GoMoPa: Verhaftung nach Bombenanschlag auf Nichte des mutmaßlichen Immobilien-Betrügers Christian Hartmann
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26. März 2017
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10.12.2013
Verhaftung nach Bombenanschlag auf Nichte des mutmaßlichen Immobilien-Betrügers Christian Hartmann

APL-Chef Christian<br /> Hartmann (52) soll seit Juli<br /> 2013 in U-Haft in München<br /> Stadlheim einsitzen
APL-Chef Christian
Hartmann (52) soll seit Juli
2013 in U-Haft in München
Stadlheim einsitzen
Wie erst gestern die Staatsanwaltschaft Traunstein bekannt gab, verhaftete das Landeskriminalamt München bereits Mitte November 2013 einen 51jährigen Österreicher, der schon lange in Deutschland lebt und dem nun vorgeworfen wird, am 28. März 2013 im oberbayerischen Breitbrunn am Ammersee einen Autobombenanschlag auf die erwachsene Nichte des Münchener Immobilienkaufmanns Christian Hartmann (52) verübt zu haben.

Offenbar war der Anschlag nur eine Warnung, denn die Nichte saß nicht in ihrem Auto. Der Kleinwagen war leer und parkte vor dem elterlichen Wohnhaus vor dem Grundstück.

Der Bombenleger hatte unter dem Wagen einen Sprengsatz befestigt und den Wagen mit einem Brandbeschleuniger angezündet. Die Bombe war zum Glück ein Krepierer und explodierte nicht. Der Wagen fing jedoch Feuer. Ein Nachbar sah die Flammen, eilte herbei und löschte das Feuer, bevor die Feuerwehr eintraf.

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net rief gestern bei der Nichte an, wollte wissen, ob sie oder ihr Vater, der Designer Peter Hartmann (55), der zusammen mit seinem Bruder Christian Hartmann seit 2001 in München die Firma whiteblue International Trading Agency GmbH (Balanstraße 94 und Gaßnerstraße 21) besitzt, bedroht oder erpresst wurde. Die Nichte antwortete: "Mein Vater ist nicht da. Und ich möchte darüber nicht sprechen."

Hartmann selbst soll nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Wels (Österreich) seit dem 17. Juli 2013 in der Justizvollzugsanstalt München Stadlheim in Untersuchungshaft sitzen. Somit feiert er heute seinen 52. Geburtstag hinter Gittern.

Hartmann hatte mit seiner in Dubai ansässigen Firma All Property Limited (APL) seit 2003 rund 138 Millionen Euro von bis zu 11.000 deutschen Investoren für Immobilienprojekte in Dubai und Währungshandel (Forextrading) eingesammelt und sich dann am 13. Oktober 2010 nach Oman abgesetzt, nachdem er in Dubai "wegen widerrechtlichen Erlangens von Geld" gesucht wurde, wie Interpol den deutschen Ermittlern berichtete.

Hartmann hatte im tschechischen Brno Investorenseminare abgehalten, auf denen er 18 Prozent Rendite pro Jahr versprach. Zum Schluss waren es sogar 36 Prozent, wie geprellte Anleger später berichteten.

Die Staatsanwaltschaft München I, die gegen Hartmann unter dem Aktenzeichen 324 JS 188513/11 wegen Anlagebetruges ermittelt, stieß bei ihren Nachforschungen auf kuriose Geldüberweisungen in den Jahren 2008 bis 2011 vom Firmenkonto der All Property Limited bei der United Arab Bank in Dubai auf Privatkonten von Hartmanns Familienclan in Deutschland.

Offenbar hatte Christian Hartmann die für "Immobilienerwerb Dubai" bestimmten Gelder der Anleger, wie es im Verwendungszweck hieß, für seine ganz privaten Familienangelegenheiten nach Deutschland umgeleitet.

Allein auf das gemeinsame Konto von Hartmann und seiner niederländischen Ehefrau Maria Hartmann-Vesken bei der Postbank Hamburg gingen insgesamt rund 1,7 Millionen Euro ein.

Wie GoMoPa.net aus zuverlässiger Quelle erfuhr, sei zum Beispiel am 2. September 2011 von der All Property Limited Dubai eine Summe von 50.000 Euro auf dem Privatkonto der Eheleute Hartmann bei der Postbank Hamburg eingegangen. Verwendungszweck: "Grundstückskauf Bezoldstraße 8, Rückert Wohnbau GmbH". Die Münchener Firma Rückert Wohnbau GmbH verkaufte das Grundstück.

Noch im selben Monat flossen aus Dubai auf dasselbe Konto am 30. September 2011 eine halbe Million Euro. Davon wurden 300.000 Euro sofort wieder ausgezahlt. Buchungstext: "Restkaufpreis Bezoldstraße. Notar Schmitt, München, Urkunde-Nr. S 1662/2011, Rückert Wohnbau GmbH, EC-Auszahlung Bonn".

Das Grundbuch von München weist eine Auflassung für Christian Hartmann und zwei Auflassungen für die Rückert Wohnbau GmbH aus. Diesen Auflassungen liegen Kaufverträge zugrunde, nach denen Hartmann das Objekt für sich privat gekauft habe.

Die Liste der weiteren Geldflüsse aus Dubai ist lang.

Es finden sich Gelder für eine "Darlehensrückzahlung" an...

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Wendelberg am 17.06.2014 21:16
Omg wie krank is das denn?!?!?! Ich könnte mir locker vorstellen das er das aus Rache gemacht hat ... dieser Mann! Weil Christian Hartmannn den Rächer um eine Immobilie betrogen hat. Das sind natürlich nur Vermutungen aber es ist schon sehr misteriös! Am betsen die Staatsanwaltschaft klärt das alles auf! 

#1 - Kommentar von Alf am 18.06.2014 21:02
Also das Christian Hartmann keine reine Weste hat weiß man ja inzwischen. Er hatte bestimmt einige Feinde. Aber einen Anschlag auf seine Nichte?! Das finde ich schon ziemlich krass. Wie verzweifelt muss man denn nur sein..

#2 - Kommentar von Frau Hartmann am 02.09.2014 07:50
In Dubai wurde Christian Hartmann sowie seine Frau als Mittäterin zu je 73 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie sitzt seitdem in Dubai hinter Gittern, er floh, versteckte sich mit den beiden Kindern in Wachtberg.

Am Freitag gab der Millionenbetrüger vor dem Münchener Landgericht alles zu. Betrug im großen Stil, dafür drohen Christian Hartmann bis zu zehn Jahren Haft. Besser als 73 Jahre im arabischen Knast?


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