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23.05.2014
EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG im Clinch mit Bundeswehr und Journalisten

(sa) Es ist eine große Vision, die sich die EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG auf die Fahnen geschrieben hat: "eine Vorbildfunktion im Bereich der umweltfreundlichen Energieformen zu übernehmen, um negative Auswirkungen und Risiken für die Bevölkerung, Tiere und die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren." Derzeit streitet sich das Unternehmen mit Journalisten und der Bundeswehr. Der Ausgang ist offen.

Finanzieren sollen die hochtrabenden Pläne von Gründer und Vorstandsvorsitzenden der EEV-Gruppe Heinz Lucas (56) Privatanleger. Seit der Gründung am 02.07.2012 bis Anfang 2014 wurden Genussrechte angeboten, bis die Pleite des Windkraftprojektierers Prokon diese Produktkategorie quasi unverkäuflich machte. Daher entschied sich die EEV AG die Ausgabe von Genussrechten einzustellen und stattdessen sogenannte partiarische Darlehen (Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Nachrang) anzubieten.

Das Anlegergeld soll in Biomassekraftwerke und Offshore-Windanlagen investiert und mit 7,5 Prozent verzinst werden. Im Gegensatz zu den Genussrechten sind die Nachrangdarlehen ein recht kostengünstiges Produkt.

Klassischerweise werden bei geschlossenen Beteiligungen, insbesondere im Sachwertbereich Weichkosten von 20 Prozent und mehr fällig, welche die Investitionsquote stark schmälern. Die EEV AG beschäftigt keine externen Vertriebsmitarbeiter, sondern setzt auf Suchmaschinenmarketing und interne Berater. Auf diese Weise konnten die gesamten Weichkosten (Agio, Provisionen, Emissionskosten und laufende Verwaltungskosten) auf unter 10 Prozent gedrückt werden.

Finanziert werden letztendlich fünf Unternehmen der EEV-Gruppe. Bei zwei von diesen übernimmt Heinz Lucas die Geschäftsführung. Die Unternehmen der EEV-Gruppe sind:

Zitat:


EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG

EEV BioEnergie GmbH & Co. KG

EEV Infrastruktur GmbH & Co. KG

EEV Kraftwerke Management GmbH

EEV OWP Skua GmbH


Führungsetage und Wissenschaftlicher Beirat der EEV AG sind hochkarätig besetzt.

ConventPräsentation des EEV-Konzepts Der erfahrene Ingenieur Lucas hat sich vor allem Berater im universitären Bereich gesucht, bevorzugt Professoren mit technischen Lehrstühlen. Die Geschäftsführung hingegen übernehmen Praktiker, insbesondere Ingenieure.

Entscheidende Positionen im EEV-Netzwerk nehmen ein:

EEV AG (Göttingen)

Dipl.-Ing. (FH) Heinz Lucas, Vorstand
Mag. Peter Bernhart, Vorsitzender des Aufsichtsrates
Univ. Prof. em. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen, Stv.Vorsitzender der Aufsichtsrates
Prof. Dr. Erich Wendl, Aufsichtsrat

EEV AG (Wien)

Prof. Dr. Erich Wendel
Prof. Dr. Erich Wendel
Mag. Peter Bernhart, Vorstand
Dr. Karlheinz Demel, Vorsitzender des Aufsichtsrates
Mag. Wolfgang Wasserer, Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates
Univ. Prof. Dr. Georg Nogradi, Aufsichtsrat für Wissenschaft & Forschung

EEV BioEnergie GmbH & Co. KG

Dipl.-Ing. (FH) Heinz Lucas, Geschäftsführer
Dipl.-Ing. (FH) Hermann Müller, Kraftwerkleiter
Dipl.-Ing. (FH) Bernd Winckler, Prokurist

EEV OWP Skua GmbH

Reinhard Stuth,<br />Senator a.D. / Stadtrat a.D.
Reinhard Stuth,
Senator a.D. / Stadtrat a.D.
Reinhard Stuth, Senator a.D und Staatsrat a.D.
Dipl.Wirt.-Ing. (TU) Alexander Dierkes, Geschäftsführer

Derzeit beschäftigt sich die EEV AG hauptsächlich mit zwei Projekten: ein laufendes Biomasseheizkraftwerk und ein Offshore-Windpark in Planung.


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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Julius Kasten am 23.05.2014 15:22
Heutzutage versuchen sich viele Unternehmen in erneuerbaren Energien doch oft nicht mit erfolg!

#1 - Kommentar von eckerhardtschröder am 25.05.2014 22:18
Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet erneuerbare Energie zu erzeugen. Das blöde ist nur das sie positive ?Image? der Erneuerbaren Energien nicht nutzt, sind sie einfach verrückt. Der ?sekundäre? Nutzen ist keineVorstelllung sondern Wirklichkeit. Umwelt- und Klimaschutz und die zunehmende Unabhängigkeit von radioaktiven und fossilen Energieträgern ist für viele Menschen nicht mehr ?sekundär?, also zweitrangig, sondern gleichrangig. Denn viele Menschen wollen Rendite ohne Raubbau. Aber in dieses Unternehmen würde ich als Anleger nicht investieren.

#2 - Kommentar von Kerstin Lehmann am 02.06.2014 20:14
Ich finde es gut, dass es auch Unternehmen gibt die an die Umwelt denken.
Es ist zwar sehr umstritten, allerdings würde ich als Anleger in dieses Unternehmen investieren.
Gruß Kerstin

#3 - Kommentar von Friedrich Schmidt am 03.06.2014 23:24
wenn sie es gut machen - Top
jedoch wenn sie es in den Wind schießen -einfach nur Flop

Erneuerbare Energien sind Profitabel, daraus sollte man etwas machen.

#4 - Kommentar von Fondstele am 27.02.2015 11:03
Unternehmen. Emittentin der Genussrechte ist die Erneuerbare Energie Versorgung Aktiengesellschaft (EEV AG) mit Sitz in Göttingen. Die Gesellschaft wurde im Juli 2012 mit einem Grundkapital von 500.000 Euro gegründet. Alleiniger Vorstand ist Anthony Fekete. Sämtliche Anteile der EEV AG werden von der EEV AG Österreich gehalten. Auch diese Gesellschaft wurde erst im Jahr 2012 neu gegründet. Dort ist alleiniger Vorstand Peter Bernhart. Er hält auch die Anteile an der EEV AG Österreich.

Angebot. Die Mindestzeichnungssumme beträgt lediglich 1.000 Euro. Ein Agio wird nicht erhoben. Die Laufzeit der Genussrechte beginnt mit dem auf den Geldeingang folgenden Tag und ist grundsätzlich unbestimmt. Eine Kündigung durch den Anleger ist mit einer Frist von zwölf Monaten erstmals zum Ablauf des vollen fünften Beteiligungsjahres, dann jeweils zum Ablauf des siebten, neunten und elften vollen Beteiligungsjahres jeweils zum Jahresende möglich. Ab dem zwölften vollen Beteiligungsjahr kann der Anleger jährlich mit einer Frist von zwölf Monaten zum Jahresende kündigen. Die EEV AG hat kein vorzeitiges ordentliches Kündigungsrecht.

Platzierungsvolumen. Das geplante Genussrechtskapital beträgt 38 Millionen Euro. Es soll in den Jahren 2012 und 2013 platziert werden. Für die Platzierung des Genussrechtskapitals sind rund 5,3 Millionen Euro an Provisionen eingeplant. Das sind 14 Prozent des Genussrechtskapitals. Darauf wird auch im Prospekt unter ?Gesamthöhe der geleisteten Provisionen? korrekt hingewiesen. Im Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) heißt es hingegen, ?die EEV AG erhebt für die Zeichnung der unverbrieften Namensgenussrechte keinerlei Kosten oder Provisionen?.

Mittelverwendung. Die EEV hat laut Prospekt bereits zwei Investitionen getätigt. Zum einen ist die EEV Eigentümerin der EEV Bioenergie GmbH & Co. KG, einem Biomasseheizkraftwerk in Norddeutschland. Mit dem zweiten Investment will die EEV mit der Projektierung von Offshore-Windparks Geld verdienen. Dafür wurden alle Gesellschaftsanteile an der OWP Skua GmbH erworben.
Leider gibt es für dieses Angebot weder ein Prospektgutachten nach IDW S4 noch eine formale Mittelverwendungskontrolle. Die Bafin-Gestattung gibt insoweit keine ausreichende Sicherheit im Sinne des Anlegerschutzes. Ein IDW-Gutachten würde zunächst sicherstellen, dass tatsächlich auch alle Verträge, wie im Prospekt beschrieben, abgeschlossen wurden. Die Mittelverwendungskontrolle würde dann sicherstellen, dass die Anlegergelder auch tatsächlich zur Bezahlung der getätigten Investments verwendet werden.

Biomasseheizkraftwerk. Das Biomasseheizkraftwerk wurde im Jahr 2003 in Papenburg errichtet und versorgt derzeit nach Prospektangaben rund 50.000 Haushalte mit Strom. In den Jahren 2010 und 2011 hat das Werk laut Prospekt 160 Millionen beziehungsweise 140 Millionen kWh Strom eingespeist. Der erzeugte Strom wird laut Prospekt derzeit ?am freien Markt direkt verkauft und nicht im Rahmen der durch das EEG festgelegten Einspeisevergütung vergütet?. Widersprüchlich sind hier die ergänzenden schriftlichen Ausführungen der EEV AG. Hiernach wird der Strom ?nicht am freien Markt, sondern im Rahmen des EEG-Prämienmodells für Direktvermarktung verkauft?. Die Erlöse lagen bei 13,6 beziehungsweise 14 Millionen Euro. Ob und welchen Gewinn das Werk in den letzten beiden Jahren erzielt hat, bleibt im Prospekt hingegen offen. Auf Nachfrage hat die EEV AG einen Jahresüberschuss von rund drei Millionen Euro genannt. Der Kaufpreis in Höhe von rund 15 Millionen Euro soll bankenunabhängig durch die Ausgabe der Genussrechte finanziert werden. Das Werk soll ferner in den nächsten Jahren ?wirtschaftlich optimiert? werden und vor allem langfristig die Existenz der EEV AG, insbesondere in Hinblick auf die Bedienung der Ansprüche der Genussrechtsinhaber, sichern. Nach Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen (Feuerungstechnik, Brennstoffversorgung und Fernwärme) rechnet EEV mit einem jährlichen Ertrag von 4,5 Millionen Euro. Das wäre immerhin ein Gewinnanstieg von 50 Prozent.
Der Betrieb des Kraftwerkes erfolgt durch eine Betreibergesellschaft, mit der die EEV AG weder direkt noch indirekt verflochten ist.

Offshore Windpark Projektentwicklung. Die OWP Skua GmbH ist eine reine Projektentwicklungsgesellschaft. Sie plant einen Windpark in der Nordsee beziehungsweise die Fortführung des dafür notwendigen behördlichen Genehmigungsverfahrens. Der Windpark selbst soll aber nicht errichtet werden. Ziel ist vielmehr, einen bis zur Baureife fertig geplanten Windpark an ein anderes Unternehmen zu verkaufen, das anschließend den Windpark errichtet. Der Kaufpreis für die GmbH betrug 11,5 Millionen Euro. Ferner sind weitere Entwicklungskosten in Höhe von drei Millionen Euro budgetiert.
Die weitere Projektentwicklung erfolgt im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags mit der Nordsee-Offshore-Wind GmbH (NOW GmbH). Das Team von NOW besitzt nach Angaben von EEV über zehn Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Offshore-Windpark-Projekten in der deutschen Nordsee. Das Genehmigungsverfahren muss beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) drei Stufen durchlaufen. Derzeit befindet sich das Projekt in Stufe 1. Die Prognose sieht vor, dass der Windpark im Jahr 2015 genehmigungsreif ist und dann für stolze 50 Millionen Euro verkauft werden kann. Das wäre dann mehr als eine Verdreifachung des Kapitaleinsatzes innerhalb von drei Jahren.

Kaufpreise. Letztlich finanzieren die Anleger mit dem Genussrechtskapital nahezu allein die Investitionen der EEV AG. Eine Aufnahme von Fremdkapital ist nämlich nicht geplant. Daher wäre natürlich interessant, wer die Verkäufer der Investitionsobjekte sind und auf welcher Basis die Kaufpreise ermittelt wurden. Beides lässt sich dem Prospekt leider nicht entnehmen. Skeptisch macht ferner, dass über die Werthaltigkeit der Investments keine Bewertungsgutachten erstellt wurden. Auf Anfrage hat die EEV AG mitgeteilt, dass das Biomassekraftwerk Papenburg bis Ende 2010 zu 60 Prozent der N.prior GmbH und die restlichen 40 Prozent bis Anfang 2012 den Stadtwerken Bochum gehörten. Beide Eigentümer hatten ihre Anteile dann an die Etanax Holding GmbH aus Wien verkauft. Die EEV AG erwarb das Biomassekraftwerk Mitte 2012 dann von der Etanax Holding GmbH. Gesellschafter der Etanax Holding GmbH ist die Familie G. Eisenhauer Vermögensverwaltung KG aus Aurich. Die Etanax Holding GmbH besaß auch alle Anteile an der Projektentwicklungsgesellschaft OWP Skua GmbH. Geschäftsführer der OWP Skua GmbH ist unter anderen auch Günter Eisenhauer. Ferner hat die EEV AG mitgeteilt, dass die Unternehmensbewertungen von ?angesehenen Wirtschaftsexperten? durchgeführt wurden. Diese Aussage steht allerdings im Widerspruch zum Prospekt, in dem es ausdrücklich heißt, dass keine ?Bewertungsgutachten? erstellt wurden.

Risiken. In den Risikohinweisen wird unter anderen darauf hingewiesen, dass der wirtschaftliche Erfolg beim weiteren Betrieb des Biomassekraftwerks zunächst davon abhängt, dass eine ausreichende Verfügbarkeit von Brennstoffen und möglichst Preisstabilität bei der Brennstoffbeschaffung gegeben ist. Ferner dürfen beim technischen Betrieb der Anlagen keine deutlich höheren Kosten für den laufenden Betrieb anfallen als prognostiziert. Die Entwicklung eines Offshore-Windparks generiert auf jeden Fall hohe Kosten. Sollte es also nicht gelingen, ein technologisch und wirtschaftlich umsetzbares Projekt final zu entwickeln, wären diese Kosten wohl weitgehend verloren.

Verzinsung der Genussrechte. Die Grundverzinsung beträgt sechs Prozent jährlich. Ferner gewähren die Genussrechte ab dem Geschäftsjahr 2014 eine anteilige Beteiligung in Höhe von 20 Prozent am handelsrechtlichen Jahresüberschuss. Die maximale gesamte Zinszahlung beträgt allerdings nur neun Prozent jährlich.
Ferner gilt die für Genussrechte übliche Regelung, dass sich durch die Verzinsung des Genussrechtskapitals kein Jahresfehlbetrag ergeben darf. Reicht der handelsrechtliche Jahresüberschuss zur Zahlung der Grundverzinsung nicht aus, reduziert sich der auszuschüttende Betrag entsprechend. Für nicht oder nicht vollständig ausgezahlte Zinsen besteht ein Nachzahlungsanspruch. Der Nachzahlungsanspruch endet allerdings, sofern der Genussrechtsinhaber kündigt, zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung.
Weist die Emittentin in den Geschäftsjahren nach dem 31. Dezember 2012 im Jahresabschluss einen handelsrechtlichen Jahresfehlbetrag aus, nimmt das Genussrechtskapital daran anteilig teil. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber vermindern sich dann entsprechend. Die Verlustteilnahme ist in jedem Fall auf die Höhe der Einlage begrenzt.

Nachrangigkeit der Genussrechte. Die Genussrechte sind mit einem qualifizierten Nachrang ausgestattet. Zahlungen auf die Genussrechte sind daher ausgeschlossen, wenn vorrangige Gläubiger noch nicht befriedigt wurden oder die Insolvenz, die rechtliche Überschuldung oder die rechtliche Zahlungsfähigkeit der EEV AG durch Zahlungen auf die Genussrechte herbeigeführt würde.

Steuerliche Betrachtung. Die Zinsen aus den Genussrechten führen bei Anlegern, die ihre Anteile im Privatvermögen halten, zu Einkünften aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungssteuer.

fondstelegramm-Meinung. Das Angebot kann in keiner Weise überzeugen. Im Sinne des Anlegerschutzes fehlen ein Prospektgutachten nach IDW S4 sowie eine unabhängige Mittelverwendungskontrolle. Ferner wurden laut Prospekt keine Bewertungsgutachten für die getätigten Investments erstellt. Die EEV weist aber darauf hin, dass ?Wirtschaftsexperten? eine Unternehmensbewertung vorgenommen haben. Vertrauensbildend sind solche Widersprüche nicht. Auch die prognostizierten künftigen Erträge lassen sich kaum nachvollziehen. Unerfreulich ist ferner die Gewinnverteilungsabrede. Zwar ist es bei Genussrechten üblich, dass neben einer Verlustbeteiligung die Gewinnbeteiligung gedeckelt ist. Dafür steht aber bei einem operativ tätigen Unternehmen in der Regel neben dem Genussrechtskapital auch ein signifikantes Eigenkapital zur Verfügung. Die Genussrechtsinhaber werden dann zwar nachrangig gegenüber anderen Gläubigern bedient, stehen aber noch vor dem Eigenkapital. Existiert aber wie im vorliegenden Fall kein wirtschaftlich relevantes Eigenkapital, haften die Genussrechtsinhaber sofort für mögliche Verluste in voller Höhe. Trotzdem sind die Chancen nach oben massiv gedeckelt. Das ist schon grundsätzlich unerfreulich, wer aber hoch spekulativ in Offshore-Projektentwicklungen investieren will, sollte nicht schon von Anfang an auf einen Großteil der Renditechancen verzichten.


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