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15.01.2014
Europäisches Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft: Lobbyisten zum Schein?

Erinnert an europäische Institutionen<br />Logo des EUBKZGW<br />(c)EUBKZGW
Erinnert an europäische Institutionen
Logo des EUBKZGW
(c)EUBKZGW
(sa) Der Name klingt spektakulär: Europäisches Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft (EUBKZGW). Unterstrichen wird der gute Eindruck durch ein Logo, das verdächtig an staatliche Institutionen erinnert. Doch die schillernde Fassade ist mehr Schein als sein.

London, Brüssel, New York und Berlin! Die Adressen auf der Internetseite des EUBKZGW sind beeindruckend und zeugen von dem großen Erfolg des Unternehmens: Berlin - Potsdamer Platz, London - Oxford Street, Brüssel - Rond Point Schumann (um die Ecke sitzt die EU-Kommission) und zuletzt auch noch New York - Wall Street. Das EUBKZGW lässt sich nicht lumpen, wenn es um die eigene Außendarstellung geht.

EUBKZGW-Chef<br />Klaus Aulenbacher
EUBKZGW-Chef
Klaus Aulenbacher
Schade nur, dass es sich hier wohl durchgängig um Scheinadressen handelt, an denen das EUBKZGW lediglich ein virtuelles Büro betreibt. Bei solchen Angeboten von virtuellen Büros, können Unternehmen für schon ab rund 80 Euro pro Monat eine repräsentative Adresse und eine Anrufweiterleitung buchen.

Die Vermietungsgesellschaft des bekannten Bürogebäudes am Potsdamer Platz 11 hat jedenfalls bestätigt, dass das Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft dort nicht selbst residiert, sondern lediglich ein virtuelles Büro über den Büroserviceanbieter Octavus unterhält.

Die anderen Adressen finden sich allesamt im Sortiment der Regus Management GmbH, einem weltweit handelnden Anbieter von "flexiblen Arbeitsplatzlösungen". Es dürfte schon ein seltsamer Zufall sein, wenn es sich bei den Adressen in London, Brüssel und New York um zufällige Übereinstimmungen handeln sollte.

Was soll man aber nun von einem Unternehmen halten, das bei der Außendarstellung klar auf das Prinzip "Mehr Schein als Sein" setzt? Möglicherweise hilft es, sich das Unternehmen und dessen Geschäftsgebaren näher anzusehen und vielleicht doch ein grundsolides Konzept und ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu finden.

Wer jedoch auch nur anfängt, tiefer beim Europäischen Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft zu recherchieren, stößt schnell auf immer neue interessante und teilweise erstaunliche Details.

Klaus Aulenbacher ist Chef und Aushängeschild des EUBKZGW in Personalunion.

Klaus Aulenbacher<br /> bei Vertragsunterzeichnung<br />in Dubai
Klaus Aulenbacher
bei Vertragsunterzeichnung
in Dubai


Allzu gerne redet der Kaufmann über die Erfolge seines Branchenkompetenzzentrums. Regelmäßig werden Pressemeldungen und Beiträge über die jüngsten Erfolge des EUBKZGW an Redaktionen versandt und im Internet gestreut. Besonders beliebt sind Meldungen über neu abgeschlossene Rahmenverträge, die Aulenbacher an Messeständen bei der Unterzeichnung von Verträgen zeigen.

Doch die Jubelmeldungen verfangen nicht mehr wie erhofft. Das Image von Aulenbacher und seinem EUBKZGW ist mittlerweile mächtig angeschlagen.

Beate Achilles
Beate Achilles
Kritische Fragen von Journalisten werden ungern oder ausweichend beantwortet. Viel lieber bucht Aulenbacher sogenannte Advetorials (Werbung in Form von Redaktionellen Beiträgen) im Handelsblatt. Die Hoffnung des selbsternannten Medizinlobbyisten ist es wohl, dass Informationssuchende Internetnutzer die Anzeigen mit echten Pressemeldungen verwechseln.

Unterstützt wird Aulenbacher von den PR-Profis Beate Achilles (achilles:pr Berlin) und Saskia Denise Gloye (Social Marketing 4U). Die Marketingexpertinnen treten regelmäßig als Mitarbeiterinnen des EUBKZGW auf. Das Gespann wird ergänzt durch den Secu-Finanz-Chef Frank Schultes, der seit November 2013 in den Wirtschaftsbeirat des EUBKZGW berufen wurde.

Dem Branchenkompetenzzentrum rennen seine Vorzeigemitglieder weg.



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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von elkali Mahamad am 05.06.2014 10:44
Vielen Dank Für Ihre Info. Das ist ein Mafia Strukture in Deutschland !!

#1 - Kommentar von Vanessa W. am 15.06.2014 19:36
Klaus Aulenbacher schließt mit seinem Unternehmen EUBKZGW einen Kooperationsvertrag über die Digitalisierung von Patientenakten und medizinischen Daten. Er auch in Tunesien nach europäischen Standards archivieren.
Es stimmt zwar das durch den Anstieg des Datenvolumens, das durch moderne bildgebende Verfahren und die fortschreitende Digitalisierung in der Medizin erzeugt wird viel Speicherpalatz einnimmt. Daher sind Krankenhäuser und Kliniken weltweit gezwungen, über neue Archivierungssysteme nachzudenken aber nicht für so ein schein Unternehmen. Das Europäisches Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft sollte sich erst einmal behaupten.

#2 - Kommentar von NanoRider am 06.01.2015 12:10
Kann diese alten Kommentare mal jemand heraus nehmen. Wenn wir alle Lobbyisten Berlins ausweisen würden, dann wären einige objektivere Entscheidungen möglich. Fehler sind Fehler und können korrigiert werden. Doch alles gleich runter zu machen, ist doch nicht effizient. Sehen wir doch einmal die Großen dieser Branche. Sie wollen natürlich nicht, dass sich so eine Idee durchsetzt, weil sie ja selbst dann nachdenken müssen. Außerdem läuft es doch mit den Lobbyisten für die Großen gut. Warum dann ändern?

#3 - Kommentar von Bingo Bongo am 02.02.2015 12:35
nun Ja eine Briefkastenfirma ist es nicht. Die Herschafften sitzen im 3 Stock. @ Vanessa etwas besseres kann Tunesiens Krankenhäusern in Punkto Datenarchivierung nicht passieren. Die Richtlinien und Sicherheitsstandards zur Datenarchivierung der Eu sind Weltweit die Höchsten.
@ Mahamad wenn Sie behaupten es sei eine Mafiastruktur begründen Sie es doch bitte.


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