GoMoPa: Es gibt kein Geld aus Arabien
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03.02.2009
Es gibt kein Geld aus Arabien

Braunschweig - Er nennt sich Herr Abdullah und vermittelt per Anzeigen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) Kredite aus Arabien. Sein Motto: Araber sucht Kapitalanlagen. Auch 500 Millionen Euro vom Kuwaitischen Scheich Ahli persönlich seien kein Problem.

Man müsse nur sein Projekt in englischer Sprache in sein Braunschweiger Büro (Niedersachsen) vorbeibringen, erläutert das Sekretariat dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net auf telefonische Nachfrage.

Die Büroleiterin weiter: Unsere Firma heißt Kuwait Business Guide (Foto des Managements am Firmensitz in Kuwait, copyright: bfc group). Wir helfen Unternehmen, die bei deutschen Banken ihr Projekt schwer an den Mann bringen können. Herr Abdullah pflegt schon seit 1977 enge Kontakte zur kuwaitischen Königsfamilie. Sie ist sehr an Projekten in Deutschland interessiert.

Gibt es Referenzobjekte, will GoMoPa wissen.

Die Büroleiterin: Das ist streng geheim, darüber wollen weder die Scheichs noch die Investoren sprechen. Nur soviel: Der kuwaitische Scheich Ahli hält als stiller Teilhaber fünf Prozent von Daimler Chrysler.

Letzte Frage: Was verlangt Herr Abdullah an Kosten?

Sein Büro: Die Provisionen liegen zwischen 1,5 und 5 Prozent.

Das klingt nach einer großen Chance. Wäre jemals ein Kredit aus dem Nahen Osten bei Abdullahs Kunden angekommen.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig fahndet schon vier Jahre nach dem Firmenchef. Allerdings kennen die Ermittler ihn nicht als Abdullah. Denn bevor Herr Abdullah zum Islam wechselte und sich in weiße arabische Kleidung hüllte, hieß er schlicht Wolfgang Bentzinger. Sollte also Bentzinger deutschen Boden betreten, klicken die Handschellen.

Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe bestätigte GoMoPa: Wir suchen die Person wegen Betruges in besonders schwerem Fall. Seit 2005 läuft bei uns gegen den Mann ein Strafverfahren, das nur deshalb noch nicht abgeschlossen wurde, weil der Beschuldigte noch nicht gehört werden konnte, da sein Aufenthalt unbekannt ist.

Bentzingers langjähriger Kompagnon Ralf Walkemeyer, der ebenfalls aus Braunschweig stammt und sich jetzt Herr Omar nennt, darf schon lange keine Kreditversprechen mehr abgeben. Das Wirtschaftsamt Braunschweig entzog Walkemeyer im Jahre 2004 die Gewerbeerlaubnis und erteilte ihm die Auflage, unter Androhung von Strafe jede Finanzvermittlung zu unterlassen.

Am 7. Oktober 2005 eröffnete das Amtsgericht Braunschweig gegen Walkemeyer das Insolvenzverfahren.

Zusätzlich läuft gegen Walkemeyer bereits seit dem 16. August 2005 ein Betrugsprozess vor dem Landgericht Braunschweig (Aktenzeichen 8 KLs 49/05).

Justizsprecher und Vizepräsident des Landgerichts Braunschweig, Michael Kalde, sagte GoMoPa: Es wurde Anklage wegen Betruges und versuchten Betruges in 36 Fällen erhoben. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens und der eventuellen Hauptverhandlung wird die zuständige Strafkammer demnächst eine Entscheidung fällen.

Bentzinger und Walkemeyer versuchen jedoch, die Verantwortung auf Strohmänner abzuschieben.

Der gemeinsamen Firma Business and Financial Consultants Group (BFC Group) in Kuwait steht der angebliche Scheich Ali al Mossa vor. Nach Recherchen von GoMoPa ist Mossa ein normaler kuwaitischer Bürger ohne Geld, der gar nicht wusste, warum er für die Internetseite fotografiert wurde.

Geschäftsführer von Walkemeyers Firma DAMB (Deutsch-Arabische Messe & Business-Marketing) in Dubai ist ein Strohmann namens Ismail Aydin. Für einen Reise-Unkostenbeitrag von 4.800 Euro begrüßt er deutsche Kreditsuchende zu einem Zwei-Tages-Trip in Dubais SAS Radisson Hotel. Doch statt einen echten Scheich bekommen die Geschäftsleute von Aydin ein Angebot für einen Messeauftritt in Dubai präsentiert. Weiterer Kostenpunkt: 5.8000 Euro.

Dafür bekäme man aber Kontakte zu arabischen Milliardären. Es lohne sich, denn die Gewinne der Scheichs aus dem Ölgeschäft flössen, so die Verkaufsargumentation, mangels entsprechender Investitionsobjekte im eigenen Land als Darlehen oder Beteiligungen ins Ausland.

Die Scheichs böten Finanzierungen von Luxusgütern wie Yachten oder Segelschiffe ab einer Investitionssumme von 250.000 Euro weitaus kostengünstiger als bankübliche Kredite. Die Zinssätze für Gewerbe-Kunden lägen bei 4 bis 5 Prozent im Jahr. Gute Bonität senke die Zinssätze noch. Für Privatkunden betrage der Zinssatz etwa 1,8 Prozent.

Das Geld würde über große Banken abgewickelt. Man arbeite mit 51 Banken zusammen, darunter die Al Ahli Bank, American Express, Barclays, Credit Suisse, Dresdner Bank, Dubai Islamic Bank, First Gulf Bank und Westdeutsche Landesbank.



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