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15.12.2013
Geldwäscheverdacht INFINUS AG mit Wiener Städtischer Versicherung AG

Nachdem die Dresdener Staatsanwaltschaft am 5. November 2013 die Konten des Dresdener Wertpapierhandelshauses und zugleich Haftungsdach für 850 vertragliche gebundene Vermittler und Submakler, der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut, einfror und den Vorstandsvorsitzenden Jens Pardeike sowie Aufsichtsrat Rechtsanwalt Siegfried Bullin und vier weitere Manager aus der INFINUS Unternehmensgruppe in Untersuchungshaft nahm, bereitet nun die Wiener Staatsanwaltschaft eine Anklage gegen 13 weitere Mitarbeiter der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut vor.

Allerdings nicht wegen Betrugsverdachts mit Orderschuldverschreibungen, sondern wegen des Verdachts auf Geldwäsche mit fondsgebundenen Lebensversicherungen in Österreich.

Als erste Maßnahme beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft Wien am 2. Dezember 2013 dreizehn Versicherungskonten, die die INFINUS AG von eigenen Mitarbeitern auf deren Namen vor einem Jahr bei der Wiener Städtischen Versicherung AG (kurz Wiener Städtische) eröffnen ließ.

Aus der 19seitigen Sicherstellungsanordnung (Aktenzeichen 613 St. 24/13x), die dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vorliegt, geht hervor, dass die Versicherungsabschlüsse einem Provisionskarussel gedient haben sollen.

Die 13 Versicherungen seien zwischen dem 1. August bis 1. Dezember 2012 als Eigengeschäft von INFINUS-Mitarbeitern mit Beitragsprämien von 500 bis 5.500 Euro (insgesamt 24.000 Euro) monatlich und für eine Laufzeit von bis zu 40 Jahren abgeschlossen worden. So konnte die INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut sofort eine Provision von insgesamt 689.112 Euro Euro kassieren.

Mit der Sofortprovision hatte die INFINUS AG nicht nur im Jahre 2012 eine glänzende Einnahme, sie soll daraus sowohl die Mitarbeiter als auch die künftigen Monatsprämien bezahlt haben.

Die Wiener Städtische soll dabei von der INFINUS AG gleich doppelt ausgenommen worden sein.

Denn von den Monatsbeiträgen, die ja die Wiener Städtische aus der vorgeschossenen Provision schon mal selbst bezahlt haben soll, habe die Versicherung nur rund die Hälfte (54 Prozent) für sich selbst als ratierliche Rückzahlung der Provision behalten. Die andere Hälfte (46 Prozent) von den Monatsbeiträgen aus Dresden floss gleich noch einmal an die INFINUS-Gruppe zurück. Und zwar als Investition in die vier INFINUS-Fonds INFINUS-ecoConsort - P, INFINUS-Balanced Fund - P, INFINUS-Dynamic Fund - P und INFINUS-Relaxed Fund - P.

Damals sah die Wiener Städtische Versicherung AG in dem Konstrukt wohl noch nichts Anrüchiges.

Auf die Frage nach der Herkunft der Mittel für die Monatsbeiträge habe sie sich mit den freien INFINUS-Vermittler-Angaben begnügt, die in Selbstauskünften ihr Jahresbruttoverdienst zwischen 105.000 und 850.000 Euro bezifferten.

Die Wiener Städtische gehört zur VIG Vienna Insurance Group. Das Unternehmen hat seit Jahren mit Skandalen bei seiner Tochter Vienna Life in Liechtenstein zu kämpfen. Vienna Life hatte zum Beispiel den K1 Fonds (Schneeballsystem) vermittelt und war erst vor kurzem von einem Gericht in Nürnberg zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt worden.

Die Alarmglocken schrillten bei der Wiener Städtischen dann aber schließlich doch noch, als am 1. Oktober und 1. November 2013 bei fünf der Verträge die monatlichen Prämien in Höhe von 8.500 Euro von den insgesamt 24.000 Euro hintereinander nicht kamen.

Außerdem meldeten sich ab dem Tag der Razzia der Dresdener Staatsanwaltschaft plötzlich die Versicherungsnehmer der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut und verlangten für die auf die Adresse des Unternehmens abgeschlossenen Verträge (Frankenstraße 8 in Dresden) nach der nun eingetretenen Mindesthaltezeit von 12 Monaten Teilentnahmen aus den Fondsanteilen in Höhe von jeweils mehreren Tausend Euro an ihre Privatanschriften und mit der Zusage, die Monatsbeiträge künftig weiter bezahlen zu wollen.

Nun ist es üblicherweise so: Wenn Versicherungsnehmer in finanzielle Not geraten und sie die Monatsbeiträge (Prämien) nicht mehr aufbringen, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich von der Prämienzahlung freistellen zu lassen.

In diesem Fall müsste allerdings der Vermittler, also die INFINUS AG, nach nur einem Jahr gezahlter Prämien sofort 80 Prozent der Provision an die Wiener Städtische Versicherung AG zurückzahlen.

Das wollten die INFINUS AG-Mitarbeiter offenbar vermeiden, weil sie dann auch ihre privat erhaltene Provision an die INFINUS AG zurückzahlen müssten.

Die Wiener Städtische Versicherung AG roch den Braten, dass es den Mitarbeitern mit der Teilentnahme nur darum gehen könnte, die weiteren Prämien aus der Tasche der Wiener Städtischen Versicherung AG zu finanzieren und zeigte die INFINUS AG-Mitarbeiter einen nach dem anderen am 19. und 20. November 2013 mit so genannten Verdachtsmeldungen wegen Geldwäsche beim österreichischen Innenministerium (MDI) an.

Die österreichischen Beamten fertigten einen Bericht, den sie am 29. November 2013 an die Wiener Staatsanwaltschaft übergaben. Die Ermittlungsbehörde beschuldigt nun folgende 13 Mitarbeiter der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut der Straftat Geldwäsche:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Dieter Steinkamp am 17.06.2014 06:31
Diese Person schreibt seine ehrliche Meinung zu der Infinus AG ich finde es ist eine sehr gut geschriebene Meinung und man kann sich dort ein sehr gutes Bild von dieser AG machen. Ich finde man sollte diesen Beitrag öfter sehen: ?Zu den festzinsanlagen der infinus AG finanzdienstleistungsinstitut. Hierbei habe ich seit 3 jahren viele persönliche erfahrungen machen können, weil ich seit 2008 dort zertifizierter Wertpapierberater bin. Ich bin völlig unabhängig und mein Ziel ist es meine kunden was Gutes anzubieten, also win-win situation zu stellen.

diese festzinsanlagen gibt es seit 10 jahren. über 4000 kunden erhalten in dieser zeit immer pünktlich ihre gelder. die laufzeit ist frei wählbar. beim kurzläufer, ab 90 tage hat man eine 30-tägige kündigungsfrist, sodass du dein geld innerhalb von 30 tagen zurückbekommst. das hat immer funktioniert. auch wenn einige wegen der guten zinsen negative meinungen haben. das ist manchmal auch berechtigt, doch nicht allgemein. mache meinen, gute dinge gibt es nicht. schlecht reden ist einfacher, zeitsparender und sicherer als loben was man nicht kennt.

zu meinen erfahrungen hierbei:
die zinsen werden täglich auf den cent genau berechnet. ich bekomme immer die kopien meiner kundenanlagen und sehe das. ich kenne diese anlage seit november 2008. bin seitdem zertifizierter wertpapierberater bei der infinus AG Finanzdiesntleistungsinstitut. alle versprechungen wurden meines wissens immer eingehalten. ich kann dir die anlage empfehlen. ich habe selbst mein geld da angelegt. meine kunden sind alle zufrieden. anleihen sind nicht vergleichbar mit bankzinsen. anleihen mit festen zinsen geben unternehmen heraus, um sich zu finanzieren und um zu wachsen. so machen sie sich gegenüber bankkrediten unabhängig. vorteil gegenüber beteiligungen: zinsen müssen gewinnunabhängig, wie bei einem bankkredit gezahlt werden. entscheidend hierbei ist die finanzielle absicherung der gelder und die beurteilung der gewinnwahrscheinlichkeit. und das ist gut hier.

bedauerlich sind kommentare wie die von oscarello, der einen vergleich mit lehmann zertifikaten darstellt. das ist leider unqualifiziert und oberflächlich. genau solche meinungen verhindern hier, dass es zu echter aufklärung kommt. psychologisch ist das aber wohl eine typische reaktion, denn das was man nicht kennt wird mit skepsis betrachtet um sich zu schützen. erst wenn ein mensch einem das erklärt findet man vertrauen. das ist bei mir nicht anders.... naja, das ist halt so. aber ich will noch mehr schreiben...

im gegensatz zur lehmannbank, die u.a. mit häuserkrediten spekulierte, die zuletzt nicht mehr werthaltig waren, sind hier kundengelder abgesichert mit werthaltigem vermögen aus der finanzdienstleistungsindustrie... das sind u.a. lebensversicherungen, provisionsforderungen, werthaltige immobilien. gewinn werden auch in der finanzdienstleistungsindustrie gemacht. das war und ist immer erfolgreich gewesen. der emittent (anbieter der Anleihe) ist auch nicht die infinus ag sondern die future business kg aa. siehe hier: www.fubus.de. die stellt auch die sicherheiten. .. wenn interesse besteht mail mich an.

tatsache ist, dass hier seit 10 jahren noch kein kunde geschädigt wurde und ich habe mich als unabhängiger finanzberater 3 jahre damit beschäftigt. es gibt viele positive expertenurteile hierbei. lasst euch nicht verunsichern von aussagen, die allgemein gute zinsen verteufeln. das ist unqualifiziert und manipulation wie so vieles hier im internet.

meine erfahrung bei geldanlagen ist: nicht die höhe der renditen oder zinsen sind der gradmesser für das risiko einer anlage sonden die beurteilung der gewinnwahrscheinlichkeit und die höhe und qualität der absicherung der kundengelder.

bildet euch eure eigene meinung und nicht immer alles glauben was andere schreiben. beispiel von manipulation: die hausbank bietet 2% zinsen, erwirtschaftet aber 10% zinsen mit den kundengeldern (dispokredit, unternehmenskredite, überziehungszinsen...) und sagt dem kunden 10% zinsen sind unseriös. sie handelt im eigenen interesse und manipuliert den bankkunden.?

#1 - Kommentar von Yannic Schönhauser am 18.06.2014 21:23
Mittlerweile dürften die Summen bei UNIQA FinanceLife um einiges höher liegen als bei der Wiener Städtischen. Und wer hat die österr.Versicherer UNIQA FinanceLife und die Wiener Städtische mit Infinus zusammengebracht? Immerhin scheint es bei Financelife klar zu sein, Johann Mittl & Co. und dessen protected Financial Group. Ob der "umsatz" mit der Wiener Städtischen auch über seinen Tisch lief?


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