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26.08.2007
Aus der Traum - Ulrich Engler - Millionenbetrug in dreistelliger Höhe
New York / Hamburg - Es fing an wie immer bei den ?großen Abzockergeschäften? ? nach dem Motto: ?Gier frisst Hirn? hat der angebliche Daytrading Spezialist und Investment Banker seine Kunden wortwörtlich ins Messer laufen lassen und jetzt ?knallte die Bombe?! Zuerst wurden Vertriebe gesucht. Besonders gut eignen sich dafür Versicherungsvertreter oder Agentur Leiter. Haben Sie die ? dann haben Sie in der Regel auch den Kunden am Hacken. Nun denn, einen reißenden Absatz fanden Englers Produkte insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Möglich war dies fast ausschließlich durch die tatkräftige Unterstützung heimischer Finanzmakler, die hohe Vermittlungsprovisionen verdienten ? und sich über die Plausibilität des angepriesenen Produktes hätten informieren müssen. Dass ausgerechnet diese sich jetzt an Durchhalteparolen festhalten und ihren Kunden eine heile Welt vorgaukeln ist verständlich, bei der Höhe der möglichen Schadensersatzansprüche aus der Vermittlerhaftung. Aber der Reihe nach:

Bereits im Oktober 2006 waren Gerüchte aufgekommen, dass bei Engler nicht alles Gold sein kann, was da glänzt. Zu teilweise anonymen Vorwürfen erklärte Engler seinerzeit: ?Leider kursieren im Internet obskure Verdächtigungen von anonymen Verfassern, die meine Integrität anzweifeln?, ich weise solche Behauptungen mit aller Entschiedenheit zurück; sie entsprechen in keinem Punkt der Realität. Ich weiß nicht, wie es zu diesen Gerüchten kommt, wer hinter einer solchen Kampagne steckt oder was für eine Verwechslung hier vorliegt. Fakt ist, dass wir im Jahr 2003 76 Prozent, 2004 125 Prozent, 2005 107 Prozent und im laufenden Jahr bislang 65,6 Prozent Rendite an unsere zufriedenen Kunden ausgezahlt haben. Ich arbeite mit vielen Steuer- und Unternehmensberatern sowie Rechtsanwälten zusammen, die unsere Dienste ihren Kunden empfehlen. Würden wir unseriös arbeiten, würde wohl niemand seinen Kunden eine solche Empfehlung geben.?

Hörte sich alles seriös an, jedoch war die Wahrheit eine andere. Mit Hilfe treu ergebener Vermittler hatte Engler, der seit vielen Jahren in Florida (USA) wohnt, dreistellige Millionenbeträge für seine Produkte "Daytrading" und "US-Land-Banking" eingesammelt. Seinen Kunden versprach er üppige Renditen und in auffälligen Zeitungsanzeigen war von einer Verdopplung des Kapitals in vier Jahren die Rede, die der selbsternannte "Investmentbanker des Jahres" zusicherte. Dabei hat Engler eine kriminelle Vergangenheit vom Feinsten, das stellte jedenfalls das LG Hamburg in einem Strafurteil vom 21.02.2007 fest und eine ähnliche Schlussfolgerung lässt auch eine eingereichte Klage JPMorgans gegen Engler zu, in der die weltweit tätige Investmentbank Ulrich Engler vorwirft, sich zu Unrecht als langjähriger Angestellter der Bank bezeichnet zu haben. Fakten die vermuten ließen, dass die eingenommenen Gelder nicht in die versprochenen Produkte investiert wurden, sondern in einem Schneeballsystem langsam aber sicher und stetig versickerten ? aber wer bei einem Schneeballsystem als einer der Ersten ?mit dabei ist?, der fährt Gewinne ein. Auf dieser Art und Weise kam der Engler Vertrieb zu vielen und vor allem echten Referenzen ? und dann ging?s erst richtig los.

www.gomopa.net war Mitte 2006 die erste Internetplattform, die Engler mit betrügerischen Geschäften in Verbindung brachte. Daraufhin häuften sich die negativen Pressemeldungen, die aus Vermutungen bestanden, weniger aus Fakten. Interessante Neuigkeiten brachte erst das Verfahren der JPMorgan gegen Engler ans Licht:

1. Nach Aussage seiner Anwältin soll sich Ulrich Engler seit Mai in Deutschland bzw. Europa aufhalten - angesichts des gegen Engler ergangenen Haftbefehls dürfte der Wahrheitsgehalt dieser Aussage sehr zu bezweifeln sein.

2. Auf die Frage JPMorgans, bei welcher Bank oder welchem Finanzdienstleister Engler in der Vergangenheit arbeitete, antwortete Engler, er verstehe die Frage nicht.

3. Auf die Frage JPMorgans nach den Aktionären, Geschäftsführern und Angestellten von Private Commercial Office, Inc. antwortete PCO, Ulrich Engler sei sowohl Vorstandsvorsitzender (President), stellvertretender Vorstandsvorsitzender (Vice-President), Geschäftsführer (Secretary) als auch CFO (Treasurer) sowie einziger Aktionär des Unternehmens.

4. Fest angestellte Arbeitskräfte habe das Unternehmen in den USA nicht, sondern nur in Europa.

Ein Unternehmen, das vorgibt, dreistellige Millionenbeträge in den USA zu verwalteten ist ein Ein-Mann-Betrieb? Wer soll das denn glauben? So war auch die Schlussfolgerung der BaFin logisch, sie verlangte von Ulrich Engler und seinem Unternehmen Private Commercial Office, Inc., die unzulässigen Darlehensgeschäfte rück abzuwickeln; und hat so dem Treiben Englers endlich ein Ende gesetzt.

Diese Tatsache hält Vermittler der Engler-Produkte jedoch nicht davon ab bis zum heutigen Tage, mit Durchhalteparolen auf Ihre Kunden einzuwirken. Inhalte dieser Latrinennachrichten ist das übliche Gewäsch: Die Banken und Versicherungen gönnen dem Deutschen Anleger die Gewinne nicht. Alles ist von einer höheren Macht gesteuert. Natürlich ist das alles Quatsch ? jedenfalls im Fall Engler. Die Vermittler haben sich bereits mit der Vermittlung der Engler-Produkte wegen fehlender BaFin Erlaubnis strafbar gemacht und spätestens jetzt machen sie es bei oben genannter Argumentation vorsätzlich!

Alten Engler Kunden und Anlegern wird zurzeit ein Schreiben vorgelegt, mit dem sie ihre Gelder zurückfordern können, ein Wettlauf mit der Zeit! Auf die in der Erklärung angekündigten 3 Wochen für die Durchführung der Rückerstattung sollten sich Anleger nicht vertrösten lassen, wenn sie nicht riskieren wollen, später leer auszugehen. Erste Rückzahlungen sollen bereits stattgefunden haben.

Die Ansprüche der betrogenen Anleger sollten vor allem gegen die Vermittler der Ulrich-Engler-Produkte gerichtet werden. Den Vermittlern wird man vorwerfen müssen, dass sie die Produkte Englers nicht auf ihre Plausibilität hin überprüft haben oder ihre Kunden gar betrügen wollten. Vermittlerprovisionen zwischen 12 und knapp 30% (pro Jahr!) der Anlagegelder sprechen für sich. Gegen Ulrich Engler selbst bzw. gegen sein Unternehmen Private Commercial Office, Inc. vorzugehen - ggf. mittels einer US-Sammelklage - dürfte hingegen kaum Aussicht auf Erfolg haben. Selbst wenn Engler gefasst würde: sein Vermögen dürfte er längst beiseite geschafft haben und eine Klage wäre ohne Wert.

Ulrich Englers Webseiten sind allesamt nicht mehr erreichbar. Auf den GoMoPa Foren wird die Vermutung von anscheinenden Insidern ausgesprochen, Engler hätte sich nach Panama abgesetzt.

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