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23.10.2013
Adelsbank Sal. Oppenheim: Kommt es zur Familienfehde?

Über 220 Jahre zählte Sal. Oppenheim zu den renommiertesten Banken Deutschlands, hier gingen die Reichen und Mächtigen ein und aus. Gegründet 1789 - im Jahr der französischen Revolution - wurde das Kölner Geldinstitut im Nachkriegs-Deutschland zu einem einflussreichen Partner von Wirtschaft und Politik. Im Jahr 2005 stieg Sal. Oppenheim zur größten Privatbank Europas auf und verlegte anschließend seinen Firmensitz nach Luxemburg.

Doch dann kam der tiefe Fall: Die Banker verstrickten sich zunehmend in dubiose Immobilien- und Aktiengeschäfte. Besonders eng waren die Geschäftsbeziehungen zum Arcandor-Konzern, der früheren KarstadtQuelle AG - hier war Sal. Oppenheim zuletzt Hauptaktionär.

Die Insolvenz des Warenhauskonzerns riss auch die Bank mit in den Abgrund. Inzwischen mussten die verantwortlichen Banker von ihren Ämtern zurücktreten, und die Deutsche Bank hat das Traditionshaus im November 2009 übernommen.

Der Untergang der adligen Privatbank ist eine Zerreißprobe für die Familienstämme der Schlenderhaner und der Erben von Alfred von Oppenheim (Lindenallee), die jeweils zu 30 Prozent das Bankhaus und die Geschäfte kontrollierten.

Was von der Einigkeit übrig bleibt

Convent
Die angeklagten Ex-Manager von Oppenheim, von links: Friedrich Carl Janssen, Christopher Freiherr von Oppenheim, Dieter Pfundt und Matthias Graf von Krockow. Der Prozess vor dem Landgericht geht am 4. November 2013 weiter.
Ein noch erhoffter üppiger Kaufpreis-Nachschlag aus der Übernahme durch die Deutsche Bank AG in Höhe von über 400 Millionen Euro könnte ausfallen. Im jetzt laufenden Untreue-Prozess, der am 4. November 2013 vor dem Landgericht Köln fortgesetzt wird, gegen die vier Ex-Manager Matthias Graf von Krockow (64), Christopher Freiherr von Oppenheim (48), Friedrich Carl Janssen (69) und Investmentbanker Dieter Pfundt (61) sowie ihren Helfer Immobilienfonds-Entwickler Josef Esch (57) aus Troisdorf geht es vor allem um die letzten Immobilien-Geschäfte der Bankeigner. Vermutlich hält im Augenblick nur noch die Hoffnung auf einige Hundert Millionen die ehemalige Bankfamilie Oppenheim zusammen.



Innerhalb der Familie ist man nicht mehr allzu gut aufeinander zu sprechen. Die Mitglieder der anderen Familienclans planten bereits den Aufstand und lassen den Strafprozess von Rechtsanwälten im Zuschauerraum aufmerksam verfolgen. Vielleicht erhält man hier Fingerzeige für eigene Klagen. Die Gräfin Henriette Strasoldo soll laut Wirtschaftswoche den anstehenden Prozess so kommentiert haben: "Sie haben die Bank als Selbstbedienungsladen genutzt und gehören hinter Gitter." Der extrovertierte und leicht aufbrausende Nikolaus von Oppenheim (54), Oberhaupt des dritten Familienclans, wurde bei seiner Befragung ungewöhnlich deutlich:

Die Familienmitglieder der engeren Familien - also die Schlenderhaner und die Oppenheimer aus der Lindenallee - hätten günstigere Konditionen bei Krediten genossen. Die Staranwälte der Angeklagten reagierten empört und kündigten diesbezügliche Beweisanträge an. Seine Quelle für diese offenbar inzwischen als ungerecht empfundene Bevorteilung wollte der Vermögensberater Nikolaus von Oppenheim freilich nicht preisgeben. Nikolaus soll nach manager magazin-Informationen am Rande einer Trauerfeier für die Turf-Baronin Karin von Ullmann (1922-2009) in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit seinem einen Kopf kleineren Vetter Christopher von Oppenheim geraten sein. Gewalt sei dabei nicht im Spiel gewesen, meinte Oppenheim auf Nachfrage während des laufenden Prozesses.

Immobilien Bockenheimer Landstraße

Der erste inhaltliche Komplex betrifft ein Immobiliengeschäft, das sich auf die typischen Oppenheim-Esch-Holding-Fondsstrukturen (OEH) in der Gesellschaftsform GbR als Steuersparmodell für Reiche stützte:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Lauterbach am 24.06.2014 16:02
Während viele Menschen in diesem Land keinerlei Einkommen mehr haben streitet sich eine Clique um Milliarden. Wenn man erst einmal verstanden hat, was in den Köpfen solcher Leute vor sich geht (nämlich nix außer Geld) dann wird man sich bewusst welch Staubkörnchen diese Leute sind (oder man selbst)... und dass man neben niedrigen Löhnen und Einkommen eins nicht gebrauchen kann im neuen Jahr: solche stinkreichen Leute die nur ihr Geld im Kopf haben.


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