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22.04.2014
Orange Ocean: Pleitewelle bei Schiffsfonds

ConventDie Köpfe hinter Orange Ocean: Olav Killinger (46) und Claudia Humme (45) (sa) Das Hamburger Emissionshaus Ocean Orange steht nach sechs Jahren am Markt vor einem Scherbenhaufen. Sechs Schiffe mussten Insolvenz anmelden. Den Anlegern der Ocean Orange Schiffsfonds droht der Totalverlust.

Nach der Gründung des Emissionshauses Ocean Orange GmbH & Co. KG (Buchardstr. 17, 20095 Hamburg) wurden in den ersten beiden Vertriebsjahren 2008 und 2009 sechs Fonds voll am Markt platziert. Insgesamt wurden seit 2008 gleich Dutzendweise Zweckgesellschaften gegründet, bis hin zur Nummer 29 beim Orange 29 GmbH & Co. KG. Hinzu kommt eine ähnlich hohe Anzahl an Verwaltungsgesellschaften, die für die einzelnen Schiffe gegründet wurden.

Die eingesammelten Gelder wurden überwiegend in Massengutfrachter, so genannte Bulker, investiert. Über eine Laufzeit von rund 20 Jahren sollte eine jährliche Rendite um die sieben Prozent erwirtschaftet werden.

Gelenkt werden die Geschicke der Ocean Orange Unternehmensgruppe von den Multi-Geschäftsführern Olav Killinger (46) aus Hamburg und Claudia Humme (45), die ebenfalls in Hamburg ansässig ist.

Die beiden hatten nach dem Abschluss des Studiums im Bereich Schifffahrt und Fondswesen angeheuert, bevor sie gemeinsam die Ocean Orange gründeten.

In der Unternehmensgruppe geht ohne die beiden Betriebswirte überhaupt nichts. Sie steuern als Geschäftsführer nicht nur die Emittentin, sondern auch alle Zweckgesellschaften, die für die einzelnen Schiffe gegründet wurden. Zudem sind die beiden Gesellschafter und wirtschaftlich Berechtigte der Ocean Treuhand GmbH, die unter Regie des Geschäftsführers Thomas Daszkowski (50) aus Buchholz, die Anlegergelder der Ocean Fonds verwaltet.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise und dem damit verbundenen Verfall der Charterraten, waren viele Ocean Orange Fonds ins Wackeln geraten. Aktuell musste für sechs Frachter ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hamburg gestellt werden. Bei allen sechs Schiffen haben auch die persönlich haftenden Gesellschafter Insolvenz angemeldet, beispielsweise die Verwaltung MS United Tambora GmbH.

Von der Insolvenzwelle betroffen sind die folgenden Schiffe:


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Kommentions am 23.05.2014 15:26
Der vom Emissionshaus Orange Ocean im Jahr 2008 aufgelegte Schiffsfonds MS "Marietta Bolten" ist am Ende. Am 09. April 2014 eröffnete das Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS "Marietta Bolten" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Mehr als 16,2 Mio. ? haben Anleger in den seit Januar 2008 vertriebenen Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 37 Mio. ? investiert. Die im geweckten Erwartungen konnten auf jeden Fall nicht erfüllt werden.

Die Schiffe wurden viel zu teuer eingekauft. So kann das passieren!!

#1 - Kommentar von Katja K am 04.06.2014 17:18
Da hat sich das Unternehmen wohl verzockt. So schnell kann das gehen.
Die Anleger tun mir Leid..

#2 - Kommentar von Thomas R am 13.06.2014 01:00
Die treuhänderische Verwaltung des Anlegerkapitals übernimmt einfach mal die Orange Treuhand GmbH. Das wurde ihnen zu viel. Um in so ein Geschäft ein zu steigen, brauch man auch Qualifizierte Mitarbeiter, die so etwas auf die Reihe bekommen, jedoch gibt es aller Hand unerfahrene, die denken sie würden jetzt ganz groß raus kommen. Zum pech der Anleger!


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