GoMoPa: Fußball-Wettmafia: Von Bayern München bis zur A-Jugend von Union in Köpenick      
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
28. April 2017
2.147 User online, 50.405 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


18.10.2013
Fußball-Wettmafia: Von Bayern München bis zur A-Jugend von Union in Köpenick

Bestseller-Autor Jürgen Roth<br /> (67) aus Frankfurt am Main © Roth
Bestseller-Autor Jürgen Roth
(67) aus Frankfurt am Main © Roth
Ob nun ein UEFA-Cup-Spiel des FC Bayern München in Sankt Petersburg oder ein A-Jugendmatch von Union Berlin U 19 in der Wuhlheide in Köpenick - nahezu bei jedem Fußballspiel machen Zocker per Wetten im 10.000 Kilometer entfernten Singapur Kasse.

200 Milliarden Euro setzen die Buchmacher in Asien jedes Jahr um. Jeder kann vom heimischen PC bis zum Abpfiff eines Spiels mitzocken. Das große Geld machen dabei Mafiabosse, die vor den Spielen einzelne Spieler oder gleich die ganze Mannschaft samt Management kaufen oder Spiele auf die Wettlisten setzen, die völlig erfunden sind und nur als Computersimulation stattfinden.

Die Gewinnspannen liegen bei bis zu 700 Prozent und sind damit ähnlich hoch wie beim Rauschgiftgeschäft. Das Risiko, überführt zu werden, ist dagegen ungleich geringer. 90 Prozent der Spielmanipulationen finden bei Live-Wetten während der Spiele statt. Ein Cyber-Dschungel.

In den 90 Spielminuten werden auf Tausenden Wettseiten weltweit Unsummen geboten. Gewettet wird auf Eckstöße, Freistöße, auf rote Karten, das nächste Tor und wer es schießt. Es kommt kaum noch auf den Ausgang eines Spieles an.

Der DFB kann nicht eingreifen.

Seit 2005 arbeiten der Deutsche Fußball Bund und die Deutsche Fußball Liga mit der Sportradar AG aus Sankt Gallen in der Schweiz zusammen. Sportradar überwacht nach eigenen Angaben 40.000 Fußballspiele im Jahr und 6.000 Wettangebote pro Spiel, sofern es sich um legale Buchmacher handelt, die ihre Quoten melden.

Die deutschen Sportfunktionäre erhofften sich von Sportradar ein Frühwarnsystem. Doch die Live-Wetten per Mausklick würden ein solches Frühwarnsystem unmöglich machen, erklärte ein Sprecher von Sportradar dem ARD-Magazin "Die Story".

Nach Erfahrung von Sportradar finden 90 Prozent aller Manipulationen im Live-Bereich statt. Man könne sogar über 90 Prozent aller manipulierten Spiele identifizieren. Aber verhindern könne man die Abzocke nicht.

Der Sportradar-Sprecher schätzte ein:

Zitat:


Live-Wetten haben für den, der manipuliert, zwei große Vorteile. Man kann große Summen setzen, und es bestehen natürlich für die Strafverfolgungsbehörden wie auch für Sportverbände nicht mehr die Möglichkeit, hier noch einzugreifen.


Gingen 50 Millionen an Bayern-München?

Im Fall des unerwarteten Rausfliegens des Favoriten FC Bayern München aus dem UEFA-Cup-Halbfinale mit einer 0:4-Niederlage gegen Zenit Sankt Petersburg am 1. Mai 2008 in Russland reichte die herkömmliche Telefonüberwachung aus, um zumindest die mutmaßlichen Manipulierer im Juni 2008 in Spanien festnehmen zu können. Bei ihnen fand die spanische Polizei 25 Millionen Euro.

Enthüller Jürgen Roth (67) aus Frankfurt zitiert in seinem Buch "Unfair Play" (2011, Eichborn Verlag, 313 Seiten, 19,95 Euro) aus einem geheimen Report der UEFA vom 9. März 2009, der ihm vorliegt, folgendes:

Zitat:


Der Verdacht, dass dieses Spiel manipuliert worden war, geht von dem Umstand aus, dass aufgrund telefonischer Abhörmaßnahmen der spanischen Polizei in Spanien ein Verdächtiger am Telefon mit seinem Gesprächspartner davon gesprochen hatte, dass das Spiel mit 50 Millionen (Währung unbekannt) gekauft worden wäre.

Überdies wäre das Ergebnis von 4:0 einem Gesprächsteilnehmer im Vorhinein bekannt gewesen.


Es handelte sich bei den in Spanien Festgenommenen um drei mutmaßliche Mitglieder der Tambowskaja-Malyschew-Mafia aus Sankt Petersburg, die inzwischen auch in Malaga, Madrid, Palma de Mallorca und Alicante eine Vielzahl von Firmen, insbesondere im Immobilien- und Finanzsektor unterhalten soll.

Die Polizeiaktion lief unter dem Decknamen "Troika". Gefasst wurden im Juni 2008 Gennadios Petrow und seine beiden Freunde Alexander Malyschew und Leonid Christoforow. Letzterer habe sich laut einem Bericht der spanischen Zeitung El Pais in einem abgehörten Gespräch damit gebrüstet, dass er wisse, dass das Ergebnis in Sankt Petersburg 4:0 für Zenit ausgehen werde.

Gennadios Petrow ist ein russischer Unternehmer, der ein Teil des mutmaßlich gewöhnlich mit Waffenschmuggel, Erpressung, Auftragsmorden und Geldwäsche erwirtschafteten Geldes in Sankt Petersburg im Gas- und Ölgeschäft investieren soll und nach Erkenntnissen spanischer Behörden enge Beziehungen zu Vladimir Kumarin alias Barsukow, dem Gründer der Tambowskaja, unterhalte. Gennadios Petrow hat für seine Villa auf Mallorca in Nachbarschaft der Schwester von König Juan Carlos 20 Millionen Euro bezahlt, fährt als gern gesehener Gast auf Malle-Partys im Ferrari oder Bentley vor.

Petrow hat nützliche Beziehungen. Verwandte von Waldimir Putin zum Beispiel seien laut Jürgen Roth an einer Bank in Sankt Petersburg beteiligt, an der Petrow mit einem weiteren in Spanien verhafteten Mitglied der Organisation zwischen 1998 und 1999 Mehrheitsanteile hatte.

Die russischen Behörden zeigten sich an den Erkenntnissen der Spanier interessiert, leisteten aber keine wertvolle Aufklärungshilfe, wie Roth recherchierte.

Die drei Russen wurden am 31. Januar 2010 aus dem spanischen Gefängnis entlassen. Petrow musste eine Kaution in Höhe von 600.000 Euro hinterlegen, Alexander Malyschew eine halbe Million Euro und Christoforow 300.000 Euro. Außerdem sollen sie sich jeden Morgen und Abend im zuständigen Kommissariat ihres Wohnsitzes melden.

München half auch nicht.

Laut einer anonymen Strafanzeige gegen einen Manager des FC Bayern München bei der Staatsanwaltschaft München I seien vor dem Spiel 2 Millionen Euro und noch einmal nach dem Spiel zwei Millionen Euro auf das Konto des hohen Bayern-Funktionärs eingezahlt worden. Ermittelt wurde nicht. Warum nicht?

Dazu steht in dem geheimen Ermittlungsbericht der UEFA vom 9. März 2009:

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Pressemeldungen zum Thema
» Fußball WM 2006: das gekaufte Sommermärchen
» Oliver Kahn wegen versuchter Steuerhinterziehung verurteilt
» Fälschte Fußballklub-Präsident Bulat Tschagajew Beleg der Bank of America?
» Fußballclub TSG 1899 Hoffenheim wirbt für falschen Energydrink Kee Pex
» Bundesliga: Korruptionsangst könnte Tickets stark verteuern
» Beluga - Werder Bremen Fußballprofis unter den Geschädigten?
» Schalke 04 Tönnies: Ein Milliardär hat es schwer in Deutschland
» Schalke 04 Boss Tönnies kämpft um mehr als seinen Ruf
» Der Tresor des Ölkönigs von Wanne-Eickel war leer - die Suche nach seinen 173 Millionen geht weiter
» Heizer floh mit Millionen in die Sonne
» Schalke zahlt wieder fast pünktlich
» Finanzkönig Schechter sauer auf Schalke 04
» Zinswetten auf die Bundesliga taugen nichts
» Hoeness platzte wie eine Bratwurst
» Real Madrid: Zurück in die Zukunft
» Die teuersten Fußballclubs, Spieler und Trainer
» Fußball-Ranking - nur FC Bayern ohne Schulden
» Borussia Dortmund meistert die Krise
» Alemannia Aachen bleibt dem Tivoli treu
» Überlebenskampf Bundesliga
» FC Energie Cottbus abgezockt
» Rundes Leder - wer das Geld hat, darf bestimmen

Beiträge zum Thema
» Weltweit größter Wettskandal der Fußball-Geschichte
» Kriminelle Sportwetten
» Uli Hoeneß - Verdacht der Steuerhinterziehung - muss er ins Gefängnis?
» Die Fifa - der Vorstand und die Korruption
» Was Manager vom Fußball lernen können
» Kopfgeld ausgesetzt - für Hinweise ...
» Kee Pex Germany Engery Drink GF in U-Haft Aktuell
» Gratwanderung bei Geschenken
» Solar Millennium vs. Utz Claassen - Tagessatz von 612.000 Euro
» Hauptsponser Sportfreunde Lotte
» VfL Oldenburg reagiert auf Probleme des Sponsors Beluga
» Fleischfabrikant und Schalke-Boss Clemens Tönnies vor Gericht
» Pleitier Berresheim sponcert Germania Ober-Roden?
» Fußballprofis - dankbare Zielgruppe für Betrüger oder windige Anlagen
» BORUSSIA DORTMUND
» Fußball ist das beliebteste Thema bei Internet-Sportwetten
» Sky Deutschland Aktie
» Online-Bundesligaspiel "Super-Manager" - als öffentliches Glücksspiel verboten
» Schechter-Anleihe
» Maradona: 36 Millionen Euro Steuerschulden
» Die Fußball-WM und der Patriotismus
» Kapstadt im Aufwind
» Schwule Bundesliga Profifußballer

Kategorien zum Thema
» Geschäftsverbindungen
» Urteile & Recht
» Nachrichten & Meldungen
» Satire & Blödeleien
» Immobilie - Übersee
» Kapital & Kreditangebote
» Wer kennt, was meint Ihr dazu? - Hintergrundinformationen
» Kommentare & Meinungen
» Private: HINTERGRUENDE
» Risiko
» Aktien
» Kommentare & Meinungen
» Risiko
» Betrug - Sonstiges

 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Franz B. am 19.10.2013 19:56
Jo mei, des kann i mi net vorstellen. Der Ulli und der Kalle, niemals!

#1 - Kommentar von Gerhard F. am 17.06.2014 22:36
Wieso haben es zb. Konzerne nötig immer weiter zu expandieren und Gewinne und Profite auszubauen? Und die Bayern sind anscheinend dieser Logik folgend ein rein Caritativer Verein. Damit will ich die Bayern bestimmt nicht unter eine Art Generalverdacht stellen, aber man sollte die möglichkeit auch nicht ausschließen oder?

#2 - Kommentar von Jürgen A. am 25.06.2014 17:41
Zwar sind Wetten ein lokratives Geschäft aber man sollte nicht ausser Acht lassen das Fußball immernoch ein Sport ist. Leider wird er heute nur noch von Geld beherscht ich will gar nicht wissen wie viel Geld im Fusbbalmarkt im Umlauf sind, wahrscheinlich viel zu viel. Nur das schlimme ist das maches auf illegallem aufbaut und ich finde gut das es hier auch einmal angesprochen wird. Auch der Fußball hat schelchte Seiten und dort wird auch viel speckuliert das finde ich sehr traurig das sich sogar renomierte Manschaften wie Bayern München darauf einlassen.

#3 - Kommentar von Anton am 26.07.2014 14:42
Erst kürzlich bei der WM warnten Interpol und Europol die FIFA auch wegen der Wettmafia. Denn die Kontrollsysteme, mit denen die Bewegung der Wettquoten analysiert werden, dienen als Belege. Mehr als 300 Spiele im Jahr allein in Europa sollen verdächtig sein. Vielleicht ist die Zahl größer. Hoffentlich ging da auch alles sauber zurecht. Aber letztendlich hat es sich ja für Deutschland gelohnt.


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:


 

» Ichor Coal N.V.: Kohlebergbau am Tropf von Spekula ...   27.04.2017

» Hoffmann AHG SE: Aktienstock vom Firmen-Totmacher ...   26.04.2017

» Bloß nicht HDI Gerling versichert!   24.04.2017

» Wirecard AG: Personelle Verflechtungen zur verbote ...   24.04.2017

» Good Brands AG: Thomas Storch hilft als Business A ...   21.04.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen