GoMoPa: Verkauf des MS Cape Darby: Anleger gehen leer aus
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11. Dezember 2017
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20.01.2014
Verkauf des MS Cape Darby: Anleger gehen leer aus

Die Cape Darby wurde für 8,5 Millionen<br /> Euro verkauft © König & Cie. Hamburg
Die Cape Darby wurde für 8,5 Millionen
Euro verkauft © König & Cie. Hamburg
Normalerweise wäre es für die Anleger der MS CAPE DARBY Schifffahrt GmbH & Co. KG, die 2001 von Tobias König (König & Cie.) in Hamburg gegründet wurde, eine erlösende Nachricht.

Ihr auf den Marshall Inseln angemeldetes Motorschiff Cape Darby, das vor 13 Jahren für rund 19 Millionen Euro gekauft wurde, konnte trotz einer jährlichen Abschreibung von 10 Prozent immerhin noch für 8,5 Millionen Euro verkauft werden.

Seit 2011 haben die Anleger keinerlei Ausschüttungen mehr gesehen. Der Handelspreis der Schifffondsanteile brach bereits im Oktober 2008 auf Zweitmarkt.de, der Fondsbörse Deutschland in Hamburg, Hannover und München, auf 80 Prozent ein.

Der Umsatz des Schiffes lag 2011 bei nur 3,11 Millionen Euro. Laut Prospekt sollten 4,9 Millionen Euro umgesetzt werden. Das Betriebsergebnis war für das Jahr 2011 mit 2,6 Millionen Euro prospektiert. Aber das Schiff spülte 2011 nur einen Gewinn von 281.000 Euro in die Kasse.

Seit Juli und August 2013 herrschte eine angespannte Finanzlage am Anckelmannsplatz 1 in Hamburg, dem Sitz des Schiff-Fonds.

Nun der erlösende Verkauf in Rekordzeit und trotz schwieriger Marktlage.

Darüber haben die vier Multi-Geschäftsführer Schifffahrtskaufrau Frederike Ebert (50, 19 Geschäftsführerbestellungen) aus Hamburg, Kaufmann Martin Krafft (39, 14 Bestellungen) aus Hamburg, Jens Mahnke (44, 48 Geschäftsführerposten) aus Hamburg und der Nautiker Carsten Bernhard Sommerhage (48, 19 Bestellungen) aus Seevetal die Schiffs-Kommanditisten in einem Schreiben vom 9. Januar 2014 informiert.

Doch die Freude blieb den Anlegern im Halse stecken:

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» Fonds

 

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von eckerhardtschröder am 09.06.2014 22:04
Ersteres ist einfach gravierend das erst im Juli und August 2013 die MS ?CAPE DARBY? Schiffahrts GmbH & Co. KG die Anleger über die äußerst angespannte Liquiditätsituation der Gesellschaft informiert wurden. Mit einem kleinen Schreiben vom 09.01.2014 setzte das Unternehmen ihre Anleger vor vollendete Tatsachen! Das Schiff hat sie trotz schwieriger Marktlage in Rekordzeit für Euro 8,5 Mio. verkauft und wurde schon am 18.11.2013 an die Käuferin übergeben. Das unglaubliche daran, die Anleger haben aus dem Verkaufserlös nicht einen mickrigen Cent erhalten. Schlimm so etwas. Man kann heute echt keinem mehr trauen! 

#1 - Kommentar von T. Paschlowitz am 17.06.2014 17:43
Die Gesellschafter haben es sehr schnell geschafft das Schiff zu verkaufen. Das perfide daran ist aber, die Anleger werden aus dem Verkaufserlös jedoch keinen Cent erhalten. Die Gesellschaft hat ihre Anleger erst sehr spät über die äußerst angespannte Liquiditätsituation informiert. Allerdings müssen sich die Anleger nicht damit zufrieden geben.Es gibt viele Anhaltspunkte für eine Haftung der Berater/ Vermittler und auch der Gründungsgesellschafter gegenüber den Anlegern auf Schadenersatz.

#2 - Kommentar von Ariane Breitkreuz am 22.06.2014 17:27
Die riskanten Schiffsbeteiligungen des Emissionshauses König & Cie. wurden den Anlegern oft von den Beratern bzw. Vermittlern als sichere Anlagen beispielsweise im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung, zum Vermögensaufbau oder gar Altersvorsorge, häufig zusammen mit einer Fremdfinanzierung, empfohlen. Diese Unternehmensbeteiligungen mit hohen Verlust Risiken eigenen sich aber gerade nicht als sichere Anlagen und das erst recht nicht zusammen mit einer Fremdfinanzierung. Da werden alle Anleger lange Gesichter gemacht haben --> keinen einzigen Cent für die Anleger
schlimm schlimm


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