GoMoPa: Berater Andreas Söbbing und der Run auf irakische Dinare
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19. November 2017
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16.07.2014
Berater Andreas Söbbing und der Run auf irakische Dinare

ConventBei ebay werden irakische Dinare an Sammler verkauft. Irakische Dinare (Iraqi Dinar) sind seit dem Irak-Krieg 2003 keine Devisen mehr, sondern nur noch eine reine Landeswährung, mit der man nur im Irak selbst bezahlen kann. Außerhalb des Landes wurden die Dinare inzwischen containerweise verbrannt.

Für die einen sind irakische Dinare heute nur noch historische Sammlerstücke. Ein 25.000 Dinare-Schein, für den man im Irak derzeit vier Brote im Wert von 2 Euro kaufen kann, wird auf ebay im Augenblick für 26,99 US-Dollar (rund 20 Euro) aus Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada angeboten. Der Versand nach Deutschland erfolge per Schiff.

Für andere, wie den Schweizer Händler M&S Investment GmbH aus Zürich, sind irakische Dinare ein Investment, dass sich wegen der großen Gas- und Ölvorräte im Irak eines Tages auszahlen könnte. Auf seiner Plattform Dinar2Buy.ocm werden 25.000-Dinar-Scheine gleich in Paketen zu mindestens 40 Stück zum Preis von 1.129 Euro angeboten, was einem Einzelpreis von rund 28,22 Euro entspricht.

Einer, der an eine Revaluation (also Wiedereinsetzung in den Devisenhandel) des irakischen Dinar glaubt, ist Berater Andreas Söbbing aus Ahaus in Nordrhein-Westfalen. Er hat, wie er heute dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net am Telefon aus Tramin in Italien erklärte, vor 5 Jahren für mehrere 100.000 Euro Euro irakische Dinare gekauft und an eine Stiftung "family & friends program" in Reno im US-Bundesstaat Nevada für den 2,2fachen Wert des augenblicklichen Straßenkurses verkauft.

Hinter der Stiftung in Reno stünden vier sogenannte Wale (The Wales), von denen jeder mindestens mehr als 20 Milliarden irakische Dinare besitzt. Dieser Trust kauft weitere irakische Dinare auf. Normalerweise liege der aktuelle Straßenkurs bei 1 Million Euro für 100 Millionen irakische Dinare. Der Trust zahle aber im Augenblick 2 Millionen Euro für 100 Millionen Euro.

Allerdings werde der Kaufpreis zu dem festgelegten Kurs erst bei einer Revaluation von der Stiftung ausgezahlt. Die irakischen Dinare können vorher nicht von der Stiftung zurückverlangt werden.

Wann und ob es überhaupt zu einer Revaluation kommt, wisse Söbbing nicht. Erwartet war diese schon im Sommer 2013. Sie hänge aber auch mit davon ab, ob es zu einer Devaluation des bisherigen und kaum mit Assets untersetzten US-Dollars (auch FIAT-Dollar genannt) und anschließender Revaluation eines dann mit Assets unterlegten neuen US-Dollars kommen werde.

Gegen Berater Andreas Söbbing ermittelt seit diesem Jahr die Staatsanwaltschaft Würzburg, Zweigstelle Bocholt, in NRW "wegen Veruntreuung" unter dem Aktenzeichen 91 Js 1056/14, wie Pressedezernent Oberstaatsanwalt Heribert Beck heute gegenüber GoMoPa.net bestätigte.

Allerdings nicht, weil Söbbing auf eigene Faust und eigene Rechnung in großem Stil irakische Dinare kaufte und an die Stiftung in Reno zu einem eventuell auszahlbaren Preis weiterverkaufte.

Berater Söbbing hatte, wie er heute GoMoPa.net erzählte, vor drei Jahren einer Frau, die er über Skype kennenlernte, von seinem Verkauf irakischer Dinare an die US-Stiftung erzählt...

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Nico Wendinger am 16.07.2014 21:10
Ein sehr neutral geschriebener Artikel, so gefällt mir das!
Andreas Söbbing hat meiner Ansicht nach nichts falsches getan und die Strafanzeige der Dame war zwar nicht unberechtigt, aber doch ein wenig unüberlegt.
Wieso erfahre ich jetzt erst, dass man 1994 so viel Geld mit Dinaren machen konnte?
Hätte ich

#1 - Kommentar von Christian Otto am 20.07.2014 16:05
Ich finde es richtig toll, dass auch derart andere Themen hier ein Platz bekommen. Oft wird auch Plattformen immer das gleiche diskutiert, doch hier gibt es eine Vielzahl von Themen. Auch im Forum kann man super über die einzelnen Themen quatschen! Ich finde es sehr gut was hier aufgezogen wurde, steckt zwar viel Arbeit hinter aber trotzdem super!

#2 - Kommentar von Christian Streift am 23.07.2014 21:57
Oh jetzt wo ich es hier lese, ich glaube ich habe auch noch das ein oder andere Bündel Dinare, woher weiß ich auch nicht mehr so genau. Mal sehen was sie später noch wert sein könnten :-D

#3 - Kommentar von Andreas Schiffer am 25.08.2014 22:05
Da muss ich wohl mal schauen, ob ich auf meinem Dachboden aus dem Irakurlaub von vor 3 Jahren noch Iraqi Dinar finde. Scheint ja wirklich eine gute Geldanlage zu sein.

#4 - Kommentar von am 30.03.2015 17:08
40.000 Euro in Briefen als Investitionen zugeschickt - klar Herr Soebbing sehr realistisch ;).
Aber andererseits klingt seine sonstige Erklärung äußerst plausibel und mal nicht so betrügerisch wie sonstiges, worüber bei GoMoPa berichtet wird. Finde die Idee des Mannes sehr stark und nun muss er auch noch mit Konsequenzen rechnen...find ich um ehrlich zu sein derartig nicht gerechtfertigt...

Kleine Verbesserung am Rande: "Normalerweise liege der aktuelle Straßenkurs bei 1 Million Euro für 100 Millionen irakische Dinare. Der Trust zahle aber im Augenblick 2 Millionen Euro für 100 Millionen ___irakische Dinare___."


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