GoMoPa: Sal. Oppenheim: Hintergingen Edelmänner das eigene Blut?
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
20. September 2017
625 User online, 50.474 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


22.10.2013
Sal. Oppenheim: Hintergingen Edelmänner das eigene Blut?

Convent
Die angeklagten Ex-Manager von Oppenheim, von links: Friedrich Carl Janssen, Christopher Freiherr von Oppenheim, Dieter Pfundt und Matthias Graf von Krockow. Der Prozess vor dem Landgericht geht am 4. November 2013 weiter.
Am 4. November 2013 geht vor dem Kölner Landgericht das bislang größte Wirtschaftsstrafverfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte nach Verhandlungen im Februar und April nun mit einem neuen Prozess in die dritte Runde.

Edelmänner sollen zum Nachteil des eigenen Familien-Bankhauses Sal. Oppenheim aus Köln gehandelt haben.

Auf die Anklagebank müssen in dieser delikaten Angelegenheit der ehemalige Sprecher der Bank Matthias Graf von Krockow (64), Christopher Freiherr von Oppenheim (48), Namensträger und für das Private Banking zuständig, sowie Risikomanager Friedrich Carl Janssen (69) und Investmentbanker Dieter Pfundt (61).


Josef Esch (57) muss<br /> sich für seine Esch<br />-Fonds verantworten<br /> © Christoph Hardt
Josef Esch (57) muss
sich für seine Esch
-Fonds verantworten
© Christoph Hardt
Den Angeklagten wird in mehreren Anklagekomplexen und unterschiedlicher individueller Tatbeteiligung Untreue in besonders schwerem Fall oder Beihilfe dazu vorgeworfen. Es geht für die ehemaligen Edelbanker also um Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren. Ferner wurde der schillernde Immobilienunternehmer Josef Esch (57) aus Troisdorf bei Köln angeklagt, dem außer in einem Fall vor allem Komplizenschaft (Beihilfe) vorgeworfen wird.

Die Banker und Esch sollen mehrere Immobiliengeschäfte zu Lasten des Bankhauses und damit auf Kosten der anderen Anteilseigner inszeniert und abgerechnet haben. Der Gesamtschaden soll laut Staatsanwaltschaft 145 Millionen Euro betragen haben.

Dabei spielen eine Büroimmobilie im Frankfurter Bankenviertel (Bockenheimer Landstraße), ein Bürogebäudekomplex in Köln (Oppenheim-Straße) und ein nettes Privatanwesen im Kölner Villenviertel (Marienburger Straße) eine Rolle.

Daneben wurde eine Kreditvergabe in Höhe von 20 Millionen Euro, also eigentlich weit unter Peanuts-Niveau, aus Herbst 2008 an Arcandor moniert. Das summenmäßig größte Geschäft, die üppige Kreditvergabe über 350 Millionen Euro an die Esch-Firma ADG, wurde bereits wieder zusammengedampft. Die ADG hatte den Kredit für Erb-Milliardärin Madeleine Schickedanz (70) aus Fürth aufgenommen, die 2005 selbst und über zwei Vehikel für das Geld Arcandor-Aktien einsammelte und auf Pump zockte. Der Schaden für die Bank trat letztlich wohl nicht ein, weil mehrere Bürgen aus den zwei größten Familienstämmen des Bankhauses Schlenderhan (Ullmann) und Lindenallee (Oppenheim) und Esch beziehungsweise Esch-Gesellschaften mit jeweils 35 Millionen Euro hafteten.

2009 hatte die Bank die Bürgen statt Schickedanz in Anspruch genommen; auf Betreiben von Janssen hin so heißt es. Im Prozess geht es diesbezüglich nur noch um die Umgehung von Regeln für das Kreditgeschäft und einen Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG). Der Kredit über die ADG diente gegenüber der Bank, also den anderen Anteilseignern und der Finanzaufsicht zur Verschleierung, so der Vorwurf. Denn bei einer weiteren freihändigen Kreditvergabe an die größte Privatkreditkundin des Bankhauses hätte die Aufsichtsbehörde und das hauseigene Risikomanagement Alarm schlagen müssen. Durch den Schickedanz-Kredit verloren die Bankeigner als Garanten weiter an finanziellem Spielraum und knüpften das eigene Schicksal zunehmend an Schickedanz und den 2007 von Thomas Middelhoff (60) zusammengebastelten Arcandor-Konzern.

Das OEH-Geschäftsmodell

Esch stellte sozusagen die unternehmerische Infrastruktur für die angeklagten Geschäfte der Privatbankiers bereit und an dieser Stelle wird es spannend. Als Instrument für das Abwickeln von Immobiliengeschäften dienten Esch und den Bankern bereits 70-fach erprobte geschlossene Fondskonstruktionen in der Rechtsform von Gesellschaften bürgerlichen Rechts. Diese steueroptimierten Grundstücksgesellschaften wurden unter einem gemeinsamen Dach in der Oppenheim-Esch-Holding (OEH) verwaltet und von den Bankern an die besonders reiche Kundschaft vertickt.

Das Geschäftsmodell erwies sich viele Jahre lang für die Initiatoren und Anleger als sehr erfolgreich. Bis die Auswahl der Projekte zu öffentlich wurde...

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Pressemeldungen zum Thema
» Privatbank Sal. Oppenheim: die Abrechnung
» Alexander-Pascal Graf von Krockow im Visier der Zielfahnder
» Wirbel um einzigen Karstadt-Bieter

Beiträge zum Thema
» Alexander Pascal Graf von Krockow
» Bankhaus Sal.Oppenheim
» Sal. Oppenheim verlegt Sitz von Köln nach Luxemburg
» Zwei Grafen gleichen Namens? Mathias Graf von Krockow
» Eine Heuschrecke hat wieder zugeschlagen...
» Die heimlichen Herrscher der Wirtschaft
» Worauf Karstadt-Kunden achten sollten
» Hamburg-Mannheimer und Victoria verschmelzen zu Ergo
» Das Insolvenzplanverfahren: Chance in der Krise
» Der eigentliche Gewinn der Kundenkarten - Daten
» Nach der Pleite erfolgreich weiter
» Jahrelanges Missmanagement belohnen?
» ab April 2005 Einblick in die Konten der Bürger

Kategorien zum Thema
» Wer kennt, was meint Ihr dazu?
» Erfahrungen mit Banken
» Doktortitel, Adelstitel, Diplomatenpässe
» Betrug - Sonstiges
» Dubios

 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von JuliusP. am 24.06.2014 16:12
Das war einstige Stärke die die Bank zeigte. Doch heute als alle nur immer ihr Geld im Kopf haben zerrütten sich selbst Familien. Familien die fast 200 Jahre zusammengehalten haben. Ich würde es super finden wenn diese Geldgierigen Säcke endlich hinter Gitter kommen und sich nicht wieder mit ihrem ganzen Geld raus schleichen. Das können sie alles nur durch ihr vieles Geld, ohne dieses wären sie so klein wie Staubkorn. Wie diese Leute schon dastehen mit ihren feinen Anzügen. Bah da kommt es mir hoch, andere Leute hungern und diese ja diese tun solche Sachen wo jeder Normalbürger einfach nur den Kopf schütteln müsste geschweige denn ein Vertrag mit dieser Bank macht (was sich eigentlich auf jeden beziehen sollte)!!! GoMoPa?s Journalisten hauen hier 3 Beiträge gegen diese Schweine raus, ich hoffe, dass genug Leute das lesen und sich auch einmal ein Kopf darüber machen wie schlimm solche Menschen eigentlich sind.


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:
 

CAPTCHA code


 

» Zinsland.de: Pleite-Eklat des Münchner Baulöwen ...   19.09.2017

» P&R Gruppe: Container-Mietlöcher und verpufftes E ...   18.09.2017

» Breitbandnetz GmbH & Co. KG: Mit fast 1 Million Fe ...   18.09.2017

» Vegas Cosmetics GmbH: Die windigen Partner um Cosm ...   14.09.2017

» Green City Energy AG: Bilanziell überschuldet - ...   11.09.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen