine entsprechende Aufforderung um Stellungnahme an die GWP wurde bereits am Montagvormittag (9. September 2012 - Anmerkung der Redaktion) gestellt, verändert dies die Situation nur dahingehend, dass die Forderungen des Fonds nicht mehr an die GWP gestellt werden könnten, sondern sich direkt gegen die handelnden Personen richten müsste, welche vorsätzlich und grob fahrlässig den Zustand der GWP hergestellt haben. Dies sind: Der faktische Geschäftsführer der GWP, Herr Alfred Horn, der persönlich haftende Geschäftsführer, Herr von Meiningen, und der Aufsichtsratsvorsitzende der GWP, Herr Dr. Peter Kahlert.

Weite Teile der Inhalte des Artikels sind der Geschäftsführung seit der Gesellschafterversammlung vom 08. April 2013 bekannt geworden beziehungsweise recherchiert worden. Wir hatten starke Vermutungen, das GWP und auch HOSEA (polnische Tochtergesellschaft der gwp - Anmerkung der Redaktion) niemals im Besitz von polnischen Windkraftprojekten war. Dies wurde nun durch den Artikel bestätigt. An dieser Stelle stellt sich nun die Frage, wo die vom Fonds ausgereichten Gelder investiert worden sind, und wie eine Rückzahlung durch GWP hätte erfolgen sollen. Hierzu ist uns GWP bis heute eine Antwort schuldig geblieben. (Damit unterstellen wir, dass der Artikel korrekt ist.)

Selbst die Anregung einer Mediation durch die Fondsgeschäftsführung wurde von GWP zwar aufgenommen, aber unter fadenscheinigen Argumenten ist diese bis heute nicht zustande gekommen

Das Bestreben der Fondsgeschäftsführung war und ist bis heute, den Druck auf den Projektpartner GWP durch geeignete Maßnahmen so zu erhöhen, dass die ausgereichten Gelder zurückerhalten werden, ohne "größere" Kosten zu verursachen, zumindest aber einen "Zahlungsplan" von der GWP zu erhalten. Leider bis heute ohne Erfolg. Gemeinsam mit dem sich konstituierenden Anlegerbeirat haben wir Strategie und Maßnahmen abgestimmt.

In diesem Zusammenhang hat sich herausgestellt, dass einige Anleger schon heute durch die Anwaltskanzlei Andersen Weyer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Berlin, vertreten werden. Herr Weyer hat sich bereit erklärt, auch weitere Anleger mit zu beraten und die Interessen der Anleger gemeinsam mit der Fondsgeschäftsführung und dem Treuhänder gegen GWP durchsetzen zu wollen.


Aber in einem Punkt mag der Augsburger Anwalt Recht haben, den Gesellschaftern der gwp gehe es wohl finanziell nicht schlecht. Baron Detlef Alfred Gottfried Horn von Nordheim, der nach eigenem Bekunden 75 Prozent der gwp-Gesellschafter vertritt, soll sich einen neuen Porsche gekauft haben. Adel verpflichtet. Nun denn...

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Lothar Burmeister am 12.09.2013 08:59
Dieser anscheinende Winkeladvokat und angebliche Rechtsanwalt Yalzin Yorulmaz soll sich zurück in seine Heimat scheren. Unglaublich was sich diese Typen aus Anatolien hier rausnehmen!


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