GoMoPa: Notverkauf bei KALAPA SeaClass 4 von KGAL: Anleger verlieren 71 Prozent des Kapitals
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26. März 2017
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15.08.2014
Notverkauf bei KALAPA SeaClass 4 von KGAL: Anleger verlieren 71 Prozent des Kapitals

Geschäftssitz KGAL<br />© KGAL
Geschäftssitz KGAL
© KGAL
(sa) Es war ein Schock für die rund 2.000 Anleger in den KGAL-Fonds Kalapa SeaClass 4. Beide Containerschiffe, die sich im Besitz der Fondsgesellschaft KALAPA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG SeaClass 4 (Tölzer Str. 15, 82031 Grünwald) befanden, mussten aufgrund der angespannten Liquiditätssituation veräußert werden. Die Erlöse fließen an die finanzierenden Banken. Die Zeche zahlen die Anleger.

Zwischen 2007 und 2011 schüttete die Fondsgesellschaft der Kalapa SeaClass 4, 29 Prozent des eingezahlten Kapitals als Renditen an die Anleger aus. Nach dem Verkauf der beiden Containerschiffe des Fonds, stehen keine verwertbaren Assets mehr zur Verfügung. 100 Prozent der Verkaufserlöse kassierten die finanzierenden Banken, während die Anleger der SeaClass 4-Beteiligung leer ausgehen. Nach Abzug der bereits geleisteten Ausschüttungen entsteht ihnen ein Schaden in Höhe von 71 Prozent des eingesetzten Investments.

Verantwortlich für den Schaden sind die KGAL-Multi-Geschäftsführer Steffen Kurt Holderer (50) aus Fürstenfeldbruck und Sven-Uwe Horvarth (54) aus Egling. Holderer, der aktuell die Geschäftsführung bei der KGAL GmbH & Co. KG inne hat, ist der Kopf hinter der KGAL-Unternehmensgruppe. Aktuell nimmt Holderer rund 90 Geschäftsführerpositionen war. In seiner Karriere war der Finanzprofi Geschäftsführer von mehr als 800 Gesellschaften.

Die Hauptgesellschafter der KGAL-Gruppe sind die Commerzbank AG, die Bayerische Landesbank, die HASPA Finanzholding sowie die Sal. Oppenheim & Cie. AG Kommanditgesellschaft auf Aktien.

Und genau diese Banken sind nun ins Visier von Verbraucherschützern geraten. Die Kritik: Banken würden gutgläubigen Kleinanlegern die hoch riskanten Schiffsfonds aufschwatzen. Wichtiger als die Bedürfnisse der Kunden seien die hohen Provisionen, die der Bank bei Vermittlung von geschlossenen Fondsbeteiligungen zufließt.


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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Jürgen Änger am 18.08.2014 21:46
Anleger stehen mit Hauptrisiko vor dem Aus, weil die zur KGAL gehörende Fondsgesellschaft ihre Schiffe verkauft, die eigentlich Rendite für den Schiffsfonds KALAPA SeaClass 4 erwirtschaften sollten. Es besteht wahrscheinlich keine Chance für die Anleger ihr Geld wieder zu bekommen. Bittere Pille für die ca 2000 Anleger. Da stellt sich wieder einmal heraus, dass die Schiffsfonds nicht mehr zuverlässig sind. Diese Schiffsfonds gehen einfach den Bach runter. Am besten es wird dort nicht mehr investiert. 

#1 - Kommentar von Peter Rüben am 02.04.2015 18:23
2000 Anleger bei Schiffsfonds kommen zu Schaden. Und das schlimmste: es wird zu einem Totalverlust kommen, wogegen sich Investoren ja scheinbar nicht wehren können! Da hat die KALAPA SeaClass 4 von KGAL ja ganz große Arbeit geleistet...auf diese Art von Fonds sollte man derzeit einfach nicht setzen.


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