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05.11.2013
Razzia bei der Infinus AG

Seit den frühen Vormittagsstunden durchsuchen Polizeibeamte Häuser des Dresdner Finanzdienstleistungsunternehmens Infinus AG.

Die vier luxuriösen Objekte im noblen Dresdner Stadtteil Blasewitz in der Loschwitzer und Käthe-Kollwitz-Straße, dem Vogesenweg sowie der Goetheallee stehen im Fokus der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Über den konkreten Anlass der Durchsuchungen schreibt die Bild Regionalausgabe Dresden: Es solle sich um einen Anlagebetrug in Millionenhöhe handeln. Eine Quelle für die Behauptung nennt das Boulevard-Blatt nicht.

Was fest steht, ist, dass sieben Abschleppwagen vor den Bürogebäuden vorfuhren und es demzufolge zu vermuten ist, dass die Staatsanwaltschaft Firmenfahrzeuge konfiszieren lässt. Das ist kein gutes Zeichen.

Das Wertpapierhandelshaus war im September 2002 in Dresden von ehemaligen Mitarbeitern des gleichfalls in Dresden beheimateten Bankhauses BFI AG gegründet worden und ist auf den Gebieten Vermögensverwaltung und Anlageberatung tätig. Das Unternehmen - die erste Bank-Neugründung in den neuen Bundesländer - residierte seit 2001 in der Villa Felsner, Bautzner Straße 104, am Brückenkopf der Waldschlösschenbrücke. Es stellt für Tausende von Versicherungsmaklern das Haftungsdach dar. Zur Infinus AG gehören auch eine Hausverwaltung und eine Agentur für PR und Marketing.

Für Infinus-Vermittler sieht es nicht gerade rosig aus. Viele werden jetzt von Ihren Kunden sicherlich angegangen. Spätestens seit der bereits im März ausgesprochenen Kündigung der Augsburger Aktienbank steht das Unternehmen in der Kritik. Zum Grund der Kündigung sagte seinerzeit ein Sprecher des Bankhauses, dass ein "Tipp" aus den Reihen der Staatsanwaltschaft Dresden zu der Kündigung geführt hätte.

Auf diese Tatsache hätten Infinus-Vermittler ihre Kunden zweifelsohne hinweisen und sich dieses durch entsprechende Beratungsprotokolle bestätigen lassen müssen. Ansonsten kann es teuer werden.

Sollten sich die Verdachtsmomente gegen die Infinus AG erhärten und die Infinus in die Insolvenz gehen, dann wäre dieses einer der größten Finanzskandale in der jüngeren Geschichte des deutschen Finanzmarktes. So groß, dass der S&K-Skandal aus Frankfurt am Main dagegen verblassen würde. Nun denn...

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Es liegen 10 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Luise Schoppenhauer am 05.11.2013 17:50
Die großen, die Platzhirsche, bei denen doch gar nichts schief gehen kann?! Wahnsinn! Die besten Bewertungen bei den üblichen großen Ratingagenturen! Mit allen Gutachten die es gibt. Positive Presse. Tolle Anwälte und Wirtschaftsprüfer. Sogar ein 32 KWG Haus! Das musste man seinen Kunden doch empfehlen. Oder?! Die Frage die ich schon immer stelle und die jetzt in der Nachschau so ironisch klingt: ?Wie verdient Infinius eigentlich Geld??

#1 - Kommentar von Klugscheißer am 05.11.2013 17:53
Sie wissen, dass Sie duch solche unqualifizierten Kommentare Existenzen zerstören können? Ist schon etwas dabei rausgekommen was noch keiner weiß? Dass irgendetwas bewiesen wurde, welche den Verdacht bestätigen?

Heutzutage kann jeder ankommenund behaupten, dass etwas nicht stimmt! Und womit die ihr Geld verdienen liegt doch auf der Hand. Vielleicht sollten Sie sich mal ein wenig mehr mit dieser Branche auseinander setzen.

Und eines ist klar: der Konkurrenz stinkt das doch zum Himmel. Die sind nicht umsonst so erfolgreich.

Also echt. Manchmal darüber nachdenken, was so geschrieben wird. Schlimm, schlimm, schlimm!

#2 - Kommentar von Albin Borkenkaefer am 05.11.2013 17:59
Junge, lass mal bisschen ab, was hat dieser Gomopa denn Problematisches in sich? Allerdings, dass mit der Augsburger Aktienbank AG ist für mich neu!

#3 - Kommentar von Rainer Rosenfeld am 05.11.2013 19:21
.... und nahmen mehrere Personen aus der Unternehmensleitung fest. Wie informierte Kreise berichteten, wirft die Staatsanwaltschaft dem Unternehmen Betrug sowie den Aufbau eines Schneeballsystems vor. Für die inhaftierten Führungskräfte findet in Kürze ein Haftprüfungstermin statt.

Inzwischen gibt es auch eine erste Reaktion der Infinus Gruppe: ?Wir stehen diesen angeblichen Vorwürfen mehr als ratlos gegenüber?, erklärt Kewan Kadkhodai. ?Aus unserer Sicht sind die Vorwürfe haltlos und durch nichts zu begründen", so das Vorstandsmitglied in einer ersten Mitteilung. Für ihn ist "die heutige Aktion an Dramatik kaum noch zu steigern".

Kadkhodai weiter: ?Natürlich werden wir alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um gegenüber den zuständigen Behörden schnell und unmissverständlich auf eine schnelle Aufklärung der gegen unser Haus gerichteten Vorwürfe zu dringen. Dabei werden wir schon aus eigenem Interesse umfassend und ergebnisorientiert mit den diesbezüglichen Stellen zusammenarbeiten, damit wir sobald wie möglich wieder unsere normale Geschäftstätigkeit aufnehmen können? 

#4 - Kommentar von Wilhelm von der Boom am 05.11.2013 19:39
In einer Stellungnahme zu den Durchsuchungen der Infinus-Standorte in Dresden bezeichnet der Finanzdienstleister die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft als haltlos. Man strebe eine enge Kooperation mit den Behörden an, um schnellstmöglich die Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen zu wollen.

Völlig überrascht seien die Mitarbeiter der Infinus-Gruppe und ihrer Tochterunternehmen gewesen, als um zehn Uhr am Dienstagmorgen an allen Standorten des Finanzdienstleisters plötzlich Polizeikräfte sowie die Staatsanwaltschaft aufgetaucht sei, um die Büroräume zu durchsuchen, heißt es in der Stellungnahme. Im Rahmen der Durchsuchung sind demnach auch Unterlagen sowie elektronische Datenträger und Computer sichergestellt worden. Grund für die bundesweite Aktion ist der Vorwurf des ?Betruges und der Schädigung von Anlegern und Investoren?, so Infinus.

?Wir stehen diesen Vorwürfen mehr als ratlos gegenüber?, so Prof. Dr. Kewan Kadkhodai, Vorstandsmitglied der Infinus. ?Aus unserer Sicht sind die Vorwürfe haltlos und durch nichts zu begründen, denn gerade in einem so sensiblen Bereich wie dem unseren ist es unausweichlich, nicht nur absolut auf dem Boden der Gesetze, sondern auch aufs Engste mit den zuständigen Behörden wie beispielweise auch der BaFin zusammenzuarbeiten.?

Infinus will mit Behörden kooperieren

Dies habe die Infinus-Gruppe zum Wohle ihrer Kunden nachvollziehbar und auch transparent getan, so Kadkhodai. Umso unverständlicher sei deshalb die heutige Aktion, die in ?ihrer Dramatik kaum noch zu steigern ist?. Der Fnanzdienstleister werde alles in seiner Macht Stehende unternehmen, um gegenüber den zuständigen Behörden schnell und unmissverständlich auf eine schnelle Aufklärung der Vorwürfe zu dringen.

?Dabei werden wir schon aus eigenem Interesse umfassend und ergebnisorientiert mit den diesbezüglichen Stellen zusammenarbeiten, damit wir sobald wie möglich wieder unsere normale Geschäftstätigkeit aufnehmen können?, erklärt Kadkhodai abschließend.

#5 - Kommentar von Hubert K am 11.11.2013 20:16
Die haben eine BFin Genehmigung 32 KWG ! Haftet nun die BaFin ? Sind die versichert? Einer hat mir erzählt das die Bagin bereits seit 2008 ermittelte und die Scheixxe durch ene anonyme Anzeige aber erst ins Rollen kam. Könnt ihr mal dahin rechchieren? Danke Hubert

#6 - Kommentar von Joe Kening am 19.06.2014 21:44
Was ist da nur los im Finanzmarkt. Ich habe das Gefühl das die Anleger nach der Finanzkrise aus den Banken in "sicheres Gebiet" flüchten, dies lag überwiegend an den Ratingagenturen die dem Anleger helfen sollen einen Überblick zum Risiko eines Finanzinstruments zu bekommen. Die Bundesregierung versprach daraufhin mehr Kontrolle des Ratingagenturen. Und wo ist eigentlich die BaFin?

#7 - Kommentar von Ottfield11 am 22.06.2014 23:51
Das findet man nun auf der Homepage oder dergleiche: ?Mit Beschluss vom 06.05.2014 hat das Amtsgericht Dresden ? Insolvenzgericht über das Vermögen der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut das Insolvenzverfahren eröffnet. Die ursprüngliche Webseite der Infinus AG ist derzeit außer Betrieb.?
Außerdem ist es sowieso leider ist so, dass es sich bei den Finanzanlagen der Infinus AG und seinen zahlreichen Tochtergesellschaften um ein Schneeballsystem handelt. Es ist dazu nur noch eine Frage der Zeit, bis nicht nur die horrenden Zinsen nicht mehr an die Anleger gezahlt werden können, sondern man sich ernsthaft fragen sollte, ob man sein angelegtes Geld überhaupt zurück bekommt. Das hat sich eindeutig bis heute gezeigt.

#8 - Kommentar von Axel Breitner am 23.07.2014 21:38
Es gab vor ein paar Monaten die nächste Razzia, denn wie wir wissen hat Infinius mit geschlossen Fonds und Beteiligungen gehandelt und den Leuten verheimlicht was für Risiken daran stecken. Normalen Leuten sollte so etwas eigentlich gar nicht angeboten werden, weil Sie ihr hart erarbeitetes Geld damit verlieren, was denen logischer Weise völlig egal ist. Dadurch verlieren Leute das Vertrauen zu seriösen Finanzdienstleister und gehen zu Ihrer Bank wo Sie genauso "nicht richtig" beraten werden.

#9 - Kommentar von Frank-Rüdiger am 06.10.2014 16:54
Für rund 48 Millionen Euro wurden 36 Häuser (vorrangig Dresdner Villen) der insolventen PROSAVUS-Gruppe (Tochterfirmen von Infinus) vom Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler verkauft Nur der geringe Anteil von 33 Prozent (16 Mio. Euro) geht an private Gläubiger. Den Rest bekommen drei Banken, damit die Gebäude hypothekenfrei sind.


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