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27.11.2013
Europäische Großbank: Zins-Manipulation mit Euribor?

Der einstige Peugeot-Händler Hermann Gromes Junior (47) aus Wartenberg bei München hatte in guten Zeiten 250 Gebrauchtwagen gleichzeitig bei der (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) finanziert. Heute sprechen Gromes und die (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) Bank nur noch über Anwälte. Es geht mit allen Kosten und Zinsen um 400.000 Euro, die Gromes als Schaden seitens der (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) auflistet.

Die Bank habe den Autohändler in großem Stil mit zu hohen Zinsen ausgenommen. (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) bestreitet das, legt aber ihre Abrechnung nicht offen.

Convent
Bankkontenprüfer Hans Peter Eibl aus Lauffen © Eibl
Im Gegensatz zu Gromes, der ein Bankgutachten beim renommierten Bankkontenprüfer Hans Peter Eibl aus Lauffen in Baden-Württemberg eingeholt hat.

Eibl hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, "die Wahrheit hinter den Kontoauszügen" herauszufinden. Eibl ist mit seinen Berechnungen in 30 Jahren noch nie vor einem Gericht gescheitert, wie er dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mitteilte.

Der Deal zwischen Gromes und (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) war einfach.

Kaufte Gromes ein Auto für 10.000 Euro ein, zahlte das Geld (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014). Die Bank verlangte lediglich einen Zins in Höhe des aktuellen Euribors. Das ist der Zins, zu dem sich die Banken untereinander Termingeld leihen. Schaffte es Gromes nicht, den Wagen innerhalb von 120 Tagen weiterzuverkaufen, durfte die Bank auf den Euribor noch mal 6 Prozent Zinsen draufschlagen.

Doch dazu kam es nicht, da die Autos nie so lange gestanden hätten. Der Autohändler zahlte die Zinsabschläge gleich blockweise.

Bei der Überprüfung der Konten aus den Jahren 2006 bis 2011 fand der von Gromes eingesetzte Prüfer Hans Peter Eibl aus Lauffen heraus: (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) habe sich nicht wirklich an den Euribor, wie vertraglich vereinbart, gehalten. Als der Euribor im Jahre 2009 drastisch von über 4 Prozent auf unter 1 Prozent fiel, hätte (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) die Zinsen für die Zwischenkredite ebenfalls senken müssen.

Doch akribisch listete Eibl im Jahre 2009 jeden Monat bei jedem der um die 200 neu finanzierten Autos auf, wie der Euribor allein von Januar bis Oktober 2009 von 2,89 auf 0,75 Prozent sank.

Eine Spalte daneben listete Eibl auf, was die (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) aber an Zinsen kassiert hat. Die Zinsen, die (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) dem Händler Gromes in Rechnung stellten, waren im Januar 2009 nicht nur zweieinalbfach höher als der vereinbarte Euribor. Die berechneten Zinsen kletterten auch noch von Januar bis Oktober stetig von 7,38 Prozent auf 10,40 Prozent. Und das, obwohl doch der Euribor im Laufe des Jahres drastisch gesunken war.

Die Tabellen im Gutachten von Eibl sind lang, aber der stetig wachsende Widerpruch zwischen (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014)-Zins und Euribor ist selbst für einen Laien eindeutig zu erkennen. (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) hat den Zinssatz laut den Zahlen nicht vereinbarungsgemäß am Euribor gekoppelt und somit zu Lasten des Kunden und zum eigenen Vorteil manipuliert.

Der reine Zinsschaden belaufe sich am Ende auf mehr als 300.000 Euro. Diesen plus Nebenkosten fordert Gromes nun von (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) ein. Doch das geht wohl nur auf dem Klageweg.

(Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) streitet ab, Zinsen falsch berechnet zu haben. Doch statt den Tabellen von Eibl die eigene Abrechnung entgegenzuhalten, sucht die (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) ihr Heil in Ausflüchten.

Ein (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014)-Anwalt teilte GoMoPa.net unter anderem mit:

Zitat:


Das Gutachten von Herrn Eibl ist vollkommen ungeeignet, etwas zur Berechnung von Zinsansprüchen unserer Mandantin auszusagen. Die im Gutachten dargestellten Rückschlüsse sind somit schlicht falsch.

Hätte das Gutachten die korrekten Abrechnungsparameter berücksichtigt und wäre darüber hinaus auch fehlerfrei erstellt worden, hätte es bestätigt, dass die von unserer Mandantin berechneten Zinsansprüche korrekt sind.


Aber gerade diese Abrechnungsparameter der (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) kamen dem Autohändler Gromes ja spanisch vor. Denn die Zinsabschläge an die Bank durchbrachen im Jahre 2009 die Schallmauer von 100.000 Euro. Mehr als dreieinhalb Mal so viel wie davor.

Nach Kündigung des Vertrags durch (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) im Mai 2011 überprüfte Autohändler Gromes die Abrechnungen der letzten Jahre und wunderte sich über die stetig steigenden Zinszahlungen, obwohl er immer weniger Fahrzeuge finanziert hatte. Er beauftragte den Sachverständigen Hans Peter Eibl mit der Erstellung eines Gutachtens unter dem Titel: "Feststellung zur Höhe ungerechtfertigter Bereicherung". Das Gutachten kostete Gromes 12.600 Euro.

Laut Gutachten: Zinsmanipulationen an der Grenze zum Betrug

Das Ergebnis des Gutachtens, welches GoMoPa.net vorliegt, war eindeutig und für den Autohausbesitzer schockierend: (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) hatte den Unternehmer Gromes in den Jahren zwischen 2007 und 2011 durch ungerechtfertigt hohe Zinsen um mindestens 322.312,67 Euro geschädigt.

Eibl in seinem Gutachten:

Zitat:


Das heißt, die (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) rechnete um das 3,75-fache höhere Zinsen ab, als ihr zustanden.


Die Methoden und aufgelisteten Manipulationen der (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014), mit der von Eibl festgestellten Absicht den Unternehmer auszunehmen, waren vielfältig.

Sowohl Höhe, als auch Art der Abweichungen von den korrekten Werten waren ursächlich für die deutlichen Worte, die der Sachverständige Eibl in seinem Gutachten fand:

Zitat:


Würde es sich um einen systemischen Fehler handeln, wären alle Kunden der (Entfernt wg. Einstweiliger Verfügung. OLG Köln vom 20. Januar 2014) betroffen. Wäre es ein Einzeleingriff, könnte festgestellt werden, wer diesen manipulierte.

Die Häufigkeit der Fehler lassen zweifeln, ob es sich um "unabsichtlich gemachte" handelt. Es sei denn, man beschäftigt nicht entsprechend qualifiziertes Personal.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um systemische, mit Vorsatz erfolgte Falschberechnungen, zum grundsätzlichen Nachteil nicht nur des Kreditnehmers Gromes Kfz-Handel GmbH.


Auf gut deutsch: ...

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von P.Möbius am 15.06.2014 21:57
Es gibt viele verschiedene Anlageinstrumente, die von Institutionen z. B. Kommunen und privaten Anlegern genutzt wurden und auf Libor basieren. All die Geschädigten dieser Manipulation sollten nun wirklich die beteiligten Banken verklagen. Der Fall ist ohnehin glasklar.
Auf jeden Fall gutes Geschäft für die DB. Sie haben wahrscheinlich ca. 3 Milliarden an der Manipultaion verdient und 725 Millionen Strafe.


#1 - Kommentar von Patrick Vielmann am 19.06.2014 18:50
Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) = durchschnittlicher Zinssatz von 57 europäischen Banken und gilt als Referenzzins für Termingelder. Er gibt an, zu welchen Zinssätzen diese sich Anleihen oder Termingelder untereinander gewähren. Beim Euribor gibt es insgesamt 15 verschiedene Laufzeiten ? von einer Woche bis hin zu zwölf Monaten. und und und ..
Nur so als Ergänzung wer das nicht wusste ansonsten TOP Beitrag GoMoPa :)


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