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16.12.2013
InfraTrust Premium 1: Insolvenz mit Absicht und bewährter Methode?

ITP 1-Geschäftführer Oliver<br /> Schulz (43) aus<br /> Berlin © SWORN
ITP 1-Geschäftführer Oliver
Schulz (43) aus
Berlin © SWORN
Einen US-Mobilfunkmast-Fonds konnten die Initiatoren der Berlin Atlantic Capital (BAC) Gruppe Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl trotz privater Nachschüsse in Millionenhöhe nicht retten: den 2007 aufgelegten und 2011 von Ex-BAC-Manager Oliver Schulz und seinem Partner Dr. Heinrich Böhmer übernommenen InfraTrust Premium Fonds Eins (ITP 1).

Dr. Heinrich Böhmer war einer der 13 Anleger, die 2007 insgesamt 6,83 Millionen US-Dollar in den ITP 1 investiert hatten. Mit dem Geld sollten Mobilfunkmasten in Atlanta betrieben werden. Geschäftsführer Schulz musste für den Fonds jedoch vor wenigen Tagen Insolvenz anmelden.

Die von den drei Initiatoren 2010 gegründete BAC Verwaltung GmbH steht nun am Ende wegen der Nachschüsse als Hauptgläubigerin des Fonds da.

In früheren Berichten über die Berlin Atlantic Capital (BAC) Gruppe und deren Ex-Finanzchef Oliver Schulz aus Berlin Schlachtensee hat GoMoPa.net aufgedeckt, wie sich der heutige Geschäftsführer der Sworn Gruppe und des ITP 1 im Jahre 2008 bei den Gründern der BAC andiente, deren Vertrauen gewann und dann damit begann, Kapital und Kontakte der BAC für eigene Geschäfte zu missbrauchen.

Der direkte Schaden, den Schulz seinen ehemaligen Arbeitgebern bescherte, habe sich auf 15 Millionen Euro erhöht, halten ihm die BAC-Gründer heute vor. Hinzu kämen verlorene Investitionen in Höhe von 9 Millionen Euro.

Die Hauptgläubigerin werde nun Strafanzeige gegen Schulz & Dr. Böhmer wegen Insolvenzverschleppung stellen, wie sie dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mitteilte.

Schulz behauptet, die Initiatoren hätten schon viel früher von der Zahlungsunfähigkeit gewusst und diese vertuscht. Dabei war Schulz auch schon in dieser früheren Zeit Geschäftsführer des ITP 1, kontern die drei BAC-Gründer. Damit ist ein neuer Streit eskaliert.

Unterschiedlicher könnten die Aussagen nicht sein:

Am 27. November 2013 vermeldete Oliver Schulz, Geschäftsführer der Sworn-Gruppe, dass der Fonds InfraTrust Premium 1 (ITP 1) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt habe.

Von der Insolvenz des Fonds, der wie die übrigen InfraTrust Fonds in Infrastruktur für Mobilfunk in den USA investiert, sei auch die Fondskomplementärin IT Anlegerschutz Fondsverwaltung unter deren Geschäftsführer Dr. Heinrich Böhmer betroffen.

Ursächlich für diese Insolvenz, so Oliver Schulz, sei angeblich ein sogenanntes Profit Participation Master Loan. Außerdem, so heißt es in der Presseinformation der Sworn-Gruppe weiter, hätten sich die BAC-Verantwortlichen Beiten, Weil und Przybyl geweigert, Auskünfte zu erteilen, wodurch dem Fonds Verbindlichkeiten entstanden seien. So weit diese Seite.

Nur einen Tag später, am 28. November, wies die MfAM Mobilfunk Asset Management (MfAM) GmbH als aktuelle Geschäftsführung der übrigen InfraTrust Fonds ebenfalls mittels Presseinformation diese Vorwürfe zurück und machte darauf aufmerksam, dass der ITP 1 der einzige Fonds sei, den Oliver Schulz mit seinen Versuchen der "feindlichen Übernahme" (GoMoPa.net berichtete) tatsächlich unter seine Kontrolle gebracht hätte.

Dass dieser nun insolvent sei, so MfAM-Geschäftsführer Stephan Brückl, sei dem "offensichtlichen Missmanagement des Duos Schulz/Dr. Böhmer" zuzurechnen.

Und nur einen weiteren Tag später kündigte die BAC Verwaltung GmbH mit ihren Geschäftsführern Stefan Beiten und Nikolaus Weil an, Strafanzeige gegen die ITP 1-Geschäftsführung wegen Insolvenzverschleppung stellen zu wollen. Denn die BAC Verwaltung GmbH ist als Nachfolgegesellschaft der inzwischen verkauften BAC Gruppe Hauptgläubiger des ITP 1. Insgesamt sieben Millionen US-Dollar hat die BAC in den ITP 1 investiert - nachrangig zu den Anlegern des Fonds. "Dass dieses Kapital nun verloren ist, wollen und können wir auch im Sinne der Anleger nicht ohne Konsequenzen lassen", sagen die BAC Verwaltung-Geschäftsführer Stefan Beiten und Nikolaus Weil. "Wir haben uns deshalb entschlossen, Strafanzeige gegen Dr. Heinrich Böhmer wegen Insolvenzverschleppung und Bankrott zu stellen."

Eine Insolvenz, zwei Sichtweisen. Wer sagt die Wahrheit? GoMoPa.net hat Fragen:

Wie konnte der InfraTrust Fonds ITP 1 nach Übernahme in die Pleite rutschen? Welche Rolle spielte Dr. Heinrich Böhmer? Und weshalb unterstützt ausgerechnet der Berliner Mitternachtsnotar Dr. Joachim Börner das Duo Schulz-Dr. Böhmer?

Tatsächlich ist Dr. Heinrich Böhmer...

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Torsten S. am 16.06.2014 21:44
Na liegt doch auf der Hand warum das Unternehmen mit Absicht in die Insolvenz geht! Sie können die Kosten nicht mehr halten, sehen sich daher gezwungen Insolvenz zu beantragen. Das Unternehmen kann die Anleger nicht auszahlen deshalb bleibt ihnen nichts anderes übrig schon früh in die Insolvenz zu gehen um nicht noch mehr Schaden zu machen und eine riesige Klagewelle von Schadensersatz zu erhalten. Einerseits schlau aber andererseits auch eine riesen Sauerei und Betrug! Man sollte aber wissen wann Schluss ist! 

#1 - Kommentar von Torsten S. am 16.06.2014 21:45
Na liegt doch auf der Hand warum das Unternehmen mit Absicht in die Insolvenz geht! Sie können die Kosten nicht mehr halten, sehen sich daher gezwungen Insolvenz zu beantragen. Das Unternehmen kann die Anleger nicht auszahlen deshalb bleibt ihnen nichts anderes übrig schon früh in die Insolvenz zu gehen um nicht noch mehr Schaden zu machen und eine riesige Klagewelle von Schadensersatz zu erhalten. Einerseits schlau aber andererseits auch eine riesen Sauerei und Betrug! Man sollte aber wissen wann Schluss ist! 

#2 - Kommentar von Killian Förster am 20.07.2014 17:11
Das ist ja ein ganz schön große Sache was sich da aufgebauscht hat. Aber das ist doch klar. Das Unternehmen hat kein Bock mehr sinnlos Geld hineinzupumpen. Die Firma schafft Geld zur Seite die Bosse nehmen sich alles raus tauchen irgendwann unter oder tun einfach so als hätten sie nichts. Die Anleger sind um ihr Geld beraubt worden, die wollen Schadensersatzklage einreichen doch aus nicht kann nichts geschöpft werden. Und somit bleiben die Anleger arm und die Chefs dieses Unternehmens sind reich zeigen es aber nicht und somit ist die Sache gegessen. Graumarkt halt,,,


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