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30. April 2017
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19.08.2014
Pareli-Insolvenz: Droht Wel Fonds Anlegern ein Totalverlust?

ConventAuszug aus Werbevideo © Wel Fonds (sa) - Monatelang mussten die Anleger der Pareli Beteiligungs-GmbH (Valentinskamp 24, 20345 Hamburg) auf die Verzinsung ihrer Investments warten. GoMoPa.net berichtete. Geschäftsführerin Ute Waltraud Seehaus (56) aus Willebadessen konnte die Kehrtwende nicht erfolgreich meistern und musste Insolvenz anmelden. Droht jetzt auch den Anlegern der Wel Fonds ein Totalverlust?

Die WEL Fonds GmbH & Co. KG (Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg) sammelt Anlegergelder für ein kombiniertes Investment in Gold zur Absicherung sowie Unternehmensbeteiligungen mit Schwerpunkt Kraft-Wärme-Kopplung als Renditetreiber. Auf diese Weise soll ein "größtmöglicher Inflationsschutz und dauerhafter Ertrag für alle Wel Fonds Anleger" erzielt werden.

ConventAuszug aus Wel Fonds Webseite© Wel Fonds Ab einer Mindesteinlage von 5.000 Euro zuzüglich eines Agio (Ausgabeaufschlags) von 5 Prozent können Anleger in die Wel Fonds GmbH & Co. KG investieren. Versprochen wird eine Rendite von 12 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von 10 Jahren.

Die Geschäfte der Wel Fonds GmbH & Co. KG sowie der Komplementärgesellschaft WEL Fonds Verwaltungs GmbH, ebenfalls mit Geschäftssitz Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg, leitet die Geschäftsführerin Ute Waltraud Seehaus, die auch verantwortlich für die Pleite der Pareli Beteiligungs-GmbH ist. Zudem ist Seehaus Geschäftsführende Gesellschafterin (100 Prozent) der neu gegründeten Deutsche Energie Union Vertriebs-GmbH, die sich den Sitz mit den Wel Fonds Gesellschaften teilt.

Laut Unternehmensangaben wird das Kapital der Wel Fonds in Unternehmensbeteiligungen, vor allem Start-Ups, investiert. Das Geschäftsmodell entspricht fast exakt dem Anlagekonzept der insolventen Pareli Beteiligungs-GmbH.

Der Wel Fonds GmbH & Co. KG geht es laut aktueller Bilanz finanziell sehr schlecht.

ConventAuszug aus Werbevideo © Wel Fonds Ein Blick ins Handelsregister offenbart die Probleme der Wel Fonds GmbH & Co. KG. Die letzte veröffentlichte Jahresbilanz für das Jahr 2011 lässt Schlimmes befürchten. Fehlenden Umsätzen standen jahrelang Kosten gegenüber, die das Eigenkapital aufgezehrt haben.

Das Unternehmen ist aus bilanzieller Sicht quasi pleite. Warnend heißt es deshalb in aktuellen Wirtschaftsauskünften: "Der letzte Jahresabschluss weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Das Unternehmen ist somit bilanziell überschuldet."

Seit 2011 wurden keinerlei Bilanzzahlen mehr übermittelt. Wel Fonds zahlt wohl lieber die Strafe für dieses Versäumnis, als Transparenz herzustellen.

Steht Wel Fonds kurz vor der Pleite?


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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Meyerhofer am 19.08.2014 17:48
Bereits seit Dezember 2013 hatten viele Anleger keine Zinsen mehr erhalten, nun hat die Firma auch formalerweise einen Schlußstrich gezogen ? vor wenigen Tagen hat sie beim zuständigen Amtsgericht Hamburg Insolvenz eingereicht.
Ebenso unerfreulich: Auf Nachfragen der betroffenen Anleger reagiert bei der Firma keiner mehr. In der Insolvenz zeigt sich nun der große Nachteil dieser sog. partiarischen Nachrangdarlehen, denn ihre Investoren werden bei der Verteilung des verbliebenen Vermögens der Firma erst zuletzt bedacht.

#1 - Kommentar von peter mueller am 30.09.2014 00:03
Grüß Gott an diejenigen, die sich als Betroffene gegen die entsprechenden Unternehmen in sogenannten "Interessengemeinschaften" durch Rechtsanwaltskanzleien vertreten lassen. Nicht immer geht es da mit rechten Dingen zu. Mehr Informationen finden alle beim Rechtsanwalt Patrick M. Zagni, Stuttgart und Berlin, hier eine kurze Info:
ARNLISTE

Jedes Jahr verlieren Anleger alleine in Deutschland zwischen 20 und 30 Milliarden EURO durch fragwürdige Kapitalanlagen und fehlerhafter Beratung. Oft ist es schwer bzw. gar nicht möglich, seriöse von unseriösen oder rentable von unrentablen Angeboten zu unterscheiden. Zum Schutz der Anleger insbesonder vor "undurchsichtigen" Geldanlageangeboten des sog. Grauen Kapitalmarktes erstellen Verbraucherschützer Warnlisten oder Register, in denen Namen geführt werden, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind oder deren Produkte als zu riskant eingestuft wurden.

Die Liste soll Ihnen helfen, sich vor zweifelhaften Angeboten zu schützen. Trotz aller Bemühungen werden einige Angaben in der Liste nicht immer auf dem neuesten Stand sein, eben so kann die Liste niemals vollständig sein.

Die Aufnahme in der Liste bedeutet nicht, daß die Genannten stetig unseriös sind oder falsch beraten.

Wir warnen darüber hinaus vor Anwerbeschreiben von Anwaltskanzleien, die sich oftmals vorgeschalteter Unternehmen bedienen und sich reißerisch "Interessengemeinschaft", "Anlegerstiftung" o.ä. nennen. Diese Vereine haben den einzigen Zweck, die eingeworbenen geschädigten Anleger zu diesen Anwaltskanzleien zu lotsen.

Die Veröffentlichung von Gegner- oder Warnlisten im Internet ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12.12.2007 (AZ: 1 BvR 1625 / 06) zulässig.

#2 - Kommentar von Luana Eichmann am 30.11.2014 15:02
Die Wel Fonds beziehen sich hauptsächlich auf die Pareli Beteiligungs-GmbH Firma, und durch die Insolvenz Anmeldung sieht es nicht gut für die Aktionäre aus. Diese werden zwar keinen Totalverlust aushalten müssen aber eine kurz bevorstehenden.

#3 - Kommentar von Sandra Andersen am 02.04.2015 20:06
Wel Fonds GmbH & Co. KG hat viele Relationen zu der insolventen Pareli Beteiligungs GmbH. Das sieht nicht gut aus für die Anleger...Für die Aktionäre heißt jetzt es wohl Totalverlust..kommt eben vom Handeln mit partiarischen Nachrangdarlehen.


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