GoMoPa: Strafanwalt Mark Ziegner muss selbst wegen Betrugs-Beihilfe vor den Kadi
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22. November 2017
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23.01.2014
Strafanwalt Mark Ziegner muss selbst wegen Betrugs-Beihilfe vor den Kadi

Steht ab 4. Februar 2014<br /> wegen Beihilfe zum<br /> besonders schweren<br /> Betrug als Angeklagter<br /> vor dem Landgericht<br /> Darmstadt: Strafrechts-<br />Fachanwalt Mark Ziegner<br /> (41) aus Mainz © Ziegner
Steht ab 4. Februar 2014
wegen Beihilfe zum
besonders schweren
Betrug als Angeklagter
vor dem Landgericht
Darmstadt: Strafrechts-
Fachanwalt Mark Ziegner
(41) aus Mainz © Ziegner
Einen großen Fisch hat der Rheinland-Pfälzer Mark Ziegner (41) in seiner jungen Anwaltslaufbahn als fertiger Fachanwalt für Strafrecht aus Mainz noch nicht verteidigt, jetzt steht er selbst als mutmaßlicher Beihelfer in einem besonders schweren Betrugsfall in Hessen als Angeklagter vor dem Landgericht Darmstadt.

Der Prozeß gegen den Anwalt, der noch nicht mal ein eigenes Anwaltsbüro hat, sondern bei der alteingesessenen (seit 1930) Anwaltskanzlei Böckel Uhlmann Rechtsanwälte in der Mainzer Altstadt (Große Bleiche 29) Büroräume mitnutzen darf, ohne, dass die Kanzlei für Ziegner haftet, wie die Kanzlei ausdrücklich im Impressum festhält, beginnt am 4. Februar 2014 um 9 Uhr im Saal 4 vor der 9. Großen Strafkammer des Landgerichts Darmstadt.

Der unerfahrene Anwalt Ziegner konnte wohl dem Lockruf des Geldes nicht widerstehen und hat vom 26. Mai 2010 bis zum 26. Oktober 2010 für fünf Monate einen hochdotierten Geschäftsführerposten bei der DFI Diamond Finance Invest GmbH in der Heinrich-Hertz-Straße 6 in Darmstadt in Hessen angenommen und ausgefüllt.

Diese Gesellschaft gehörte, sie wurde am 29. Oktober 2010 aufgelöst, ein Insolvenzeröffnungsverfahren mangels Masse am 4. November 2011 vom Amtsgericht Darmstadt aufgehoben (Aktenzeichen 9 IN 581/11), je zur Hälfte dem ehemaligen Versicherungsvermittler Mario Letmathe (35) aus Messel und der Gartenplanerin Inge Odwarka (56) aus Groß-Bieberau, beide in Hessen.

Convent Letmathe und Odwarka wurden nach einem Geständnis am 26. Juni 2012 vor derselben Strafkammer am Landgericht Darmstadt, vor die nun Anwalt Ziegner als Angeklagter bestellt wurde, in erster Instanz zu je 8 Jahren und 9 Monaten Haft (Letmathe) und 4 Jahren Haft Odwarka verurteilt (Aktenzeichen 700 Js 40851/11). Die Revision, die die Verurteilten einlegten, läuft noch, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

"Es ging nur darum, Geld mit dem Schubkarren aus dem Unternehmen rauszuholen", so der Vorsitzende Richter Marc Euler in seiner mündlichen Urteilsbegründung. Die Angeklagten sollen von dem Geld teure Autos und Reisen bezahlt haben.

Das Vergehen der beiden lautet: gewerbsmäßiger Betrug und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz im Zusammenhang mit dem Ankauf von Kapitallebensversicherungen und Bausparverträgen.

Letmathe hatte also erst an der Vermittlung von Versicherungen und Bausparverträgen verdient. Nun verdiente er noch einmal, und zwar gleich Millionen, indem er die Versicherungskunden wieder aus den Verträgen herausholte.

Letmathe und Odwarka lockten die Kunden mit dem Versprechen, die DFI Diamond Finance Invest werde die Rückkaufswerte in fünf Jahren verdoppeln. Doch in Wahrheit haben die beiden das von Ende 2009 bis Ende 2010 über die DFI Diamond Finance Invest eingesammelte Geld in Höhe von 6,85 Millionen Euro größtenteils verjubelt.

130 Fälle waren angeklagt, für 19 Fälle und 5 Versuche wurden die beiden Inhaber verurteilt.

Das Geld ist größtenteils verschwunden. Bei der Festnahme von Letmathe am 19. April 2011 (er saß bis zur Urteilsverkündung in der JVA Weiterstadt) und zeitgleichen Razzia in den Räumen der Diamond Finance Invest in Darmstadt und Groß-Bieberau (Am Schaubacher Berg 28) konnte die Staatsanwaltschaft lediglich rund 201.000 Euro (Letmathe) und 30.400 Euro (Odwarka) konfiszieren.

Bei dem Fünfmonats-Geschäftsführer Rechtsanwalt Mark Ziegner konnte die Staatsanwaltschaft nur 30.000 Euro finden und beschlagnahmen.

In seiner kurzen Amtszeit seien unter seiner Verantwortung mehr als eine halbe Million Euro aus Rückkaufswerten vereinnahmt und wohl verjubelt worden.

Doch noch schlimmer, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Darmstadt:

Der Rechtsanwalt sei der juristische Kopf für die Betrügereien von Letmathe und Odwarka gewesen. Mark Ziegner habe die juristischen Verträge für den Ankauf der Versicherungen und die Abtretung an die DFI Diamond Finance Invest GmbH & Co. KG in Liquidation ausgearbeitet, für die die von Ziegner geleitete Diamond Finance Invest GmbH als Komplementärin (persönlich haftende Geschäftsführerin) fungierte.

Und die geständigen Betrüger Letmathe und Odwarka konnten den Anlegern mit einem Rechtsanwalt als Geschäftsführer vorgaukeln, das Geld sei in sicheren Händen. Ein perfides Spiel mit dem Vertrauen der Anleger.

Die Verträge, die Ziegner ausarbeitete, verschleierten...

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von GoMoPa am 10.02.2014 14:41
Sehr geehrte Damen und Herren,


Sie berichten in Ihrer Pressemitteilung vom 23.01.2014 über das
Strafverfahren gegen meine Person.

Ich fordere Sie auf, den Bericht in seiner jetzigen Form bis zum
11.02.2014 12.00 Uhr vom Netz zu nehmen oder meinen Namen zu anonymisieren.

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, ist es Ihnen nicht erlaubt Klarnamen von
Privatpersonen zu verwenden.


Des Weiteren fordere ich Sie auf, das verwendete Bild von mir bis zur
genannten Frist vom Netz zu nehmen. Es handelt sich dabei um eine
Fotografie von meiner Homepage, über welche ich die alleinigen Rechte
besitze.


Sollten Sie die Frist nicht einhalten, werde ich einen Kollegen mit der
Abmahnung, einstweiligen Verfügung und Klage gegen die Veröffentlichung
beauftragen. Ich halte dies bei der klaren Rechtslage für überflüssig.
Auch weise ich daraufhin, dass ich bisher von der Geltendmachung von
Rechtsanwaltskosten oder Schadensersatz absehe.


Einer Veröffentlichung dieser Email widerspreche ich bereits im Vorfeld.


Mit freundlichen Grüßen

RA Ziegner

#1 - Kommentar von Udo von Geifertsheim am 10.02.2014 14:56
Och, zuerst zock er ab und dann beschwert er sich, dass sein Name hier steht?! Das ist ja ein dolles Ding! Was kann Gomopa dafür das es auch Banditen in schwarzen Kitteln gibt die anscheinende Betrüger sind! Lächerlich!

#2 - Kommentar von Storenhagen am 09.06.2014 22:11
?Wir sorgen dafür, dass Sie ein Strafrechtsverfahren nicht über die Maßen belastet und Ihre Rechte wahrgenommen werden. In uns finden Sie einen kompetenten Ansprechpartner, dem Sie vertrauen können. Unsere Kanzlei verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz und begleitet Sie kompetent durch ein eventuelles Verfahren.?
Ich finde es so lustig das mit solchen Sätzen geworben wird und dann der Strafanwalt Mark Ziegner selbst wegen Betrugs-Beihilfe vor Gericht muss. Das sind mir immer die Besten ich hoffe irgednwie das er selbst eine fette Strafe erhält!
Gruß: Storenhagen

#3 - Kommentar von G. Heinze am 29.06.2014 23:58
Da waren die Augen des Mark Ziegners wohl wieder größer als sein Verstand und er dachte nur an das Geld was er dabei rausschlagen könnte. Nichts leisten im Leben, aber an das große Geld ran wollen? Mein Vater ist selber Anwalt und arbeitet sehr hart und ehrlich für sein Geld, da sollte kein daher gelaufener Anwalt ankommen und mit weniger, falscher Arbeit mehr verdienen.

#4 - Kommentar von Google Loeschantrag am 09.11.2014 08:19
Mein Antrag betrifft die Suchanfragen: 1. "Mark Ziegner" 2. "Rechtsanwalt Ziegner" 3. "Ziegner" Der Bericht ist inhaltlich voller Fehler und in seiner Aufmachung so gestaltet, dass hierdurch meine private, wie auch berufliche Existenz vernichtet wird. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass mein Klarname verwendet wird, obwohl dies gegen die Voraussetzungen der Verdachtsberichterstattung verstößt. Auch eine Kontaktaufnahme vor der Veröffentlichung, in der ich auf die fehlerhaften Angaben hättte hinweisen können, fand mit mir nicht statt, obwohl dies nach Presserecht zwingend geboten gewesen wäre. Richtig ist, dass es ein Strafverfahren gibt. Der restliche Inhalt ist falsch und/oder absichtlich verfälscht dargelegt. Ich darf nicht Büroräume einer anderen Kanzlei mitnutzen, sondern arbeite in einer Bürogemeinschaft. Dabei ist es gesetzlich vorgesehen in dieser Konstellation nicht füreinander zu haften. Der "hochdotierte" Geschäftsführerposten war mit 4.000,00 Euro brutto entlohnt und wurde lediglich 2 1/2 Monate wahrgenommen, bis mir klar wurde, dass das Geschäftskonzept nicht tragbar war. Bei mir wurden keine 30.000,00 Euro beschlagnahmt. "Einen großen Fisch hat der Rheinland-Pfälzer Mark Ziegner (41) in seiner jungen Anwaltslaufbahn als fertiger Fachanwalt für Strafrecht aus Mainz noch nicht verteidigt," Ich habe bereits mehrfach Mandanten verteidigt, welche wegen versuchten oder vollendeten Mordes angeklagt waren. Die Darstellungen sind einfach erfunden und herabwürdigend. Nicht zu letzt verwendet der Betreiber der Seite ein Foto von meiner Homepage, für welches ich über die alleinigen Rechte verfüge. Dies ist bei Gomopa die übliche Vorgehensweise, wie man aus den anderen Berichten sehen kann. Im Rahmen einer solchen Berichterstattung, hat der Webmaster den Betroffenen zumindest zu einer Stellungnahme aufzufordern. Dies geschah in diesem Fall nicht. Meine eigene Aufforderung an den Webmaster zumindest nicht mehr meinen Klarnamen und mein Bild zu verwenden, stellte die Betreiberseite als Kommentar auf die Seite, obwohl ich einer Veröffentlichung widersprochen hatte. Eine Antwort habe ich nie erhalten. Die Firma Gomopa ist ausschliesslich in Deutschland tätig und hat ihren Sitz im Ausland nur um sich vor presserechtlichen Folgen ihres Handelns zu schützen. Dies wurde durch von dem Verantwortlichen Herrn Klaus Maurischat bereits in einem Interview bestätigt. Laut Auskunft eines von mir eingeschalteten Medienanwalts ist fraglich, ob etwaige Titel gegen die Firma Gomopa vollstreckt werden können. Die Firma Gomopa ist laut Internet bereits des öfteren wegen Erpressung und wegen falschen Berichten aufgefallen. Insbesondere gibt es mehrfach den Vorwurf, dass Firmen und Selbständige angeboten bekommen Geld zu bezahlen. Andernfalls würden die falschen bis zweifelhaften Informationen veröffentlicht. Im Übrigen weise ich darauf hin, dass es sich bei mir auch um keine öffentliche Person handelt und das Interesse der Allgemeinheit am Auffinden des obigen Links zu meiner Person nicht überwiegt. Auch als Rechtsanwalt ist man eine Person des Privatrechts. Ohnehin wäre es Ihre Pflicht, ein überwiegendes Interesse der Öffentlichkeit darzulegen. Würde es Bedenken zu der Zuverlässigkeit meiner Person geben, wäre die Rechtsanwaltskammer dafür zuständig dies zu prüfen. Es gibt diesbezüglich aber kein Disziplinarverfahren, da es kein rechtskräftiges Urteil gegen meine Person gibt.


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