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24.02.2014
Quantum Leben: Verluste trotz Ausfallversicherung - Betrug oder Fehlberatung?

ConventUnternehmensgeschichte der Quantum Leben (sa) Das Versicherungsunternehmen Quantum Leben gehört zu den aggressiven Akteuren im europäischen Versicherungsmarkt. Kerngeschäft der Liechtensteiner ist die Vermittlung von fondsgebundenen Lebensversicherungen und Altersvorsorge-Konzepten. Aktuell überschlagen sich die Ereignisse. Kunden der Quantum Leben drohen massive Verluste. Der Verdacht des Betrugs steht im Raum.

Mit Schreiben vom 11.02.2014 erhielten alle Anleger der Quantum Leben mit Sitz im Städtle 18, 9490 Vaduz, Liechtenstein, die Produkte mit Kopplung an den Argyle Fonds Class S abgeschlossen hatten, eine Horrornachricht. Unter der Betreff "Anpassung des Fondspreises" wurde den Anlegern mitgeteilt, dass ihr Anteilswert an den Fonds massiv abgewertet wurde. Der Argyle Fonds Class S ist geschlossen und wird wohl abgewickelt werden. Der Schaden für die Anleger ist bis dato nicht bekannt.

Um für Ruhe zu sorgen, bietet Quantum Leben ihren Kunden im selben Schreiben auch einen Ausweg aus dem Dilemma. Man könne sich für eine Übertragung der Anteile auf einen anderen Fonds aus dem Hause Argyle entscheiden - und das sogar ohne zusätzliche Gebühren. Allerdings - und das ist der eigentliche Clou an der Geschichte - werden die Anteile nicht eins zu eins übertragen. Die Anleger sollen auf 35 Prozent des Wertes verzichten, wenn sie die Anteile des Fonds Class S auf den Argyle Fonds Recovery Class übertragen. Für 1 Euro eingezahlten Kapitals sollen also nur Fondsanteile für 0,65 Euro übertragen werden. Ein Gewinn für das Unternehmen von 35 Prozent über Nacht.

Quantum Leben scheint ein gesteigertes Interesse an diesem Deal zu haben. Den Anlegern wird im Schreiben vom 11.02.2014 mitgeteilt, dass sie sich explizit für eine Variante entscheiden müssten: Halten der Anteile am derzeit geschlossenen Fonds Argyle Class S mit unbekanntem Ausgang oder eben den Wechsel in den Argyle Recovery Class mit einem sicheren Verlust von 35 Prozent. Wer sich nicht bis zum Stichtag am 10.03.2014 explizit dafür entscheidet seine Anteile weiterzuhalten, dessen Anteile werden automatisch umgetauscht, kündigte Quantum Leben an.

Erstaunlich an diesen Vorgängen ist insbesondere, dass die Verkäufer der Quantum-Leben-Produkte durchweg die hohe Sicherheit der Produkte angepriesen haben. Die Einlagen der Anleger seien sogar durch eine Kapitalausfallversicherung geschützt.

Im Forum von wallstreet:online kommentiert ein betroffener Anleger die Situation:

Zitat:


Für mich klingt die zweite angebotene Option (die ja auch noch automatisch greift wenn man sich nicht bis zum Stichtag 10. März dagegen entscheidet, bzw. explizit für die erste Option ausspricht) für den Versuch, dem Anleger durch das "akzeptieren" der zweiten Option, diesem einen Nachteil i.S.v. "der Anleger hat durch die Wahl (?) der zweiten Option dem Abschlag seiner Kapitaleinlage um 35% zugestimmt" verschafft. Ich wäge meine Worte eigentlich immer sehr ab und prüfe jede Anlage maximal: aber das bisherige Vorgehen seit die Probleme mit diesem "betroffenen Kreditberaters" aufgetreten sind, halte ich für höchst unseriös und die ganzen Schreiben hierzu hatten rückblickend vermutlich nur einen beschwichtigenden Charakter und genau das Gegenteil eines Ausfalls (zumindest eines partiellen Ausfalls) wurde uns suggeriert - zumal nach meinem Verständnis eh die Ausfallversicherung diesen "Ausfall" hätte auffangen müssen - das wurde uns ja zugesichert.


Es ist nicht das erste Mal, dass Quantum Leben Fonds nicht die Versprechen halten konnten, sondern Verluste verursachen könnten.

In Kooperation mit dem Emissionshaus Voigt & Collegen bietet Quantum Leben eine Sachwert-Rentenversicherung unter dem Namen VC-Energie Rente an. Diese ist keine klassische Rentenversicherung, sondern ein Sachwertinvestment auf Basis einer Einmalzahlung, welches unter einem Versicherungsmantel nach Liechtensteiner Recht konzipiert wurde. Wenig verwunderlich also, dass bei Voigt & Collegen einiges im Argen ist. Zwei Publikumsfonds stecken derzeit in der Krise: Es Sol 21 und Es Sol 22. Rund 4.500 Anleger müssen sich auf empfindliche Verluste einstellen.

Beide Fonds investieren in Solarparks in Spanien und Italien. Nur in der regionalen Verteilung unterscheiden sich die beiden Produkte signifikant. Es Sol 21 ist zu 75 Prozent in Spanien und zu 25 Prozent in Italien investiert. Beim Es Sol 22 ist das Verhältnis exakt umgekehrt. GoMoPa berichtete.

Ähnlich dubios ist die Kooperation zwischen Quantum Leben und der Energy Capital Invest Gruppe (ECI) von Kay Rieck.

Es besteht der Verdacht, dass ECI rund 75 Millionen Euro Anlegergelder bei der Suche nach Erdgasvorkommen in Alaska und Texas versenkt hat. GoMoPa berichtete.

Und ausgerechnet die ECI-Tochtergesellschaft Energy Capital Invest Life AG vertreibt seit 2012 Versicherungen von Quantum Leben und Plentum. GoMoPa berichtete.

Die aktuellen Negativschlagzeilen sind nur der Höhepunkt einer bewegten, von Absurditäten geprägten Unternehmensgeschichte.


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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#1 - Kommentar von eckerhardtschröder am 03.06.2014
Ich würde sowieso nie von irgendwelchen Firmen die mir das Gelbe vom Ei erzählen Lebensversicherungen und Altersvorsorge-Konzepte unterschreiben. Das ist doch klar das bei einer Firma wie Quantum Leben die Anleger draufzahlen müssen.

#2 - Kommentar von Änne am 21.06.2014
GoMoPa sieht aber auch immer nur das schlechteste in den Firmen und sagt gleich das sie Betrüger sind. Eine Schweinerei. Sie sollten es ertsmal richtig beweisen: Manchmaln kann man auch einfach nichts dafür, aber die ganzen Leute die es hier lesen glauben es natürlich.


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