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21.02.2014
Windwärts Energie GmbH insolvent - Genussrechtsinhabern droht Totalausfall

Ausriss aus Windärts-Imagefilm
Ausriss aus Windärts-Imagefilm

(sa) Nur wenige Wochen nach der Pleite von Prokon droht der kriselnden Windkraftbranche das nächste Anleger-Desaster. Der angeschlagene Windkraft-Projektierer Windwärts Energie GmbH hat am 07. Februar 2014 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Mehr als 1.600 Anleger bangen um ihr Genussrechtskapital von rund 20 Millionen Euro.

Im Dezember 2013 hatte die Windwärts Energie GmbH mit Sitz im Hanomaghof 1, 30449 Hannover, bereits die Rückzahlung an die Genussrechtsinhaber in Höhe von 1,9 Millionen Euro ausgesetzt. Und auch die Auszahlung von 1,3 Millionen Euro Zinsen für Januar 2014 wurde nicht geleistet.

Seit ihrer Gründung 1994 hatte Windwärts nach eigenen Angaben 144 Windenergie- und 38 Photovoltaik- sowie eine Biogasanlage gebaut - mit einer Gesamtleistung von 292 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 430 Millionen Euro. Die veränderte Marktsituation hatte dazu geführt, dass das Unternehmen Ende 2013 mitteilte, dass es seinen Photovoltaikbereich aufgeben wolle und sich aus dem italienischen Markt zurückzuziehen plane.

Bis Mitte 2013 sammelte Windwärts fröhlich neues Genussrechtskapital ein. Im Mai jubelte die Firma über die erfolgreiche Platzierung von zwei Tranchen zu je 3 Millionen Euro innerhalb von nur zwei Monaten. Torsten Flemming, damaliger Geschäftsführer der Windwärts Energie GmbH frohlockte: "Besonders freut uns das Vertrauen unserer Anleger, denn viele Zeichner haben zum wiederholten Male Geld bei uns angelegt."

Und auch noch im Dezember 2013 wurde gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Unter dem Titel "Windwärts Energie GmbH stellt Weichen für erfolgreiche Zukunft" teilte die Firma am 12.12.2013 in einer Presseaussendung mit:

Zitat:


Die Windwärts Energie GmbH, eine Projektentwicklungsgesellschaft für erneuerbare Energien mit Sitz in Hannover, wird sich zukünftig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren - die Entwicklung von Windenergieprojekten in Deutschland und Frankreich. Aus diesem Grund wird sie ihre Geschäftstätigkeit im Bereich der Photovoltaik und im Auslandsmarkt Italien beenden. (...)

Die Lage in Italien war in den vergangenen Jahren stets von politischer Unsicherheit und ständig wechselnden Rahmenbedingungen geprägt, insbesondere die Genehmigungsverfahren betreffend. Daher war es Windwärts nicht möglich, Windenergie- und Solarenergieprojekte in dem Umfang und den Zeiträumen umzusetzen, die die bisherigen Vorlaufkosten und weitere Ausgaben dafür rechtfertigen würden. Verschärft wird diese Situation durch die angespannte finanzielle und wirtschaftliche Situation des Landes und die dadurch bedingte mangelnde Bereitschaft vieler Banken, Projekte in Italien zu finanzieren. Windwärts sieht daher keine ausreichende Perspektive für seine geschäftlichen Aktivitäten im Land und hat folglich beschlossen, alle Aktivitäten auf diesem Markt einzustellen.


Geschäftsführer Lothar Schulze (52) aus Hannover konnte die Versprechungen nicht erfüllen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter der Windwärts Energie GmbH Prof. Dr. Volker Römermann gibt sich gegenüber dem Handelsblatt wenig optimistisch für die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsstellen der rund 100 Mitarbeiter. Bei diversen Projekten sei es zu erheblichen Verzögerungen gekommen so, dass letztendlich ein Insolvenzantrag unumgänglich war. Allerdings gibt es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer für die geschädigten Anleger: "Es gibt keine gescheiterten Projekte, nur verzögerte."


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Karsten Roscher am 03.06.2014 15:34
Unglaublich wie viel Geld mit Windkraftwerken in Wind geschossen wird. Hehe gutes Wortspiel .. :D
Spaß bei Seite, es ist aber so die armen Anleger ich fürchte sie werden nicht viel machen können wenn das Unternehmen Insolvent geht.

#1 - Kommentar von Tom Johann am 23.06.2014 21:05
Alles nur weil Rot-Grün uns damals diese desaströse Energiewende eingebrockt hat. Man kann nicht bis zum Stehkragen subventionierter Technologie Zukunftsprojekte machen. Man sieht ja was jetzt hier los ist. Rot-Grün darf man einfach nicht regieren lassen, denn sie können nicht mit Geld oder Fortschritt umgehen und bescheren uns allen den Niedergang der Republik.

#2 - Kommentar von Uwe am 23.06.2014 23:46
Es ist immer noch so eine Erleichterung, das Prokon nicht mehr existiert, jedoch hab ich jetzt das Gefühl das viele Firmen, der erneuerbaren Energien einfach den Bach runter gehen. Wir brauchen in dieser Branche zuverlässige Firmen.


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