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09.07.2014
Okeanos Vertriebsservice GmbH warb unberechtigt mit Peter Altmaier

ConventFettnapf Nummer 2: Der Berliner Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann zeigt ein Produktblatt eines Okeanos-Fonds vom 11. März 2013, in dem mit dem damaligen Bundesumweltminister und heutigen Kanzleramtsminister Peter Altmaier geworben wurde, der aber weder den Fonds (DEF Deutsche Energie Finanz 1 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG aus Hamburg) noch das Produkt (vermietete LED-Straßenlampen an Kommunen oder uneingetriebene Inkassoforderungen) kennt © Dr. Schulte und Partner mbB Die Okeanos Vertriebsservice GmbH aus Oberursel in Hessen unter Gesellschafter und Geschäftsführer Frank Hofmann (50) tappt offensichtlich von einem Fettnapf in den nächsten.

Das erste Fondsabenteuer mit grünen Energieinvestments des Emissionshauses Sinnvestments GmbH & Ko. KG aus München endete in einem finanziellen Fiasko und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I.

Rechtsanwalt Dr. Kai-Udo Wiedenmann (45, Ulm) von der Kanzlei BLLW wurde zum Geschäftsführer der Sinnvestments Management und Sinnvestments Verwaltungs GmbHs bestellt. Er befand sich in einer Privatinsolvenz und soll sich kräftig bar von den Fondskonten bedient haben.

Jochen Sautter (39, aus Blaustein bei Ulm in Baden-Württemberg), Geschäftsführer der Muttergesellschaft Profi Consulting Limited mit Briefkastenadresse in Wakefield in Großbritannien hätte als Initiator und 100prozentiger Gesellschafter die Kontenbewegungen überwachen müssen, war aber wohl auf beiden Augen blind.

Die Staatsanwaltschaft München I leitete gegen beide, Rechtsanwalt Wiedenmann und Initiator Sautter, ein Ermittlungsverfahren wegen vermutlich falscher Angaben über die Verwendung der Gelder gegenüber den Anlegern ein.

Zwei Dutzend Anleger hatten 800.000 Euro eingezahlt, davon waren nach kurzer Zeit nur noch 250.000 Euro übrig.

Um das Rest-Geld und die Sinnvest-Anleger zu retten, gründete Vertriebler Frank Hofmann im Sommer 2012 mit seiner Okeanos Vertriebsservice AG ein neues Emissionshaus: die DEFOMA GmbH in der Pappelallee 28 in Hamburg-Eilbek.

Im September 2012 erblickte dort in Hamburg die Beteiligungsgesellschaft DEF Deutsche Energie Finanz 1 GmbH das Licht der Welt, die Ende 2013 in eine DEF Deutsche Energie Finanz 1 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG umgewandelt wurde und über eine 1-Euro-Gesellschaft namens Procuratio Deutsche Sachwerte Verwaltungs UG von der Katharinenstraße 9 in Berlin Halensee mit Frank Hofmann an der Spitze verwaltet und geführt wird.

Dieser neue Fonds unter Frank Hofmann sammelt nun von Anlegern hochriskante Nachrangdarlehen ein. Mit diesem Geld der Anleger wolle man LED-Straßenlampen kaufen. Die könnten Kommunen von der Fondsgesellschaft mieten. Die Miete würde die Kommunen gar nichts kosten, weil sich die Miete aus den eingesparten Energiekosten gegenüber den herkömmlichen Glühlampen in den Straßenlaternen errechnen würde.

Um der Sache den richtigen Glanz und Vertriebs-Drive zu geben, warb die DEF Deutsche Energie Finanz 1 in einer Produktinformation vom 11. März 2013 mit dem Foto vom damaligen Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier.

Der Berliner Anlegerschutzanwalt Dr. Sven Tintemann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner mbB aus Berlin Marienfelde traute seinen Augen nicht. Und nicht nur mit dem Foto des Ministers wurde geworben.

Dr. Tintemann teilte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mit: "Ebenfalls wird mit seinem Namen dort geworben und aus einem Prospekt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Jahr 2012 zitiert."

Der Anwalt wunderte sich darüber sehr. Denn wenn Prominente öffentlich für ein Produkt werben, müssen sie für Verluste aus diesem Produkt haften.

Und Nachrangdarlehen, die erst nach allen anderen Gläubigern einer Firma bedient werden müssen, sind so riskant, dass die Bundesregierung dafür eine strenge Kontrolle plant.

Dr. Tintemann:

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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Ansche am 16.07.2014 00:12
Das Unternehmen soll in den Datendiebstahlskandal bei der EEV AG verwickelt sein. Auf eine Nachfrage hin, behauptete der Geschäftsführer, ?man würde den beschuldigten Mitarbeiter Bornscheuer zwar kennen, hätte aber keine Geschäfte mit ihm gemacht?. Nun, auch das wird ein Prozess in den nächsten Monaten, den die EEV AG angestrengt hat, sicherlich dann aufdecken können.

#1 - Kommentar von Louis Werder am 17.07.2014 13:25
@Ansche das habe ich auch gehört. Da werden noch große rechtliche Folgen auf die Okeanos Vertriebsservice GmbH zukommen. Da tappt die Justiz zwar noch im Dunkeln doch durch solche guten Artikel werden sie darauf Aufmerksam werden und dort wird dann ein Riegel vorgeschoben. Da bin ich mir sehr sicher.

#2 - Kommentar von Andre Schirm am 29.03.2015 21:16
"Zwei Dutzend Anleger hatten 800.000 Euro eingezahlt, davon waren nach kurzer Zeit nur noch 250.000 Euro übrig." - das beweist doch schon völlige Inkompetenz von Seiten der Geschäftsführung und sagt prinzipiell genug aus. Alles andere danach war auch nur noch ein verzweifelter Versuch das Geld zu retten und ist ebenso an völliger Inkompetenz gescheitert.

#3 - Kommentar von Matze am 21.05.2015 19:10
Interessant ist vor allem, dass ein Herr Jochen Sautter aus Balustein bei Ulm da wieder auftaucht, zumal dieser bereits mit anderen Firmen in Ulm und Umgebung Leute mit großen Summen abgezockt hat.


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