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17.02.2009
Dr. Horn und die Schüttelschecks

Wieder einmal schüttelte der Banker den Kopf. Auch dieser Scheck des renommierten Rechtsanwalts Dr. Wolfgang Horn (53) aus Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg) kam von einer Scheinbank oder war nicht gedeckt.

Zwei Mal blamierte sich der Ex-Bauunternehmer Rolf Dittus (68) aus Konstanz bei seiner Volksbank und ein Mal auch bei der Baden-Württembergischen Bank, weil die Schecks seines Rechtsanwalts wie Seifenblasen platzten.

Dr. Wolfgang Horn war nicht nur mein Anwalt, sagte Dittus zu GoMoPa, er war zehn Jahre lang mein Freund. Horn stammt aus Albstadt. Sein Vater war Arbeiter. Horn kommt aus einfachen und ehrlichen Verhältnissen. Seine Familie war stolz, dass er studieren konnte. Meine Frau buk ihm zu Weihnachten Hilda-Kekse mit Erdbeermarmeladenfüllung. Ich vertraute ihm blind und borgte ihm kurzfritsig 250.000 Euro. Er gab mir schließlich nach elf Monaten einen Scheck über 270.000 Euro (Exklusiv-Foto©www.gomopa.net), ausgestellt von einer Londonder Bank, die gar nicht existierte. Er hat mich vorsätzlich reingelegt.

Voller Zorn spricht der Ex-Bauunternehmer Rolf Dittus (68) heute von seinem einstigen Anwalt, dem er mehr vertraute als dem Banker seiner Hausbank, der Volksbank Konstanz. ?Mein Herr Köhler hat mich vor der Überweisung des Geldes an Dr. Horn gewarnt, aber ich wollte es nicht hören.?

Auch ein zweiter Scheck von Dr. Horn über 20.000 Euro platzte, weil der Scheck bei der Bezirkssparkasse Reichenau gar nicht gedeckt war. Dem geprellten Mandanten blieb schließlich nur der Gang zur Staatsanwaltschaft. Dittus: Am 1. Dezember 2008 erstattete ich Strafanzeige wegen vorsätzlichen Darlehensbetruges und Scheckbetruges.

Zuvor hatte Dittus beim Langericht Konstanz einen zivilen Haftbefehl gegen Dr. Horn beantragt, um den Anwalt zu zwingen, seine Vermögensverhältnisse offen zu legen und möglicherweise eine Eidesstattliche Versicherung abzugeben. Doch Dr. Horn hat dagegen Widerspruch eingelegt, diesen Widerspruch aber nicht ausreichend begründet. Dittus: Ich warte jeden Tag auf die Ausstellung des Haftbefehls für Dr. Horn, dann lasse ich vollstrecken.

Auch der Rechtsanwaltskammer Dresden, bei der Dr. Horn zugelassen ist, schrieb Dittus am 18. Dezember 2008 und beantragte, dem Anwalt die Ausübung seines Berufes zu untersagen, weil der Anwalt eine Gefährdung der Rechtssicherheit darstellt. Dittus: Ich habe der Kammer mitgeteilt, dass Dr. Horn ein notorischer Lügner ist, der einen reinen glatten vorsätzlichen Darlehensbetrug begangen hat und versuchte, die Schuld mit Betrugsschecks zu tilgen. Ihm gehört das Handwerk gelegt. Ich warte noch auf die Entscheidung der Kammer.

GoMoPa: Wie konnte Dr. Wolfgang Horn überhaupt wissen, dass Sie über 250.000 Euro verfügen?

Dittus: Er war doch mein Anwalt. Er wusste, wieviel Geld ich beim Verkauf meines ehemaligen Firmengrundstücks bekam. Auch von der Erbschaft wusste er, als vor drei Jahren mein Bruder nach einem chirurgischen Eingriff starb. Dr. Horn hat in Kenntnis meiner Vermögensverhältnisse mein Testament entworfen. Er wusste auch, dass ich herzkrank bin.

GoMoPa: Aber wie kamen Sie dazu, Ihrem Anwalt einen Kredit zu geben?

Dittus: Das wollte ich auch zuerst gar nicht. Denn Dr. Horn wollte die 250.000 Euro für eine florierende Raketenantriebsfirma aus Markdorf im Bodenseekreis haben. Sein Mandant, diese Firma, so sagte er, bräuchte eine private Kapitalspritze, da die Firma nicht mit Bankkrediten arbeiten würde. Sie habe eine verzögerte Bilanzierung und würde ein Überbrückungsgeld benötigen, bis der Gewinn ausgewiesen sei. Das war mir viel zu windig. Ich habe gesagt, dass ich nicht in solche Geschäfte investiere.

GoMoPa: Aber dann haben Sie das Geld am 1. Februar 2007 doch an Dr. Horn überwiesen, warum?

Dittus: Dr. Horn sagte zu mir, Du gibst das Geld nicht der Firma, sondern mir persönlich. Ich bürge dafür, mit meinem Namen und meiner Bonität, dass Du es pünktlich zurückbekommst. Ich bin über jegliche Bonität erhaben. Wie sollte ich denn wissen, dass Dr. Horn da längst insolvent war, dass es die Raketenfirma in Markdorf offenbar nicht gab und Dr. Horn mich nur benutzte, um seinen Hintern zu retten? Das war Betrug.

GoMoPa: Wie waren denn die Kreditbedingungen?

Dittus: Ich sollte das Geld nach drei Monaten mit einem Zinssatz von zehn Prozent zurückerhalten und zwar von Dr. Horn persönlich.

GoMoPa: Hat Dr. Horn Anstalten gemacht, das Geld zurückzuzahlen?

Dittus: Wenn ich daran denke, steigt mir die Galle auf. Bis zum 30. Juni 2007 passierte gar nichts. Einige Tage später erklärte Dr. Horn völlig überraschend, er werde sich mit der Firma in Verbindung setzen. Er selbst machte keine Anstalten zu zahlen. Er sagte, die Firma sei von einer USA-Heuschrecke übernommen worden. Eine Scheckzahlung an ihn sei zwar erfolgt, aber es sei keine Deckung bei der Firma vorhanden. Er habe Strafanzeige gegen die Firma gestellt.

GoMoPa: Wie reagierten Sie?

Dittus: Ich schickte ihm am 9. Juli 2007 die erste Mahnung und am 24. Juli 2007 eine zweite Mahnung. Dr. Horn schickte mir am 13. Und 25. September 2007 je eine Zusicherung, dass er zahlen werde. Doch ich sah keinen Cent.

GoMoPa: Aber dann kam Dr. Horn doch mit dem dicken Scheck?

Dittus: Ja, das war zwei Tage vor Heiligabend 2007. Der Scheck war auf 270.000 Euro ausgestellt, obwohl mir Dr. Horn samt Zinsen nur 268.000 Euro schuldete. Die 2000 Euro extra seien dafür, dass ich so lange auf mein Geld warten musste.

GoMoPa: Haben Sie geahnt, dass mit dem Scheck irgendetwas nicht stimmt?

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