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24.10.2013
Salzburg München Bank AG: Schlechtere Wertpapier-Kurse als die Börse?

Ludwig Straßner, Vorstands-<br />Direktor der Salzburg München<br /> Bank AG, verantwortet den Wert-<br />Papierhandel insbesondere für<br /> die akademischen, freien Berufe
Ludwig Straßner, Vorstands-
Direktor der Salzburg München
Bank AG, verantwortet den Wert-
Papierhandel insbesondere für
die akademischen, freien Berufe
Ludwig Straßner (65) aus Fürstenfeldbruck schien für die 60.000 Miteigentümer des Raiffeisenverbandes Salzburg (RVS) ein Glücksfall zu sein.

Nach 26 Jahren Dienst bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank e.G. holten ihn die Österreicher am 1. Juli 1999 zu ihrer deutschen Tochter, der Salzburg München Bank AG (SMB). Zunächst als Generalbevollmächtigten in der Privatkundenbetreuung. Ab 1. Juni 2000 wurde Straßner zum Vorstandsdirektor für den gesamten Marktbereich der SMB bestellt und ist seitdem insbesondere für die akademischen, freien Berufe verantwortlich.

Gegenüber der Bank erfüllte Straßner seine Managerpflicht. Im letzten Jahr fuhr er zum wiederholten Male für das Bankhaus einen Gewinn von über eine Million Euro ein. Die Kunden scheinen sich bei ihm gut aufgehoben zu fühlen. Das betreute Depotvolumen wuchs im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 6,88 Millionen Euro auf 96,8 Millionen Euro.

Zur guten Außenwirkung der Münchener Genossenschaftsbank mit Privatbankcharakter trug sicherlich auch bei, dass Straßner als passionierter Golfspieler Wohltätigkeits-Golfturniere des Lions Club München-Blutenburg auf der 18-Loch-Anlage in Rottbach organisierte, bei denen die Salzburg München Bank AG als Hauptsponsor auftrat.

Der österreichische Generaldirektor Magister Dr. Günther Reibersdorfer schrieb mit ersichtlichem Stolz ins Kundenjournal der SMB AG:

Zitat:


Bei Raiffeisen stehen die Kunden keiner anonymen Großorganisation gegenüber [...] Service, Beratung und Betreuung sind individuell an dem Bedarf der Kunden ausgerichtet.


Convent
1990 vom Raiffeisenverband Salzburg gegründet: die Salzburg München Bank AG in der Karlstraße 7 in München © googlestreetview
Allerdings versteht eine langjährige Kundin der Salzburg München Bank AG, die freischaffende Bauträgerin und Architektin Rosemarie Faschian-Schmid aus Wasserburg am Inn, nicht, warum die Bank beim Wertpapierhandel für sie schlechtere Kurse erzielte, als wenn sie die Papiere zur selben Zeit an der Börse gehandelt hätte.

Die Bauträgerin aus Bayern schrieb schon vor einem Jahr am 20. August 2012 ihrem Landsmann Direktor Straßner folgenden Brief (Auszug):

Zitat:


Betrifft: Wertpapierkäufe 2005 bis 2011

Sehr geehrter Herr Direktor Straßner,

[...]

bei der Überprüfung der Wertpapiere war mir aufgefallen, dass sehr viele Wertpapierkäufe oder -verkäufe anstatt der Nennung eines Börsenplatzes die Bezeichnung "außerbörslich (gemäß Weisung)" haben.

Laut Rücksprache mit dem hiesigen Direktor der Raiffeisenbank ist dies eine sehr ungewöhnliche Art des Wertpapierkaufes.

Anlässlich der stichhaltigen Überprüfung des Wertpapierdepots für Konto Nummer 1 1100 80331 aus dem Jahre 2009/2010 musste ich erhebliche Abweichungen von den börsennotierten Kursen feststellen.

Ferner fiel mir auf, dass bei allen Käufen für dieses Depot Kaufpreise zu meinem Nachteil in Rechnung gestellt wurden, die zwischen 11 und 21 Euro höher notiert waren als der börsennotierte Kurs gemäß Kurshistorie Wallstreet online und Auszug aus Finanzen.net historische Kurse.

Ich bitte daher dringend um Aufklärung bis Montag, den 27. August 2012, weshalb mir solche Kurse zu meinem Nachteil berechnet wurden, da Sie doch als Wertpapierhändler verpflichtet sind, für die Kunden die Wertpapiere zum bestmöglichen Kurs abzuwickeln.


Der insbesondere für die akademischen, freien Berufe zuständige Vorstandsdirektor Straßner gab der freischaffenden Architektin und Diplomingenieurin (FH) keine Antwort. Die Bankkundin schickte, nachdem sie 9 Tage gewartet hatte, ihrem Bankdirektor eine Mahnung: "Ich bitte höflichst auf baldige Antwort auf mein Schreiben vom 20. August 2012."

Anzeige in der Süddeutschen Zeitung

Als die Bank daraufhin weiterhin keine Reaktion zeigte, schaltete Rosemarie Faschian-Schmid in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 22. und 23. September 2013 eine Kleinanzeige, in der Sie nach Kunden der Salzburg München Bank AG suchte, denen es beim Wertpapierhandel genauso ergangen war wie ihr.

Nun endlich reagierte die Salzburg München Bank AG. Allerdings nicht mit einer Aufklärung oder Korrektur. Und auch nicht persönlich.

Entgegen dem Raiffeisen-Anspruch, keine anonyme Großorganisation sein zu wollen, versteckte sich die Salzburg München Bank AG hinter einer extern eingeschalteten Rechtsanwaltskanzlei.

Rechtsanwältin Monika Peer von der Kanzlei Dr. Hintermayer & Kollegen aus der Residenzstraße 27 in München schickte am 9. Oktober 2012 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung.

Darin sollte...

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Marcel E. am 24.06.2014 15:46
Hatte schön öfters mitder Bank zu tun und habe immer gute Erfahrugen gemacht. Ludwig Straßner ist anscheinend auch ein ein sehr guter Mann. 


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