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13.11.2013
EBBF AG: Fondstreuhänder muss Opfer entschädigen

Convent
Grußwort von Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern im Genussschein Kaufangebot der EBBF AG vom Mai 2005
Es ist schon ein Graus für die 109 Berliner und Brandenburger Kleinanleger, die bei dem Berliner Computerfachmann Manfred Herbert Geske (73) und seinem Münchener Fonds Europäischer Bildungs- und Berufsbildungsförderkreis AG, kurz EBBF AG, in den Jahren 2005 bis 2007 Genussscheine für 1.000 Euro plus 5 Prozent Agio kauften und so in den Fonds insgesamt 810.100 Euro einzahlten.

"Bereits im Zeitpunkt des Genussscheinerwerbs bestand, mit der Zahlung der jeweiligen Summe auf das oben angegebene Konto, eine schadensgleiche Vermögensgefährdung", stellte das erweiterte Schöffengericht Berlin Tiergarten fest und verurteilte Geske nach einem umfassenden Geständnis am 19. Februar 2009 rechtskräftig zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft, Geschäftsnummer: (214) 3 WI Js 2009/09 Ls (30/08).

Geske hatte den Genussschein-Käufern in einem Businessplan vorgegaukelt, er werde bis 2008 etwa 70 Millionen Euro einsammeln und 80 Prozent als Studiendarlehen an E-Learning-Institute sowie in gemanagte Finanzanlagen mit Kapitalgarantie investieren.

In Wahrheit flossen aber 75 Prozent des Genussscheinkapitals als partiarische Darlehen an die E-Learning-Institute Unitect.net AG und UNIRVM.AG, deren Alleinvorstand Geske ebenfalls war. Das Gericht konnte dort gar keine nachhaltige Geschäftstätigkeit erkennen.

Dem Fonds EBBF AG und der UNITECT AG wurde zwischen 2005 und 2007 rund 263.000 Euro an Barabhebungen an Schaltern und Bankautomaten entzogen, die Geske vornahm oder veranlasste, ohne einen Verwendungsnachweis zu erbringen.

Für Geskes E-Learning Fonds zur Finanzierung virtueller Schulen und Hochschuleinrichtungen warb auch mit ihrem Foto und einem Grußwort im Jahre 2005 die damalige dritte Ehefrau von Ferfried Prinz von Hohenzollern (70), Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern (42).

Als Schirmherrin und Initiatorin von "Promis für Bildung" schrieb sie in ihrem Grußwort an Geskes E-Learning Firma UNIRVM.com im Genussschein-Kaufangebot der EBBF AG vom Mai 2005:

Zitat:


Die auch - für Erwachsene interessanten - ersten Schritte auf dem Neuen Weg der UNIRVM.com werden mit prominenten Vorbildern die Einstellung der Jugend zur Schulung und Schule spielend verändern.


Als Anleger nach der Verurteilung von Geske, der dann mit seinem Fonds EBBF AG bis heute bei seiner Lebensgefährtin in der Uhlandstraße in Berlin Wilmersdorf unterschlüpfte, die Hohenzollern-Prinzessin wegen ihrer Werbung in Regress nehmen wollten, teilten die Anwälte der Adligen einem Anlegeranwalt mit:

Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern (sie ist seit 2007 von "Foffi" geschieden) habe tatsächlich einen PR-Vertrag mit Manfred Geske abgeschlossen. Aber als Geske nicht gezahlt hatte, habe sie den Vertrag gekündigt.

Geske habe ihr Foto dennoch sogar in einem Prospekt verwandt. Dagegen sei sie erfolgreich mit Unterlassungen vorgegangen und habe vor Gericht gewonnen.

Geske gilt als notorischer Nichtzahler.


So prellte er der IKK Berlin Brandenburg im Mai und Juni 2003 die Büromiete für eine Büroetage in der Keithstraße 9 in Berlin Schöneberg für die UNIRVM.AG in Höhe von 8.300 Euro.

Auch die 23 Pocketcomputer im Wert von 14.540,60 Euro, die ihm die ariston Vertriebs GmbH für seine UNIRVM.com am 14. Oktober lieferte, zahlte Geske nicht.

Im Namen seiner Firma UNITCT AG belegte er das ganze Jahr 2005 Büros in der Bismarckstraße 105 in Berlin Charlottenburg und Leibnizstraße 11/13 im selben Stadtbezirk und zahlte der Deutschen Industriebank AG weder die vereinbarte Monatsmiete in Höhe von 16.836 Euro noch die Mietkaution in Höhe von 36.000 Euro.

Die gleiche Mietprellerei zog Geske vom Sommer 2006 bis Sommer 2007 als Generalbevollmächtigter der UNITECT.net AG gleich über mehrere Etagen als angebliches Schulungszentrum in der Bismarckstraße 10/12 (3.638 Quadratmeter) und in der Marie-Elisabeth-Lüders-Straße 1a (1.500 Quadratmeter) mit dem Gerling Konzern Lebensversicherungen AG ab. Der hinterlassene Mietschaden betrug hier mehr als 675.000 Euro.

Die Genussscheinkäufer haben die Option, am Ende der Laufzeit im Jahre 2014 ihre Genussscheine in Aktien der EBBF AG zu tauschen. Für einen Genussschein im Nennwert von 1.000 Euro gibt es 100 Stammaktien zum Preis von 13 Euro. Ein wertloses Unterfangen.

Von Geske selbst ist kaum eine Rückzahlung des Genussscheinkapitals zu erwarten.

Einige Anleger versuchten daher auch, den Vermittler Manfred Dietrich Ebbing (57) aus Falkensee im Land Brandenburg, zugleich persönlich haftender Gesellschafter einer forasia marketing-network international OHG in der Prinzenallee 89-90 in Berlin Gesundbrunnen, zum Rückkauf der Genussscheine zu bewegen.

Der Vermittler Ebbing steht schon seit dem 9. Oktober 2009 wegen Schulden von rund 38.000 Euro unter Beobachtung zweier Inkassounternehmen. Am 14. Februar 2012 leistete Ebbing den Offenbarungseid über Zahlungs- und Vermögenslosigkeit.

Bleibt nur noch der Treuhänder des Fonds:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Z. Henning am 19.06.2014 19:01
Alles Lügner...es ist wohl das mindeste das sie Ihre "Opfer" entschädigen.
Schöner detailierter Artikel Gomopa.

#1 - Kommentar von Opendorf44 am 20.06.2014 16:13
DAS IST EINE FRECHHEIT. BEI SOLCHEN LEUTEN KOMMT MIR DAS GRAUSEN! WARUM MACHEN DIE IMMER WIEDER SOWAS? DAMIT ZERSTÖREN SOLCHE MENSCHEN LEBEN! DAS SIND WIE ICH FINDE UNTERMENSCHEN! 


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