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20.11.2013
Metropolitan Estates Berlin: Fauler 21 Millionen Kredit an Namensschwester

 Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann <br />© Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte<br /> und Partner Rechtsanwälte
Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann
© Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte
und Partner Rechtsanwälte
Die 941 Kommanditisten, die vor zwei Jahren 21 Millionen Euro in den geschlossenen Immobilienfonds Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG mit Sitz in Stöckelhörn 11 in Hamburg einzahlten, müssen wohl bis zum Ende der Laufzeit 2014 und darüber hinaus auf irgendwelche Auszahlungen warten, befürchtet der Berliner Anwalt Dr. Sven Tintemann, Seniorpartner der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte, gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Eigentlich sollten laut Prospekt aus "grundbuchlich besicherten Sachanlagen" in diesem Jahr 20 Prozent Ausschüttung gezahlt werden.

Doch nach der Verhaftung ihrer Fondsgeschäftsführer Hauke Bruhn und Thomas Gloy im Zusammenhang mit mutmaßlichen S&K-Schneeballgeschäften am 19. Februar 2013 und den Insolvenzen der geschäftsführenden Fonds-Kommanditistin UNITED INVESTORS Real Estates GmbH sowie der Fondstreuhänderin UNITED INVESTORS Treuhand GmbH wurde daraus nichts.

Immerhin hat die geschäftsführende Kommanditistin hinterlassen, wohin die 21 Millionen Euro geflossen sind - an eine verarmte Namensvetterin nach Zossen in der Brandenburger Sandbüchse.

Dr. Tintemann: "Die Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG (kurz MEB) gewährte der Metropolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG (kurz MBI), mittels des eingesammelten Anlegerkapitals, sukzessiv Darlehen, um in Immobiliengeschäfte in Berlin zu investieren. Über 20 Millionen Euro an Anlegergeldern wurden nach Angaben der UNITED INVESTORS Real Estate GmbH als Darlehen ausgegeben."

Die Darlehensnehmerin MBI ist selbst ein Fonds und sitzt in der Baruther Straße 20 in Zossen südlich von Berlin.

Der Fonds gehört der SANUS Beteiligungs AG vom Kurfürstendamm 188 in Berlin Charlottenburg. Die Mutter-Bauträgergesellschaft, die sich auf Altbausanierung spezialisiert hat, wies im Jahre 2010 noch einen Verlust von 4,8 Millionen Euro aus und verfügte Ende des Jahres 2011 plötzlich über einen Gewinn von 3,4 Millionen. Von Immobilienbesitz kann aber keine Rede sein. Die SANUS Beteiligungs AG investierte laut Jahresabschluss 2011 in Wertpapiere statt in Beton.

Ihr Fonds in Zossen, die Metropolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG, die sich inzwischen in Cosmopolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG umbenannt hat, verfügte im Jahr 2010 noch selbst über ein gezeichnetes Anlegerkapital von einer halben Million Euro. Das Kapital war aber 2011 vollkommen aufgebraucht, und der Fonds sah sich im gleichen Jahr Verbindlichkeiten von 5,8 Millionen Euro gegenüber.

Die heutige Cosmopolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG hat drei Zielobjekte:

Die Erste Metropolitan GmbH & Co. KG (heute Torstraße 224, 228 GmbH & Co. KG), die Zweite Metropolitan GmbH & Co. KG (heute Richard-Sorge-Straße 68 GmbH & Co. KG) und die Dritte Metropolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG, die sich an den ersten beiden Objekten beteiligt. Auch sie sitzen in der Baruther Straße 20 in Zossen.

Geschäftsführer sind der Sanus-Multigeschäftsführer Marc Wiese (44) und Thomas Walser (55), ebenfalls Sanus, beide aus Berlin.

Die drei Zossener Zielobjektgesellschaften Erste, Zweite und Dritte Metropolitan verfügten 2010 jeweils über ein gezeichnetes Kapital von 10.000 Euro, das jeweils im Jahre 2011 auf null gesetzt wurde.

Dem Anlegeranwalt Dr. Tintemann stellt sich "die Frage, weshalb sich die MBI von ihrer Schwester MEB Geld zu einem Zinssatz in Höhe von 8,5 Prozent leihen muss, dies auch noch zuzüglich Gewinnbeteiligung?"

Der Kreditvertrag erweist sich bei näherer Betrachtung als anrüchig:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#1 - Kommentar von Josef Eckelborn am 20.06.2014
Es gab viele Anfragen von Anlegern der Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG zu einem Rundschreiben des Geschäftsführers, Heinz G. Eckermann. An diese konnten sich Anleger über die Treuhänderin, die mittlerweile insolvente United Investors Real Estate GmbH, mittelbar als Treugeber oder sogenannte Investoren beteiligen. Nach dem Anlagevertrag waren die Anleger verpflichtet, eine Einlage von mindestens 10.000,00 Euro + 5 % Agio einzuzahlen.

Die Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG spielt dabei als Darlehensgeberin ein Rolle und zahlte ein Darlehen was ca. 20 Mio. Euro hoch ist an die Metropolitan Berlin Immobilien GmbH & Co. KG aus. Viele Anleger wollen endlich die Ausschüttung doch das werden sie wahrscheinlich nicht mehr bekommen. Da die Firma am Ende sein wird.


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